Der Wille des Lebens

Schopenhauer schreibt:

„An allen diesen Betrachtungen also wird uns deutlich, daß der Wille zum Leben nicht eine Folge der Erkenntniß des Lebens, nicht irgendwie eine conclusio ex praemissis und überhaupt nichts Sekundäres ist: vielmehr ist er das Erste und Unbedingte, die Prämisse aller Prämissen und eben deshalb Das, wovon die Philosophie auszugehn hat; indem der Wille zum Leben sich nicht in Folge der Welt einfindet, sondern die Welt in Folge des Willens zum Leben.“

[Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung. Philosophie von Platon bis Nietzsche, S. 64873

(vgl. Schopenhauer-ZA Bd. 3, S. 421)

http://www.digitale-bibliothek.de/band2.htm ]

Kommentar:

Wir sind in den vorangehenden Beiträgen davon ausgegangen, dass die Lebenskraft die Ursache des Lebens darstellt. Bei Schopenhauer liest sich der Sachverhalt noch etwas anders. Für ihn ist der Wille zum Leben das Erste und Unbedingte, dass wovon die Philosophie auszugehen hätte.

Die Welt sei lediglich die Folge dieses Willens zum Leben.

Dieser Gedankengang greift medizinübergreifend den Gedanken der Theologie auf.

Während unsere Lehrmeister noch davon ausgingen, dass Krankheit eine Störung des organischen Lebens sei wissen wir heute, dass Krankheit zuerst eine Störung der Lebenskraft ist.

Diese Feststellung verdanken wir vorrangig Herrn Hahnemann und seinen Schülern.

Wenn wir den Gedanken noch weiter fassen wollen als Schopenhauer müssten wir von einer alles umfassenden Lebenskraft sprechen, die zuerst alles Seiende und den Kosmos geschaffen hat.

Im Sinne der Evolutionstheorie schuf diese Lebenskraft dann einfachste Lebensformen bis zur Menschheit.

Wenn wir diesen Gedanken ernst nehmen, stellen wir fest, dass die Lebenskraft eine theologische Komponente enthält die auf die Entstehung des Kosmos gerichtet ist.

Um Missverständnisse auszuschließen möchte ich in diesem Zusammenhang klarstellen, dass damit keinesfalls esoterischer Unfug gemeint ist.

Gesundheit im Sinne einer gesunden Lebenskraft heißt beim Menschen zuerst die Rückbesinnung auf die im Kosmos vorhandene Lebenskraft und ihre spezielle Ausbildung bei Menschen.

Während Hahnemann noch davon sprach, dass die Lebenskraft instinktartig und dumm sei und deshalb von dem überlegenen Homöopathen in die richtigen Bahnen gelenkt werden müsse, sollten wir diese besser auf dem Hintergrund des Kosmos und der Evolution sehen. Damit erhält das individuelle Leben mit seiner individuellen Lebenskraft eine cosmogenetische Ausrichtung.

Eine moderne Medizin, welche Lebenskraft in diesem Zusammenhang ignoriert, wird nicht in der Lage sein Krankheiten zu verbessern oder zu heilen. Sie ist nicht einmal in der Lage das Wesen der Krankheit zu erfassen und steht letztlich bei allen chronischen Krankheiten vor einem angeblichen Rätsel.

Die gesammelten physikalisch chemischer Kenntnisse nützen nichts zur Behandlung und Heilung von chronischen Krankheiten. Es müssen die Erkenntnisse über das Wesen und das Wirken der menschlichen Lebenskraft hinzu kommen um eine Medizin mit Heilwirkung für chronische Krankheiten zu ermöglichen.

Vom Endzweck des Menschseins bei Kant

Kant schreibt:

Von dem Menschen nun (und so jedem vernünftigen Wesen in der Welt), als einem moralischen Wesen, kann nicht weiter gefragt werden: wozu (quem in finem) er existiere. Sein Dasein hat den höchsten Zweck selbst in sich, dem, so viel er vermag, er die ganze Natur unterwerfen kann, wenigstens welchem zuwider er sich keinem Einflusse der Natur unterworfen halten darf. – Wenn nun Dinge der Welt, als ihrer Existenz nach abhängige Wesen, einer nach Zwecken handelnden obersten Ursache bedürfen, so ist der Mensch der Schöpfung Endzweck; denn ohne diesen wäre die Kette der einander untergeordneten Zwecke nicht vollständig gegründet; und nur im Menschen, aber auch in diesem nur als Subjekte der Moralität, ist die unbedingte Gesetzgebung in Ansehung der Zwecke anzutreffen, welche ihn also allein fähig macht, ein Endzweck zu sein, dem die ganze Natur teleologisch untergeordnet ist.32

[Kant: Kritik der Urteilskraft. DB Sonderband: Die digitale Bibliothek der Philosophie, S. 29118

(vgl. Kant-W Bd. 10, S. 394-395)]

 

Kommentar:

Hahnemann hat bewusst abgelehnt über medizinische Sachverhalte zu spekulieren und ein philosophisches Gebäude dafür zu errichten.

