Neues vom Hümmler

Kommentar:

Herr Edgar Wallace  schreibt in seinem Kriminalroman der Homöopathiekritik mit dem Titel neues vom Hümmler über die Wirkungslosigkeit und den Unfug der Homöopathie.

Dazu dürfen bekannte Namen wie Tina Turner natürlich nicht fehlen, die zwar nicht durch einen Arzt für Homöopathie aber mit ähnlich wirkungsloser Methode behandelt worden sei und das fast nicht überlebt hätte.

Doch damit ist die Homöopathiekritik natürlich nicht erledigt.

Es geht weiter mit dem Titel: Die Quantendynamik der homöopathischen (Kopf-) Verschüttelung.

Bei diesen Ausführungen gibt es immer etwas zu lachen.

Was daran zu lachen ist stellt Herr Hümmler als physikalischen Unfug da. In dem Beitrag gibt es tatsächlich etwas lachen. Das Lachhafte ist, dass Herr Hümmler offensichtlich nicht einmal bemerkt hat, dass die Diplomierte Homöopathin einer Heilpraktikerin ist, die nicht Medizin studiert hat, sich dann jedoch  wagemutig auf das Gebiet der Quantenphysik begeben hat.

Ich kann aus dem Beitrag natürlich nicht die Kenntnisse des Herrn Hümmler auf dem Gebiet der Quantenphysik erkennen. Dazu äußert er sich vorsichtshalber schon mal nicht.

Ich kann jedoch von einer Heilpraktikerin nicht erwarten, dass sie Homöopathie und auch noch Quantenphysik wirklich gelernt hat. Damit wäre eine Heilpraktikerschule vollständig überfordert.

Es mag sein, dass sie durch ihre Ausbildung in die Lage versetzt ist einfacher akute Krankheiten homöopathisch zu behandeln und zu heilen.

Auf dem Gebiet der Quantenphysik scheitern jedoch regelmäßig auch studierte Physiker am Verständnis der dortigen Vorgänge.

Wir haben also allen Grund zum Lachen: Nicht unbedingt über eine Heilpraktikerin die sich zu physikalisch schwierigsten Fragen äußert, die sie nie gelernt hat, sondern über Herrn Hümmler, der solche Beiträge als Widerlegung der Homöopathie versucht genüsslich auszuschlachten.

Der Grundsatz der Waffengleichheit würde verlangen, dass er sich als promovierter Physiker ebenbürtige Homöopathievertreter für seine Analysen heraus sucht. Das wären beispielsweise Prof. Walach als Psychologe oder Dr. Baumgartner als Physiker.

Eine Frage bleibt jedoch zu diskutieren: Welche Informationen und wie viel Informationen ein angeregtes Elektron überhaupt speichern könne. Um dieser Frage zu beantworten ist Frau Munns offensichtlich nicht die geeignete Ansprechpartnerin.

Ich empfehle geeignete Fachleute speziell für die Frage zu konsultieren. IBM entwickelt seit Jahren einen vorläufigen und einfachen Quantencomputer. Auch bei diesem stellt sich die Frage, wie die Quanteninformation gespeichert werden kann ohne, dass sie durch Dekohärenz wieder verschwindet. Die dortigen Fachleute werden dazu bestimmt wesentlich sachkundigere Ausführung machen können als Frau Munns.

Von ihnen habe ich bisher jedenfalls noch nicht die Auffassung vernommen, dass keine Informationen gespeichert oder verarbeitet werden könnte, weil ein Elektron der Dekohärenz unterliegt.

Wenn wir diese Fragen in der Mikrobiologie bisher nicht beantworten können, ist Homöopathie nicht deshalb schon unplausibel.  Sie arbeitet mit genau diesen Phänomenen.

Und sie funktioniert, besser als sich Herr Hümmler vorstellen kann. Das sehen wir daran, dass sie sogar richtig schädlich sein kann, wenn sie von angeblichen Heilern verwendet wird, die solche Zusammenhänge nicht verstanden haben.

Kohörenz des Unterbewusstseins

Herr Gassner beantwortet die Frage nach dem Bewusstsein.

