Quantenverschränkung im Organismus

„Dekohärenz ist ein Phänomen der Quantenphysik, das zur unvollständigen oder vollständigen Unterdrückung der Kohärenzeigenschaften quantenmechanischer Zustände führt. Dekohärenzeffekte ergeben sich, wenn ein bislang abgeschlossenes System mit seiner Umgebung in Wechselwirkung tritt. Dadurch werden sowohl der Zustand der Umgebung als auch der Zustand des Systems irreversibel verändert. Das Dekohärenzkonzept wurde ca. 1970 vom deutschen Physiker Dieter Zeh eingeführt.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Dekoh%C3%A4renz

Kommentar:

Ich hatte in früheren Beiträgen bereits ausgeführt, dass im Organismus einer Quantenverschränkung vorhanden sein muss, welche durch Verschränkung Informationen zwischen den Zellen übermittelt.

Diese Vorgänge wurden bisher unzureichend untersucht.

Dazu möchte ich jedoch trotzdem einige theoretische Überlegungen anstellen.

Die Superposition von Teilchen wie Elektronen ist nur vorstellbar, wenn sie ursprünglich miteinander Kontakt hatten.

Wir wissen zwar, dass das Gehirn über Nervenstränge zu allen Körperteilen ein Informationsaustausch betreibt. Dabei muss eine Superposition von Bedeutung sein.

Weiter wissen wir, dass die Nervenleitfähigkeit wesentlich geringer ist als die Stromleitung in den Nerven.

Beim Geruchssinn läßt sich nachweisen, dass durch die Nerven feinste Unterscheidungen der wargenommenen Substanzen möglich ist. Daraus lässt sich ein Mechanismus der quantenmechanischen Superposition erkennen (das wurde bereits früher ausgeführt, siehe hier).

Das Konzept der Dekohärenz von Herrn Zeh fordert einen regelmäßigen Zerfall der Superposition durch Dekohärenz. In den Nervenzellen muss demzufolge ein Generator dafür sorgen, dass ständig neue Superpositionen der Elektronen aufgebaut werden. Das wäre denkbar indem beispielsweise Elektronen aktiv mit der DNA verschränkt werden, die quantenmechanischen Eigenschaften der DNA annehmen, von dieser anschließend räumlich getrennt werden und nach einem Weitertransport zur nächsten Nervenzelle durch Dekohärenz die Informationen mit dem nächsten Elektronenempfängern teilt.

Warum interessiert uns diese Betrachtung als Homöopathen?

Wir dürfen durch die spezielle Herstellungsweise homöopathischer Mittel davon ausgehen, dass bei der Verreibung eines Wirkstoffes mit dem Milchzucker der Ausgangsstoff eine Quanteninformation an Milchzucker in Form von Superposition von Molekülen und Elektronen weitergibt.

Nach dem Beobachtung von Hahnemann wird diese Information von den Nervenenden aufgenommen und im Nervensystem weiterverarbeitet.

Diese Beobachtung habe ich durch eigene Beobachtung bestätigen können. Nicht untersucht wurden bis heute diese spezielle Form der Informationsverarbeitung durch objektive Versuche außerhalb lebender Systeme.

Herr Lesch äußert sich zur Dekohärenz wie folgt (min. 4.40):

„Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur gut in ihr zurecht finden.“

Dann hoffen wir, dass er sich demnächst auch gut in der Welt der Homöopathie zurecht findet.

der Tod durch Pharmazeutika

Das Deutsche Ärzteblatt führt aus:

„Im März 2017 hatte das Bundesverwaltungsgericht überraschend entschieden, in einem „extremen Einzelfall“ dürfe der Staat den Zugang zu einem Betäubungsmittel nicht verwehren, das dem Patienten eine würdige und schmerzlose Selbsttötung ermögliche. Voraussetzung für eine solche Notlage sei, dass eine andere zumutbare Möglichkeit zur Verwirklichung des Sterbewunsches nicht zur Verfügung stehe.