Wie wir in den chronischen Krankheiten bei Hahnemann sehen, kam auch er nicht umhin eine Theorie der chronischen Krankheiten aufzustellen. Das wurde von nachfolgenden Homöopathen als Einladung aufgefasst wildeste philosophische Spekulationen zur Homöopathie aufzustellen, die jeglicher nachprüfbarer Grundlage entbehren.

Ich möchte deshalb in dieser Betrachtung auf die Elementarebene zurückkommen. Ganz ohne elementare Betrachtung zum Menschsein und den Krankheiten wird eine Medizin nicht in der Lage sein Krankheiten zu erkennen zu behandeln und zu heilen.

Die Philosophen haben sich seit Menschheitgedenken bemüht eine Theorie vom Sinn des Lebens aufzustellen.

Kant macht dazu eine klare Ansage: Beim Menschen könne nicht hinterfragt werden wozu er überhaupt existiere. Anders formuliert heißt es das menschliche Dasein hat von vornherein keine Sinn und keinen Zweck an sich.

Um den Glauben an einen Sinn im menschlichen Dasein doch noch zu retten greift Herr Kant zu einer Form der Intellektuellen Selbstüberlistung mit Rückfrageverbot. Er postuliert frisch und fröhlich, wenn schon der Mensch einer nach Zwecken handelnden obersten Ursache bedürfe, so sei der Mensch bereits der Endzweck der Schöpfung.

Damit sind wir jedoch bereits wieder bei den biblischen Glaubensaussagen gelandet, ohne dass Herr Kant diese Glaubensaussage auch als solche kennzeichnen würde.

Wohin diese Art der Frömmigkeit führt, sehen wir im Goethespruch:

Engel
Gerettet ist das edle Glied
Der Geisterwelt vom Bösen,
Wer immer strebend sich bemüht,
Den können wir erlösen.
Und hat an ihm die Liebe gar
Von oben teilgenommen,
Begegnet ihm die selige Schar
Mit herzlichem Willkommen.

Vielleicht gibt es auch Erlösung ohne sinnloses Treiben ohne Unterlass?

Wir können uns sparen Jahrtausende alte philosophische Werke zu studieren. Der letzte Sinn des Menschseins wird von keinem Philosophen ernsthaft behauptet. Herr Hahnemann tat gut daran sich nicht an diesen wilden Spekulationen ohne Sinn und Verstand zu beteiligen.

Auch modernen Homöopathen täten besser  daran sich von esoterischen Spinnereien der Neuzeit fernzuhalten.

Lebenskraft bei Schopenhauer

Hier ist seine Auffassung zur Lebenskraft:

„ganz dieser Art ist endlich der eben jetzt, in der Mitte des 19. Jahrhunderts wieder aufgewärmte, aus Unwissenheit sich original dünkende, rohe Materialismus, welcher zunächst, unter stupider Ableugnung der Lebenskraft, die Erscheinungen des Lebens aus physikalischen und chemischen Kräften erklären, diese aber wieder aus dem mechanischen Wirken der Materie, Lage, Gestalt und Bewegung erträumter Atome entstehen lassen und so alle Kräfte der Natur auf Stoß und Gegenstoß zurückführen möchte, als welche sein »Ding an sich« sind.“

Schopenhauer, Arthur. Die Welt als Wille und Vorstellung. Band I (German Edition) (Kindle-Positionen2642-2643). Kindle-Version.

Zum Treiben der Ärzte hat er folgende Auffassung:

Nicht Ärzte und Apotheker, sondern die Lebenskraft heilt die Krankheiten, für welche jene Herren dann das Geld einstreichen
> P II 171, 185, 184 Anm.

http://www.arthur-schopenhauer-studienkreis.de/Schopenhauer-Begriffe/Lebenskraft/lebenskraft.html

Kommentar:

Bei den heutigen Ärzten und Wissenschaftlern wird man vergeblich nach dem Begriff der Lebenskraft suchen.

Umso erfreulicher ist es, dass sich zumindest Herr Schopenhauer über die Lebenskraft und ihr Wirken Gedanken gemacht hat.

Auch in der Gegenwart meinen die Forscher die Lebenskraft ignorieren zu dürfen um das Wirken des Lebens aus physikalisch chemischen Kräften heraus erklären zu wollen.

Diese Auffassung hat Herr Schopenhauer bereits verworfen.

Lediglich die Alternativmediziner Herr Hahnemann oder Herr Messmer haben ihre medizinischen Systeme auf dem Wirken der Lebenskraft aufgebaut.

