Vortrag Skepkon 2014: Biophotonen – (Dr. Holm Hümmler)

Dr. Holm Hümmler hat auf YouTube einen Skeptikervortrag gehalten, den es sich lohnt anzuhören

https://www.youtube.com/watch?v=ULRCQuYGqBk&feature=player_embedded#t=0

Minute 27.17 kommt er auf das eigentliche Problem. Die außerhalb der Zelle gemessenen Biophotonen sind nicht geeignet die Zellkommunikation zu erklären.

Vorher hat er noch erklärt, dass sie möglicherweise Abfallprodukt des Stoffwechsels sind. Wenige Sätze später hat er bereits vergessen, was er kurz vorher gesagt hat.

Wenn die wenigen gemessenen Photonen außerhalb der Zelle lediglich ein Abfallprodukt darstellen, können sie nicht gleichzeitig stellvertretend für die intrazelluläre Kommunikation stehen. Das ist ein logischer Widerspruch in sich.

Ansonsten bietet der Vortrag einen guten Überblick über den historischen Ablauf der Entdeckung der Biophotonen.

Das sich zahlreiche Biophotonenproduktverkäufer auf diese Entdeckung eingeschossen haben und mit esoterischen Theorien versuchen ihre Produkte auf den Markt zu drücken ist ein ernsthaftes Problem, welches jedoch nicht der Biophotonenforschung angelastet werden darf.

Letztlich ist anzumerken, dass der Autor sich nicht einmal die Mühe gemacht hat die chinesische Biophotonenforschung vorzustellen, die ich bereits 2011 im Grundsatzbeitrag zur dieser Thematik herangezogen habe. Immerhin konnten die chinesischen Forscher den Nachweis erbringen, dass die intrazelluläre Kommunikation zumindest von Biophotonen begleitet ist, auch wenn deren Rolle bei der Informationsverarbeitung bisher nicht nachgewiesen werden konnte.

So viel Wissenschaftlichkeit sollte auch ein Skeptkervortrag aufweisen.

Vgl. http://www.quantenhomöopathie.de/79-2/

Aufschwung für ADHS-Skeptiker – die ADHS-Lüge

Die FAZ berichtet über die ADHS Problematik.

„Noch muss im klinischen Alltag aber offenbar mit großer Schnelligkeit und wenig individuellen Rücksichten eine Lösung gefunden werden. Am Rande der Tagung tauschten sich Ärzte und Therapeuten über den enormen Leidensdruck von Eltern und Kindern aus, die sich in dem Moment in den Praxen vorstellen, wenn die gesamte Familie sich mitten in einer akuten Krise befindet. Längst haben dann Lehrer Druck ausgeübt, Kinder sind verzweifelt, weil Erwachsene und Gleichaltrige sie wegen ihres Verhaltens ablehnen, Eltern bringt die Impulsivität ihres Kindes an den Rand der Erschöpfung.

„Ich möchte mich nicht mehr ständig verteidigen müssen, dass ich den Familien helfe, die zu uns kommen“, sagte der Würzburger Klinikleiter Marcel Romanos – ein Wunsch, der wohl nicht allzu bald in Erfüllung geht: Richard Sauls aufsehenerregendes Buch wird im kommenden März in Deutschland unter dem Titel „Die ADHS-Lüge“ erscheinen. Die Skeptiker haben dann wieder frischen Rückenwind.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/familie/debatte-um-adhs-und-ritalin-alles-nur-einbildung-13321111-p3.html

Hatten wir früher als Kinder noch den Freiraum nach dem sogenannten „Schulunterricht“ an der frischen Luft zu spielen und uns auszutoben, so hängen die Kinder heutzutage nach der Schule in den Großstädten oftmals in verrauchten Stuben vor dem Fernseher oder Computer und lassen sich berieseln oder spielen das Spiel des Krieges. Das führt dann zwangsläufig dazu, dass sie den angeborenen Bewegungsdrang in der Schule aktivieren und dort aggressiv auftreten.

Die Vertreter von Ritalin und ähnlichen Eingriffen in die körperliche Unversehrtheit behaupten nunmehr eine Krankheit erkannt zu haben mit dem pseudowissenschaftlichen Namen ADHS.

Der Schweizer Kinderarzt Heiner Frei hat sich die Mühe gemacht bei solchen angeblich kranken Kindern eine homöopathische Behandlung durchzuführen. Im Ergebnis kam es zu einer Besserung der Auffälligkeiten. Ob man dazu Heilung sagen kann ist strittig, weil die Symptome bei 70% bis 80 % erblich bedingt ist, also bereits seit Generationen weiter gegeben wurden ohne dass ein Arzt sich jemals um diese Erscheinung als angebliche Krankheit bemüht hätte. Es ist also keine Krankheit, vielmehr eine Form von ungebremstem Bewegungsdrang, der eher als Lebensäußerung angesehen werden darf, denn als Krankheit. Die ADHS-Lüge  fliegt also langsam auf. Pharmakologische Ruhigstellung wird als das gebrandmarkt, was sie ist: Als eine Körperverletzung an Schutzbefohlenen, soweit der Leidensdruck beim Erwachsenen und nicht beim Kind vorhanden ist.

Soweit das Kind tatsächlich einen Leidensdruck entwickelt, wäre der geringst notwendige Eingriff zu wählen. Der besteht zuerst in den mildesten Maßnahmen, wie Sport und Bewegung. Erst wenn diese Maßnahmen keinen Erfolg haben, wäre die nächste Behandlungsstufe die homöopathische Behandlung ggf. kombiniert mit Verhaltenstherapie.

Wenn letztlich alle milden Maßnahmen keinen Erfolg bringen und das Kind weiterhin einen Leidensdruck auf Grund von Symptomen wie Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität leidet, wäre über medikamentöse Behandlung wie Ritalin nachzudenken.

Die Erfahrungen zeigen, dass dieses Stufenschema nirgendwo eingehalten wird. Die ADHS-Behandlung in der gegenwärtig praktizierten Form ist deshalb als fragwürdig und oftmals als unzulässig einzustufen.

Zu diskutieren wäre auch die Thematik, ob Gleichaltrige betroffene Kinder wegen ihres Verhaltens ablehnen und dadurch ein Leidensdruck entstehen kann.

Die Ablehnung durch Gleichaltrige ist kein auf ADHS beschränktes Phänomens, sondern eine Frage der Herausbildung von Hierarchien in der Klassengemeinschaft, also ein soziologisches Phänomen. Dabei geht es nicht um Gesundheit oder Krankheit, sondern wer den Oberaffen spielen darf und kann. Der Unterlegene in diesem Machtkampf kann durchaus behandlungsbedürftige Symptome entwickeln, die möglicherweise auch in das ADHS-Schema passen. In solchen Fällen wäre jedoch Psychotherapie eher angemessen, als eine medikamentöse Behandlung zur Ruhigstellung der Kinder. Das Kind muss ohne Medikamente in die Lage versetzt werden seine Stellung in der Klassengemeinschaft zu finden. Die bisherige ADHS-Forschung scheint sich auf einem Irrweg verrannt zu haben und mit den falschen Konzepten im Trüben zu fischen.

vgl.

https://adhs-chaoten.net/ads-adhs-nonsens-presse-medien/38335-quentenhomoeopatie-aufschwung-fuer-adhs-skeptiker-adhs-luege.html#post570073