Das Spaghettimonster schlägt wieder zu

Heise berichtet:

„Der FSM geht es nach eigener Darstellung vor allem darum, dass religiöse und wissenschaftlich orientierte Weltanschauungen gleichgestellt werden. Kein Gericht habe sich vertieft damit beschäftigt, dass die Pastafari eine Weltanschauungsgemeinschaft seien. „Für das Landgericht kam es darauf schon nicht an, das Oberlandesgericht hat die Frage ohne Sachaufklärung unter der Annahme zu enger Voraussetzungen verneint, das Bundesverfassungsgericht die Klärung der Frage verweigert“, fasst die FSM den Instanzenweg zusammen…

Die Begründung der Beschwerde ist naturgemäß recht juristisch und da sicher nicht für euch alle wirklich so interessant. Diesen Passus, in dem ich die juristischen Hinweise ausgelassen habe, möchte ich aber doch noch erwähnen:
„Weltanschauungs- und Religionsgemeinschaften besitzen Privilegien, die das Erreichen ihrer Ziele vereinfachen. Dazu gehört das Aufstellen von Gottesdiensthinweisschildern an Ortseingangstraßen. Bei der Verteilung dieser Ressourcen verpflichtet Art. 9 EMRK die staatlichen Behörden zur Neutralität und verbietet Diskriminierungen. Eine solche Diskriminierung liegt vor, da der Beschwerdeführer eine Weltanschauungsgemeinschaft ist und ihm das Recht zur Schilderaufstellung verwehrt wird. Hier wird dem Beschwerdeführer durch alle beteiligten staatlichen Stellen abgesprochen, eine Weltanschauungsgemeinschaft zu sein. Das wirkt sich auf sein Recht auf kollektive Religionsausübung aus, wenn er für seine Nudelmesse nicht in gleichem Maß werben darf, wie Religionsgemeinschaften. Objektive Gründe sind dafür nicht ersichtlich.“

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Spaghettimonster-Kirche-beschwert-sich-beim-Gerichtshof-fuer-Menschenrechte-4398329.html?utm_source=pocket-newtab

Kommentar:

Die Anhänger der Spaghetti Religion stellen mit Recht die Vorherrschaft der etablierten Religionen infrage.

Ihre gegen die dogmatische Vorherrschaft unsinniger alter Religionen gerichtete Spaghetti Religion ist bestens geeignet den Unfug jeder Religion deutlich zu machen.

Die Richter haben sich bisher jedoch nicht getraut Unfug etablierter Religion infrage zu stellen, parodieren lassen, sowie dem Unfug der Spaghetti Religion gleich zu behandeln.

Das würde darauf hinauslaufen, dass die Richter die gesammelte Unvernunft etablierter Religionen offiziell per Gerichtsentscheid zugeben müssten.

Die Kritik der Spaghetti Religion geht jedoch nicht weit genug. Wir sehen das religiöse Einflüsse das gesamte menschliche Leben besonders und einschließlich der angeblichen Wissenschaften durchzieht.

Die Kritik der Spaghetti Religion dürfte sich deshalb nicht auf die Dogmatik althergebrachter Unfug-Religionen beziehen, sondern müsste auch den Religionswahnsinn der neuen angeblichen Wissenschaft zum Gegenstand der Kritik machen, sowie deren dogmatisch unsinnige Glaubensaussagen kritisieren.

Davon habe ich bei dieser Religion jedoch bisher nichts zu hören bekommen.

Als kleine Anregung:

  • Die Religion vom angeblichen Urknall muss als solche bezeichnet werden, da sie lediglich auf mathematischen Glaubensaussagen beruht, die keinerlei realen physikalischen Nachforschungen standhält.
  • Die Religion der angeblich wissenschaftlichen Medizin muss ebenfalls als Religion betrachtet werden da sie auf der Annahme eines angeblichen Schlüsselschlossprinzips meint Lebensvorgänge erklären zu können und mit der Realität der Krankheitsentstehung und Lebensverlängerung nicht das Geringste gemeinsam hat und auch nicht in der Lage ist überhaupt Lebensvorgänge zu erklären.
  • Die Klimareligion muss als solche gekennzeichnet werden, da bisher keine physikalischen Nachweise für die dort vertretenen Glaubensaussagen erbracht wurden.
  • Die Religion des Kommunismus und Kapitalismus müssen als solche gekennzeichnet werden, da bisher niemand die Rechtfertigung derartiger Ausbeutersysteme erbringen konnte, geschweige denn eine schlüssige Rechtfertigung für deren Annahmen erbracht wurden.
  • Zusammenfassen läßt sich der Religionswahn als die geistige Krankheit des Menschen in der Orientierungslosigkeit.
  • Diese wird mit Sicherheit nicht durch Gerichtsentscheidungen beendet.