Wenn wir uns heute die Aufgabe stellen chronische Krankheiten heilen zu wollen müssen wir auf das Wissen der Alternativmediziner wie Hahnemann und seine Schüler zurückgreifen.

Bei Schopenhauer ist interessant, dass er eine Lebenskraft nicht lediglich im belebten Bereich sieht, sondern der Entstehung des Universums bereits eine gewisse Lebenskraft zugesteht.

Bei Schopenhauer sind keine esoterischen Ergüsse zur Lebenskraft zu finden. Seine Auffassung ist mit einem wissenschaftlichen Weltbild der Gegenwart in Übereinstimmung zu bringen.

Das verkürzte Krebs-Leben

Die NZZ berichtet:

„Jonathan Haidt studierte Philosophie und Psychologie in Yale, an der University of Chicago und der University of Pennsylvania und spezialisierte sich auf die Psychologie des Moralempfindens.

Verengter Blick

Noch ein weiterer interessanter Zug lässt sich bei der heutigen Identitätspolitik ausmachen: Sie lehrt Studenten in einer Weise zu denken, die den Zielsetzungen einer liberalen humanistischen Bildung diametral entgegengesetzt ist. Als ich in den 1980er Jahren in Yale studierte, wurden mir die unterschiedlichsten Instrumente an die Hand gegeben, um die Welt zu verstehen. Ich konnte sie als Utilitarier oder als Kantianer betrachten, als Freudianer oder als Behaviorist, als Informatiker oder als Humanwissenschafter. Jeden Sachverhalt konnte ich durch vielerlei Linsen in den Blick nehmen.

Heute aber wird zumindest in denjenigen Fächern, die soziale Gerechtigkeit höher werten als eine unvoreingenommene Wahrheitssuche, nur eine einzige Linse – der Machtfaktor – ausgegeben, durch welche die Studierenden alles und jedes betrachten müssen. Es geht nur mehr darum, die Bösen zu identifizieren, die ihre Macht und ihre Privilegien gegen die Guten verteidigen. Das ist keine Bildung. Das ist die Einführung in einen Kult, eine fundamentalistische Religion, eine paranoide Weltsicht, die Angst und Entfremdung sät und die Menschen in die intellektuelle Impotenz treibt.“

https://www.nzz.ch/feuilleton/was-amerikas-einheit-untergraebt-ld.1407532

Kommentar:

Herr Haid beklagt die zunehmende Polarisierung innerhalb der amerikanischen Gesellschaft. Wer einmal in Los Angeles auf dem Flughafen für das Geldwechseln von einem Funfdollarschein in einzelne Dollarmünzen bereits einen Dollar bezahlen sollte, der weiß was in diesem Land völlig schief läuft: Es ist die Gier nach dem Mammon.

Wir erinnern uns, dass Siegmund Freud, der diese Gier nach Mammon bereits als eine Geistesstörung betrachtet hat die den Amerikanern zu eigen sei.

In der DDR sozialisierte Bürger kannten diese grenzenlose Gier nach dem Mammon nur vom Hörensagen. Dort wurde von der kommunistischen Partei, der angeblichen SED, vorgeschrieben welcher Artikel des täglichen Lebens welchen Preis hat und wie viel der einzelne Untertan der kommunistischen Partei als Arbeitslohn zu erhalten hat.

Davon ist die amerikanische Gesellschaft weit entfernt. Dort gibt es zwar einen Mindestverdienst. Dem steht jedoch weder eine bezahlbare Miete für die Wohnung noch eine garantierter Maximal preis für Lebensmittel und andere notwendige Dinge gegenüber, die mit dem geringen Mindestlohn bezahlt werden könnten.

Dann schauen wir uns an was Herr Haid an den amerikanischen Universitäten beklagt.

„Was würden unsere Vorfahren sagen, wenn sie unsere renommiertesten Universitäten besuchten und dort von Mikroaggressionen, «trigger warnings» und «safe spaces» hörten, wenn sie die von Konflikten, Einschüchterung und Ängsten geschwängerte Luft atmen müssten? – Fragen wir lieber erst nach, wie es so weit kommen konnte.“

Wie wir aus diesen Ausführungen entnehmen können, geht es den Studenten an den amerikanischen Universitäten nicht mehr um die Sicherung ihres grundlegenden Lebensrechtes. Es geht ihnen darum, ihre angeblich berechtigten Gefühle gegen andere Meinung zu verteidigen und das teilweise sogar mit militanten Maßnahmen.

Es handelt sich also offensichtlich um ein Wohlstandsphänomen.

Jungen Studenten finden anscheinend keine Möglichkeit mehr ihrer eingeborene Aggressivität einem vernünftigen Lebensziel zu widmen.

