Neues vom Hexer IV

Im Stil des schauerhaften Märchenerzählers fragt Herr Lesch nunmehr:

„Wird unser Universum vielleicht immer wieder neu geboren?“

https://www.youtube.com/watch?v=kSMWRmRWKeE

Herr Lesch beschäftigt sich diesmal mit der Frage, ob es eine ewige Wiedergeburt des Universums gibt. Dazu stellt er fest, dass es zu wenig Masse im Universum gibt um das zu bewirken.

Das spannende kommt wie immer zum Schluss.

„Wenn jetzt der Anfang ohnehin ein totales Informationszerstörungsereignis ist…“(Min. 9,14)

An dieser Stelle führt Herr Lesch den Gedankengang leider nicht fort.

Aus seinen vielen anderen Sendungen wissen wir jedoch, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit schwarze Löcher im Universum gibt die genau diese Eigenschaften aufzuweisen haben sollten.

Alles was in ein schwarzen Loch aufgenommen wird soll demzufolge ein totales Informationzerstörungsereignis sein.

Die schwarzen Löcher haben dadurch bereits Eigenschaften, die Herr Lesch für den Ursprung des Universums annehmen möchte.

Sie würden also auch gut zu der Annahme passen, dass das Universum nebeneinander, gleichzeitig und untrennbar miteinander verbunden, sowohl entsteht als auch vergeht.

Genau das ist der Entstehungsmechanismus des Lebens auf der Erde. Von einfachsten organischen Molekülen bis zum menschlichen Leben ist ein ständiges Entstehen und Vergehen zu verzeichnen. welches nebeneinander, gleichzeitig und untrennbar erfolgt.

Das Leben kosmologisch betrachtet entsteht vermutlich in einer Ursuppe und endet vermutlich in einem schwarzen Loch.

Wie beides funktioniert können wir bisher lediglich erahnen ohne es jedoch wirklich zu wissen oder sonstwie erfassen zu können.