ALS

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

„Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine nicht heilbare degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems. Der Untergang der Motoneurone führt zu Lähmungen und häufig innerhalb weniger Jahre zum Tod. Die Ursache der ALS ist nicht bekannt. In den letzten Jahren wurden jedoch einige Mutationen entdeckt, die bei familiären Formen der Erkrankung den Untergang der Motoneurone begünstigen.

An häufigsten ist das Gen SOD1 betroffen, das die Kupfer-/Zink-enthaltende Superoxid-Dismutase 1 codiert. Es ist für 20 Prozent der familiären Formen und für 2 Prozent aller Erkrankungen verantwortlich. Verschiedene Forschergruppen suchen derzeit nach Wegen, die mutierte Version des Gens durch Antisense-Oligonukleotiode oder RNA-Interferenz zu blockieren.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87182/Genomeditor-lindert-amyotrophe-Lateralsklerose-im-Tiermodell

Kommentar:

Ursache der ALS ist nicht bekannt. Trotzdem versuchen die Forscher fieberhaft und erfolglos die  angebliche Ursache zu erforschen.

Aus alternativmedizinischer Sicht ist das der falsche Ansatz. Wir wissen von den Lebensbeendigungsprogrammen, dass sie gesetzmäßig, zeitgesteuert arbeiten und ihre Arbeit mitunter bereits in jungen Jahren beginnen.

Für die ALS muss ebenfalls das Wirken der Lebensbeendigungsprogramme angenommen werden.

Diese lassen sich jedoch nicht mit CHRISPR  heilen. Aus alternativmedizinischer Sicht handelt sich handelt es sich um eine Reihe von Gleichgewichtskreisen. Diese sind zwar genetisch gesteuert. Die zu Grunde liegende genetische Steuerung ist bis heute jedoch nicht aufgedeckt worden und vermutlich nicht einzelnen Genen zuzuschreiben.

Das spielt bei der alternativmedizinischen Behandlung jedoch auch keine Rolle. Hahnemann hat mit der Behandlung der chronischen Krankheiten eine Grundlagen gelegt, die wir heute bei der Behandlung von Lebensbeendigungsprogrammen, wie es offensichtlich die ALS darstellt, wissen müssen.

Ohne die Berücksichtigung der Hahnemannschen Erkenntnisse bei der Behandlung chronischer Erkrankungen werden die Forscher auch in Zukunft im Dunkeln tappen.

Impfungen H. Zoster

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

„In England und Wales erkranken jährlich schätzungsweise 50.000 Menschen im Alter von über 70 Jahren an einer Gürtelrose. Die Impfungen haben laut Amirthalingam 17.000 dieser Erkrankungen verhindert.

Public Health England hatte das Impfprogramm aufgrund von Kosten-Nutzen-Überlegungen auf die Gruppe der über 70-Jährigen beschränkt. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut hat sich Kostengründen bisher gegen eine Impfempfehlung ausgesprochen. Impfkosten von 60 Millionen Euro im Jahr stünden nur Einsparungen bei den Behandlungskosten von etwa 2,5 Millionen Euro gegenüber, heißt es im Epidemiologischen Bulletin (2017; 36: 391-411). Interessierte Patienten können sich beim Arzt impfen lassen, müssen den Impfstoff jedoch selbst bezahlen. Der Preis liegt derzeit bei etwa 150 Euro. © rme/aerzteblatt.de“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87218/Grossbritannien-Impfung-senkt-Haeufigkeit-von-Herpes-zoster-bei-ueber-70-Jaehrigen

Kommentar:

Die hier empfohlene Impfung für Herpes Zoster ist als eine mehr als fragwürdige Impfung anzusehen.

Das Virus überlebt intrazellulären nach einer Windpockeninfektion im Kindesalter und bricht im höheren Alter erst aus, wenn eine Abwehrschwäche vorliegt.

Als Alternativmediziner bemüht man sich zuerst die Abwehrschwäche zu beseitigen. Dann sollte normalerweise kein Herpes Zoster mehr auftreten können.

Die favorisierte Impfung beseitigt nicht die zu Grunde liegende Abwehrschwäche. Die Impfung ist deshalb nicht kausal zur Beseitigung der zu Grunde liegenden Erkrankung.

Es besteht aus alternativ medizinischer Sicht demzufolge nicht die geringste Notwendigkeit für eine derartige Impfung.