Kann die Quantenphysik Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften miteinander verbinden?

Ist Bewusstsein etwas was sich im Laufe des Lebens nach und nach entwickelt hat? (ab Min. 9).

Herr Gassner führt dazu aus, dass Bewusstsein etwas mit Leben und Gehirn zu tun habe.

Ab Minute 5 erklärt er die Wechselwirkung Kohärenz zur Dekohärenz.

Betrachten wir die entwickelten Gedankengänge aus der Sicht der Alternativmedizin ergeben sich andere Schlussfolgerungen.

Ich habe in vorangehenden Beiträgen ausgeführt, dass das  Unterbewusstsein ein Schwebezustand aus der Sicht der Quantenphysik darstellen muss.

Das ergibt sich aus der Art der Informationsverarbeitung im Gehirn. Wir sind in der Lage mit dem Gedächtnis gleichzeitig eine fast unbegrenzte Zahl von Informationen abzurufen, ein digitaler Computer müsste aller Speicher nacheinander abarbeiten, um die gewünschte Information zu finden.

Das erfolgt über das Unterbewusstsein. Die Arbeitsweise des Unterbewusstseins lässt sich nur dann verstehen, wenn wir von einem Schwebezustand der Quanteninformation ausgehen der physikalisch als Superposition angesehen werden muss. Informationen bestehen parallel in einem Zustand der Ungewissheit und sind gleichzeitig vorhanden ohne als Information erkennbar zu sein. Erst wenn sie abgerufen wird ist das Ergebnis, die Information bekannt.

Beim herkömmlichen digitalen Computer erfolgt die Informationsverarbeitung mit Hilfe einer binären Information zwischen Null und Eins. Beim Gehirn besteht die Information unausgelesen  in der Superposition oder im Schwebezustand. Es existieren gleichzeitig eine relativ unendliche Anzahl von Informationsmöglichkeiten die erst beim Abrufen der Information als Information erkennbar und von Bedeutung wird.

Das Unterbewusstsein aus der Superposition bzw. Kohärenz steht dem Bewusstsein gegenüber.

Daraus können wir schlussfolgern, dass das Bewusstsein nicht etwa eine spezielle menschliche Eigenschaft ist, sondern generell mit dem Leben verbunden ist. Das Bewußtsein ist dann nichts anderes als das Dekohärenzinterface des Unterbewußtseins. Es liest das Unterbewußtsein aus und ist im ungekehrten Vorgang in der Lage Informationen in das Unterbewußtsein zu transportieren, wenn wir von den elementaren Dienstprogrammen der einfachen Lebensvorgänge absehen.

Die Art der Informationsverarbeitung finden die bereits bei den elementaren stofflichen Vorstufen des Lebens, kommunizierenden Eiweißen, Viren, den Bakterien und den Tieren. Sie ermöglichen die Realisierung von einfachen Dienstprogrammen des Lebens und die Lebenskraft.

Wenn wir diese Betrachtungsweise auf die philosophischen Theorien anwenden, kommen jetzt schnell zu dem Ergebnis, dass dem Bewusstsein des Menschen durch die Philosophie eine Überhöhung zugesprochen wurde, die sich aus der Evolution und aus der Art der Informationsverarbeitung nicht begründen lässt (vgl. cogito ergo sum).

Herrn Gassner ist also beizupflichten, wenn er davon ausgeht, dass es dem Mond schon immer egal war ob er von einem Menschen gesehen wird oder nicht.

Das Unterbewusstsein hat also keinen Einfluss auf das Universum. Die gegenteilige Auffassung kommt nur bei Esoteriker vor die sich von der Realität weit entfernt haben und bei einigen Philosophen.

