Religionswahn der Gegenwart

Freeman Dyson erklärt den Klimawahn:

„Ja, so führt er gewohnt eloquent aus, am menschlichen Einfluß auf das Klima bestünde kein Zweifel. Aber den Glauben, hier handele es sich um eine Katastrophe, nennt er religiös motiviert. Denn weder könne man das Ausmaß der Veränderungen überblicken, noch dürfe man die positiven Folgen einer höheren Kohlendioxid-Konzentration in der Erdatmosphäre ausblenden.“

http://www.science-skeptical.de/blog/freeman-dyson-ein-aktuelles-interview/0013727/

Kommentar:

Freeman Dyson versucht zu erklären, warum ganze Generationen von Wissenschaftlern und Politikern immun gegen rationale Argumente und wissenschaftliche Fakten sind.

Die Wissenschaftler glauben wie die Uhrzeitmenschen eher an heiße Storys am Lagerfeuer, als an die Fakten, die kritisch zu hinterfragen sind.

Als Beispiel führt er den Aderlass an, der jahrhundertelang von den Ärzten als Heilmethode gepflegt wurde obwohl viele Menschen daran starben. Diese Diskussion kennen wir bereits von Herrn Hahnemann vor 250 Jahren.

Es ist erfrischend, dass die Welt von indoktrinierten  Politikern und Wissenschaftlern von Herrn Dyson mit 91 Jahren an die Realität des irdischen Daseins erinnert werden müssen.

Auf diesem Blog wurden regelmäßig Dummheiten von Wissenschaftlern vorgestellt die im stolzen Brustton der Überzeugung ihre angebliche neue und bessere Wissenschaft vorstellten.

Wissenschaftler wie Herr  Hahnemann werden von diesen Leuten bis heute ignoriert und nicht einmal ansatzweise verstanden.

Insofern ist Herrn Dyson zu gratulieren, dass er sich in seinem fortgeschrittenen Lebensalter ermutigt gesehen hat die Mechanismen des Aberglaubens in der Wissenschaft und Politik nicht lediglich in Bezug auf einen angeblichen Klimaschwindel, sondern auch auf andere Bereiche anzusprechen.

Er sollte für junge Wissenschaftler Vorbild sein um alles angeblich gesicherte Wissen an der Universität zuerst einmal zu hinterfragen bevor es in das eigene Weltbild übernommen wird.

Themen die hier behandelt wurden waren: Angeblicher Urknall, angebliche wissenschaftliche Pharmakologie, angebliche Heilung chronischer Krankheiten ohne theoretisches Modell usw. usf. Es läßt sich in jedem Wissenschaftsgebiet herausarbeiten wie viel Aberglauben dort Einzug gehalten hat. Besonders extrem ist das in den angeblichen Geisteswissenschaften und der Medizin.

Essen und Ersatzreligion

Die FAZ schreibt:

„Immer häufiger liest man, dass Essen als Ersatzreligion bezeichnet wird.

Es ist ja erst einmal so, dass der christliche Glaube relativ verblasst ist. Noch vor 400 Jahren war es in Europa undenkbar, nicht an Gott zu glauben. Man konnte ketzerisch sein, aber es war undenkbar, seine Existenz nicht anzuerkennen. Heute ist das anders. Damit ist aber das religiöse Bedürfnis nicht ausgestorben. Dementsprechend suchen sich Menschen andere Felder, die ein Religionsersatz sein können. Und dazu gehört das Essen.“

http://www.faz.net/aktuell/stil/essen-trinken/ernaehrung-als-kriegsschauplatz-der-ernaehrungspsychologe-erklaert-15872819-p2.html

Kommentar:

Wir haben in diesem Blog bereits des Öfteren über Ersatzreligionen gesprochen. Hier wird in der FAZ die Ersatzreligion des gerechten Essens diskutiert.

Zur Definition:

Als Ersatzreligion muss jede Glaubensrichtung bezeichnet werden die geeignet ist um die sinnstiftende Orientierung im Leben zu bieten.

Darunter fällt also jede bewusste und unbewusste Ausrichtung des Lebens auf einen letzten Lebenssinn.

Es dürfte Einigkeit bestehen, dass alle alten Religionen Gott in der einen oder anderen Form als den Sinn des Lebens betrachtet haben. Gott wurde dabei nicht etwa als satanischer Geist der Hölle der Zerstörung wie bei Faust, sondern als der Schöpfer des Himmels und der Erde angesehen.