Paranormalen-Test 1: Der Pendler

Das Schweizer Fernsehen berichtet:

„Erwin Bieri behauptet, er könne mit dem Pendel Grander-Wasser von herkömmlichem Wasser unterscheiden. Esoteriker sagen dem Grander-Wasser besondere Fähigkeiten nach. Das Wasser sei mit geheimnisvollen Informationen geladen.“

https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/themen/serie/paranormalen-test-1-der-pendler

Kommentar:

Hier sind wir nun endgültig im Paranormalen angelandet.

Deshalb möchte ich erst einmal etwas Ordnung in die Unordnung des Paranormalen bringen.

Grundsätzlich sind paranormale Phänomene nachweisbar. Es muss jedoch unterschieden werden welches von den vielen beschriebenen Phänomen existiert und welche der Fantasie von Esoterikern entspringen.

Ein Phänomen ist seit Alters her beschrieben und in zahlreichen Versuchen ausreichend belegt worden. Es ist das Phänomen, dass ein Medium die Fähigkeit zum Gedankenlesen hat,

Es handelt sich um überaus empfindlichen Menschen, welche die geistige Ausstrahlung anderer Mitmenschen empfangen können. Auf welcher physikalischen Grundlage das erfolgt ist bisher nicht erforscht.

Das Phänomen umfasst die Empathie, das Gedankenlesen und die Willensbeeinflussung.

Es lässt sich am deutlichsten bei geeigneten Personen in der frühkindlichen Mutter-Kind Beziehung studieren.

Von Bedeutung ist es bei der Vorbereitung kriegerischer Handlungen. Die alten Feldherren haben sich eines Mediums bedient um die Pläne des Feindes zu erspähen und für sich zu verwerten. Das ist eine Strategie die bis heute funktioniert.

Es tritt ebenfalls beim Schachspielen auf. Ein empfindlicher Schachspieler ist in der Lage die Gedankengänge seines Gegenübers und Gegenspielers durch Gedankenübertragung zu erfassen.

Das bietet erheblicher Vorteile im Spielverlauf. Gute Schachspieler kennen dieses Phänomen und schützen sich davor.

Heute ist das Phänomen zum Aufspüren von Gefährdern des Terrors denkbar.

In der Medizin spielt Gedankenübertragung einer Rolle. Ein empathischer Arzt ist in der Lage intuitiv die Krankheiten seines Patienten zu erfassen.

Der Erkenntniswert der Empathie ist jedoch von untergeordneter Bedeutung und kann nicht die Methoden der modernen Medizin ersetzen.

Im Schweizer Fernsehen wurde ein Wunderheiler vorgestellt, der den Unterschied zwischen normalen und Grandewasser erfühlen wollte.

Im Ergebnis des Tests war der Proband nicht in der Lage beide Wassersorten auseinanderzuhalten.

Das war aus alternativmedizinischer Sicht auch nicht anders zu erwarten.

Gedankenübertragung erfolgt nicht durch Übertragung irgendeiner Energie zwischen einem Lebewesen und einem Gegenstand, sondern immer zwischen lebenden Organismen.

Nur sie haben die Fähigkeit zum Senden und empfangen von bisher unbekannter Quantenenergie.

Dieser Irrtum liegt auch zu Grunde, wenn sich Herr Scholten homöopathische Mittel unter das Kopfkissen legt und meint er könnte die Prüfungssymptome erträumen oder Herr Sankaran das Lied der Seele singt und meint er könnte dann das homöopathische Mittel erfassen.

Ob Fernheilungen durch geistige Einflussnahme möglich sind kann von meiner Seite aus nicht beurteilt werden. Der vom Schweizer Fernsehen durchgeführte Test einer Heilpraktikerin zur Diagnostik von Haustieren verlief mehr oder weniger ohne brauchbares Ergebnis.

Personen die mit dieser Fähigkeit Geld verdienen wollen sind allgemein als unseriös anzusehen. Selbst wenn sie in der Lage sind die Gesundheit eines anderen Menschen durch geistige Einflussnahme oder Geistheilung zu beeinflussen, ist dadurch nicht gewährleistet, dass der Patient einen Gesundheitsvorteil hat. Auch das Gegenteil kann der Fall sein, wie ich in einem konkreten Fall vor zwei Jahren gerade erst erlebt habe und sehr ungünstig verlaufen ist.

Im konkreten Fall hatte ein Patient einen Herpes Zooster entwickelt und sich zur angeblichen Heilung zur Heilerin begeben. Er gab ihr 30 Euro und der Herpes Zooster war tatsächlich nach kurzter Zeit weg. Nur hatte er ein Jahr später einen Krebs entwickelt, der möglicher weise bei Behandlung nach Konstatin Hering nicht aufgetreten wäre. Aus alternativmedizinischerSicht durfte der Herpes Zooster also nicht unterdrückt werden. Die Lebenskraft ist dadurch soweit geschwächt worden, dass sich ein Krebs entwickeln konnte (vgl. Geukensfall).

