Ende ZKH folgerichtig

Der Thieme Verlag teilt mit:

„Die Allgemeine Homöopathische Zeitung (AHZ) und die Zeitschrift für Klassische Homöopathie (ZKH) gehen in Zukunft gemeinsame Wege. Ja, die altehrwürdige AHZ (deren Name beibehalten wird), die seit 1832 ununterbrochen erscheint und damit einen Rekord unter den deutschen medizinischen Fachzeitschriften hält, und die ZKH, die in den letzten Jahrzehnten wertvolle Beiträge zur Homöopathie veröffentlicht und ein echtes Stück Homöopathiegeschichte geschrieben hat, reichen sich die Hand.“

Das Interesse an Homöopathie ist in der Bevölkerung weiter vorhanden, nur ärztliche Behandlung mit Homöopathie ist weniger gefragt, dafür die nicht ungefährliche Selbstbehandlung mit homöopathischen Mitteln nach Schüssler u. a. Ärzten, die mit Hahnemann nichts gemein haben.

Das ist aus Sicht der Kritik der Geistheilungshomöopathie auch gut nachvollziehbar.

Die Ärzte überlassen den Heilpraktikern das Feld der Hahnemannschen Homöopathie und übernehmen Geistheilung nach Scholten und Sankaran.

Da ist es als gute Nachricht zu betrachten, wenn dieser Spuk etwas zurück geht. Solange keine wissenschaftliche Grundlage für die Homöopathie geschaffen wird und der Wirkungsmechanismus wenigstens andeutungsweise aufgeklärt wird, solange wird Homöopathie und Geistheilung gleichgesetzt, selbst von den Vertretern der neuen Geistheilung nach Scholten und Sankaran.

Wann folgt das Ende der gesamten Geistheilung?

Frau Grams schient schon mal grüßen zu lassen und ihr Skeptikerverband.

Homöopathie nach Hahnemann wird sich früher oder später wieder durchsetzen, spätestens nach dem Ende des Geistheilungsspuks. Seine Ideen sind bis heute einmalig in der Medizin und offenbar nur von wenigen wirklich verstanden.