Die Wissenschaft der Scharlatane

Die NZZ berichtet:

„Immer wieder kommt es vor, dass sich ein mathematischer Beweis als falsch herausstellt. Meist bekommt die Öffentlichkeit davon nichts mit.

Die meisten Mathematiker wollten sich wohl aus Mitgefühl mit dem berühmten Professor nicht auf eine Beurteilung der Präsentation einlassen. Diejenigen, die es dennoch taten, erklärten, dass Atiyahs Präsentation nicht einmal als Beweisidee betrachtet werden könne, und sparten nicht mit Vorwürfen an die Veranstalter. Das Heidelberger Laureaten-Forum habe zugelassen, dass sich ein wohlverdienter Mathematiker auf seine alten Tage hin blamiert habe.“

https://www.nzz.ch/wissenschaft/zwei-beruehmte-mathematische-vermutungen-sorgen-fuer-zuendstoff-ld.1425932

Kommentar:

Wir wollen uns hier nicht auf eine mathematische Diskussion einlassen, die mit der Medizin nichts gemeinsam hat.

Die einzige Gemeinsamkeit der Fehlerhaftigkeit mathematischer Beweise mit der Medizin zeigt sich in den klassischen Naturwissenschaften durch die dort präsentierten angeblichen Beweise für grundlegende Gesetzmäßigkeiten.

Dazu hatten wir in den letzten Beiträgen ausreichend herausgearbeitet, dass die Physik auf einem Chaos unbewiesener Vermutung aufbaut, die uns von den öffentlichen Medien stolz als das Ergebnis exakter Naturwissenschaften präsentiert wird, die von niemandem zu hinterfragen seien. Das verbiete die angebliche wissenschaftliche Autorität, ähnlich dem Dogma der katholischen Sekte.

Das gleiche gilt für die Wissenschaft in der Medizin und die Biochemie. Auch sie arbeitet mit völlig unbewiesenen Theorien und Vermutungen die nicht einmal einer Plausibilitätsprüfung standhalten.

Die öffentliche Berichterstattung über diesen wissenschaftlichen Unfug beeinflusst jedoch die Finanzierungsmöglichkeiten weiterer unsinniger Forschung. Das ist die Geburt des Perpetuu mobile oder des modernen Goldesels der Brüder Grimm: Mit Unfug viel Geld verdienen.

Einer positive Presse führt zu weiterem wissenschaftlichen Unfug auch in der Medizin.

Unsinnige mathematische Beweise erscheinen dem naturwissenschaftlichen Laien als geradezu Unmöglichkeit in sich selbst. Wir sehen jedoch, dass selbst in der angeblich so exakt arbeiten Mathematik unsinnige Beweise möglich sind.

Nun kann man diese unsinnigen Beweise zwar auf Senilität einiger Forscher zurückführen. Dann muss diese Senilität bei den Forschern vieler Wissenschaften jedoch bereits in ihrem Studium eingesetzt haben als sie übersehen haben die wissenschaftlichen Grundlagen ihres Forschungsgebietes etwas kritischer und gründlicher zu überprüfen.

Unsinnige Forschung ist also offenbar eine systemimmanente Eigenschaft der modernen Wissenschaft.

Wer an dieser Stelle immer noch wissenschaftsgläubig ist und meint der liebe Gott sei ein alter Mann mit grauen Bart und verkniffenem Gesicht, meinetwegen auch eine alte Frau mit herunter hängenden Körperteilen, der sollte sich die vorangehenden Beiträgen noch einmal gründlicher durchlesen.

Wissenschaft ist nur solange Wissenschaft, wie sie von Wissenschaftlern betrieben wird und nicht von geldgierigen Scharlatanen. Das wird gerne vergessen und führt nicht zu Fortschritt, sondern zum Untergang der Menschheit.