Personen, die meinen mit Geistheilung niemanden zu Schaden, liegen jedenfalls verkehrt.

Es ist nicht lediglich der Schaden am eigenen Geldbeutel zu befürchten, sondern auch der Schaden an der eigenen Gesundheit. Dieser besteht nicht im Unterlassen von schulmedizinischer Behandlung, sondern in der geistigen Einwirkung des angeblichen Heilers auf den Patienten. Das kann in einer Unterdrückung einer Heilungsreaktion bestehen die für das Weiterleben unbedingt erforderlich ist, wie oben ausgeführt.

Geistheilung vs. Placebo

 Der Begriff Geistheilung wird bei Wikipedia wie folgt definiert:

„Geistheilung (auch: geistige Heilung, geistiges Heilen, paranormale Heilung; englisch: spiritual healing) ist ein Oberbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher alternativmedizinischer, esoterischer, religiöser oder magischer Behandlungsmethoden, bei denen ein geistiger bzw. religiöser oder psychischer Einfluss heilende Wirkung auf den Kranken hat[1] und die sich nicht in die wissenschaftliche Medizin oder die klassische Psychotherapie einordnen lassen.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Geistheilung

Placebo wird auf dieser Plattform wie folgt definiert:

„Ein Placebo (lat. „ich werde gefallen“) ist im engeren Sinn ein Scheinarzneimittel, welches keinen Arzneistoff enthält und somit auch keine durch einen solchen Stoff verursachte pharmakologische Wirkung haben kann.

Im erweiterten Sinn werden auch andere medizinische Scheininterventionen als Placebo bezeichnet, beispielsweise Scheinoperationen.

Placeboeffekte sind positive Veränderungen des subjektiven Befindens und von objektiv messbaren körperlichen Funktionen, die der symbolischen Bedeutung einer Behandlung zugeschrieben werden. Sie können bei jeder Art von Behandlung auftreten, also nicht nur bei Scheinbehandlungen.[1]

https://de.wikipedia.org/wiki/Placebo

Kommentar:

Die medizinischen Pharmakologiebücher schweigen zu diesem Thema beharrlich.

Sehen wir uns die beiden Definition von Wikipedia an fällt als erstes auf, dass hier nichts definiert wird.

Es wird bei Geistheilung lediglich ausgeführt bei welchen Behandlungsmethoden diese vorliegen sollen, nicht aber was das Wesen der Geistheilungen ausmacht.

Deshalb erlaube ich mir diese unvollständigen Erläuterungen zu ergänzen.

Geistheilung liegt immer dann vor, wenn jemand mit der Absicht die Lebenskraft eines Lebewesen zu beeinflussen mithilfe geistiger Einflussnahme bemüht ist die Regulation der Lebenskraft zu verändern. Das kann sowohl in einem lebensverlängernden Sinne geschehen, als auch mit der gegenteiligen Absicht.

Placeboeffekt ist nach der obigen Auffassung von Wikipedia eine Wirkung die durch keinen Stoff verursacht wird der pharmakologische Wirkung hat.

Damit unterliegt sie meiner vorangehenden eigenen Definition der Kategorie der Geistheilung.

Zur besseren Unterscheidung von Geistheilung zur Pharmakologie sollte das Kriterium des stofflichen Medikamentes berücksichtigt werden.

Behandlung die ohne stoffliche Medikamente arbeiten sind hauptsächlich Geistheilung zuzuordnen. Davon machen nur Ausnahmen die physikalischen Anwendungen, Massagen und Akupunktur. Die letzten Methoden arbeiten möglicherweise mit wenig geistiger Einflussnahme, aber auch mit der Zielstellung die Harmonie der Lebenskraft zu erhöhen, arbeiten also so ähnlich wie die Homöopathie und sind bei einer homöopathischen Behandlung dem Arzt mitzuteilen oder zu unterlassen. 

Daraus ergibt sich die Frage wofür diese Unterscheidung von Bedeutung ist.

An diesen Kriterien muss sich auch die Homöopathie messen lassen. Eine Homöopathie die auf geistiger Einflussnahme beruht, wie das bei den Herrn Scholten und Sankaran der Fall ist, kann zwar unter Umständen in Einzelfällen und selten eine heilende Reaktion der Lebenskraft bewirken. Das erfolgt dann jedoch gegen das gleichzeitig verabreichte falsche homöopathische Mittel.