Die Bundesregierung verweigere die Umsetzung des Urteils „aus Respekt vor dem Bundesverfassungsgericht“, sagte Spahn der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Karlsruhe prüft den Angaben zufolge, ob das im November 2015 beschlossene Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Der Minister sagte, die Position der Bundesregierung „im Lichte dieser Entscheidung“ zu überprüfen. Nach seiner Rechtsauffassung könne ein Suizid keinen medizinischen Nutzen haben.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97743/Staatliche-Sterbehilfe-Spahn-verteidigt-Nichtumsetzung-hoechstrichterlichen-Urteils

Kommentar:

Das Bundesverwaltungsgericht hat eingeschränkt Sterbehilfe über den Zugang durch pharmakologische Präparate zugelassen.

Vermutlich wird diese Auffassung vom Bundesverfassungsgericht bestätigt werden.

Aus alternativ medizinischer Sicht besteht keine Notwendigkeit pharmakologische Präparate zur Selbsttötung zuzulassen.

Wir haben in den Beiträgen zu den Lebensbeendigungsprogrammen herausgearbeitet, dass der lebendiger Organismus von der Evolution bereits zwei zuverlässig arbeitende Lebensbeendigungsprogramme einprogrammiert hat die mit einer statistisch Wahrscheinlichkeit das Leben zu einem bestimmten Zeitpunkt absolut sicher beenden.

Durch diese Programme wird von Natur aus niemand 980 Jahre.

Wer die Mühe des Lebens scheut neigt vielleicht dazu es von sich aus zu beenden und damit in den Schöpferplan Gottes einzugreifen.

Genauso wie es eine Anmaßung ist Leben an Gottes Stelle erschaffen zu wollen, genauso ist es eine Anmaßung  Leben an Gottes Stelle beenden zu wollen. Vor dieser Anmaßung scheuen die Gerichte offenbar nicht zurück.

Es ist zwar auch eine Anmaßung das Leben an Gottes Stelle verlängern zu wollen. Diese Möglickeit ist von der Evolution jedoch beim Menschen bereits vorgesehen und kann nicht als gotteswidrig angesehen werden.

Der Mensch verfügt über umfangreiche Mechanismen, die ihm ein langes Leben ermöglichen könnten, wenn er es nicht in seiner eigenen Dummheit immer wieder neu zerstören oder zumindest verkürzen würde. Die Selbstzerstörung durch Dummheit ist vom Evolutionsplan Gottes jedoch vorgesehen und kann unterschiedlich bewertet werden, auch wenn wir meinen die Dummen vor ihrer eigenen Dummheit schützen zu wollen. Mit dieser Aussage soll kein lebender Zeitzeuge angesprochen sein.

Die Frage, ob ein Suizid medizinischen Nutzen habe, stellt sich in Anbetracht dieser Ausführungen hoffentlich nicht mehr.

Suizidbeihilfe mit Giften gehört verboten. Wer sich das Leben nehmen möchte sollte das machen, was früher selbstverständlich war: Nichts mehr essen und Trinken. Das ist vielleicht anstrengend, überlässt dem Kandidaten jedoch so viel Zeit zum Nachdenken über sein gotteswidriges Treiben, dass er es sich auch gerne anders überlegen kann und statt sich umzubringen vielleicht in eine gemeinnützige Einrichtung geht um für andere Menschen nützlich zu sein, natürlich nur soweit das möglich ist.

Hier können wir von Indien und den Sikh viel lernen.

Ab in die Tonne

Harald Schmidt zu den nicht zu lesenden Büchern, u. a. Goethe (Min. 5,35):

https://www.youtube.com/watch?v=guAqz02be3k

Er erklärt: „Goethe braucht man auch nicht aufheben. Das meiste von Goethe  ist Sterbens langweilig. Iphigenie auf Taurus kann keiner gut finden.  Faust sei großartig. Warum? Das ist mal so eine Behauptung! … Ich finde, wer Goethe zu weiten Teilen wegschmeißt, beweist Stil.“

Herr Schmidt bringt es letztlich auf den Punkt:

Nötig sei lediglich Shakespeare, Novalis und die Bibel.