In einer weit ausgelegten Freudschen Todestriebtheorie richtet sich dieser Aggressivität zuerst gegen die Mitmenschen und dann irgendwann letztlich gegen sich selbst.

Aus der Sicht der Lebenskraft kooperiert das Individuum mit dieser Einstellung nicht mehr mit den anderen zur Erreichung eines höheren Lebenszieles, sondern degeneriert in Richtung Selbstzerstörung.

Krebs ist gekennzeichnet, dass die einzelnen Zellen die Quanteninformationen nicht mehr austauschen. Jede lebt nur für sich allein.

Krebs der Gesellschaft ist gekennzeichnet, dass das einzelne Individuum nur noch seine eigenen Interessen verfolgt, also nur noch darauf ausgerichtet ist seinen eigenen materiellen Wohlstand sinnlos zu vermehren.

Nach diesem Kriterium befinden sich die westlichen Staaten bereits im Endstadium des Krebses.

 

Sport als Lebenssinn

Focus berichtet:

„Für viele der Fitneßanhänger bietet Sport aber mehr als nur Spaß und Freizeitvergnügen – Fitneß wird zum zentralen Lebensinhalt und -ziel. „Immer mehr Menschen holen vermeintlichen Sinn aus ihrem Körper“, so der Bochumer Sportpädagoge Professor Edgar Beckers. „Der Freizeitsport wird zur Ersatzreligion.“

Professor Dr. Günther Lüschen, Soziologe an der Uni Düsseldorf, geht noch weiter: ‚Die nach innen gerichtete Selbstbespiegelung, der Narzißmus, feiert Urstände.‘ „“

https://www.focus.de/sport/mehrsport/gesundheit-fit-als-lebenssinn_aid_140635.html

Kommentar:

Der Fokus setzt sich mit der inzwischen weit verbreiteten Ersatzreligion des Fitnesswahns auseinander.

Es soll keinesfalls der Irrtum erregt werden Sport mäßig betrieben schade der Gesundheit. Das Gegenteil dürfte der Fall sein.

Mangels sinnvollen Lebensinhalts ist Sport treiben inzwischen in weiten Kreisen gerade der jüngeren Generation als  Ersatzreligion hochstilisiert worden.

Ich hatte mich zu anderen Ersatzreligion in früheren Beiträgen geäußert. Das ist unter anderem die Religion des angeblich falschen Essens, durch Weglassen von Laktose, Glukose, Gluten oder sonstigen Selbstkasteiungen bei der Ernährung.

Damit ist also auch Sport treiben zu Ersatzreligion degradiert worden.

Aus alternativ medizinischer Sicht muss dabei angemerkt werden, dass jede Form von Ersatzreligionen das eigene Leben in das Abseits führt.

Es hat sich bis heute bei vielen Mitbürgern noch nicht herumgesprochen, dass das Leben als solches von vornherein erst einmal nicht mit einem Lebenssinn ausgestattet ist.

Im Zuge der Verstandwerdung des kleinen Menschen fällt dem einen oder anderen im Laufe seines Lebens auf, dass dort ein gewisser Mangel  bzw. gewisse Leere existiert.

Dann ist es im heutigen Internetzeitalter eine Kleinigkeit die Gurus des wahren Lebens ausfindig zu machen. Erstaunlicherweise hat jeder ein anderes Rezept für den wahren Lebenssinn.

Wir erkennen bereits an diesem unzähligen Gurus, dass der angebliche Lebenssinn ein künstlich von Betrügern geschaffener Inhalt ist, der keinesfalls dem Leben einen Lebenssinn vermittelt, bestenfalls unser Geld woanders hin schafft.

Doch auch den Mitgliedern der Gott ist tot Theologie bei Nietzsche verschafft den Menschen keinen letzten Sinn und schon gar keinen Lebenssinn.

Wir kommen also immer wieder auf eine bewusste Entscheidung des Individuums zurück: Will ich meinem Leben einen Sinn geben und wenn welchen oder wie viele.

Will ich mein Leben damit verbringe Menschen zu meinem Vorteil zu betrügen oder meine Lebenskraft dafür verwenden mit anderen Menschen gemeinschaftlich den Sinn des Lebens in einem Schöpfergottes zu suchen, statt zu zerstören?

Wer den Lebenssinn aus dem Blickwinkel eines Schöpfergottes betrachtet wird schnell erkennen, dass jeder selbst gesuchte und gefundener angeblicher Lebenssinn in bedeutungslosen irdischen Tätigkeiten sinnlos ist. Die falschen Götter führen zur Entleerung des Lebens, zur Depression, Krankheit und zu frühem Tod. Das Thema wird heutzutage gerne unter dem angeblichen „Hobby“ versteckt. Man brauche ein Hobby… Aus Freudscher Sicht kann das angeblich notwendige Hobby lediglich als Verdrängung der Sinnlosigkeit des eigenen Lebens angesehen werden.