Curcuma zur Lebensverlängerung

In der Literatur wird die antientzündliche Wirkung von Curcuma empfohlen.

https://www.pubmed.de/gateway/nlm-pubmed/

Es wird in der ayuweidischen Medizin für Arthrose und anderer entzündlich Prozesse verwendet.

Da die Lebensbeendigungsprogramme meist über entzündliche Veränderung des Körpers einhergehen ist Curcuma ein wichtiges unterstützendes Medikament bei der Behandlung der Lebensbeendigungsprogramme und der daraus resultierenden Lebensverlängerung.

In der Literatur wird auch eine günstige Wirkung bei Krebs angenommen. Diese Auffassung wird von mir nicht geteilt, weil es keinen Mechanismus erkennen läßt die Quantensynchronisation im Organismus wieder herzustellen. Curcuma fördert wohl eher verminderte Quantensynchronisation.

Tod durch 3-Bromopyruvat (3-BP) ?

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet: „Heilpraktiker bedauert zu Prozessbeginn Todesfälle“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102046/Heilpraktiker-bedauert-zu-Prozessbeginn-Todesfaelle

Hier werden Einzelheiten der experimentellen Behandlung erläutert:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/70026/Warburg-Effekt-Wie-3-Bromopyruvat-Krebs-besiegen-soll

Kommentar:

Aus alternativmedizinischer Sicht ist der Ansatz als Unfug einzustufen. Der Warburgeffekt ist nicht geeignet Krebs zu heilen. Dazu wäre eine Synchronisierung jeder Körperzelle durch die Lebenskraft erforderlich. Wie das durch einen Eingriff in den Stoffwechsel erfolgen könnte ist nicht einmal theoretisch denkbar.

Es ist auch nicht ersichtlich, dass ein Heilpraktiker die Voraussetzungen erfüllt um derartig schwierige Fragestellungen sachgemäß beantworten zu können.

Das Bewusstsein des Universums

Hier möchte ich noch einmal die einzelnen Stufen des Bewusstseins zusammenfassen:

– Die erste Stufe des Bewusstseins entsteht bei der Organisation abgeschlossener einzelner Lebewesen zu einer Gemeinschaft. Es bildet sich ein übergeordnetes Steuerungszentrum heraus welches für die Quantensynchronisation verantwortlich ist und jeder einzelnen abgeschlossenen Zelle im Organismus mitteilt welche Funktion diese für den Gesamtorganismus hat.

Durch das Bewusstsein wird ein Vorteil des Gesamtorganismus auf Überleben gegenüber allen anderen Organismen etabliert.

– Die zweite Stufe das Bewusstsein erweitert den Überwachungsbereich vom eigenen Organismus auf die Umwelt.

– Die dritte Stufe des Bewusstseins kann als nochmalige Erweiterung über alle anderen Lebewesen und Artgenossen angesehen werden.

Die vierte Stufe des Bewusstseins wäre eine Überwachung der gesamten Menschheit.

– Die letzte und fünfte Stufe des Bewusstseins wäre eine Überwachung des gesamten Universums welches an physikalische Grenzen stoßen dürfte.

Die wesentliche Eigenschaft des Bewusstseins ist die komplette Gleichschaltung zuerst der körpereigenen Zellen durch Quantensynchronisation und später der Individuen einer Horde und in der Fortsetzung einer Kultur oder Zivilisation.

Die Synchronisation der Einzelmitglieder erfolgt auf der höheren Ebene durch die zwangsweise verhängte Schulpflicht mit verordneter Gedankensynchronisation.

Sie gewährleistet, dass jeder demselben Aberglauben der modernen Zivilisation unterliegt und nicht wagt die modernen Dogmen infrage zu stellen. Eine Dialektik des Denkens ist dabei nicht mehr zu erwarten. Damit erweist sich diese Stufe des Bewusstseins als kontraproduktiv. Ein Beispiel, wie die dogmatische Schulbildung produktiv gegen den Widerstand der Etablierten in Frage gestellt werden kann bietet das Leben von Albert Einstein.

Diskussion Bewusstsein durch künstliche Intelligenz

Die Diskussionsrunde der FAZ zur künstlichen Intelligenz gibt Herr Müller die Auffassung von Hawking wieder.