Nach den Systemen von Scholten und Sankaran bestimmte homöopathische Mittel können keinerlei positive Heilwirkungen haben, da sie zuvor nicht auf eine Heilwirkung durch homöopathische Arzneimittelprüfung unterzogen wurden. ein Placeboeffekt ist nicht zu erwarten, eher ein Noceboeffekt.

Wenn durch diese angebliche Behandlung überhaupt irgendetwas bewirkt wird, dann ist es eine Verstimmung der Lebenskraft durch das fehlerhaft verordneten homöopathischen Mittel und nur geringer Chance auf Verbesserung der Lebenskraft durch die geistige Einwirkung des angeblichen Heilers.

Genauso verhält es sich mit der Pharmakologie. Nach den Erkenntnissen von Hahnemann kann die Lebenskraft nicht durch chemische Präparate günstig beeinflusst werden. Das kann nur durch das Umprogrammieren der nicht stofflichen Lebenskraft und des quantenphysikalischen Gleichgewichts auf energetischer Grundlage erfolgen.

Chemische Präparate sind bestenfalls in der Lage körpereigene Vorgänge zu stören oder zu unterdrücken. Andauernde Gesundheit chronischer Krankheiten kann damit normalerweise nicht erzielt werden.

Für die Pharmakologen der Gegenwart existiert nach wie vor keine Lebenskraft. Sie gehen davon aus, dass die Lebensvorgänge pharmakologische Vorgänge seien

Dass dies ein schwerwiegender Irrtum ist wurde in diesem Block regelmäßig ausgeführt.

Daraus ergeben sich jedoch das Missverstehen von Geistheilung und das Herbeireden eines angeblichen Placeboeffektes. Dieser ist bisher jedoch noch nie unter wissenschaftlichen Bedingungen definiert und analysiert worden. Eine Unterscheidung von Geistheilung findet nicht statt.

Wenn ich einen Placeboeffekt postuliere muss ich ein objektives Parameter haben um diesen zu messen. Dazu eignen sich Laborparameter, nicht jedoch das objektiv beschriebene Schmerzempfinden von Patienten, wie in der gegenwärtigen angeblichen Placeboforschung.

Zwar können sich auch bei Schmerzbehandlung objektive Parameter ändern, diese haben jedoch beim Placeboeffekt keinen dauerhaften Heilungseffekt. Der Placeboeffekt verschwindet sehr schnell wieder. Eine dauerhafte Heilung irgend einer chronischen Erkrankung ist kaum möglich und beschrieben. 

keine Hormone nach der Menopause

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

„Rockville – Frauen sollten nach der Menopause keine Hormonpräparate einnehmen, um sich vor chronischen Krankheiten zu schützen.

Diese Vorteile werden jedoch durch eine Reihe von Risiken aufgehoben. Unter einer kombinierten Therapie kam es häufiger zum invasiven Mammakarzinom, zu venösen Thromboembolien, zu einer koronaren Herzkrankheit sowie zu Demenz, Schlaganfall, Gallenblasenerkrankung und Harninkontinenz. Bei einer Monotherapie mit Östrogenen kommt es häufiger zu Thromboembolie, Schlaganfall, Demenz, Gallenblasen­erkrankung und Harninkontinenz.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87016/Kein-sicheres-Timing-US-Leitlinie-lehnt-Hormone-zur-Krankheitspraevention-nach-der-Menopause-weiter-ab

Kommentar:

Vieles was der Schulmedizin bisher hoch und heilig ist wird nach und nach in Studien überprüft und als unwirksam erkannt. Dazu gehört auch das Märchen von der günstigen Wirkungen der Hormone nach der Menopause. Die so behandelnden  Ärzte vermuteten die Hormone könnten chronischen Krankheiten vorbeugen. Jetzt  vorgelegte Untersuchungsergebnisse kommen nicht zu dem Ergebnis.

Stattdessen wissen wir, dass Hormone erhebliche und teilweise gefährliche Nebenwirkungen haben können.

Aus alternativmedizinischer Sicht ist einer Behandlung mit Hormonen meist völlig unnötig. Das Repertoire eines Alternativmediziners umfasst ausreichend Behandlungsmöglichkeiten um Beschwerden nach den Wechseljahren angemessen zu lindern ohne Hormone einsetzen zu müssen.

Diese sollten nur in sehr begründeten Ausnahmefällen verordnet werden.

Betrachtet man diese Behandlung aus der Sicht der Lebensbeendigungsprogramme, kommen wir schnell zu der Einsicht, dass die chronischen Krankheiten Bestandteil der genetischen Disposition und letztlich der Lebensbeendigungsprogramme sind.