Die Ersatzreligion des Vegetarismus ist erst seit wenigen Jahren zu Ersatzreligion aufgestiegen, etwa parallel zum Kommunismus in der bürgerlichen Gesellschaft der Gegenwart.

Je weniger sich die christlichen Kirchen in ihren Religionsvorstellungen an Gott orientieren, als vielmehr am Mammon, haben sie an Glaubwürdigkeit verloren und sind gerade für junge Menschen ungeeignet einen Lebenssinn zu stiften.

Da sich ohne Lebenssinn schlecht leben lässt wird krampfhaft nach einer Ersatzreligion gesucht, die genauso verteidigt wird wie das Christentum durch die Inquisition.

Nicht ausgenommen von dieser schlechten Ersatzreligion ist die neue Wissenschaftsgläubigkeit. Sie hat besonders in der Medizin und der Alternativmedizin Einzug gehalten.

Dennoch taugt keine Ersatzreligion auch nur annähernd als Lebenssinn.

Warum am Vegetarismus etwas dran ist, zwar nicht als Religion, aber als Haltung gegenüber der Schöpfung kann im Video gesehen werden. Der Bauer wünscht sich den Verbleib der Seele auf dem Hof, wenn das Tier dort geschlachtet wird. Wer die traurigen Augen der geschlachteten Kuh erblickt hat, wird nicht mehr so gerne Rindfleisch essen. Ein sehenswerter Schlachtfilm, nicht jedoch für zarte Gemüter.

https://www.youtube.com/watch?v=MLwhspkLKx4

Lebensbeendigungsprogrammme

Der Beitrag Neurologie beschäftigt sich mit Atorvastatin bei Multipler Sklerose:

München, 17. September 2014 – Kostengünstige Statine als Behandlungsoption bei Multipler Sklerose? Vor Jahren erzeugten spektakuläre Therapieerfolge bei Mäusen mit MS-artiger Hirnentzündung hochfliegende Erwartungen – nicht zuletzt bei den Patienten, die große Hoffnungen in solche, auf den ersten Blick einfache, Behandlungsoptionen legen. Seitdem flackert die Diskussion über den möglichen Nutzen von Statinen bei Autoimmunerkrankungen immer wieder auf – jüngst befeuert durch eine britische Studie, die unter Atorvastatin eine verringerte Hirnatrophie festgestellt hatte. Doch die Ergebnisse lassen eher mehr Fragen offen als sie beantworten.

http://www.schattenblick.de/infopool/medizin/fachmed/m1nl0824.html

Kommentar:

Statine wurden schon vor längerer Zeit bei der Behandlung von Multiple Sklerose in Studien einbezogen. Nach diesen Beiträgen ist bei Menschen keine besondere Wirksamkeit erkennbar.

Wenn Statine auf dem Hintergrund der Lebensbeendigungsprogramme und der chronischen Krankheiten von Hahnemann betrachtet werden, können Sie zusammen mit einer homöopathischen Behandlung durchaus hilfreich sein.

Eine Studie die sowohl homöopathisch behandelt als auch Statine verwendet wird nicht beschrieben.

Wir wissen von den Lebensbeendigungsprogrammen, dass sie die Eigenschaft haben den Organismus zu zerstören. Das bezieht sich auch auf das Gehirn. Wenn bei Mäusen mit MS-artigen Hirnentzündungen Therapieerfolge erzielt wurden müssen wir davon ausgehen, dass sie auch auf die Lebensbeendigungsprogramme zumindest eine dämpfende Wirkung ausüben und somit das Leben verlängern.

Es wäre also durchaus sinnvoll Studien zu Erkrankungen, die das Gehirn betreffen, wie Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson und andere mit dieser Substanz in Verbindung mit einer homöopathischen Behandlung durchzuführen.

MS ist zuerst eine chronische Erkrankung, die nach den Grundsätzen der chronischen Krankheiten von Hahnemann behandelt werden sollte und keinesfalls nach neumodischen Richtungen der Geistheilungen. Wunder sollten nicht erwartet werden.

Hinweis: Der Beitrag ist für Ärzte geschrieben und dient nicht der Selbstdiagnose oder Selbsttherapie.