Wissenschaftlich erwiesener Wissenschaftsunfug

Die FAZ verkündet:

„Drei amerikanischen Forschern ist ein trauriger Beweis gelungen: Man kann selbst den größten Blödsinn publizieren – wenn er nur ins vorgefasste Weltbild passt.“

http://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/jux-artikel-lassen-forschungen-in-keinem-guten-licht-erscheinen-15836174.html

Kommentar:

Ich habe selten so gelacht:

Die angeblichen Wissenschaftler dürfen den größten Blödsinn publizieren. Es finden sich immer noch Dümmere die diesen Unfug glauben und journalistisch verbreiten. Das gipfelt in der Verbreitung von „Mein Kampf“ in wissenschaftlichen Abhandlungen ohne, dass irgendjemand die geistige Verirrung feststellen würde.

Wer gesund  alt werden möchte muss also seinen Verstand selbst benutzen, wie es bereits in der Aufklärung verlangt wurde, bis heute jedoch immer weniger der Fall ist.

Es mangelt einfach an einer gesunden Skepsis gegenüber etablierten Lehrmeinungen und Dogmen.

In den letzten Beiträgen habe ich einiges zu der dümmlichen Wissenschaftsgläubigkeit einiger Wissenschaftler und Journalisten ausgeführt.

Da sich diese Seiten jedoch vorrangig mit Homöopathie und Alternativmedizin beschäftigen, erinnere ich daran, dass auf den Seiten des DZVHÄ heute mehr Reklame für Geistheiler gemacht wird als sich Mühe zu geben das Andenken des Herrn Hahnemann zu vermitteln und weiter zu entwickeln. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Geistheilern findet nicht statt.

Was uns als Weiterentwicklung verkauft wird erweist sich beim genaueren Hinsehen dort jedenfalls immer wieder als Wissenschaftsbetrug statt Homöopathie. Hier treten also dieselben Probleme auf, wie in der angeblichen Gender-„Wissenschaft“ oder sonstigem Unfug mit Vortäuschung von Wissenschaftlichkeit. Ansätze die Probleme offen zu diskutieren werden seit mindestens zehn Jahren beim DZVHÄ abgelehnt.

So funktioniert keine Medizin, weder Schul- noch Alternativmedizin.

Die Wissenschaftlichkeitsklausel und Geistheilung

Der BGH hat in seinem wegweisenden Urteil vom Urteil vom 23.06.1993 – IV ZR 135/92 folgende Ausführungen gemacht:

„Damit stellt sich die sogenannte Wissenschaftlichkeitsklausel als eine die Leistungsbeschreibung einschränkende und ausgestaltende Bestimmung dar, die der Kontrolle nach § 9 AGBG unterliegt.

Für das Verständnis eines durchschnittlichen Versicherungsnehmers von dem, was wissenschaftlich allgemein anerkannt ist, entscheidet allein, dass über die generelle Wirksamkeit einer Methode unter den Schulmedizinern kein nennenswerter Streit besteht (vgl. Prölss in Prölss/Martin a. a. O. Anm. A a). Nicht allgemein anerkannt ist eine Methode erst, wenn namhafte Wissenschaftler sie als unwissenschaftlich kritisieren (vgl. LG Köln, VersR 1982, 486)

Die Schulmedizin steht im Gegensatz zur sogenannten alternativen Medizin. Die wissenschaftlich allgemein anerkannten Methoden sind gerade nicht die Methoden der alternativen Medizin (Prölss in Prölss/Martin a. a. O. Anm. A b).

Dieser Vertragszweck bedingt nicht auch die Erstattung von Kosten für eine Behandlung, die dem Bereich der Wunderheilungen und der Scharlatanerie zuzuordnen ist. Vielmehr liegt es im Interesse der Versichertengemeinschaft, solche Kosten aus der Leistungspflicht des Versicherers herauszunehmen. Dem Versicherer ist auch ein berechtigtes Interesse daran zuzubilligen, dass er Kosten der Forschung nicht mitfinanziert, wenn bereits erprobte und erfolgversprechende Methoden und Arzneimittel zur Verfügung stehen.

d) Mit der Bestimmung des § 5 Abs. 1 f MB/KK 76, dass keine Leistungspflicht für wissenschaftlich nicht allgemein anerkannte Behandlungsmethoden besteht, ist auch häufig die Erstattung solcher Kosten ausgeschlossen, die durch Behandlungen unheilbarer Krankheiten entstehen. Bei diesen Krankheiten hat die Schulmedizin in weiten Bereichen noch keine allgemein anerkannten Methoden zur Behandlung gefunden.