Anders formuliert, dass Leben ist nur unter der einen Ausnahme nicht sinnlos, wenn ich mich mit dem Schöpfergott identifiziere; früher sagte man, man müsse an ihn „glauben.“ Über Jahrhunderte wurde allen Ernstes gestritten, ob es einen Gott gibt und seine Nichtexistenz oder Existenz „bewiesen.“ Tatsächlich ist diese Fragestellung bereits eine Dummheit und eine Zumutung für den gesunden Menschenverstand.

Wenn das Leben von vornherein ohne Sinn vom Schöpfer mitgegeben wurde, dann benötige ich auch keinen außerirdischen Gott, um einen Lebenssinn zu haben. Ich muss also nicht Unfug glauben, sondern meine Geisteshaltung verändern. Dann habe ich einen Lebenssinn. Und der besteht nicht im Glauben, sondern im Tun der Werke an Stelle des Schöpfergottes oder auch mit ihm gemeinsam. Nicht jedoch im Verkünden von Unfug im Stil der modernen Kirchen. 

Jeder der das Lebensziel 140 Jahre erreichen möchte sollte seinen Lebensinhalt unter diesem Gesichtspunkt ausrichten. Sport treiben ergänzt die Suche nach dem Unendlichen Leben, welches als Solches jedoch immer noch einen Sinn benötigt.

Krieg und Lebenskraft

Ich zitiere:

La Fontaine: „Es ist das System, dass auf Krieg ausgerichtet ist… (min. 7)

Wer Frieden mit der Natur will, muss eine Wirtschaftsordnung überwinden, die auf Zerstörung angelegt ist…  wir müssen das Leben bewahren (min 20,50).“

https://www.youtube.com/watch?v=DmxUrVUbMQU

Die Zeit hat sich mit dem Thema Krieg auseinander gesetzt:

„Betrachten wir den Spruch des Römers, „Si vis pacem, para bellum“, in diesem Lichte. Er bedeutet: „Wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor.“

Weniger paradox zugespitzt, wäre der lateinische Spruch leichter zu beherzigen. Er sollte heißen: Wenn du den Frieden willst, musst du Angriffe auf dich und die Deinen abwehren können.“

https://www.zeit.de/1981/28/stell-dir-vor-es-gaebe-krieg-und-keiner-ginge-hin/seite-3

Ich möchte das Thema Krieg aus der Perspektive der Lebenskraft betrachten:

Dazu definiere ich zuerst den Krieg aus der Perspektive der Lebenskraft:

Krieg ist der Vernichtungskampf gegen andere Lebewesen für die eigene Lebenskraft benötigter Ressourcen.

Mit dieser Definition lässt sich die von Lafontaine postulierte Systemfrage als irrelevant darstellen.

Entgegen seiner Auffassung ist Krieg nicht an ein bestimmtes System gebunden, sondern an die Entstehung des Lebens und an die Lebenskraft.

Ein Vernunft begabtes Wesen, wie der Mensch, hätte gegenüber den weniger intelligenten Lebewesen seiner evolutionären Vorgeschichte durchaus die Möglichkeit Vereinbarung mit anderen intelligenten Lebewesen zu treffen mit dem Ziel kriegerischer Auseinandersetzungen und Zerstörung eigenen und anderen Lebens zu vermeiden.

Das Führen von Kriegen ist aus der Sicht der Lebenskraft ein Akt geistesschwacher Selbstverstümmelung.

Die Entstehung des Lebens ist von Anfang an mit einem Kampf um Ressourcen verbunden gewesen. Dieser Kampf endet erst mit der Beendigung der Lebenskraft.

Wir wissen aus der Psychologie und dem Altmeister Siegmund Freud, dass man einen Trieb, den Trieb zur Nahrungsaufnahme, zwar möglicherweise zeitweilig unterdrücken kann. Damit behindert der Betroffene jedoch die eigene Lebenskraft an der freien Entfaltung.

Es gibt  nur zwei Möglichkeiten: Entweder die Lebenskraft kapituliert und das Individuum hört auf zu Leben oder die Lebenskraft setzt sich durch und die Nahrungsaufnahme erfolgt in dem Maße wie die Lebenskraft es erfordert.

Wir sollten uns in Anbetracht dieser Betrachtung nicht von Menschen verführen lassen und in eine kommunistische Systemfrage drängen lassen. Kommunismus schützt nicht vor Krieg. Die Militarisierung der DDR war der beste Beweis dafür. Es gab bereits in der DDR den Ausspruch: Im Kapitalismus erfolgt die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und im Sozialismus ist es genau umgekehrt. Mehr kann man zu Lafontaines Theoriengebäude des falschen Systems nicht sagen. Wer Kriege verhindern will, sollte also nicht den Kommunismus einführen wollen, sondern ein intelligentes Gleichgewicht des Interessenausgleichs herstellen.