Wir wissen zwar, dass Hormone die genetischen Programme umschreiben können. Dass sie in der Lage sind Lebensbeendigungsprogramme um zu programmieren ist bisher jedoch noch nicht berichtet worden. Eine einfache Substitution dürfte dafür in keinem Fall ausreichen.

Wir wissen von Hahnemann, dass die homöopathischen Mittel in der Lage sind chronische Krankheiten zu heilen. Falls überhaupt wären sie zuerst in der Lage die Lebensbeendigungsprogramme um zu programmieren und das gesunde Leben zu verlängern.

Das größte Saxophon bekommt das Geld

Der Verein zum Schutz der Haus- und Wohnungskäufer e. V. Großweidenmühlstraße 19, 90419 Nürnberg hat auf seiner Website einen Vorschlag gegen Betrug durch Gutachter gemacht.

„Häufig dient das Gutachten eines Sachverständigen als Grundlage für die richterliche Entscheidung. In vielen Fällen werden von dem vom Gericht bestellten Sachverständigen grob falsche und/oder parteiische Gutachten erstattet. Gründe dafür mögen sein, dass die Anfertigung solcher Gutachten für den Sachverständigen eine bequeme Einnahmequelle darstellt, in die er nicht viel Zeit investieren will oder dass er nicht die erforderlichen Fachkenntnisse hat oder dass er sich mit einer neuen Methode profilieren möchte oder dass er direkt oder indirekt von einer Prozesspartei abhängig oder aufgrund  einer Gruppenzugehörigkeit (z. B. Mediziner) einer Prozesspartei zugeneigt ist oder gar von ihr profitiert. Der Verfasser hat den Verdacht, dass es sich dabei zum Teil auch um „Gefälligkeitsgutachten“ handelt, z. B. für einen gut bekannten Anwalt, mit dem der Sachverständige schon oft zusammengearbeitet hat oder aus Engagement für eine Prozesspartei oder aus Abneigung gegen eine Prozesspartei. – Der Missstand der Falschbegutach­tungen ist so groß, dass diese Problematik allgemein bekannt ist und Eingang in die Fachliteratur und die Medien gefunden hat.“

http://www.vshw.de/SVGesetz.htm

Kommentar:

Das System gekaufter Gutachter ohne Fachkenntnisse ist auf dem Gebiet der Homöopathie besonders zu verzeichnen. Wenn wir uns die großen Studien über Homöopathie ansehen, stellen wir fest, dass diese weit gehend ohne Ärzte mit langjähriger Ausbildung und Erfahrung in Homöopathie durchgeführt worden sind. Das ergibt sich bereits aus sinnlosen gutachterlichen Fragestellungen. Eine Studie befasste sich unter anderem mit der Frage, ob Muskelkater durch Arnica verkürzt werden könnte.

Aufgabe der Homöopathie besteht jedoch nicht darin Muskelkater zu verkürzen oder möglicherweise sogar Doping für Spitzensportler zu liefern, sondern die Lebenskraft so zu regulieren, dass wir ein langes und gesundes Leben erwarten dürfen.

Diese Zielstellung ist in der Schulmedizin nicht einmal definiert worden oder bekannt.

Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs verlangt, dass der Richter sich in medizinischen Fragen nach dem Gutachten zu richten hat.

Es besteht zwar die Möglichkeit den Gutachter wegen Befangenheit abzulehnen. Dafür besteht jedoch bei den Rechtsanwälten meist nicht die erforderliche Sachkenntnis.

Im amerikanischen Verfahrensrecht werden die Gutachter zu Recht als das Saxophon der Parteien bezeichnet und zwar konkret der Partei zu deren Gunsten der Gutachter bestellt ist.

Diese Problematik ist in den öffentlich rechtlichen Medien offensichtlich bis heute wenig angekommen. Sie beziehen sich ständig auf angebliche Studien, welche die Wirksamkeit der Homöopathie in Zweifel ziehen und sich auf nicht näher definierte Placebowirkung berufen wollen. Was dabei Placebowirkung überhaupt sein soll wird dann weder definiert noch überhaupt weiter untersucht. Placebowirkung ist inzwischen zum Kampfbegriff einer Schulmedizin geworden,  die selbst nicht weiß was sie darunter verstehen will.

Es wird dabei nicht beachtet, dass die heutige Schulmedizin keine wissenschaftliche Grundlage und oft nicht einmal angebliche Placebowirkung hat, sondern langfristig lediglich oftmals schadet.