Der Atomkernspeicher

Die DWN berichten:

Forscher des „IBM Almaden Reserach Centers“ in San Jose (US-Bundesstaat Kalifornien) haben eine Technik entwickelt, mit der sie den Magnetismus eines Kupfer-Atomkerns kontrollieren können.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/11/08/ibm-will-informationen-auf-atomkern-speichern/?ls=fp

Kommentar:

Mit dem Atomkernspeicher von IBM befinden wir uns bereits mitten im Gebiet der Quantenphysik. Hier werden Vorgänge bedeutsam die in der Makrophysik nicht existieren. Das ist beispielsweise das Phänomen der Superposition.

Superposition bedeutet, dass ein quantenphysikalisches Teilchen eine Information enthält die jedoch erst beim Auslesen erkennbar wird.

Beim Atomkernspeicher vom IBM kann dieses Phänomen auch von Bedeutung sein, zusammen mit dem Phänomen der Dekohärenz.

Da IBM jedoch den Magnetismus des Kupfer Atomkerns ausnutzen will, dürften die beiden Phänomene von untergeordneter Rolle sein.

Im lebenden Organismus gibt es Eisenatome im Blut (Hämoglobin) denen keine Informationsverarbeitung zugeschrieben wird. Die Informationsverarbeitung über angeregte Elektronen, deren Verschränkung und Superpoition im Organismus können angenommen werden, auch wenn in dieser Richtung bisher nur wenig Experimente durchgeführt wurden.  Darüber wurde bereits früher berichtet.

Herr Lesch und die Impfpflicht

Herr Lesch äußert sich zum Impfen:

Am 21. Juni 2017 hat der europäische Gerichtshof ein Urteil erlassen ein Urteil erlassen für Schadensersatz von Impfschäden auch ohne wissenschaftlichen Beweis. Und das ist natürlich ein Riesenschock für die Wissenschaft …

Die Lösung: Die Impfpflicht.

https://www.youtube.com/watch?v=xxrezLD0H-Q

Kommentar:

Herr Lesch will das Problem der Infektionskrankheiten mit der Impfpflicht lösen. Da nehme ich mal seinen Gedanken ernst und denke ihn zu Ende. Stellen wir uns vor, wir könnten dann eine Anzahl von Krankheiten n= 1 bis n= 100 mit Hilfe von Impfungen eliminieren.

Dann wären alle bis dahin bekannten Infektionskrankheiten ausgerottet. Die Frage ist ob dann tatsächlich alle Menschen gesund sind?

Natürlich nicht!

Aus welchem Grund nicht?

Weil das Leben aus einem Gleichgewicht des hörentwickelten Lebens wie des Menschen und den ursprünglichen Lebewesen wie Bakterien und wenn man will auch den Viren steht. Beide Lebewesen stehen in engem Kontakt und Austausch unterstützend nebeneinander.

Wenn die Krankheitserreger 1 bis 100 aus der menschlichen Population durch Impfungen ausgemerzt wurden, werden erfahrungsgemäß die körpereigenen Bakterien und Viren plötzlich zu einer Gefahr für den eigenen Organismus. Sie dürften dann früher oder später pathologische Eigenschaften bekommen die den Körper schädigen oder zu seinem Tode führen.

Die Auffassung der Impfgegner nur gegen solche Krankheitserreger zu impfen die eine tatsächliche Gefahr für die eigene Gesundheit darstellen ist durchaus begründet.

Eine von Herrn Lesch geforderte Impfpflicht gegen den Willen des Individuums verstößt gegen den Grundsatz auf körperliche Unversehrtheit. Auf dem Hintergrund von zwei menschenfeindlichen Diktaturen auf deutschem Boden verbietet sich das Thema des Staatseingriffes in die Gesundheit des Individuums von alleine, es sei denn es muss ein schwerer Nachteil für die Volksgesundheit abgewendet werden. Das ist bei der zitierten Masernimpfung gerade nicht der Fall.

Der Europäische Gerichtshof hat mit seinem zitierten Urteil anerkannt, dass der Nachweis der Kausalität des Schadens zu der Impfung oftmals nicht möglich ist. Deshalb muss eine gewisse Wahrscheinlichkeit für diesen Nachweis ausreichend sein um die so Geschädigten nicht auf dem Schaden sitzen zu lassen.

An dieser Stelle muss obligatorisch wiederholt werden, dass Ärzte für Homöopathie keinesfalls jegliche Impfung ablehnen sondern nur Impfungen die ohne besondere Not und ohne besondere Gefahr für das Leben des Einzelnen gegen dessen erklärten Willen verabreicht werden sollen.