Dieses intelligente Gleichgewicht den Lebenskraft ist in der Evolution von Anfang an allen Lebensbemühungen mitgegeben worden.

Wenn die Intelligenz der Menschheit im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausreicht um ein derartig ausgewogenes Gleichgewichtssystem unterschiedlicher Interessen herzustellen, ist die Lebenskraft dieser Systeme selbst gefährdet und die Menscheit vernichtet sich möglicher weise selbst.

Da die Problematik der Lebenskraft bis heute nirgendwo in der Schulmedizin angekommen ist, besteht die Gefahr im Sinne der Wiederkehr des Verdrängten in besonderem Masse. Die Wiederkehr des Verdrängten ist jedoch der Krieg.

Nietzsche, Adorno und der Puckel (neue Rechtschreibung nach Aussprache!)

Harald Schmidt zitiert Nietzsche:

https://www.youtube.com/watch?v=v5iSiaJHP90

Kommentar:

Hier ist ein kleines Leckerli von Nietzsche und Adorno. Herr Schmidt hat den religiösen Charakter der Zitate durch den kirchlichen Raumklang unterstrichen. Die Führer aller Kirchen dürfen verschämt und neidisch ihren Blick senken.

Jeder, der sich wundert warum er am Lebensende weniger Geld in der Kasse hat als er jemals an den Staat  und seine Vollstreckungsbeamten gezahlt hat, sollte sich das Nietzschezitat gut anhören.

Der Staat sei der größte Kriminelle aller Zeiten: Alles was er von sich gibt sei gelogen und alles was er besitzt sei gestohlen.

Die Nietzsches Zitat ist auch in der Gegenwart nichts hinzuzufügen.

Folgerichtig führt das zum Verlust des richtigen Lebens im falschen Leben unter freier Abwandlung von Herrn Adorno.

Wenn wir diesen Gedanken weiter fortsetzen führt das  nicht lediglich zum Verlust des richtigen Lebens im Falschen sondern auch noch zum Verlust der Gesundheit in der Krankheit und zur unnötigen vorzeitigen Beendigung des gesunden Lebens im kranken Leben.

Nietzsche hat zwar gesagt, man müsse mit dem Puckligen pucklig reden. Welche Ausmaße die Gesundheitszerstörung der Gegenwart angenommen hat war für ihn jedoch offenbar auch nicht vorhersehbar. Heute hätte er vermutlich verkündet, er sehe nur noch Pucklige, gibt es denn nicht einen Gesunden?

Unter Abwandlung von Adorno müsste es also richtig heißen: Es gibt kein gesundes Leben in einer kranken Gesellschaft. Das wäre es, was die oben genannten Herren vergessen haben  zu ergänzen.

Ansonsten könnte die Gesellschaftskritik dieser Herrn der fruchtbare Beginn eines besseren Lebens im Falschen darstellen, wenn sich denn jemand finden würde der diese Gedanken bereit wäre umzusetzen und seinen Puckel abzuschnallen.

GWUP zu Steiner

Unter der Überschrift: „Waldorfpädagogik: Versteinerte Erziehung“ führen die Skeptiker aus:

„2011 jährte sich der Geburtstag Rudolf Steiners, des Begründers der Anthroposophie, zum 150. Mal. Von seinen Anhängern als nahezu unfehlbarer großer Geist verehrt, finden und fanden in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen zu seinen Ehren statt. Sein sichtbarstes Erbe sind heute die 225 Freien Waldorfschulen in Deutschland, die nach der von ihm entwickelten Waldorfpädagogik unterrichten. Sie versprechen freieres und ganzheitliches Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“ als Alternative zur Staatsschule. Doch ist die Waldorfschule wirklich frei?

Wissenschaft“ für Eingeweihte
Steiner verknüpft mystische Vorstellungen und im Wortsinn okkulte (= geheime, verborgene) Wahrheiten mit einer Lehre, die er bemerkenswerterweise in den Rang einer Wissenschaft erhebt. Der „Eingeweihte“ gelangt durch die „Schauung“ geistiger kosmischer Welten, die normalen Menschen verborgen bleiben, zu absoluten Wahrheiten. Diese Wahrheiten sollen darüber hinaus durch den anthroposophischen Weg der Erkenntnis wissenschaftlich überprüfbar sein. Der „Eingeweihte“ ist dadurch zugleich Seher, Priester und Wissenschaftler. (vgl. Giese 2008, S.40 ff.)
Der Anspruch der Wissenschaftlichkeit hält einem kritischen Blick jedoch nicht stand. Die durch Schauung der geistigen Welten gewonnenen Erkenntnisse sind für Außenstehende nicht überprüfbar, weil die entsprechenden geistigen Organe zur Erkenntnis nicht ausgebildet sind. Dadurch macht sich die Anthroposophie immun gegen äußere Angriffe. Doch Steiner geht noch einen Schritt weiter; er schreibt:

So wird auch das Erkennen zu einem Vorgang in der Wirklichkeit. Fragen offenbaren sich in der Welt, Antworten offenbaren sich als Wirklichkeiten; Erkenntnis im Menschen ist dessen Teilnahme an dem, was sich die Wesen und Vorgänge in der geistigen und physischen Welt zu sagen haben. (Steiner 1975, S. 225, zitiert nach Prange 2000, S. 65)“

https://www.gwup.org/141-wurzel/neuigkeiten/1156-versteinerte-erziehung

Kommentar:

Rudolf Steiner ist synonym für esoterischen Unfug. Der zitierte Beitrag gibt einen schönen Überblick über die verschwurbelten Theorien der Anthroposophie. Das ist ein gefundenes Fressen für alle Skeptiker. Omen est nomen. Rudolf Steiner gleich versteinerte Erziehung?

Wie in jeder Religion überwiegt auch bei der Steinerreligion das Sendungsbewusstsein und das Überlegenheitsgefühl, ohne deshalb Kirchensteuern zahlen zu müssen.

Diese Region wird deshalb gerne von Hausfrauen aufgegriffen und zur Aufwertung ihrer eigenen Persönlichkeit genutzt. Jeder der nicht ihrer (Steiner- oder Esoterik-) Religion angehört wird gerne als bemitleidenswert belächelt.

Auf diesen letzten Satz lässt sich die gesamte Steiner Religion beschränken. Alles andere dient lediglich zur Vernebelung der Herabsetzungseigenschaft ihrer neuen Religion gegenüber allen anderen Religionen.

Zur Klärung der Frage ob die Steiner Religion ein angemessener Ersatz zur Atheismusreligion der Schule darstellt muss noch ein wenig mehr ausgeführt werden.

In den Staatsschulen wird keinesfalls religionsfrei unterrichtet wie das gerne behauptet wird. Die erklärte Staatsreligion ist der Atheismus. Atheismus selbst ist nicht von vornherein religionsfrei. Er beruht auf der irrtümlichen Annahme, es gebe keinen Gott den es sich lohnen würde anzubeten und der die Eigenschaft des Schöpfers des Himmels und der Erde hat.

Schauen wir uns den Atheismus an, dann beten dessen Anhänger sehr wohl einen Gott ein. Es ist wie bei der Steiner Religion der Gott der Selbstüberhebung über Andere und des Sendungsbewusstseins. Dieser Gott führt regelmäßig und gesetzmäßig zur Unterwerfung aller anderen Religionen oder zumindestens zu  dem Versuch. Ihr wahrer Gott sind diese Vertreter also sich selbst.

Insofern muss die Aussage der Skeptiker etwas erweitert werden: Die Waldorfpädagogik nach Rudolf Steiner ist möglicherweise versteinerte Erziehung, die in  nichts der versteinerten Erziehung der Staatsschule nachhängt.

Ich könnte an dieser Stelle reihenweise Dogmen der Staatsschule aufzählen die mit dem gesunden Menschenverstand nicht mehr in Übereinstimmung zu bringen sind und diese als Ausgeburt der Atheismusreligion ausweisen. Das schlimmste Beispiel dabei ist die Goethe-Religion auf die sich sowohl Herr Steiner als auch die Staatsschule zumindest teilweise berufen.

Religion im traditionellen Sinne hat sich wenigstens noch auf die Bibel berufen und deren Autoren. Das ist bei Rudolf Steiner und der atheistischen Staatsschule nicht mehr der Fall.

Damit sind junge Menschen in beiden Religionen einer Erziehung zur Sinnlosigkeit des Lebens, der Selbsterhebung über Andere, einem faustischen Drängen unterworfen, sowie zur untauglichen Selbsterhebung zu Gott. Das alles führt zum verfehlten Leben.

Wollen wir diese versteinerte Erziehung zum Atheismus der Staatsschulen und anderer religiöser Vereinigungen?

Neues vom Schüssler

Hier spricht Edgar Walles mit „Neues vom Schüssler.“

Nach umwerfenden (Miss-) Erfolgen der Geistheiler (vgl. Frau Grams)  in der angeblich „Neuen Homöopathie“ durch die Herren Scholten und Sankaran, sowie ihrer begeisterten Anhänger (vgl. Frau Grams) ist es erforderlich auch etwas zur weit verbreiteten Laienhomöopathie nach Schüssler anzumerken.

Sein Buch: „Eine abgekürzte Therapie“, von 1898 ist bereits Programm. Er möchte Homöopathie für Laien verständlich und einfach darstellen.