Gutachter berufen sich zumeist auf die Richtigkeit der ausgeübten ärztlichen Praxis. Diese sei angeblich wissenschaftlicher Beweis genug für die Richtigkeit der durchgeführten schulmedizinischen Maßnahme. Diese Annahme darf bezweifelt werden.

Die gleichen Voraussetzungen werden bei der Homöopathie jedoch nicht zugebilligt.

Damit wird Medizin als das entlarvt was sie heute ist:

Eine modernere Religion mit dem Aushängeschild der angeblichen Wissenschaft.

Cogito ergo sum.

Ich denke, also bin ich Wissenschaftler, also habe ich recht, alle anderen liegen falsch.

Diese Grundsatzdiskussion ist bis heute in der Medizin nicht einmal ansatzweise geführt worden und wirkt sich bis auf die Diskussion in der Kostenerstattung für Behandlungen aus.

Kosten bekommt nur erstattet, wer das größte Saxophon bläst, wie im amerikanischen Recht ganz selbstverständlich gewusst und beachtet wird. Das aber sind Vertreter fremder finanzieller Interessen im Gewandt von Gutachtern, denen die Sachkompetenz oft genug fehlt.

Aus der Polizei wird folgender Fall berichtet: (link)

Lyme Borreliose widersteht Schulmedizin

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

New Orleans – Eine vierwöchige Behandlung mit Doxycyclin, wie sie bei einer Lyme-Borreliose mit Gelenkbefall empfohlen wird, kann bei Rhesus-Affen die Infektion nicht beenden. Eine Studie im American Journal of Pathology (2017; doi: 10.1016/j.ajpath.2017.11.005) wies die Erreger später teilweise im Gehirn und im Herzmuskel nach. Eine weitere Publikation in PloS ONE (2017; doi: 10.1371/journal.pone.0189071) belegt, dass die Erreger später auf Zecken übertragen werden können.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87056/Lyme-Krankheit-Borrelien-ueberleben-Antibiotikabehandlung-im-Tiermodell

Kommentar:

Die Lyme Borreliose gilt in der Schulmedizin bisher als sicher heilbare Krankheit. Die hier durchgeführten Tierversuche beweisen das Gegenteil. Da der Erreger in späteren Erkrankungsstadien nicht mehr mit gängigen Methoden nachweisbar ist, werden davon betroffenen Patienten gern zur Psychiatrie abgeschoben.

Aus den Tierversuchen ist zu entnehmen, dass die bisherige Behandlung mit Antibiotika völlig unzureichend ist.

Der alternativ medizinische Ansatz der Homöopathie erfolgt über die Behandlung der Gesamtheit der Symptome. Bei einer Borreliose induzierten chronischen Erkrankung ist das ein viel versprechender Ansatz.

Auf diesem Gebiet könnte bei entsprechender Forschung sehr gut die Überlegenheit der richtigen homöopathischen über die bisher falsche schulmedizinische Vorgehensweise nachgewiesen werden.

Entsprechende Forschungsaufträge sind bisher nicht vergeben worden.

Stattdessen werden Patienten oftmals mit völlig ungeeigneten Psychotherapeutika behandelt oder sogar in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen.

Grundlage der alternativmedizinischen Behandlung ist die Erkennung des Erregers durch das Immunsystem. Das kann durch das richtig ausgewählte homöopathische Mittel unterstützt werden.

Davon ist in der Deutschen Ärzteblatt leider nichts zu lesen (vgl. hier).

Homöopathiekosten nicht erstatten

N-tv berichtet:

„Boom des Homöopathie-Marktes wohl vorbei

Für Gesundheitspolitiker ist die Homöopathie ein heikles Thema. „Man sollte den Kassen schlicht verbieten, die Homöopathie zu bezahlen“, erklärte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach noch im Jahr 2010. „Keine Äußerung zur Homöopathie“, heißt es nun aus seinem Büro. Ein SPD-Landesparteitag hatte im Mai gleichfalls ein Ende der Kostenerstattung gefordert. Außerdem solle es ähnlich wie seit kurzem in den USA Warnhinweise über fehlende Wirknachweise auf den Mitteln geben, da „weder ein sinnvolles Erklärungsmodell noch eindeutige Nachweise einer Wirksamkeit vorliegen“, heißt es in dem Antrag. Der SPD-Bundesparteitag überwies ihn vergangene Woche an die Bundestagsfraktion.“

https://www.n-tv.de/wissen/Sollten-Kassen-fuer-Homoeopathie-bezahlen-article20184998.html

Kommentar:

Die Erstattung der Homöopathiekosten durch gesetzliche Krankenkasse wird mit der Beliebtheit und der Nachfrage begründet.