Wer der Meinung ist er benötigt diese 100+ eine Impfung für seine Gesundheit soll sich diese Impfung also alle geben lassen. Als Arzt für Homöopathie wird eine individuelle Entscheidung empfohlen. Nur sollten die Befürworter der Impfungen nicht den Gegnern mit Zwangsmaßnahmen drohen, wie wir sie aus bösartigen Diktaturen kennen.

Wer unter zwei Diktaturen und ihren Zwangsmaßnahmen zu leiden hatte wird solche Vorschläge nicht akzeptieren können.

Die Kolonialisation des Universums

Herr Lesch führt aus:

„Es könnte sein, dass wir die ganz große Krise noch vor uns haben…

Und dann eines Tages anfangen würden Generationenraumschiffe zu bauen und endlich die Milchstraße zu explorieren. Das wär doch mal was, eine richtig große kosmische Geschichte.

… denn ein größeres Geheimnis, als da draußen im Universum wartet nirgendwo auf uns.“

https://www.youtube.com/watch?v=_oE2Z6jnrzc

Kommentar:

Damit sind wir wieder am Anfang angelangt: Beim Christentum.

Eine größere Verheißung als die Galaxie zu besiedeln wartet nirgendwo auf uns.

War die Verheißung im Christentum noch das ewige Leben, so ist nun die neue Verheißung das ganze Universum zu besiedeln.

Dazu möchte ich dann doch noch eine Anmerkung machen. Die Verheißung des Christentums hat vielen Menschen über zwei Jahrtausende einen Lebenssinn vermittelt. Mit dem Untergang des Christentums in der Gegenwart ist auch der Lebenssinn verloren gegangen. Das führt bekanntlich zu einem sinnentleerten Leben, Orientierungslosigkeit, psychischen Störungen, Rauschgiftmissbrauch u.a.

Denken wir den Gedanken zu Ende. Nehmen wir an wir wären in der Lage unsere eigene Galaxie und vielleicht sogar das ganze Universum zu besiedeln. Dann wäre dieser nächste neue Lebenssinn erfüllt. Doch was käme danach? Vielleicht die große Ernüchterung, dass es im ganzen Universum vielleicht doch nicht so schön wie auf der Erde ist?

Und sollten wir nicht zuerst unsere Lebenszeit soweit verlängern, dass wir solche Reisen überhaupt antreten könnten?

Vielleicht sollten wir uns schon jetzt darauf einrichten, dass wir noch einiges vom Kosmos verstehen lernen werden. Gott selbst werden wir dadurch jedoch nicht ersetzen können. Herr Lesch sagte dazu, die Idee von Gott ist so großartig, wenn es Ihnen nicht geben würde müssten wir ihn erfinden.

Dazu kann ich nur ergänzen: Daran würde auch die Kolonialisation des gesamten Universum nichts ändern. Er läßt sich nicht durch Tricks und Ersatzreligionen ersetzen und schon recht nicht durch menschliche Hybris.

Neues vom Hexer IV

Im Stil des schauerhaften Märchenerzählers fragt Herr Lesch nunmehr:

„Wird unser Universum vielleicht immer wieder neu geboren?“

https://www.youtube.com/watch?v=kSMWRmRWKeE

Herr Lesch beschäftigt sich diesmal mit der Frage, ob es eine ewige Wiedergeburt des Universums gibt. Dazu stellt er fest, dass es zu wenig Masse im Universum gibt um das zu bewirken.

Das spannende kommt wie immer zum Schluss.

„Wenn jetzt der Anfang ohnehin ein totales Informationszerstörungsereignis ist…“(Min. 9,14)

An dieser Stelle führt Herr Lesch den Gedankengang leider nicht fort.

Aus seinen vielen anderen Sendungen wissen wir jedoch, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit schwarze Löcher im Universum gibt die genau diese Eigenschaften aufzuweisen haben sollten.

Alles was in ein schwarzen Loch aufgenommen wird soll demzufolge ein totales Informationzerstörungsereignis sein.

Die schwarzen Löcher haben dadurch bereits Eigenschaften, die Herr Lesch für den Ursprung des Universums annehmen möchte.

Sie würden also auch gut zu der Annahme passen, dass das Universum nebeneinander, gleichzeitig und untrennbar miteinander verbunden, sowohl entsteht als auch vergeht.

