Freiheit, die ich meine…

Eine Familie in der Schweiz gibt ihren Kindern selbst Schulunterricht:

http://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/homeschooling-die-boese-welt-bleibt-draussen-ld.107182

Sie richten ihren Protest gegen Frühsexualisierung und wollen nicht, dass ihre Kinder seelisch vergewaltigt werden.

In Deutschland wurden bereits Eltern ins Gefängnis gesperrt, wenn sie gegen die staatliche Indoktrination und Vergewaltigung ihrer Kinder mit abartigen Unterrichtsinhalten und Lebensauffassungen auf Selbstunterricht ausweichen wollten.

Die Freiheit des Glaubens hört in Deutschland bei der Erziehung der Kinder auf.

Die Kinder müssen das glauben lernen, was einige Bürokraten in den Schulämtern für richtig halten. Ein Ausweichen auf Privatschulen ist nur wenigen möglich.

Das gleiche Phänomen der Staatsindoktrination finden wir im Gesundheitsbereich. Durch die staatlich vorgeschriebene Pharmabhängigkeit der universitären Arztausbildung haben die Bürger keine Wahl, ob sie diese Art von Gesundheitswesen überhaupt wählen wollen. 90% der Bürger sind gezwungen zum pharmakologischen Staatsarzt mit Kassenzulassung zu gehen.

Wer dazu nicht bereit ist, wird dennoch gesetzlich gezwungen die Beiträge zur dieser pharmaorientierten Krankheitskasse zu entrichten und muss seine Selbstbehandlung bei anderen Ärzten zusätzlich aus dem niedrigen Einkommen bestreiten.

Ausnahme sind nur die Staatsbediensteten selbst. Sie dürfen sofern sie als Beamte beihilfeberechtigt sind unter allen Ärzten wählen, also auch unter den Privatärzten. Unter diesen gibt es dann zumindest gelegentlich Ärzte, welche auch nicht pharmakologische Gesundheitsmaßnahmen ergreifen, um dem Patienten zu einer besseren Gesundheit zu verhelfen. Das ist also wirkliche freie Arztwahl.

Religionsfreiheit, wie sie die Verfassung garantieren müsste, umfasst nicht nur das Recht seine eigenen Kinder zu erziehen, sofern die Eltern dazu in der Lage sind, sondern auch das Recht über seine eigene Gesundheit auch durch die Wahl nicht pharmaorientierter Heilmethoden zu bestimmen. Der Glaube an Lebensinhalte, wie Sexualität als Lebenssinn und Glaube an medizinische Behandlungen haben religiösen Charakter und müssen durch die Religionsfreiheit geschützt werden, so wie andere Religionen auch. Es ist vom religiösen Gehalt nicht zu unterscheiden, ob ich drei mal am Tag eine Pharmapille schlucke, drei mal am Tag zum Allmächtigen bete oder drei mal am Tag Pornofilme konsumiere. Das sind rituelle religiöse Handlungen, die mein Denken im ganzheitlich lebensbestimmenden Sinne beeinflussen und ich selbst bestimmen können muss. Man könnte auch darüber diskutieren, ob die staatlich einheitliche Berieselung mit Glaubensinhalten statt mit neutralen Nachrichten durch die öffentlichen Medien nicht auch unter die Verletzung der Religionsfreiheit fällt.

Das alles vereinbart sich nicht mit Zwangsunterricht an staatlichen Schulen und einem staatliche verordneten Krankheitswesen auf pharmakologischer Grundlage. Freiheit ist etwas anderes, als hier verordnet wird. Freiheit, die ich meine, bildet die Grundlage für ein selbstbestimmtes eigenständiges Leben unabhängig von staatlicher Einflussnahme. Der Staat hat nichts in meinem Schlafzimmer und in meiner Krankenakte zu suchen. Diese Freiheit gibt es in Deutschland nicht.

Etwas allgemeiner gesellschaftskritisch der folgende Beitrag zur Freiheit: link