Wenn Homöopathie aus der Erstattung der gesetzlichen Krankenkassen genommen wird bleibt nur noch die Behandlung mit Schulmedizin übrig. Die ist bei chronischen Krankheiten auf lange Sicht gesehen regelmäßig erfolglos. Damit wird den Patienten eine Alternative zur Schulmedizin genommen.

Das Homöopathie unwirksam ist, lässt sich in 80 % der vom niedergelassenen Homöopathen behandelten Fälle auf lange Sicht nachweisen.

20 % der Fälle haben eine langfristige Besserung zu verzeichnen.

So lange Geistheiler nach den Methoden von Scholten und Sankaran behandeln, werden die Ergebnisse der Homöopathie nicht besser. Das Gegenteil dürfte eher eintreten.

In der Schweiz haben immerhin mehr als 50 % der Stimmbürger für die Erstattung der Alternativverfahren durch gesetzliche Krankenkassen gestimmt.

Dabei darf nicht übersehen werden, dass die Homöopathen in der Schweiz keinesfalls Geistheilungsmethoden nach Scholten und Sankaran ausüben.

Dort dürften die Behandlungsergebnisse demzufolge wesentlich besser ausfallen als in Deutschland.

Die Homöopathen Deutschlands haben sich durch die Ersetzung der Homöopathie durch Geistheilung offenbar inzwischen selbst das Wasser abgegraben. Wie aus der Überschrift zu entnehmen ist dürfte die Nachfrage nach Homöopathie wegen der zunehmend schlechteren Behandlungsergebnisse eingebrochen sein.

Ein Verbot der Erstattung der Homöopathiekosten hätte sogar noch Vorteile. Diese Vorteile bestehen nicht etwa darin, dass Homöopathie unwirksam wäre. Der Vorteil ist darin zu sehen, dass mit Geistheilungsmethoden nach Scholten und Sankaran viel Schaden angerichtet werden kann. Die durch diese Herrn und ihre Schüler verwendeten homöopathischen Mittel sind in keiner Weise entsprechend der strengen Prüfungsrichtlinien des Herrn Hahnemann überprüft worden. Sie können deshalb nicht lediglich die Gesundheit verbessern, sondern auch schweren Schaden zufügen. Dazu verweise ich auf meinem Grundsatzbeitrag in diesem Blog.

Krebs nicht heilen, sondern die Entstehung verhindern

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

„Berlin – Eine effektive Krebstherapie ist häufig auf die Unterstützung durch das Immunsystem angewiesen. Der Nachweis von  tumorinfiltrierenden Lymphozyten im Tumorpräparat kann deshalb bei der neoadjuvanten Chemotherapie ein wichtiger Gradmesser für den Erfolg der Behandlung sein, wie eine Studie in Lancet Oncology (2017; doi: 10.1016/S1470-2045(17)30904-X) zeigt.

Bei genauerem Hinschauen zeigte sich, dass vor allem Makrophagen im Tumor ein Zeichen für eine schlechte Prognose bei der luminalen Brustkrebsform sind. Ein hoher Anteil Antikörper-bildender B-Zellen korrelierte dagegen mit guten Überlebenschancen.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/86950/Immunzellen-sagen-Heilungschancen-bei-Brustkrebs-voraus

Kommentar:

in der Schulmedizin setzt sich langsam bei einigen Ärzten die Auffassung durch, dass das Immunsystem für die Langzeitüberlebensrate bei Krebspatienten von erheblicher Bedeutung ist.

Dieser Ansatz wird von den Alternativmedizinern bereits seit Jahrhunderten verfolgt. Es ist insofern erfreulich, dass die Schulmedizin erneut von den Alternativmedizinern lernt.

Es besteht in diesem Punkt erstmalig Übereinstimmung zwischen Schul- und Alternativmedizin.

Die Schulmediziner haben tumorinfiltrierende Lymphozyten als positiver Gradmesser für die Überlebenszeit erkannt.

Daraus ließe sich möglicherweise ein objektiver Parameter für die Krebsabwehr des Organismus bestimmen. Die Untersuchung der Lymphozyten im Tumor kann als invasiver Eingriff nicht regelmäßig durchgeführt  werden.

Es wäre insofern erforderlich die Krebsaktivität der Lymphozyten anderweitig zu bestimmen.

Dafür liegen bisher keine Erkenntnisse vor.

