Kohörenz des Unterbewusstseins

Herr Gassner beantwortet die Frage nach dem Bewusstsein.

Kann die Quantenphysik Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften miteinander verbinden?

Ist Bewusstsein etwas was sich im Laufe des Lebens nach und nach entwickelt hat? (ab Min. 9).

Herr Gassner führt dazu aus, dass Bewusstsein etwas mit Leben und Gehirn zu tun habe.

Ab Minute 5 erklärt er die Wechselwirkung Kohärenz zur Dekohärenz.

Betrachten wir die entwickelten Gedankengänge aus der Sicht der Alternativmedizin ergeben sich andere Schlussfolgerungen.

Ich habe in vorangehenden Beiträgen ausgeführt, dass das  Unterbewusstsein ein Schwebezustand aus der Sicht der Quantenphysik darstellen muss.

Das ergibt sich aus der Art der Informationsverarbeitung im Gehirn. Wir sind in der Lage mit dem Gedächtnis gleichzeitig eine fast unbegrenzte Zahl von Informationen abzurufen, ein digitaler Computer müsste aller Speicher nacheinander abarbeiten, um die gewünschte Information zu finden.

Das erfolgt über das Unterbewusstsein. Die Arbeitsweise des Unterbewusstseins lässt sich nur dann verstehen, wenn wir von einem Schwebezustand der Quanteninformation ausgehen der physikalisch als Superposition angesehen werden muss. Informationen bestehen parallel in einem Zustand der Ungewissheit und sind gleichzeitig vorhanden ohne als Information erkennbar zu sein. Erst wenn sie abgerufen wird ist das Ergebnis die Information bekannt.

Beim herkömmlichen digitalen Computer erfolgt die Informationsverarbeitung mit Hilfe einer binären Information zwischen Null und Eins. Beim Gehirn besteht die Information unausgelesen  in der Superposition oder im Schwebezustand. Es existieren gleichzeitig eine relativ unendliche Anzahl von Informationsmöglichkeiten die erst beim Abrufen der Information als Information erkennbar und von Bedeutung wird.

Das Unterbewusstsein aus der Superposition bzw. Kohärenz steht dem Bewusstsein gegenüber.

Daraus können wir schlussfolgern, dass das Bewusstsein nicht etwa eine spezielle menschliche Eigenschaft ist, sondern generell mit dem Leben verbunden ist. Das Bewußtsein ist dann nichts anderes als das Dekohärenzinterface des Unterbewußtseins. Es liest das Unterbewußtsein aus und ist im ungekehrten Vorgang in der Lage Informationen in das Unterbewußtsein zu transportieren, wenn wir von den elementaren Dienstprogrammen der einfachen Lebensvorgänge absehen.

Die Art der Informationsverarbeitung finden die bereits bei den elementaren stofflichen Vorstufen des Lebens, kommunizierenden Eiweißen, Viren, den Bakterien und den Tieren. Sie ermöglichen die Realisierung von einfachen Dienstprogrammen des Lebens und die Lebenskraft.

Wenn wir diese Betrachtungsweise auf die philosophischen Theorien anwenden, kommen jetzt schnell zu dem Ergebnis, dass dem Bewusstsein des Menschen durch die Philosophie eine Überhöhung zugesprochen wurde, die sich aus der Evolution und aus der Art der Informationsverarbeitung nicht begründen lässt (vgl. cogito ergo sum).

Herrn Gassner ist also beizupflichten, wenn er davon ausgeht, dass es dem Mond schon immer egal war ob er von einem Menschen gesehen wird oder nicht.

Das Unterbewusstsein hat also keinen Einfluss auf das Universum. Die gegenteilige Auffassung kommt nur bei Esoteriker vor die sich von der Realität weit entfernt haben und bei einigen Philosophen.