„Doch das sei nicht alles — diese könnten nicht nur Jobs, sondern auch die Menschen an sich gefährden. „Künstliche Intelligenz könnte einen eigenen Willen entwickeln“, sagte er und fügte hinzu: „Die Entwicklung Künstlicher Intelligenz könnte entweder das Schlimmste oder das Beste sein, was den Menschen passiert ist.

Es gibt nicht „die KI“ – als KI im Kleinen für Roboter in der Fertigung mag es ja okay sein – nicht aber, wenn KI zum Analysieren und Denken im Grossen benutzt, siehe Gefahr eines Bewusstseins.“

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/ingenieure-warnen-vor-desaster-mit-kuenstlicher-intelligenz-16119666.html#void

Kommentar:

Es wird von der Gefahr eines Bewusstseins gesprochen. Wir haben uns im Zuge der Beschäftigung mit der Entstehung des Lebens in früheren Beiträgen bereits mit der Frage des Bewusstseins bei einfachsten Lebensformen beschäftigt.

Dabei bin ich davon ausgegangen, dass Bewusstsein eine Evolution durchmacht und in der ersten Stufe zuerst die Kontrolle über das Lebewesen umfasst. Diese Kontrolle ist in Form von Dienstprogrammen auf quantenmechanischer Ebene programmiert und meldet sich erst mit Handlungsanweisungen an das Großhirn, wenn ein Regelkreis gestört ist.

Anders formulieren kann man diesen Vorgang als die Quantensynchronisation des gesamten Organismus verstehen.

Der Organismus muss ständig jede einzelne Zelle mit einer oder mehreren Stammzellen vergleichen bzw. abgleichen oder synchronisieren. Diese ursprüngliche Quantensynchronisation des Organismus kann auch als erste Bewusstseinsebene verstanden werden.

Das bis heute nicht verstandene Problem der Krebsentstehung dürfte auf einer gestörten Quantensynchronisation des Organismus beruhen und auf der unverstandene Unterdrückung dieser Synchronisationsebene durch medizinisch unangemessene Eingriffe bzw. durch die Lebensbeendigungsprogramme. Das wurde bereits ausreichend ausgeführt.

Gehen wir mit diesen Betrachtungsweisen an einen Computer auf digitaler Basis und der Organisationsstruktur der künstlichen Intelligenz heran stellen wir schnell fest, dass hier die wesentlichen Voraussetzungen des Lebens nicht gegeben sind.

Das ist zuerst Stoffwechsel, Selbstreproduktion und Anpassung an die Umwelt.

Der Computer hat keine von diesen Eigenschaften aufzuweisen. Er ist nicht in der Lage sich selbst zu reproduzieren und an die Umwelt anzupassen oder Energiequellen von sich aus zu erschließen.

Wenn Physiker dann von einer Gefahr des Bewusstseins bei Maschinen sprechen, haben sie das Problem des Bewusstseins in der Evolution und seine Bindung an das Leben verkannt.

Alzheimer: Die Fortsetzung

Das Ärzteblatt berichtet über den nächsten Antikörperversuch bei M. Alzheimer:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/101877/Morbus-Alzheimer-Erneutes-Scheitern-eines-Antikoerpers-in-Phase-3-Studien

Wie aus dem Beitrag zu entnehmen ist sind bisher sämtliche Versuche mit Antikörpern das Lebensbeendigungsprogramm des Morbus Alzheimer als chronische Krankheit zu heilen gescheitert.

Die NZZ setzt sich mit dem Thema auseiander:

https://www.nzz.ch/wissenschaft/alzheimer-sind-amyloid-beta-und-tau-die-richtigen-zielmolekuele-ld.1470768

Der Forscher Heneka äußert optimistisch: «Denn Alzheimer ist ein neurobiologisches Problem und damit per se lösbar.»

Das darf jedoch mit den dort vorgestellten Ansätzen bezweifelt werden.

Alzheimer ist Bestandteil der Lebensbeendigungsprogramme und zwar vielleicht lösbar, jedoch nicht mit den vorgestellten falschen schulmedizinischen Ansätzen.

The Infinite-Monkey-Idiocy

Wikipedia schreibt zur Evolution:

„Durch zufälliges Tippen von unendlicher Dauer auf einer Schreibmaschine werden fast sicher alle Texte Shakespeares oder einer beliebigen Nationalbibliothek entstehen.