Meine Alternativliste sieht etwas anders aus:

Die Bibel, Hahnemann und Shakespeare (aber bitte im Original, wegen der genialen Sprache und nicht in der Schlegel-Tieck-Übersetzung).

Dann kommen natürlich noch einige medizinisch erforderliche Bücher hinzu.

Die werden jedoch nicht gelesen, sondern bei passender Gelegenheit studiert und auswendig gelernt.

Der Rest kann auf den Müllhaufen der Geschichte.

Theoretisch würde die Bibel alleine auch ausreichen.

Doch die meinsten merken ihr Leben lang nicht, dass alle anderen Autoren lediglich schreiben um ihre eigene tödliche Langeweile zu vertreiben, nicht jedoch um einen sinnvollen Lebensinhalt im Sinne des Schöpfers des Himmels und der Erde zu haben.

Das formuliert Herr Schmidt zwar nicht. Dennoch hat er offenbar recht.

Hier ein kurzer Ausschnitt (Iphigenie):

„Dem Wahnsinn verfallen wähnt Orest sich in der Unterwelt, wo er seinen Vorfahren aus dem Geschlecht des Tantalus begegnet. Er versöhnt sich mit all denen, die, mit demselben Fluch belegt wie er, ihm in den Hades vorausgegangen sind.“

Quelle: Iphigenie auf Tauris – Johann Wolfgang von Goethe – Inhaltsangabe
https://www.inhaltsangabe.de/goethe/iphigenie-auf-tauris/

Dem Wahnsinn verfallen? Alle mit demselben Fluch belegt, die vor ihm in den Hades gegangen sind? Wie recht Herr Schmidt doch hat.

Das ewige Leben oder der ewige Tod

Die NZZ diskutiert die Grundfragen des Lebens:

„Noch grausamer findet Strasser aber die finale Option des immerwährenden Lebens: «Jenes wäre abgrundtief sinnlos, weil bloss noch gelebt würde, um nicht zu altern, nicht krank zu werden.» Das sich daraus nährende paradoxe Credo fasste er im Schlusssatz zusammen: «Ich lebe, um nicht zu sterben.» Martin Meyer, Moderator und ehemaliger NZZ-Feuilletonchef, gab den Ball den weiteren Podiums-Gästen Tanja Krones, Ärztin Klinische Ethik am Universitätsspital Zürich, sowie Josef Reichholf, Zoologe und Evolutionsbiologe, weiter.“

https://www.nzz.ch/zuerich/wer-tut-sich-ewiges-leben-an-ld.1420069

Kommentar:

Das immer währende Leben soll Abgrund tief sinnlos sein, sinnlos weil  gelebt würde um nicht zu sterben und nicht krank zu werden.

Die Diskussion geht an der Frage des persönlichen Lebenssinns vollständig vorbei. Wir haben in den letzten Beiträgen herausgearbeitet, dass das Leben, also konkret unser eigenes individuelles, von vornherein nicht mit einem Lebenssinn versehen ist. Wir müssen uns diesen selbst schaffen, wenn wir nicht orientierungslos durchs Leben gehen wollen und zum Schluss fragen: Was ist Leben?

Wenn sich nun  gerade viele junge Menschen in ihrer Orientierungslosigkeit vornehmen sie wollen (zuerst oder lediglich) Leben um nicht zu sterben ist das aus deren Sicht durchaus verständlich. Solange dieser nachvollziehbare Lebenssinn des nicht sterben Wollens nicht durch einen besseren Lebenssinn ersetzt wird hat er durchaus eine Berechtigung und ist besser als eine Orientierung an einer sonstigen kommunistischen oder kapitalistischen Ideologie.

