Das „wissenschaftliche“ Weltbild der Skeptiker

Im vorangehenden Beitrag habe ich gerade die angeblichen wissenschaftlichen Analysen des Herrn Hümmler untersucht. Er hat sich große Mühe gegeben, wie bereits eine ganze Reihe von anderen „Wissenschaftlern“ vor ihm nachzuweisen, dass es Homöopathie gar nicht geben kann.
Die unsinnige Diskussion ist nun über Jahre geführt worden und wird hier nicht erneut aufgewärmt.
Interessant ist jedoch das angeblich „wissenschaftliche“ Weltbild eines promovierten Physikers. Wenn Herr Planck die Quantenphysik noch nicht entdeckt hatte konnte Hahnemann unmöglich mit den Gesetzen der Quantenphysik arbeiten, so seine ernsthaft vertretende „wissenschaftliche“ Auffassung.
Klingt für physikalischen Laien vielleicht überzeugend, nicht jedoch für einen Wissenschaftler.
Arbeiten wir nicht besonders in der Physik mit Beobachtungen für welche wir bis heute nicht die geringste Vorstellung haben was sich dahinter verbirgt?
Dazu fällt mir auf Anhieb die dunkle Energie und dunkle Materie ein.
Beides sind Produkte aus der Hexenküche der Physik. Da wir sie bis heute nicht nachweisen können, bestenfalls aus Wirkungen auf sie meinen rückschließen zu dürfen, existieren diese beiden Hypothesen also gar nicht, sofern wir dem Wissenschaftsbild der Skeptiker folgen wollen.
Das ist jedoch genau das Argumentationsmuster der Inquisition des Mittelalters.
Nur der Papst war inzwischen schlauer als die Skeptiker. Er hat immerhin Galileo Galilei rehabilitiert.

http://www.focus.de/wissen/mensch/naturwissenschaften/spaete-anerkennung-warum-die-kirche-galileo-doch-rehabilitieren-konnte_aid_850242.html

Jahrhunderte lang galt die Lehre der Kirche als unfehlbar.
Heute wissen zwar die Physiker, dass ihre eignen Lehren löchrig sind wie ein Schweizer Käse. Nur auf die Homöopathie angewendet wollen sie auf einmal den perfekten Nachweis der Wirkung der Homöopathie geliefert haben, bevor sie die Wirkung der Homöopathie akzeptieren.
Dass etwas dran sein kann, an der Homöopathie, zeigt sich bereits bei der hartnäckigen Weigerung der Skeptiker einen homöopathischen Selbstversuch unter Leitung eines Arztes für Homöopathie durchzuführen.
Dabei könnte sich heraus stellen, dass Homöopathie nicht lediglich Krankheiten heilen kann, sondern auch Schaden anrichtet, wenn sie in die falschen Hände gelangt. Wir müssen nicht erst bei Heisenberg nachlesen, welche Geheimnisse mit der Quantenphysik verbunden sind.
Die mathematischen Theorien der Quantenphysik sind allesamt ungeeignet um die Lebensvorgänge zu beschreiben.
Sie beruhen zuerst einmal auf Beobachtungen der Experimentalphysik an Quantenvorgängen physikalischen Teilchen oder Wellen.
Die Quantenvorgänge im lebenden Wesen lassen sich nur indirekt nachweisen.
Diese Nachweise sind auch bereits mehrfach gelungen.
Insofern ist die Diskussion über den Informationscharakter homöopathischer Mittel bereits plausibel geworden.

Wünschen wir Herrn Hümmler bessere und vor allem wissenschaftliche Erkentnisse.