Einen einfacheren Ansatz als  Hahnemann gelehrt hat, Similia similibus curentur, ist von niemandem aufzustellen, auch nicht von Herrn Schüssler.

Er hat für seine Theorie angesehen, welche natürlichen Mineralstoffe im Körper vorhanden sind und war der Meinung, dass es sich um Funktionsstoffe handeln würde die gegebenenfalls dem Körper zugeführt werden müssten.

Dieser Ansatz ist leider so verkehrt, dass er mit den Erkenntnissen des 21. Jahrhunderts nicht weiter analysiert werden muss.

Dann komme ich zu den erheblichen Gefahren die von dieser Behandlung ausgeht.

Er führt unter Influenza aus, dass Natrium sulfuricum  das bewährte Mittel gegen diese Erkrankung sei.

Es fehlt bei der Beschreibung des Mittels und der Symptomatik die Fragestellung, ob eine Krankheit überhaupt zu behandeln ist. Dabei gilt die drei Tage Regel der Alternativmedizin: Ein akuter harmloser Infekt ist drei Tage überhaupt nicht zu behandeln. Erst wenn erkennbar wird, dass es sich um einen weniger harmlosen Infekt handelt, sollte überhaupt behandelt werden. Davon gibt es allerdings auch Ausnahmen, die hier nicht dargestellt werden.

Es  hat sich in unserer Klimagegend bewährt akute Infekte zuerst mit Hilfe von Akupunktur zu behandeln und wenn diese keinen Erfolg zu verzeichnen hat anschließend homöopathisch.

Bei gefährlichen akuten Erkrankungen, wie Malaria tropica, sieht das anders aus.

Das angebliche Wundermittel Natrium muriaticum für Influenza ist sicher in einigen Fällen gut geeignet um diese Erkrankung erfolgreich zu behandeln.

Herr Schüssler geht jedoch nicht darauf ein, welche Rolle eine akute Influenza bei der Behandlung der Lebenskraft und für die Zurückdrängung der Lebensbeendigungsprogramme spielt, genauso wenig, wie die Schulmedizin dafür eine geeignete Theorie zu bieten hat.

Wer ohne dieses Hintergrundwissen akute Krankheiten homöopathisch behandelt kann deshalb auch schaden statt zu heilen.

Diese  Bemerkungen treffen für alle akuten Erkrankungen zu, die Herr Schüssler aufführt.

Bei den Hautkrankheiten ergibt sich die gleiche Problematik. Bei den alten Homöopathen war bekannt, dass Hautkrankheiten nicht ohne Gefahr mit homöopathischen Mitteln oder Schulmedizin unterdrückt werden dürfen.

Dazu verweise ich auf die Ausführung von Hahnemanns chronischen Krankheiten. Er ging von einer latenten Psora aus,  die zuerst zu behandeln ist.

Davon ist bei Herrn Schüssler nichts zu lesen.

Zusammenfassend kann ich die Ausführung von Herrn Schüssler nur als Anregung  verstehen über die von ihm vorgestellten Mittel nachzudenken und dabei die Theorie der chronischen Krankheiten von Hahnemann als Arbeitsgrundlage zusätzlich heranzuziehen.

Das wurde von Herrn Schüssler offensichtlich unterlassen.

Damit sind die Ausführung des Herrn Schüssler für medizinische Laien gefährlich. Ein medizinischer Laie freut sich wenn eine Hauterkrankung durch die von Herrn Schüssler vorgeschlagenen Medikamente verschwindet und bringt ggf. danach entstehende ernsthafte Erkrankungen wie Krebs oder andere bösartige  Krankheiten nicht mehr in Zusammenhang mit seiner zuvor erfolgten fehlerhaften homöopathischen Behandlung.

Deshalb rate ich medizinischen Laien dringend ab nach Herrn Schüssler Behandlung durchzuführen. Die neuen Schüssler in Form von Geistheilern unter den Heilpraktikern und Ärzten sind heute wieder auf dem Vormarsch.

Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie zwar Hahnemann nicht ansatzweise verstanden haben und gerade deshalb meinen schlauer als er zu sein, letztlich jedoch nur Schaden anrichten.

Homöopathie ist jedoch keine Wissenschaft für medizinische Laien und Besserwisser.

Bei Ärzten habe ich diese Fehler jedoch leider auch oft genug zur Kenntnis nehmen müssen. Eine Diskussion über dieses Thema wurde vom DZVHÄ zurückgewiesen. Stattdessen werden Geistheiler wie Herr Scholten für Seminare und Vorträge ihrer abwegigen Theorien eingeladen und hofiert.

Dann sollten wir uns also besser Herr Edgar Wallace mit „Neues vom Hexer“ ansehen, statt „Neues vom Schüssler“ und den vielen Geistheilern der Gegenwart.