Die Religionen der Welt gehen jedoch nicht ohne Grund auf Gott als den Schöpfer des Himmels und der Erde ein und begründen ihren Glauben damit. Sobald der Glaube an Gott als den Schöpfer des Himmels und der Erde abgelehnt wird und durch Ideologien,  Aberglauben oder Selbsterhebung zu Gott ersetzt wird, gibt es im Leben der so Abergläubigen keinen wirklichen Lebenssinn. Eine Ideologie glauben heißt immer Unsinn glauben, was wir vom Glauben an den Schöpfer des Himmels und der Erde nicht behaupten können. Der Schöpfer selbst ist kein Unsinn, Unsinn ist der Glaube an menschliche Eigenschaften des Schöpfers.

Leben um nicht sterben zu müssen ist für sich genommen nicht geeignet einen tragfähige  Lebenssinn zu bieten. Wenn die Zielstellung  des nicht sterben Müssens kombiniert wird mit  dem Wissen von Gott (nicht dem Glauben an Gott) als den Schöpfer des Himmels und der Erde  ergibt sich daraus eher ein tragfähiger Glauben.

Von Gott als den Schöpfer zu wissen heißt letztlich sein eigenen Leben aus dessen Sicht zu leben oder die Gegenposition einzunehmen als den Zerstörer der Werke Gottes.

Wenn wir das Leben verlängern wollen, müssen wir die Lebensbeendigungsprogramme umprogrammieren und nicht darauf hoffen, dass Gott irgendwann unser Leben verlängert. Er hat es so eingerichtet, dass nur wenige älter als 90 Jahre werden und sieht sich für derartige Wünsche nicht zuständig.

Der Patient will betrogen sein, also betrügen wir ihn

Herr Zimmerli philosophiert über die Digitalisierung:

https://www.nzz.ch/feuilleton/die-rehabilitierung-der-taeuschung-ld.1413992

Dabei führt er interessante Sätze an:

Als Descartes-Postulat könne bezeichnet werden:

„Es sei alles zu bezweifeln, was nicht klar und deutlich erkannt werden könne («clare et distincte percipitur»), um so das unerschütterliche Fundament («fundamentum inconcussum») all unseres Wissens zu finden.“

Und die alte römische Formel «mundus vult decipi ergo decipiatur» (Die Welt will betrogen sein, also sei sie betrogen).

Was das Ganze mit Digitalisierung zu tun hat entzieht sich dem aufmerksamen Leser einigermaßen.

Für den Mediziner bieten diese philosophischen Aussagen jedoch eine gute Ausgangsbasis für die Diskussion.

Wir haben in den vorangehenden Beiträgen bereits analysiert, dass Herr Kant zwar einen letzten Lebenssinn postuliert. Wenn es darum geht diesen zu definieren kommt jedoch die große gähnende Leere.

Das wäre jedoch die einzige Frage gewesen für die sich in der Menschheitsgeschichte jemals ein Philosoph hätte interessieren sollen.

Da ist die obige Formel von Herrn Descartes für den Mediziner weitaus interessanter.

Das was wir nicht klar und deutlich erkennen können sollten wir bezweifeln.

Die Frage in der Medizin lautet:

Was sind die Ursache der chronischen Krankheiten?

Der erste Arzt der sich bemüht hat diese Frage zu beantworten war Herr Hahnemann. Auch wenn seine Antwort aus heutiger Sicht des Autors verkehrt war, hat er damit trotzdem das grundsätzliche Problem jeder Medizin angesprochen.

Wenn ich alle Studienbücher der Medizin durcharbeiten würde, stelle ich fest, dass diese Frage bis heute in den Lehrbüchern der Medizin nicht einmal gestellt geschweige denn beantwortet wird.

Ich fasse die beiden Aussagen zusammen:

Die Naturwissenschaften können nicht definieren, wofür wir überhaupt leben, das aber mit ganzer Kraft und vielen klugen Sprüchen.

