Stammzellentherapie zur Lebensverlängerung

„Chicago und Melbourne – Eine nicht myeloablative Stammzelltherapie hat in einer offenen randomisierten Vergleichsstudie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2019; 321: 165-174) Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) deutlich häufiger vor einer Krankheitsprogression bewahrt als eine Therapie mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten, die laut einer Kohortenstudie (JAMA 2019; 321: 175-187) heute relativ günstige Ergebnisse erzielt.“

https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=1&nid=100390&s=multiple&s=sklerose

Kommentar:

Wir wissen aus den Beobachtungen, dass der Organismus seine Stammzellen ab der zweiten Lebenshälfte aktiv vernichtet.

Um das Leben zu verlängern liegt es also nahe zuerst die chronischen Erkrankungen zu heilen und dann die Stammzellen ab dem 100. Lebensjahr zu erneuern. Das könnte einen möglichen Weg zur Lebensverlängerung bieten.

Die alleinige Anwendung bei MS dürfte nicht ausreichen, da die chronischen Krankheiten nicht mit der Therapie geheilt werden.