Nichthomöopathen beurteilen Homöopathie

Dpd führt aus:

„Es bedarf keiner Forschung zur Homöopathie mehr in öffentlichen Institutionen. Zugang zu universitärer Reputation, gleich in welcher Form und auf welcher Ebene, steht der Homöopathie als unwissenschaftlicher Methode nicht zu. So führt die „Marburger Erklärung“ von 1992 aus:

„Wir betrachten die Homöopathie nicht etwa als unkonventionelle Methode, die weiterer wissenschaftlicher Prüfung bedarf. Wir haben sie geprüft. Homöopathie hat nichts mit Naturheilkunde zu tun. Oft wird behauptet, der Homöopathie liege ein ‚anderes Denken‘ zugrunde. Dies mag so sein. Das geistige Fundament der Homöopathie besteht jedoch aus Irrtümern (Ähnlichkeitsregel, Arzneimittelbild, Potenzieren durch Verdünnen). Ihr Konzept ist es, diese Irrtümer als Wahrheit auszugeben. Ihr Wirkprinzip ist die Täuschung des Patienten, verstärkt durch Selbsttäuschung des Behandlers“.“

https://hpd.de/artikel/schon-wieder-homoeopathie-eben-nicht-16247

und beruft sich auf andere medizinische Laien wie GWUP:

http://www.homöopedia.eu/index.php/Artikel:Systematische_Reviews_zur_Hom%C3%B6opathie_-_%C3%9Cbersicht

Im Impressum finden wir die vielen Ärzte für Homöopathie, die sich hinter den Seiten verstecken oder nicht?

„Der Humanistische Pressedienst (hpd.de) ist das Internetangebot eines Trägers, der die Rechtsform eines eingetragenen Vereins (hpd e.V.) hat. Die Mitglieder des Trägervereins sind Privatpersonen und Organisationen.

Sitz der Redaktion:

Pufendorfstraße 6B
10249 Berlin

Tel.: 030 555 233 90
Mail: redaktion@hpd.de

Verantwortlich im Sinne des Telemediengesetzes: Frank Nicolai, Goebenstraße 8, 10783 Berlin.“

https://hpd.de/impressum

Kommentar:

Es gibt sicher viel in der Medizin zu kritisieren, besonders wenn sie wenig in der Lage ist chronische Krankheiten zu heilen, insobesondere weil bis heute nicht einmal eine Theorie der chronischen Krankheiten in der Schulmedizin existiert.

Hier liegt jedoch der Fall vor, dass sich eine anonyme Gemeinschaft anmaßt über Sachverhalte zu entscheiden, deren nicht benannte Mitglieder Homöopathie vermutlich nie gelernt haben.

Es ist auf meinen Seiten ausreichend ausgeführt worden, dass die heute praktizierte Homöopathie mehr als kritikwürdig ist und teilweise sogar gefährlich.

Diesen Sachverhalt können medizinische Laien, die nie Homöopathie gelernt haben, jedoch nicht einmal ansatzweise beurteilen.

Umso mehr muss die Anmaßung zurückgewiesen werden, wenn sich hier anonyme Kritiker hinter einem Verein verstecken und meinen aus dem Versteck heraus unqualifizierte Kritik in einer Form zu äußern die bei medizinischen Laien den falschen Eindruck der Sachkunde erweckt.

Durch den Ausschluss von Professor Goetzsche aus der cochrane laboration wurde gerade erst kürzlich der Nachweis geliefert, dass Pharmakritik aus sachkundiger Hand in dem heutigen Medizinsystem nicht geduldet wird, nicht einmal bei den Ärzten, die behaupten dafür einzustehen.

Dasselbe trifft leider ebenfalls für Homöopathiekritik in der Alternativmedizin zu. Auch die Ärzte für Homöopathie lehnen jede selbstkritische Analyse der heutigen homöopathischen Behandlungsmethoden ab. Noch schlimmer, sie holen sich medizinische Laien für angebliche Weiterbildung in Homöopathie in ihre Zentren und meinen, dass sie von diesen Personen großartige homöopathische Erkenntnisse gewinnen könnten.

An diesen beiden Beispielen sehen wir wie weit jede Medizinkritik inzwischen zum Erliegen gekommen ist.

Das kann jedoch kein Grund sein Medizinkritik zukünftig nur noch von medizinischen Laien auszuüben.  Aufgabe der Ärzteschaft wäre es zuerst eine kritische und neutrale Institution zu schaffen die kompetent besetzt ist und sich sowohl mit Impfkritik, als auch mit Pharmakritik, als auch mit Homöopathiekritik auseinandersetzen.

Das Fehlen dieser Auseinandersetzung beweist den Rückschritt in der modernen Medizin und läßt nichts gutes für die Zukunft erwarten.