Gleichzeitig weiß die Naturwissenschaft nicht was eine chronische Krankheit im Sinne von Hahnemann darstellt und wie sie geheilt werden könnte.

Da war Herr Hahnemann jedoch um einiges weiter.

Er wusste sowohl was eine chronische Krankheit ist, wusste auch wozu er lebte und ob es einen Schöpfer des Himmels und der Erde gibt.

Wenn ich diese Grundlagen der modernen Medizin ansehe und sie mit Hahnemann vergleiche, kann ich nur sagen die moderne Medizin ist krank wie die Cholera und Pest gleichzeitig oder anders formuliert: Wir müssen alle sterben wissen aber nicht warum.

Eine Heilung dieser geistigen Krankheit ist nicht einmal ansatzweise in Sicht.

Doch an dieser Stelle passt bereits der zweite Spruch der Römer hervorragend: Die Welt will betrogen sein also betrügen wir sie.

Wenn wir schon nicht wissen warum wir leben und sterben, das jedoch mit ganzer Zuversicht des Unsinnigen, dann betrügen wir uns und andere wenigstens um den Sinn des Lebens. Das erfolgt bereits in der Schule durch Vermittlung von unsinnigen Lebensinhalten, wie ich bei Goethe versucht habe aufzuzeigen.

Herr Kodalle hat sich mit dem Problem randläufig beschäftigt:

„Die Verzweiflung vieler ehemaliger DDR-Bürger sei eben deshalb so groß, weil ihnen ein zentrales Lebensziel abhanden gekommen ist, während für viele Westdeutsche doch inzwischen eine gewisse Relativierung der Arbeit selbstverständlich geworden sei.“

Zitiert nach: „Arbeit und Lebenssinn: Eine aktuelle Herausforderung in historischer und systematischer Perspektive (Kritisches Jahrbuch der Philosophie)“
herausgegeben von Klaus-Michael Kodalle

https://www.amazon.de/gp/search?index=books&linkCode=qs&keywords=9783826021374

Max Weber führte nach Wikipedia aus:

Aber: „Nicht Arbeit an sich, sondern rationale Berufsarbeit ist eben das von Gott verlangte“ (Bd. 1, S. 171).

So trug, nach Weber, der Puritanismus „das Ethos des rationalen bürgerlichen Betriebs und der rationalen Organisation der Arbeit“ (Bd. 1, S. 174).

Dieser Protestantismus verpflichtet den Einzelnen, zum Ruhme Gottes, Besitztum zu erhalten und durch rastlose Arbeit zu vermehren – beides wesentliche Bestandteile des „modernen kapitalistischen Geistes“. In diesem Zusammenhang weist Weber darauf hin, dass „die Genesis dieses Lebensstils“ in einzelnen Wurzeln, wie auch bei anderen Bestandteilen, bis ins Mittelalter zurück reicht (Bd. 1, S. 179).

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_protestantische_Ethik_und_der_Geist_des_Kapitalismus

Das Zitat von Herrn Kodalle zu den ehemaligen DDR-Bürgern  bringt es jedoch am besten auf den Punkt:

„Leben wir, so leben wir für die Arbeit, sterben wir, dann sterben wir für die Arbeit. Egal, ob wir leben oder sterben, wir tun beiden nur für die Arbeit.“

So könnte der Römerspruch in Abwandlung formuliert werden, wenn wir die kommunistische und kapitalistische Ideologie zu grunde legen (vgl. Brief an die Römer 14.8).

Der Originalspruch lautet:

„Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn (Jerusalemer Bibel).

Das ist die zentrale Religion des Kommunismus und des Kapitalismus, soweit wir das Wort „Herr“ durch das Wort „Arbeit“ ersetzen.