Das Theorem ist wissenschaftlichen Ursprungs und hat einen mathematisch fundierten Hintergrund. Es verdeutlicht in Form eines Beispiels eine Aussage der Wahrscheinlichkeitstheorie, das Lemma von Borel und Cantelli. Das aus dem Theorem resultierende Gedankenexperiment kann bei der Vorstellung von Unendlichkeit und der Einordnung von Wahrscheinlichkeiten nützlich sein und wird auch zu diesen Zwecken gebraucht.

Dawkins beschreibt dazu ein Computerprogramm, welches die Hamlet-Zeile „METHINKS IT IS LIKE A WEASEL“ produziert, um zu zeigen, inwieweit sich die kumulative Auslese von einem hypothetischen Schreibmaschine schreibenden Affen (gleichgesetzt mit der Einzelschritt-Auslese) unterscheidet.[13] Dazu wird zunächst ein Zufallstext erzeugt. Dieser Text wird mit dem Hamlet-Text verglichen, wobei nur diejenigen Buchstaben in den nächsten Schritt übernommen werden, die mit dem Hamlet-Text bereits übereinstimmen. Die anderen Buchstaben werden erneut zufällig erstellt, der neu entstandene Text wiederum mit der Hamlet-Zeile verglichen, usw. Das geschieht solange, bis der Text mit dem Hamlet-Text übereinstimmt. Dieser Algorithmus mit kumulativer Auslese erweist sich als sehr viel effizienter, das heißt es werden sehr viel weniger Schritte benötigt, als es mit „Einzelschritt-Auslese“ der Fall wäre. Dawkins selbst weist in seinem Buch darauf hin, dass mit diesem Gedankenexperiment nur ein Teilaspekt der Evolution, die Effektivität der kumulativen Auslese, demonstriert werden soll und nicht die biologische Evolution selbst, da diese nicht auf ein speziell vorgegebenes Ziel hin ausgerichtet ist.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Infinite-Monkey-Theorem

Kommentar:

Das Theorem ist nicht Entferntesten geeignet die Entstehung des Lebens und Lebensvorgänge zu beschreiben. Dawkins hat dieses Theorem als Hilfsmittel verwendet um ungeeignete Vergleiche anzustellen.

Wenn wir die ursprüngliche Idee des Theorem betrachten wollen müssten wir die erforderlichen Voraussetzungen dafür untersuchen.

Wie lange müsste eine unendliche Anzahl von Affen, mit unendlicher Dauer, zufällig tippen, damit ein Shakespeares Werk entstehen könnte?

Das scheitert bereits an den Voraussetzungen.

Zuerst einmal gibt es keine unendliche Anzahl von Affen, die auch noch unendlich lange auf einer Schreibmaschine sinnlos herumtasten könnten.

An der Betrachtung zeigt sich, dass dieses Theorem von vornherein Unfug ist.

Dann sehen wir uns die modifizierte Theorie von Dawkins an.

Hier erfolgt die Auslese bereits durch ein Computerprogramm. Das hat also mit Zufall nichts gemeinsam. Damit ist von ihm selbst bereits dargelegt, dass die Evolution nichts mit Monkey-Idocy zu tun hat.

Wie kann man sich die Evolution besser vorstellen?

Dazu erinnern wir uns an die beiden Sprüche des real existierenden Kommunismus:

„Im Kapitalismus herrscht die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und im Kommunismus ist es umgekehrt.“

Der zweite Spruch stammt ebenfalls aus dem Kommunismus:

„Der Kluge lebt von Dummen und der Dumme der geht arbeiten.“

Mit den beiden volkstümlichen Sprüchen ist das ganze Prinzip des Lebens und der Lebenskraft formuliert.

Das Leben ist auf zellulärer Ebene entstanden, in dem ein Energiegradient von intelligenten Molekülen für Stoffwechselvorgänge ausgenutzt worden ist.

Jedes weiterentwickelte Leben hat sich diese grundlegenden Energiestoffwechselvorgänge zunutze gemacht und das eigene Leben darauf aufgebaut.

Es ist als eine grundlegende Eigenschaft jedes Lebens anzusehen Energie aufzunehmen, die von anderen weniger hochentwickelten Lebewesen zur Verfügung gestellt worden ist und letztendlich vom Schöpfer des Himmels und der Erde stammt.

Dieser Vorgang nennt sich in der menschlichen Gesellschaft die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.

