Die Kolonialisation des Universums

Herr Lesch führt aus:

„Es könnte sein, dass wir die ganz große Krise noch vor uns haben…

Und dann eines Tages anfangen würden Generationenraumschiffe zu bauen und endlich die Milchstraße zu explorieren. Das wär doch mal was, eine richtig große kosmische Geschichte.

… denn ein größeres Geheimnis, als da draußen im Universum wartet nirgendwo auf uns.“

https://www.youtube.com/watch?v=_oE2Z6jnrzc

Kommentar:

Damit sind wir wieder am Anfang angelangt: Beim Christentum.

Eine größere Verheißung als die Galaxie zu besiedeln wartet nirgendwo auf uns.

War die Verheißung im Christentum noch das ewige Leben, so ist nun die neue Verheißung das ganze Universum zu besiedeln.

Dazu möchte ich dann doch noch eine Anmerkung machen. Die Verheißung des Christentums hat vielen Menschen über zwei Jahrtausende einen Lebenssinn vermittelt. Mit dem Untergang des Christentums in der Gegenwart ist auch der Lebenssinn verloren gegangen. Das führt bekanntlich zu einem sinnentleerten Leben, Orientierungslosigkeit, psychischen Störungen, Rauschgiftmissbrauch u.a.

Denken wir den Gedanken zu Ende. Nehmen wir an wir wären in der Lage unsere eigene Galaxie und vielleicht sogar das ganze Universum zu besiedeln. Dann wäre dieser nächste neue Lebenssinn erfüllt. Doch was käme danach? Vielleicht die große Ernüchterung, dass es im ganzen Universum vielleicht doch nicht so schön wie auf der Erde ist?

Und sollten wir nicht zuerst unsere Lebenszeit soweit verlängern, dass wir solche Reisen überhaupt antreten könnten?

Vielleicht sollten wir uns schon jetzt darauf einrichten, dass wir noch einiges vom Kosmos verstehen lernen werden. Gott selbst werden wir dadurch jedoch nicht ersetzen können. Herr Lesch sagte dazu, die Idee von Gott ist so großartig, wenn es Ihnen nicht geben würde müssten wir ihn erfinden.

Dazu kann ich nur ergänzen: Daran würde auch die Kolonialisation des gesamten Universum nichts ändern. Er läßt sich nicht durch Tricks und Ersatzreligionen ersetzen und schon recht nicht durch menschliche Hybris.