Der große Gottesleugner

Zur Gretchenfrage äußert sich Wikipedia:

„Der Begriff Gretchenfrage bezeichnet eine Gewissensfrage (oder eine Frage nach dem Willen), die vom Befragten nicht gerne beantwortet wird.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Gretchenfrage

Hier  der Auszug aus dem Faust:

 Ach Margarete
Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?
Du bist ein herzlich guter Mann,
Allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.

3415

Faust
Laß das, mein Kind! Du fühlst, ich bin dir gut;
Für meine Lieben ließ‘ ich Leib und Blut,
Will niemand sein Gefühl und seine Kirche rauben.

3420

Margarete
Das ist nicht recht, man muß dran glauben.

Faust
Muß man?

Margarete
Ach! wenn ich etwas auf dich konnte!
Du ehrst auch nicht die heil’gen Sakramente.

Faust
Ich ehre sie.

Margarete
Doch ohne Verlangen.
Zur Messe, zur Beichte bist du lange nicht gegangen.
Glaubst du an Gott?

3425

Faust
Mein Liebchen, wer darf sagen: Ich glaub an Gott?
Magst Priester oder Weise fragen,
Und ihre Antwort scheint nur Spott
Über den Frager zu sein.

3430

Margarete
So glaubst du nicht?

Faust
Mißhör mich nicht, du holdes Angesicht!
Wer darf ihn nennen?
Und wer bekennen:
»Ich glaub ihn!«?
Wer empfinden,
Und sich unterwinden
Zu sagen: »Ich glaub ihn nicht!«?
Der Allumfasser,
Der Allerhalter,
Faßt und erhält er nicht
Dich, mich, sich selbst?
Wölbt sich der Himmel nicht da droben?
Liegt die Erde nicht hier unten fest?
Und steigen freundlich blickend
Ewige Sterne nicht herauf?
Schau ich nicht Aug in Auge dir,
Und drängt nicht alles
Nach Haupt und Herzen dir,
Und webt in ewigem Geheimnis
Unsichtbar sichtbar neben dir?
Erfüll davon dein Herz, so groß es ist,
Und wenn du ganz in dem Gefühle selig bist,
Nenn es dann, wie du willst,
Nenn’s Glück! Herz! Liebe! Gott
Ich habe keinen Namen
Dafür! Gefühl ist alles;
Name ist Schall und Rauch,
Umnebelnd Himmelsglut.

3435

3440

3445

3450

3455

http://sciencesoft.at/book/book?book=Faust1&chapter=18&lang=de

Kommentar:

Goethe ist die Definition Gottes durchaus bewusst:

„Der Allumfasser,
Der Allerhalter,
Faßt und erhält er nicht
Dich, mich, sich selbst?
Wölbt sich der Himmel nicht da droben?
Liegt die Erde nicht hier unten fest?
Und steigen freundlich blickend
Ewige Sterne nicht herauf?
Schau ich nicht Aug in Auge dir,“

Das beschreibt Gott als den Schöpfer des Himmels und der Erde.

An diesen muss man nicht glauben, ergänzt er und führt aus, er wirke so selbstverständlich, dass ein Glaube an ihn nicht erforderlich wäre. Wir sehen ihn und müssten deshalb nicht glauben.

Dann werden seine Ausführungen jedoch abwegig:

„Nenn es Glück, Herz, Liebe, Gott.“

Als ob diese drei Aussagen identisch wären, also speziell mit Gott zu tun hätten.

Goethe versucht mit der Aussage den Gottesbegriff auf die Gefühlsebene herabzuwürdigen. Gefühle sind nach der Schöpferdefintion jedoch nicht für die Erschaffung des Himmels und der Erde zuständig.

Wir wissen aus unseren medizinischen Erfahrungen, dass die Orientierung im Leben die wichtigste Grundlage für Gesundheit darstellt.

Gott in unseren Gefühlen zu finden ist der offensichtlich verkehrte Weg.

Damit gibt Goethe zu, es gibt keinen Sinn in seinem Leben. Das einzige was er erkennen kann sind Gefühle.