Gerade aber bei unheilbaren Krankheiten, bei denen sich die Qualität einer Methode nicht am Heilerfolg messen lassen kann, fehlt den in der Praxis angewandten Behandlungsmethoden zur Linderung oder auch zur wissenschaftlichen Erprobung eines Heilerfolges die allgemeine Anerkennung durch die Schulmedizin. Für einen solchen – noch nicht dem AGB-Gesetz unterliegenden – Fall (es handelte sich um Multiple Sklerose) hat der Bundesgerichtshof ausgeführt, auch die von der überwiegenden Zahl der Ärzte und Krankenanstalten geübte Behandlung könne nach den Feststellungen des Berufungsgerichts nicht als wissenschaftlich allgemein anerkannt bezeichnet werden, weil die Ursache dieser Krankheit noch immer nicht erforscht sei und jede Art der Behandlung deshalb zwangsläufig experimentellen Charakter habe, ohne dass der Nachweis medizinischer Richtigkeit geführt werden könne (Urteil vom 2. Dezember 1981 – IVa ZR 206/80 – VersR 1982, 285 unter III 4).

Die Fallgruppe der unheilbaren Krankheiten, bei denen es keine wissenschaftlich allgemein anerkannte Behandlungsmethode gibt, ist auch nicht so gering, dass sie bei der gebotenen generalisierenden und typisierenden Betrachtungsweise (BGHZ 110, 241, 244) vernachlässigt werden könnte. Das machen Krankheiten wie die erwähnte Multiple Sklerose, Aids (vgl. OLG München, VersR 1992, 1124), weite Bereiche von Krebs (vgl. OLG Braunschweig, NJW 1991, 2971), aber auch weniger bekannte Krankheiten wie z.B. colon irritable (vgl. LG Braunschweig, NJW-RR 1993, 162) deutlich.

Heute werden in der Praxis von Ärzten, die eine schulmedizinische Ausbildung erhalten haben, auch Behandlungsmethoden der alternativen Medizin als erprobt und aufgrund der Erfahrung erfolgversprechend angewandt, auch wenn diese Methoden an den medizinischen Hochschulen (noch) nicht allgemein anerkannt sind. Entscheidet sich der Versicherte für eine solche Behandlungsmethode, ist kein berechtigtes Interesse des Versicherers erkennbar, daraus erwachsende Kosten nicht zu erstatten und damit dem Vertragszweck nicht zu entsprechen, wenn die nicht wissenschaftlich allgemein anerkannte Methode in ihrer Wirksamkeit den von der Schulmedizin gebilligten Methoden gleichzustellen ist und keine höheren Kosten verursacht.“

https://www.iww.de/quellenmaterial/id/49082

Kommentar:

Der Bundesgerichtshof hat klar festgestellt, dass ein Rückzug der Versicherer auf die Wissenschaftlichkeitsklausel in ihren AGBs bei Krankheiten, deren Ursachen nicht bekannt sind und für die keine allgemein anerkannte wirksame Behandlungsmethode existiert, unzulässig ist.

Das eröffnet zwar keinen Freibrief für Geistheilung und alternative Scharlatanerie wie Pendeln, Kinesiologie usw.

Homöopathie ist jedoch in den letzten Jahren in Deutschland von vielen Ärzten auf das Gebiet der alternativen Scharlatanerie herabgedrückt worden, indem sie zu einer Art Geistheilung ohne Bezug zu Hahnemanns Heilgesetzen degradiert worden ist. Das geht so weit, dass von den Vertretern dieser Richtung teilweise sogar behauptet wird Hahnemann interessiere sie heute so gut wie gar nicht mehr. Das wurde früher bereits berichtet.

Diese praktizieren vorgetäuschte Homöopathie unter Berufung auf die Herrn Scholten, Sankaran und Körbler. Sie kann nicht als Alternativmedizin im Sinne Hahnemanns angesehen werden. Das wurde auch ausreichend ausgeführt.