Wer die Auffassung vertritt, das Leben sei von Maschine schreibenden Affen zufällig entstanden, der hat das Wesen des Lebens und der Lebenskraft nicht verstanden und versucht damit mehr oder weniger das Wesen des Lebens zu verleugnen oder den Ausbeutercharakter jedes Lebens zu ignorieren. Anders formuliert: Leben ist kein Ergebnis irgend eines Zufalls oder einer Wahrscheinlichkeit sondern Ergebnis der gesetzmäßigen und zielgerichteten Ausnutzung von Energie des Kosmos für eigene Lebenswahrscheinlichkeit.

 

Alterung im Quadrat

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

„Im Alter werden viele Krankheiten häufiger. Bei 92 von 293 Krankheiten, deren weltweite Verbreitung Forscher vom Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) in der Global Burden of Disease Study 2017 ermittelt hatten, nimmt die Inzidenz sogar mit dem Quadrat des Alters zu. Angela Chang und Mitarbeiter am IHME in Seattle haben für jedes Land die Summe der DALYs an den 92 Erkrankungen errechnet. Ein DALY oder „disability-adjusted life year“ ist ein durch Krankheit verlorenes Lebensjahr.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/101586/Menschen-in-aermeren-Laendern-altern-um-30-Jahre-schneller

Kommentar:

Wir wissen von den Lebensbeendigungsprogrammen, dass sie die Stammzellen angreifen und vernichten. Aus dieser Sicht ist die Mitteilung im Deutschen Ärzteblatt als Bestätigung anzusehen. Die Anzahl der Alterskrankheiten nimmt mit dem Quadrat des Alters zu. Verständlich wird die Aussage, wenn wir davon ausgehen, dass die Stammzellen ab dem 50. Lebensjahr gleichmäßig weniger werden. Damit verringert sich das Regenerationspotenzial des Organismus. Die chronischen Krankheiten können sich exponentiell ausbreiten. Das führt zu einer statistischen Lebenserwartung um das 80. Lebensjahr.

Wenn wir diesen Selbstzerstörungsmechanismus aufhalten wollen müssen wir die Zerstörung der Stammzellen durch den Organismus infolge der Lebensbeendigungsprogramme verlangsamen oder beenden. Davon hat Mr. life extension nicht gesprochen.

Alterung als Bestandteil der Evolution

Dr. Ackermann führt aus:

„Diese Resultate, der erste Nachweis für Alterung bei einem Bakterium, werfen neues Licht auf die Ursprünge von Alterung: Alterung ist nicht erst in Eukaryoten entstanden, sondern schon in Bakterien mit ungleicher Zellteilung, und ist somit evolutionär wohl älter, als bislang angenommen. Alterung in Bakterien ermöglicht auch eine neue Perspektive auf die molekularen Ursachen von Alterung. Manche der bekannten Hypothesen hierfür Veränderungen in den Mitochondrien oder den Telomeren zum Beispiel – fallen bei Bakterien ausser Betracht, weil Bakterien weder Mitochondrien noch Telomere aufweisen.“

http://www.sulm.ch/pipette_magazin/files/pipette/2004-04/2004-04-036.PDF

Kommentar:

Im zitierten Beitrag wird ausgeführt bei Bakterien ist bereits ein Vermehrungsstopp noch 100 Zellteilung einprogrammiert. Damit ist der Beweis geführt, dass vom Beginn des Lebens ein Lebensbeendigungsprogramm vorhanden ist welches die Lebensspanne aktiv begrenzt, hier auf 100 Zellteilungszyklen.

Damit ist auch der Nachweis geführt, dass Lebensbeendigungsprogramme unabdingbare Voraussetzung der Evolution darstellen, auch wenn dieser Versuch die Aktivität der Lebensbeendigungsprogramme nicht direkt nachweist. Dafür hatten wir bereits die Genscherenversuche zitiert. Entscheidend ist die Widerlegung vieler abenteuerlicher Alterungstheorien, wie die Ansammlung von Müll in der Zelle, die Theorie der passiven Alterung durch Erbschäden usw. usf.

Wenn wir uns bemühen diese Lebensbeendigungsprogramme auszuschalten, greifen wir in die Evolution ein. Das wird sicher von einigen Wissenschaftlern zu Recht kritisiert. Da der Einzelne jedoch ein natürliches Interesse hat länger zu leben, ist hier ein Widerspruch vorhanden der nicht aufgelöst werden kann. Gott als der Schöpfer des Himmels und der Erde hat also nicht lediglich das Leben geschaffen, keinesfalls jedoch das fast unendliche Leben des Methusalem, sondern auch gleich den Tod mitgegeben und mitunter sogar den viel zu frühen Tod. Das Letztere wird oft genug durch eigenen Lebenswandel begünstigt.