I believe in fairy tales

Buchbesprechung aus der Selbstdarstellung entnommen:

„Glimpses of the Association Between Fairy Tales and Homoeopathy“

(Dr Farokh J. Master)

This book brings together the most recent developments in the archetypal patterns in fairy tales, while taking into account the complexity of the emerging field. It is a collection of fairy tale interpretations keeping homeopathic philosophy, materia medica and repertory as its base. It helps us understand the minds of our patients through these characters. The book is written equally for homeopaths involved with Jungian analytical methods as well as for homeopaths who know nothing regarding psychotherapy and psychology. It offers insights into the psychology of all the characters, especially the central characters like the prince, princess, king, step-mother. While others reflect the problems and characteristics of the anima, the inner femininity of man.

Übersetzung:

 

Dieses Buch bringt die jüngsten Entwicklungen in den archetypischen Mustern in Märchen zusammen, während es die Kompliziertheit des erscheinenden Feldes in Betracht zieht. Es ist eine Sammlung von Märcheninterpretationen, die homöopathische Philosophie, materia medica und Repertoire als seine Basis behalten. Es hilft uns, die Meinungen unserer Patienten durch diese Charaktere zu verstehen. Das Buch wird ebenso für Homöopathen geschrieben, die mit Jungschen analytischen Methoden sowie für Homöopathen interessiert sind, aber auch für diejenigen, die nichts bezüglich Psychotherapie und Psychologie wissen. Es bietet Einblicke in die Psychologie aller Charaktere, besonders die Hauptcharaktere wie der Prinz, die Prinzessin, der König, die Stiefmutter an. Während andere die Probleme und Eigenschaften des anima, die innere Fraulichkeit des Mannes widerspiegeln.

 

Kommentar:

Hier ist ein typischer Vertreter der angeblich „Neuen Homöopathie“ auf dem Markt erschienen.

Wenn die Kritiker noch bemängeln, dass ich alles, was nichts mit Hahnemann zu tun hat als Geistheilung bezeichne, dann haben wir hier einen typischen Vertreter der Geistheilung. Hahnemannsche Prüfungsarbeit? Möglichst erst einmal an sich selbst? Fehlanzeige!

Ich erkenne einen guten Homöopathen nicht daran, dass er wunderschöne Märchen erzählen kann sondern, dass er die homöopathischen MIttel nach Hahnemann zuerst einmal an sich selbst ausprobiert hat, bevor er sie seinen Patienten zumutet. Wenn wir dieses Kriterium für einen guten Homöopathen heran ziehen, kenne ich persönlich niemand, wo ich meine Patienten vertrauensvoll hin schicken könnte.

Bei so viel Verwirrung in der Homöopathie beneide ich nicht die jungen Ärzte, wie Frau Grams, die auf diese Art von Scharlatanerie geblendet hereinfallen.

Typische Vertreter in Deutschland für diesen Abfall von der Homöopathie nach Hahnemann sind Scholten und Sankaran.

Es fehlen auch nicht die üblichen psychologisierenden Riten in Bezug auf Herrn Jung und andere. Angeblich wird eine Psychologie der Charaktere geboten, wie der Charakter des Prinzen, der Prinzessin, der Stiefmutter und der Könige. Auch die innere Weiblichkeit des Mannes ist von Bedeutung.

Wer wissen möchte, was bei dieser Art Psychologie im Ergebnis herauskommt, muss sich den Werdegang der Ärztin Frau Grams ansehen.

Sie hat der Homöopathie abgeschworen und hält sie für unwirksam und unberechtigt.

Wenn ich nach solchen Büchern der angeblichen Lehrer der Homöopathie gelernt hätte würde ich zu keinem anderen Ergebnis kommen als Frau Grams.

Bei dieser Art von Lehre sollten sowohl den Psychotherapeuten, als auch den Homöopathen die Haare zu Berge stehen.

Ich habe noch nie so viel Unfug zu sehen bekommen wie bei der angeblich „Neuen Homöopathie.“

Doch soweit sind die Skeptiker in ihrer Kritik an der Homöopathie noch nicht vorgedrungen.

Um es zu übersetzen: Das was hier angeboten wird ist keine Homöopathie. Das einzige, was daran mitunter etwas helfen kann ist die geistige Einflussnahme des angeblichen Heilers auf den Patienten.

Das hat jedoch mit Homöopathie nichts zu tun. Dafür benötige ich keine nach Hahnemann hergestellten homöopathischen Mittel. Es reichen auch einfach rote Pillen für den Placeboeffekt, egal was da hinein getan wird und nicht schadet. Und eine mehrjährige Ausbildung kann ich mir dann auch sparen.

Nur eine nachhaltige Wirkung hat der Placeboeffekt normalerweise nicht und Gesundheit wird so nicht hergstellt.

Und was noch schlimmer ist: Mit dieser angeblichen Psychotherapie wird auch niemand gesund. Aber der Patient bekommt das zu hören, was er am liebsten hören will: Sie oder er ist eine Königin oder ein König. Na dann: Für diesen Unfug kann man schon mal Geld ausgeben, wenn man sich danach besser fühlt und meint eine Königin oder König zu sein. Also eine kranke Therapie für eine kranke Psyche, jedoch keine Homöopathie.