Die derartig praktizierte Geistheilung sollte aus dem Leistungskatalog aller Krankenversicherer gestrichen werden.

Das ist nicht zu verwechseln mit der Homöopathie nach Hahnemann, die auch in Deutschland von einer Minderheit homöopathischer Ärzte immer noch betrieben wird, aber im Zentralverband homöopathischer Ärzte keine Mehrheit mehr hat.

Zwar hat auch die Hahnemannsche Richtung keine Belege der wissenschaftlichen Anerkennung durch die Schulmedizin. Sie kann jedoch für sich beanspruchen keine Geistheilung im Sinne Scholten, Sankaran und Körbler zu sein.

Ob Geistheiler auch ein Anspruch hätten anerkannt zu werden, ist bisher nicht ausreichend geklärt.

Gegen eine Anerkennung der Geistheiler in Deutschland spricht, dass diese Vertreter nicht einmal die Gesetzmäßigkeiten der Geistheilung erlernt und verstanden haben, um sie gefahrlos für den Patienten ausüben zu dürfen.  Das wurde in diesem Blog auch ausreichend dargestellt. Wir wissen also nicht, ob dem Patienten durch Geistheilung mehr geschadet, als genutzt wird.

Als Kritikpunkt an dem Urteil ist lediglich festzustellen, dass es sich bei der Beschäftigung mit der Wissenschaftlichkeitsklausel  nicht mit der Frage auseinandergesetzt hat, ob diese in der Schulmedizin  überhaupt eine gewisse Berechtigung hat. Auch in der Schulmedizin wird die Wissenschaftlichkeitsklausel von angesehenen Vertretern als nicht erfüllt angesehen. Prominentester Vertreter  der Schulmedizinkritik  und ihrer angeblichen Wissenschaft ist Professor Goetzsche. Auch zu diesem Punkt wurden bereits ausreichend Ausführung gemacht.

 

 

Die Wissenschaft der Scharlatane

Die NZZ berichtet:

„Immer wieder kommt es vor, dass sich ein mathematischer Beweis als falsch herausstellt. Meist bekommt die Öffentlichkeit davon nichts mit.

Die meisten Mathematiker wollten sich wohl aus Mitgefühl mit dem berühmten Professor nicht auf eine Beurteilung der Präsentation einlassen. Diejenigen, die es dennoch taten, erklärten, dass Atiyahs Präsentation nicht einmal als Beweisidee betrachtet werden könne, und sparten nicht mit Vorwürfen an die Veranstalter. Das Heidelberger Laureaten-Forum habe zugelassen, dass sich ein wohlverdienter Mathematiker auf seine alten Tage hin blamiert habe.“

https://www.nzz.ch/wissenschaft/zwei-beruehmte-mathematische-vermutungen-sorgen-fuer-zuendstoff-ld.1425932

Kommentar:

Wir wollen uns hier nicht auf eine mathematische Diskussion einlassen, die mit der Medizin nichts gemeinsam hat.

Die einzige Gemeinsamkeit der Fehlerhaftigkeit mathematischer Beweise mit der Medizin zeigt sich in den klassischen Naturwissenschaften durch die dort präsentierten angeblichen Beweise für grundlegende Gesetzmäßigkeiten.

Dazu hatten wir in den letzten Beiträgen ausreichend herausgearbeitet, dass die Physik auf einem Chaos unbewiesener Vermutung aufbaut, die uns von den öffentlichen Medien stolz als das Ergebnis exakter Naturwissenschaften präsentiert wird, die von niemandem zu hinterfragen seien. Das verbiete die angebliche wissenschaftliche Autorität, ähnlich dem Dogma der katholischen Sekte.

Das gleiche gilt für die Wissenschaft in der Medizin und die Biochemie. Auch sie arbeitet mit völlig unbewiesenen Theorien und Vermutungen die nicht einmal einer Plausibilitätsprüfung standhalten.