Genau das ist der Entstehungsmechanismus des Lebens auf der Erde. Von einfachsten organischen Molekülen bis zum menschlichen Leben ist ein ständiges Entstehen und Vergehen zu verzeichnen. welches nebeneinander, gleichzeitig und untrennbar erfolgt.

Das Leben kosmologisch betrachtet entsteht vermutlich in einer Ursuppe und endet vermutlich in einem schwarzen Loch.

Wie beides funktioniert können wir bisher lediglich erahnen ohne es jedoch wirklich zu wissen oder sonstwie erfassen zu können.

Neues vom Hexer IIIa

Herr Lesch betrachtet sich mit knappen 60 Lebensjahren bereits als alt.

Nunmehr kommen also die Erkenntnisse des Lebens als Physiker:

Das sind u. a.

Wichtige Themen können nicht erfasst werden:

Klima,

Energie

resourcenproblematik

alles was uns ausmacht,

das Verhältnis Mensch und Natur, das Verhältnis Mensch und Technik,

das Verhältnismensch und Maschinen,

alle systemfragen können überhaupt nicht angesprochen werden,

Selbstorganisation, Instabilität

(Vgl. Video Ab Min 54).

https://www.youtube.com/watch?v=T0-8tzdHEo0&t=3269s

Kommentar:

Nachdem Frau Käsmann und Herr Bedford-Strohm mit ihren Ansprachen zum Sonntag glanzvoll gescheitert sind, wenden wir uns den ernsthaften Problemen des Lebens kurz vor dem Sonntag zu. Das ist die Verbindung von Physik und Philosophie, zumindest wenn wir Herrn Lesch glauben dürfen.

Seine Worte klingen fast wie esoterische Physikkritik, was er ab ab Minute 54 erklärt.

Auf einmal können Systemfragen überhaupt nicht angesprochen werden?

Was ist denn das?

Dabei klang es doch in vielen Sendungen so einfach: Homöopathie ist einfach nur Unfug, bestenfalls irgendwas, woran man glaubt und Placebo sein soll.

Und  nicht lediglich deshalb, weil sie von unfähigen Unfugverkündern verkündet wird, sondern weil sie  a priori mit dem Weltbild einiger Physiker nicht zu vereinbaren zu sein scheint.

Jetzt da Herr Lesch inzwischen angeblich alt ist (mit nicht 60 Jahren),  die 140 Jahre sind also noch weit entfernt, jetzt in diesem angeblich fortgeschrittenen Alter kommt die Erkenntnis, dass Systemfragen überhaupt in der Physik nicht angesprochen werden können.

Diese Worte muss sich ein Alternativmediziner genüsslich fünfmal anhören weil es ist einfach nicht zu glauben was da aus dem Video von Herrn Lesch kommt.

Selbstorganisation und Instabilität sind einfach nicht erforscht.

Waren bis heute noch mechanistische Weltbilder der Steinzeit in der Physik Gang und gäbe, so scheint hier durch Herrn Lesch eine Zeitenwende eingeläutet zu werden.

Ob das nun zu einer Anerkennung von Alternativmedizin durch Herrn Lesch führt ist sicher zu bezweifeln.

Die Probleme die er in seinem Vortrag angesprochen hat sind jedoch die Probleme mit denen sich ein ernsthafter studierter Mediziner seit Jahren auseinandersetzt und versucht dort ein bisschen Licht in die Dunkelheit zu bringen, allen voran Herr Hahnemann.

Etwas mehr Respekt und Achtung vor dieser schwierigen und für Herrn Lesch offensichtlich nicht durchschaubaren Arbeit vor der Alternativmedizin wäre also durchaus wünschenswert.

Die einfachen Hausfrauenregeln der einfachen Physik sind dort nicht mehr anwendbar. Je mehr ich Newton und seine Gravitation studiere, desto weniger verstehe ich die Medizin der Krankheit und Gesundheit.

Damit sei nichts gegen Hausfrauen gesagt  aber gegen Physiker die meinen auf Hausfrauenart schwierigste komplexe Probleme der Medizin mit einer weniger klugen Bemerkung beiseite schieben zu dürfen.

Somit beenden wir das Wort zum Sonntag diesmal mit freundlichen Grüßen an unseren noch nicht so alten Herrn Lesch, sofern er sich vorgenommen hat 140 Jahre alt werden zu wollen.

Das hoffentlich bei guter Gesundheit, was ich ihm jedenfalls schon wünschen möchte.