und wieder grüßt das Placebo

Die FAZ äußert sich zum angeblichen Placeboeffekt:

https://www.faz.net/aktuell/wissen/die-macht-der-einbildung-ein-placebo-ist-die-beste-medizin-16045174.html

Wir wissen aus den früheren Beiträgen, dass der angebliche Placeboeffekt ein Einbildungseffekt ist, der auf eine Erwartungshaltung zurück geht, nicht jedoch mit Gesundung oder auf Besserung zu tun hat.

Natürlich können wir uns die Welt schön reden, nur bei objektiver Überprüfung wird der Effekt nicht dauerhaft nachweisbar sein.

Die eingebildete Besserung löst sich von selbst wieder auf.

„Als Joseph Lister 1867 die Hypothese aufstellte, die hohe Sterberate nach Operationen werde durch Infektionen verursacht, war dies noch ein Schenkelklopfer der Zunft. Man wusch sich nicht vor, sondern nach Operationen die Hände. John Hughes Bennett, ein führender Mediziner der Zeit, meinte dazu: „Wo sind diese kleinen Biester? Zeigen Sie sie uns, und wir werden daran glauben. Hat sie bisher schon irgendwer gesehen?“

Das ist immer noch der gegenwärtige Stand der Medizin: Wo sind sie denn die kleinen informationsartig wirkenden Quanteninformationen der Lebenskraft und ihre Programme, die angeblich alleine heilen können?

Man zeige sie uns und wir werden daran glauben.

Denselben Aberglauben, wie vor 150 Jahren haben wir heute wieder nur ist der Gegenstand des Glaubens auf die Chemie ausgewichen.

Seit Hahnemann wissen wir jedoch, dass Krankheit keine Veränderung von chemischen Substanzen im Organismus ist, sondern eine Fehlregulation der Lebenskraft.

Und das ist bereits das grundlegend missverstandene Thema der modernen Medizin.

Sie akzeptiert keine Lebenskraft und folgerichtig auch keine Fehlregulation der Lebenskraft.

Damit ist jede Zustandsänderung des Organismus per definitionem bereits eine Krankheit. Diese Auffassung verkennt, dass der Organismus Heilungsreaktionen produziert, die sich für den Schulmediziner als akute Krankheit darstellt und von ihm meist unterdrückt wird, statt sie für Heilung zu nutzen.

F. A. Mesmer stellte dazu richtig fest, die Schulmedizin könne nicht einmal eine akute Heilungsreaktion von einer akuten Krankheit unterscheiden.

Das trifft leider bis heute zu.

Der Autor des FAZ Beitrages folgert, dass ein großer Teil der angeblichen Heilerfolge der Medizin auf dem Placeboeffekt beruhen würden. Dem muss aus alternativmedizinischer Sicht widersprochen werden. Heilung erfolg nicht durch Placebo oder irgendeinen Glauben, sondern durch eine Heilungsreaktion. Doch die ist in der Schulmedizin eben gerade nicht bekannt, also bezeichnet sie alles, was nicht in die Chemiedoktrie passt einfach als Placeboeffekt.

Das alles hat mit wissenschaftlicher Medizin nicht das Geringste zu tun.