Der Atomkernspeicher

Die DWN berichten:

Forscher des „IBM Almaden Reserach Centers“ in San Jose (US-Bundesstaat Kalifornien) haben eine Technik entwickelt, mit der sie den Magnetismus eines Kupfer-Atomkerns kontrollieren können.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/11/08/ibm-will-informationen-auf-atomkern-speichern/?ls=fp

Kommentar:

Mit dem Atomkernspeicher von IBM befinden wir uns bereits mitten im Gebiet der Quantenphysik. Hier werden Vorgänge bedeutsam die in der Makrophysik nicht existieren. Das ist beispielsweise das Phänomen der Superposition.

Superposition bedeutet, dass ein quantenphysikalisches Teilchen eine Information enthält die jedoch erst beim Auslesen erkennbar wird.

Beim Atomkernspeicher vom IBM kann dieses Phänomen auch von Bedeutung sein, zusammen mit dem Phänomen der Dekohärenz.

Da IBM jedoch den Magnetismus des Kupfer Atomkerns ausnutzen will, dürften die beiden Phänomene von untergeordneter Rolle sein.

Im lebenden Organismus gibt es Eisenatome im Blut (Hämoglobin) denen keine Informationsverarbeitung zugeschrieben wird. Die Informationsverarbeitung über angeregte Elektronen, deren Verschränkung und Superpoition im Organismus können angenommen werden, auch wenn in dieser Richtung bisher nur wenig Experimente durchgeführt wurden.  Darüber wurde bereits früher berichtet.