Impfungen H. Zoster

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

„In England und Wales erkranken jährlich schätzungsweise 50.000 Menschen im Alter von über 70 Jahren an einer Gürtelrose. Die Impfungen haben laut Amirthalingam 17.000 dieser Erkrankungen verhindert.

Public Health England hatte das Impfprogramm aufgrund von Kosten-Nutzen-Überlegungen auf die Gruppe der über 70-Jährigen beschränkt. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut hat sich Kostengründen bisher gegen eine Impfempfehlung ausgesprochen. Impfkosten von 60 Millionen Euro im Jahr stünden nur Einsparungen bei den Behandlungskosten von etwa 2,5 Millionen Euro gegenüber, heißt es im Epidemiologischen Bulletin (2017; 36: 391-411). Interessierte Patienten können sich beim Arzt impfen lassen, müssen den Impfstoff jedoch selbst bezahlen. Der Preis liegt derzeit bei etwa 150 Euro. © rme/aerzteblatt.de“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87218/Grossbritannien-Impfung-senkt-Haeufigkeit-von-Herpes-zoster-bei-ueber-70-Jaehrigen

Kommentar:

Die hier empfohlene Impfung für Herpes Zoster ist als eine mehr als fragwürdige Impfung anzusehen.

Das Virus überlebt intrazellulären nach einer Windpockeninfektion im Kindesalter und bricht im höheren Alter erst aus, wenn eine Abwehrschwäche vorliegt.

Als Alternativmediziner bemüht man sich zuerst die Abwehrschwäche zu beseitigen. Dann sollte normalerweise kein Herpes Zoster mehr auftreten können.

Die favorisierte Impfung beseitigt nicht die zu Grunde liegende Abwehrschwäche. Die Impfung ist deshalb nicht kausal zur Beseitigung der zu Grunde liegenden Erkrankung.

Es besteht aus alternativ medizinischer Sicht demzufolge nicht die geringste Notwendigkeit für eine derartige Impfung.