Dasselbe Problem hat ein Gefühl überschwänglicher Patient, wenn er sich selbst keinen Lebenssinn zugeordnet hat, also keine Orientierung im Leben hat.

Dann versucht der gefühlsüberschwängliche Patient in der Steigerungsstufe das angeblich Wahre Gotteserlebnis mit Gefühlsverstärkern wie Rauschmittel oder Meditation zum Lebenssinn zu erheben.

Das nenne ich das atheistische Problem der Gegenwart oder der Tanz des Satans um das Goldene Kalb.

Goethe wird heute in den weiterführenden Schulen als Weltliteratur mit dieser verkehrten Weltsicht allen Schülern obligatorisch vermittelt.

Welche Folgen diese kranke Weltsicht hat ist offensichtlich.

Eine gesunde Religiosität, welche den Schöpfer des Himmels und der Erde als oberste Autorität anerkennt, dabei jedoch keine Gefühle und keine falschen Autoritäten an die Stelle von Gott erhebt ist in unserer Gesellschaft verloren gegangen.

Esoterik ist alles, Gott ist nichts. Genau diese finden wir bei Goethe und dem Atheismus der Gegenwart.

Die Homöopathie macht da heute leider keine Ausnahme.

Der Schlaganfall als Lebensbeendigungsprogramm

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

Exeter/England – Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, erkranken in der Folge deutlich häufiger als andere Menschen an einer Demenz. Dies geht aus einer aktualisierte Metaanalyse in Alzheimer’s & Dementia (2018; doi: 10.1016/j.jalz.2018.06.3061) hervor.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97603/Schlaganfall-verdoppelt-Demenzrisiko

Kommentar:

Hier im Blog wurde bereits regelmäßig drauf aufmerksam macht, dass die Schulmedizin gerne Ursache und Wirkung verwechselt.

Die Aussage ein Mensch, der einen Schlaganfall erlitten hat, erkranke deutlich häufiger an Demenz verwechselt Ursache und Wirkung.

Nach der Theorie der Lebensbeendigungsprogramme greift das Immunsystem im Sinne der chronischen Krankheiten von Hahnemann ab einem vorprogrammierten und nicht feststehenden Alter den eigenen Organismus an um Ihn dem Tode zuzuführen, wie das von der Evolution her vorgesehen ist. Früher sagte man dazu Gott.

Dieser Angriff kann sich bei einem Teil der Menschen gegen die Arterien richten und zu Gefäßerkrankungen führen, unter anderem auch zu Schlaganfall im Sinne einer Hirnblutung.

Zuerst stellt sich also eine Erweichung der Arterien ein, die durch das eigene Abwehrsystem verursacht wird.

Da dieser Angriff nicht lediglich gegen die Arterien gerichtet ist, sondern auch gegen das Gehirn, geht dieser Angriff gleichzeitig mit einer Neigung zu Demenz einher. Die Hirnleistungen werden verringert, der Organismus stirbt langsam ab.

Die Ursache für Demenz ist also nicht der Schlaganfall, sondern die Lebensbeendigungsprogramme, die sowohl den Schlaganfall, als auch die Demenz verursachen. Eine Erkrankung als die Ursache der anderen anzusehen ist also nicht möglich.

Australien unterdrückt Homöopathiestudie

Aufruf zur Aufdeckung der Manipulation:

„Wahlfreiheit unterstützen: Petition #ReleaseTheFirstReport
Für Australien wurde vor kurzem die weltweite Petition #ReleaseTheFirstReport gestartet. Sie will erreichen, dass die australische Regierung einen bereits seit 2012 vorliegenden Bericht über die Homöopathie veröffentlicht, der sehr wahrscheinlich Aussagen enthält, die ihre Wirksamkeit belegen.“

https://homöopathie-natürlich.de/wahlfreiheit-unterstuetzen-petition-releasethefirstreport/