Da nach alternativmedizinischer Auffassung Krebs bereits zehn Jahre vor dem Ausbruch erkannt und behandelt werden müsste, sollte sich die Forschung darauf konzentrieren einen Test zu entwickeln, mit dem die Krebsaktivität der Lymphozyten bereits zehn Jahre vor dem vermuteten Ausbruch eines möglichen Krebses bestimmt werden könnte.

Wenn das gelingen sollte, wären wir einen Schritt weiter bei der Bekämpfung chronischer Krankheiten und der Verlängerung der gesunden Lebensspanne des Menschen. Dann würden wir der Krebsentstehung nicht mehr hinterher laufen, sondern vorausschauend verhindern können. Nicht die Heilung von Krebs sollte das Behandlungsziel sein, sondern die Verhinderung.

Der Fall des Apothekers Peter S.

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

„Am 13. November begann vor dem Landgericht Essen der Prozess gegen den Bottroper Apotheker Peter S. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, von Januar 2012 bis November 2016 Arzneimittel für die Krebstherapie absichtlich zu niedrig dosiert, den Krankenkassen aber die volle Dosis berechnet zu haben. Daraus soll ein Gesamtschaden von rund 56 Millionen Euro entstanden sein. Außerdem soll Peter S. gegen Hygiene- und Dokumentationsvorschriften verstoßen haben. Der Schaden, den krebskranke Patientinnen und Patienten durch die falsch dosierten Medikamente davongetragen haben, wird sich wohl nicht nachweisen lassen. Ins Rollen brachte den Fall der kaufmännische Leiter der Apotheke. Er war beim Vergleich des Medikamenteneinkaufs und der Erstattung mit den Krankenkassen auf Ungereimtheiten gestoßen. Der Prozess gegen S. ist bis Mitte Januar angesetzt. Ihm droht eine mehrjährige Haftstrafe.“

https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=16&aid=195229&s=krebsmedikamente

Kommentar:

Der Apothekerfall kommt mir wie ein Kriminalfall vor über den lange diskutiert werden könnte.

Die Staatsanwaltschaft ist der Auffassung, es wäre ein Schaden in Höhe von 56 Millionen € entstanden sei, weil der Apotheker Medikamente zu niedrig dosiert und sich dadurch ein Vermögensvorteil verschafft hat.

Der Autor des Beitrages verweist schon mal darauf, dass sich ein Schaden für den krebskranken Patienten vermutlich nicht nachweisen lassen wird.

Dieser Auffassung kann ich mich als Alternativmediziner voll anschließen.

Möglicherweise hätte der Patient den geringsten Schaden gehabt wenn die Dosierung des Krebsmedikaments in homöopathischen Dosen erfolgt wäre. Dann hätte die Krankenkasse viel Geld eingespart und der Patient möglicherweise sogar eine längere Überlebenszeit gehabt. Das passt natürlich alles nicht in das Bild eines Schulmediziners. Er ist der festen Überzeugung, dass er mit handfester Chemie den Patienten einen Nutzen bringt.

Die erforderlichen Studien sind jedoch bis heute nicht angefertigt. Wir wissen also nicht ob die von den Krankenkassen teuer bezahlten Krebsmedikamente ab dem 50. Lebensjahr überhaupt eine gesunde Lebensverlängerung bewirken. Aus den Erfahrungen der Alternativmedizin ist das zu bezweifeln.

Die Patienten dürfen dem Apotheker also für seinen Betrug zum eigenen Vorteil möglicherweise sogar noch dankbar sein, falls sie durch die niedrigere Dosierung länger als vorgesehen überlebt haben sollten.

Klarstellung:

Mit diesem Beitrag soll keinesfalls Betrug im Gesundheitswesen unterstützt werden oder auch nur relativiert werden.

Der Betrug könnte jedoch andererseits bereits darin liegen, dass Krebsmedikamente ohne Lebensverlängerung für viel Geld den Krankenkassen Versicherten als obligatorische Belastung aufgebürdet werden.

Insofern darf der Beitrag als Anregung gewertet werden den behaupteten Nutzen teurer schulmedizinischer Medikamente auf eine Verlängerung der gesunden Lebensspanne des Patienten zu überprüfen und nicht auf temporärer Effekte, wie die zeitweilige Regression des Tumors, die trotzdem mit einem kürzeren, aber möglicherweise beschwerdereichen Leben verbunden sein kann. Gute Medizin sollte anders aussehen. Die Krebsvorbeugung sollte bereits bei erkennbarer Belastung 10 Jahre vor dem Ausbruch der Krankheit beginnen und auf die gesunde Krebsabwehr ausgerichtet sein.