Neues vom Hexer IIIa

Herr Lesch betrachtet sich mit knappen 60 Lebensjahren bereits als alt.

Nunmehr kommen also die Erkenntnisse des Lebens als Physiker:

Das sind u. a.

Wichtige Themen können nicht erfasst werden:

Klima,

Energie

resourcenproblematik

alles was uns ausmacht,

das Verhältnis Mensch und Natur, das Verhältnis Mensch und Technik,

das Verhältnismensch und Maschinen,

alle systemfragen können überhaupt nicht angesprochen werden,

Selbstorganisation, Instabilität

(Vgl. Video Ab Min 54).

https://www.youtube.com/watch?v=T0-8tzdHEo0&t=3269s

Kommentar:

Nachdem Frau Käsmann und Herr Bedford-Strohm mit ihren Ansprachen zum Sonntag glanzvoll gescheitert sind, wenden wir uns den ernsthaften Problemen des Lebens kurz vor dem Sonntag zu. Das ist die Verbindung von Physik und Philosophie, zumindest wenn wir Herrn Lesch glauben dürfen.

Seine Worte klingen fast wie esoterische Physikkritik, was er ab ab Minute 54 erklärt.

Auf einmal können Systemfragen überhaupt nicht angesprochen werden?

Was ist denn das?

Dabei klang es doch in vielen Sendungen so einfach: Homöopathie ist einfach nur Unfug, bestenfalls irgendwas, woran man glaubt und Placebo sein soll.

Und  nicht lediglich deshalb, weil sie von unfähigen Unfugverkündern verkündet wird, sondern weil sie  a priori mit dem Weltbild einiger Physiker nicht zu vereinbaren zu sein scheint.

Jetzt da Herr Lesch inzwischen angeblich alt ist (mit nicht 60 Jahren),  die 140 Jahre sind also noch weit entfernt, jetzt in diesem angeblich fortgeschrittenen Alter kommt die Erkenntnis, dass Systemfragen überhaupt in der Physik nicht angesprochen werden können.

Diese Worte muss sich ein Alternativmediziner genüsslich fünfmal anhören weil es ist einfach nicht zu glauben was da aus dem Video von Herrn Lesch kommt.

Selbstorganisation und Instabilität sind einfach nicht erforscht.

Waren bis heute noch mechanistische Weltbilder der Steinzeit in der Physik Gang und gäbe, so scheint hier durch Herrn Lesch eine Zeitenwende eingeläutet zu werden.

Ob das nun zu einer Anerkennung von Alternativmedizin durch Herrn Lesch führt ist sicher zu bezweifeln.

Die Probleme die er in seinem Vortrag angesprochen hat sind jedoch die Probleme mit denen sich ein ernsthafter studierter Mediziner seit Jahren auseinandersetzt und versucht dort ein bisschen Licht in die Dunkelheit zu bringen, allen voran Herr Hahnemann.

Etwas mehr Respekt und Achtung vor dieser schwierigen und für Herrn Lesch offensichtlich nicht durchschaubaren Arbeit vor der Alternativmedizin wäre also durchaus wünschenswert.

Die einfachen Hausfrauenregeln der einfachen Physik sind dort nicht mehr anwendbar. Je mehr ich Newton und seine Gravitation studiere, desto weniger verstehe ich die Medizin der Krankheit und Gesundheit.

Damit sei nichts gegen Hausfrauen gesagt  aber gegen Physiker die meinen auf Hausfrauenart schwierigste komplexe Probleme der Medizin mit einer weniger klugen Bemerkung beiseite schieben zu dürfen.

Somit beenden wir das Wort zum Sonntag diesmal mit freundlichen Grüßen an unseren noch nicht so alten Herrn Lesch, sofern er sich vorgenommen hat 140 Jahre alt werden zu wollen.

Das hoffentlich bei guter Gesundheit, was ich ihm jedenfalls schon wünschen möchte.