Es gibt kein ADHS…

Das Solinger Tageblatte berichtet:

Dr. Bernhard Ibach: Ja, und ich sage, diese sogenannte Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung ist keine Krankheit. Auch der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg gestand 40 Jahre, nachdem er den ADHS-Begriff eingeführt hatte, dass er nicht mehr an ADHS glaube. Es sei ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung.

https://www.solinger-tageblatt.de/solingen/kinderarzt-adhs-gibt-nicht-7181310.html?fbclid=IwAR2jOEopoRJPBjAGvB5GAIeLJdRaKtF79SKraqPsaH8y9sSuZy9ZJSRPHec

Kommentar:

Die Problematik ADHS als Krankheit anzusehen wurde hier früher schon kritisch kommentiert. Verhaltensauffälligkeiten als Krankheit einzustufen wäre gerechtfertigt, wenn das betroffene Kind darunter leiden würde. Soweit lediglich die Umgebung unter dem Verhalten des Kindes leidet ist fragwürdig, ob es sich um eine Krankheit handelt. Nicht ausgeschlossen werden kann dass die Umgebung krank ist.

Für einen Alternativmediziner würde die medikamentöse Behandlung grundsätzlich an letzter Stelle kommen. Zuerst wurden Verhaltenstherapien Sport, Bewegung, gesunde Lebensweise stehen und gegebenenfalls auch die Hinterfragung von möglicherweise überflüssigen medizinischen Eingriffen, die bekanntlich auch Verhaltensauffälligkeiten erzeugen könnten.