Die öffentliche Berichterstattung über diesen wissenschaftlichen Unfug beeinflusst jedoch die Finanzierungsmöglichkeiten weiterer unsinniger Forschung. Das ist die Geburt des Perpetuu mobile oder des modernen Goldesels der Brüder Grimm: Mit Unfug viel Geld verdienen.

Einer positive Presse führt zu weiterem wissenschaftlichen Unfug auch in der Medizin.

Unsinnige mathematische Beweise erscheinen dem naturwissenschaftlichen Laien als geradezu Unmöglichkeit in sich selbst. Wir sehen jedoch, dass selbst in der angeblich so exakt arbeiten Mathematik unsinnige Beweise möglich sind.

Nun kann man diese unsinnigen Beweise zwar auf Senilität einiger Forscher zurückführen. Dann muss diese Senilität bei den Forschern vieler Wissenschaften jedoch bereits in ihrem Studium eingesetzt haben als sie übersehen haben die wissenschaftlichen Grundlagen ihres Forschungsgebietes etwas kritischer und gründlicher zu überprüfen.

Unsinnige Forschung ist also offenbar eine systemimmanente Eigenschaft der modernen Wissenschaft.

Wer an dieser Stelle immer noch wissenschaftsgläubig ist und meint der liebe Gott sei ein alter Mann mit grauen Bart und verkniffenem Gesicht, meinetwegen auch eine alte Frau mit herunter hängenden Körperteilen, der sollte sich die vorangehenden Beiträgen noch einmal gründlicher durchlesen.

Wissenschaft ist nur solange Wissenschaft, wie sie von Wissenschaftlern betrieben wird und nicht von geldgierigen Scharlatanen. Das wird gerne vergessen und führt nicht zu Fortschritt, sondern zum Untergang der Menschheit.

Die erste oder ewige Lebenskraft

Herr Lesch zitiert:

„Bleiben wir bei der Theorie, dass das Universum einen Ursprung gehabt hat, dessen Ursprünge wir nicht kennen (Min. 6,35).

https://www.youtube.com/watch?v=ffLW-FS8rxk

Kommentar:

Herr Lesch führt sehr schön aus, dass der größte Denker aller Zeiten, Herr Einstein, durchaus eine andere Auffassung vertreten hat. Er war der Auffassung das Universum sei schon immer da gewesen und nicht durch einen Urknall entstanden.

Nun gibt es aus Sicht von Herrn Lesch zahlreiche angeblichen Beweise, die dafür sprechen, dass das Universum in einem Urknall entstanden sein muss.

Diese Theorien sollen hier keinesfalls diskutiert werden.

Interessant ist jedoch, dass ein so genialer Denker, wie Herr Einstein, durchaus in der Lage war die Argumente der Befürworter der Urknalltheorie zu verstehen und zu bewerten.

Offensichtlich betrachtete er die dafür sprechenden Argumente nicht als ausreichend schlüssig.

Herr Lesch führt in seinem Vortrag aus, die Quantentheorie sei eine sehr gut nachweisbare Theorie, die Vorhersagen über den Aufbau der Atome usw. auch mathematisch ausreichend sicher machen würde.

Diese Aussage ist jedoch unter Physikern nicht überall geteilt.

Wir wissen die Feldtheorien der Quantenphysik können in vielen Teilen gute Vorhersagen machen, an anderen Stellen versagen sie.

Aus der Vorhersagbarkeit von physikalischen Phänomen mit mathematischen Theorien, die in weiten Teilen zu treffend sind, lassen sich, entgegen Herrn Lesch, jedoch keine weitergehenden Folgerungen in physikalisch nicht mehr nachprüfbaren Bereichen machen.

Es erfolgt eine Überbewertung der Mathematik hin zu einer Philosophie der Physik. Zur Kritik der Urknalltheorie vgl. hier.

Dann komme ich zur Medizin zurück.

Auch in der Medizin gibt es sehr schöne Theorien der Chemie, die teilweise auch auf der Quantenphysik beruhen und uns vorgaukeln wollen sie könnten Aussagen über den Beginn des Lebens und die Lebenskraft machen.

Diese Aussagen sind jedoch genauso fragwürdig wie die physikalischen Aussagen zum angeblichen Urknall des Universums.

