Neues von Morbus Parkinson als Lebensbeendigungsprogramm

Das Deutsche Ärzteblatt veröffentlicht neue Erkenntnisse zu Morbus Parkinson.

Es wird die These vertreten, dass ein für Morbus Parkinson typisches Protein Alpha-Synuclein bei einer Aktivierung des Immunsystems zu Morbus Parkinson führen würde.

Zitat:

Ergebnis: Nach einer Darminfektion, beispielsweise durch Rotaviren, kam es zu einem Anstieg von Alpha-Synuclein in den Nervenzellen. Dies spricht dafür, dass die Infektion für die Aktivierung der Proteine verantwortlich ist. Weitere Laborexperimente ergaben, dass Alpha-Synuclein in der Lage ist, Entzündungszellen anzulocken. Außerdem scheint es über die Aktivierung von dendritischen Zellen die Bildung eines immunologischen Gedächtnisses anzuregen. Diese Experimente weisen Alpha-Synuclein eine Rolle in der Immunabwehr von Darm­er­krank­ungen zu.

Zasloff vermutet, dass eine Überaktivierung des Immunsystems im Darm ein Auslöser für den Morbus Parkinson ist. Er verweist auf eine epidemiologische Untersuchung, in der eine H. pylori-Infektion mit dem Morbus Parkinson assoziiert war. Genetische Studien haben zudem ergeben, dass Menschen mit mehreren Kopien des Alpha-Synuclein-Gens fast immer an einem Morbus Parkinson erkranken.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/76674/Parkinson-Protein-hat-Schutzfunktion-im-Darm

Kommentar:

Die Beobachtungen des Forschers stimmen gut mit der Theorie der Lebensbeendigungsprogramme des Organismus überein, wie ich sie hier gelegentlich für die Alternativmedizin vorgestellt habe und aus der Grundlagenforschung bekannt sind.

Die Beobachtung eines überaktivierten Immunsystems als Ursache das Morbus Parkinson stimmt mit den alternativmedizinischen Beobachtungen bei  der Behandlung der Alterserkrankungen über ein.

Wir wissen aus dem von Herrn Geukens vorgestellten Fall, dass das Gleichgewicht zwischen der Krebserkennung und der damit verbundenen Krebsabwehr zwar einerseits vor dem Zerfall der Integrität des Organismus schützt. Andererseits führt ein überaktives Immunsystem zum Angriff gegen den eigenen Organismus und zerstört Ihn im Laufe des Älterwerdens. Morbus Parkinson dürfte aus dieser Erfahrung heraus als eine derartige Erkrankung des überaktiven Immunsystems angesehen werden.

Wie  dieses Gleichgewicht beim Älterwerden einreguliert werden kann ohne,  dass  Krebs entsteht oder eine andere Erkrankungen, die den Organismus zerstört, ist dem (Geuekens-)Beitrag zu entnehmen.

Aus dem obigen Forschungsbeitrag lässt sich darüber hinaus erkennen, dass dieses Ungleichgewicht offenbar ein Gleichgewicht des Darmes mit Bakterien darstellt, also keines Krankheitserreger außerhalb des eigenen Organismus benötigt.

Um ein hohes gesundes Alter zu erreichen sollte deshalb dieses Gleichgewicht vorrangig beachtet werden. Das ist in der Homöopathie bisher nicht der Fall.

Es ist Zeit die geeigenten Behandlungsstrategien zu entwickeln, statt sich in Horoskopen und Scharlatanerie zu ergehen.

Impfschäden und Schadensbeweis

Das Deutsche Ärzteblatt führt aus:

„Luxemburg – Nationale Gesetze dürfen Patienten in Schadenersatzprozessen gegen Pharmaunternehmen die Beweisführung erleichtern. Ein „Bündel ernsthafter, klarer und übereinstimmender Indizien“ kann ausreichen, um die Haftung für ein Arzneimittel zu begründen, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) heute in Luxemburg (Rechtssache: C-621/15).“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/76474/Beweiserleichterung-bei-Haftung-fuer-Arzneimittel-zulaessig

Kommentar:

Im vorliegenden Fall war ein Mann nach einer Impfung gegen Hepatitis B an multipler Sklerose erkrankt und verstorben. die Familie hat daraufhin den Impfstoffhersteller Sanofi Pasteur verklagt.

Die Gerichte behaupteten, dass kein wissenschaftlicher Zusammenhang zwischen der Impfung und der Erkrankung des Mannes bestehen würde.

Mit dieser Argumentation scheiterte der Impfstoffhersteller vor dem Europäischen Gerichtshof.

Es reiche nach dessen Auffassung aus, wenn mehrere klare und übereinstimmende Indizien auf die Ursächlichkeit der Impfung mit der Erkrankung hinweisen, wie das in den französischen und deutschen Gesetzen vorgesehen ist.

Mit dieser Entscheidung wurde die grundsätzliche Frage der angeblichen Sicherheit von Impfungen berührt.

Die Impfstoffhersteller konnten sich bisher regelmäßig darauf berufen, dass ein Zusammenhang zwischen ihrer Impfung und einer nachfolgenden Erkrankung  wissenschaftlich angeblich nicht nachweisbar sei.

Der Indizienbeweis ist oft die einzige Möglichkeit diesen Kausalzusammenhang herzustellen. Der europäische Gerichtshof hat den Indizienbeweis mit seinem Urteil gestärkt.

Eltern geschädigter Kinder, die vermuten dass die Erkrankung ihres Kindes auf einer der vielen von Alternativmedizinern als fragwürdig angesehenen Impfung zurückzuführen sein könnte, dürfen nun darauf hoffen das der Fall von den Gerichten im Licht dieser Rechtsprechung geprüft werden muss. Damit haben Sie nunmehr eine Chance auf faire Bewertung des entstandenen Schadens.

Das ist ein guter Tag für die Impfskeptiker und die Durchsetzung ihrer Rechte.

Gottesquark auch in der Physik

Die NZZ berichtet: Gravitationswellen-Entdeckung sorgt für einen Sturm im Wasserglas

„Tatsächlich gab es in der Folge kaum Kritik an der Auswertung der Daten – bis letzte Woche. Am 13. Juni veröffentlichten Forscher vom Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen eine Arbeit auf dem Preprintserver Arxiv, in der sie eine zentrale Annahme der Ligo-Arbeitsgruppe infrage stellten. Die Gruppe um Andrew Jackson hatte die öffentlich zugänglichen Ligo-Daten selbst analysiert. Dabei fand sie Hinweise, dass auch das Rauschen der beiden Detektoren zeitlich korreliert ist und eine ähnliche Zeitverzögerung aufweist wie die vermeintlich «echten» Signale. Damit stellten die Forscher indirekt die statistische Signifikanz der Beobachtung infrage.“

https://www.nzz.ch/wissenschaft/astronomie-gravitationswellen-entdeckung-sorgt-fuer-einen-sturm-im-wasserglas-ld.1301912

Kommentar:

Die angeblich nobelpreiswürdige Entdeckung wurde nun in Frage gestellt.

Kennen wir die Diskussion nicht aus der Medizin?

Wird hier nicht von „forschenden“ Pharmafirmen regelmäßig das neue „Wunder?“ Medikament vorgestellt, mit dem angeblich die Todeskrankheit geheilt werden kann?

Einzelheiten waren den regelmäßigen Blogbeiträgen zu entnehmen.

Die Kritiker haben offenbar ein überschwängliches Wissenschaftsbild, wenn sie meinen Schulmedizin sei gut, Alternativmedizin schlecht.

So einfach, wie sie sich das machen, ist Wissenschaft nicht, wie der obige Beitrag der NZZ deutlich zeigt. Da nützt auch kein Quantenquark durch Physiker, die nie Homöopathie gelernt haben. Lassen wir uns durch die neusten Quarkerlebnisse auf dem Gebiet der Wissenschaft überraschen, wenn die Wissenschaft im Kühlschrank rührt, statt in Gottes Suppenküche, wenn der Mensch über seine eigene Dummheit herrscht, statt sich ehrfurchtsvoll Gottes Willen zu unterwerfen.