Damit will ich keinerlei Aussagen zur Richtigkeit oder Fehlerhaftigkeit derartiger Theorien abgeben. Richtig ist eine Theorie dann wenn sie in der Lage ist durch Versuch und Irrtum einen Sachverhalt ausreichend sicher zu belegen oder sich zumindest durch Beobachtung bestätigen lässt.

Es gibt es heute weder zum angeblichen Urknall noch zur Entstehung des Lebens und der Lebenskraft versuche die deren Richtigkeit bestätigen oder widerlegen könnten, Beobachtungen allerdings ausreichend.

Hahnemann hat sich nicht umsonst dagegen gewehrt irgendwelche philosophischen Strömungen in sein Heilsystem aufzunehmen.

Kriterium für die Richtigkeit einer medizinischen Theorie sei alleine die Gesundheit des Patienten.

Aus den Forschungen die Herr Hahnemann als Erster betrieben hat wissen wir heute, dass das Freisein von Symptomen keinesfalls Gesundheit ist, wie Hahnemann noch vorgeschwebt hat.

Aus den Beiträgen in diesem Block konnte jeder Leser entnehmen, dass Gesundheit im heutigen alternativ medizinischen Sinne nur die freie Fluktuation der Lebenskraft sein kann.

Dieser Erkenntnis geht zuerst auf die alten Ärzte um Hippokrates zurück und wurde später durch den Arzt Franz Anton Messner konkretisiert.

Hahnemann hat durch die Entdeckung der Homöopathie die geistartige Wirksamkeit homöopathischer Mittel als Erster und Einziger erkannt.

Die geistartige Wirksamkeit homöopathischer Mittel wird von den heutigen Geistheilern, die sich fälschlicherweise als Homöopathen bezeichnen, missbraucht und mißverstanden.

Wer Gesundheit verstehen will muss zuerst den Ursprung des Universums als Quantenfluktuation verstanden haben, wie das mit anderen Worten Herr Schopenhauer formuliert hat.

Die Quantenfluktuation des Universums ist als die ursprüngliche Lebenskraft anzusehen aus der erste einfache Lebensformen entstanden sind und die weiter im Menschen ihren vorläufigen Abschluss gefunden hat.

Die Frage was vor dem Urknall war, können wir also nicht beantworten. Wir wissen jedoch, dass die erste Quantenfluktuation des Universums bereits die erste Lebenskraft darstellte.

Falls es eine erste Quantenfluktuation gegeben hat, war sie die erste Lebenskraft und der Ursprung des Menschen. Falls es keine erste Lebenskraft gegeben hat, sondern einen ewigen Kosmos, gibt es auch eine ewige Lebenskraft, egal welcher Physiker langfristig recht behalten soll.

Die Lebenskraft ist in jedem Fall mit dem Kosmos verbunden.

Wenn dann die erste Fluktuation der Lebenskraft verstanden wurde, muss in der nächsten Stufe das Schlüssel-Schloss-Prinzip der Pharmakologie und Mikrobiologie in das Märchenreich verbannt werden.

Diese Theorie behauptet zwar heute irgendwelche Lebensvorgänge erklären zu können. Doch auch an dieser Theorie kann auf dem Hintergrund der quantenartigen Wirkung der Lebensprogramme nicht wirklich festgehalten werden. Das bedeutet die Mikrostrukturen des Lebens haben Eigenschaften eines Quantencomputers, welche nicht durch das Schlüssel-Schloss-Prinzip erklärt werden können, sondern lediglich auf der Basis einer intelligenten Informationsverarbeitung vom Beginn des Lebens an, auch im mikrobiologischen Bereich. Erste Zweifel an der heutigen Schlüssel-Schloss-Theorie werden hier angedeutet. Der Autor spricht von allmählich auftretenden neuen Vorstellungen von den Zusammenhängen zwischen Protein-Primär-, Sekundär- und Tertiärstruktur und Proteinfunktion. Das ist nur eine vorsichtige Umschreibung des heutigen wissenschaftlichen Dilemmas.