Wissenschaftlich erwiesener Wissenschaftsunfug

Die FAZ verkündet:

„Drei amerikanischen Forschern ist ein trauriger Beweis gelungen: Man kann selbst den größten Blödsinn publizieren – wenn er nur ins vorgefasste Weltbild passt.“

http://www.faz.net/aktuell/wissen/forschung-politik/jux-artikel-lassen-forschungen-in-keinem-guten-licht-erscheinen-15836174.html

Kommentar:

Ich habe selten so gelacht:

Die angeblichen Wissenschaftler dürfen den größten Blödsinn publizieren. Es finden sich immer noch Dümmere die diesen Unfug glauben und journalistisch verbreiten. Das gipfelt in der Verbreitung von „Mein Kampf“ in wissenschaftlichen Abhandlungen ohne, dass irgendjemand die geistige Verirrung feststellen würde.

Wer gesund  alt werden möchte muss also seinen Verstand selbst benutzen, wie es bereits in der Aufklärung verlangt wurde, bis heute jedoch immer weniger der Fall ist.

Es mangelt einfach an einer gesunden Skepsis gegenüber etablierten Lehrmeinungen und Dogmen.

In den letzten Beiträgen habe ich einiges zu der dümmlichen Wissenschaftsgläubigkeit einiger Wissenschaftler und Journalisten ausgeführt.

Da sich diese Seiten jedoch vorrangig mit Homöopathie und Alternativmedizin beschäftigen, erinnere ich daran, dass auf den Seiten des DZVHÄ heute mehr Reklame für Geistheiler gemacht wird als sich Mühe zu geben das Andenken des Herrn Hahnemann zu vermitteln und weiter zu entwickeln. Eine kritische Auseinandersetzung mit den Geistheilern findet nicht statt.

Was uns als Weiterentwicklung verkauft wird erweist sich beim genaueren Hinsehen dort jedenfalls immer wieder als Wissenschaftsbetrug statt Homöopathie. Hier treten also dieselben Probleme auf, wie in der angeblichen Gender-„Wissenschaft“ oder sonstigem Unfug mit Vortäuschung von Wissenschaftlichkeit. Ansätze die Probleme offen zu diskutieren werden seit mindestens zehn Jahren beim DZVHÄ abgelehnt.

So funktioniert keine Medizin, weder Schul- noch Alternativmedizin.

Die Wissenschaftlichkeitsklausel und Geistheilung

Der BGH hat in seinem wegweisenden Urteil vom Urteil vom 23.06.1993 – IV ZR 135/92 folgende Ausführungen gemacht:

„Damit stellt sich die sogenannte Wissenschaftlichkeitsklausel als eine die Leistungsbeschreibung einschränkende und ausgestaltende Bestimmung dar, die der Kontrolle nach § 9 AGBG unterliegt.

Für das Verständnis eines durchschnittlichen Versicherungsnehmers von dem, was wissenschaftlich allgemein anerkannt ist, entscheidet allein, dass über die generelle Wirksamkeit einer Methode unter den Schulmedizinern kein nennenswerter Streit besteht (vgl. Prölss in Prölss/Martin a. a. O. Anm. A a). Nicht allgemein anerkannt ist eine Methode erst, wenn namhafte Wissenschaftler sie als unwissenschaftlich kritisieren (vgl. LG Köln, VersR 1982, 486)

Die Schulmedizin steht im Gegensatz zur sogenannten alternativen Medizin. Die wissenschaftlich allgemein anerkannten Methoden sind gerade nicht die Methoden der alternativen Medizin (Prölss in Prölss/Martin a. a. O. Anm. A b).

Dieser Vertragszweck bedingt nicht auch die Erstattung von Kosten für eine Behandlung, die dem Bereich der Wunderheilungen und der Scharlatanerie zuzuordnen ist. Vielmehr liegt es im Interesse der Versichertengemeinschaft, solche Kosten aus der Leistungspflicht des Versicherers herauszunehmen. Dem Versicherer ist auch ein berechtigtes Interesse daran zuzubilligen, dass er Kosten der Forschung nicht mitfinanziert, wenn bereits erprobte und erfolgversprechende Methoden und Arzneimittel zur Verfügung stehen.

d) Mit der Bestimmung des § 5 Abs. 1 f MB/KK 76, dass keine Leistungspflicht für wissenschaftlich nicht allgemein anerkannte Behandlungsmethoden besteht, ist auch häufig die Erstattung solcher Kosten ausgeschlossen, die durch Behandlungen unheilbarer Krankheiten entstehen. Bei diesen Krankheiten hat die Schulmedizin in weiten Bereichen noch keine allgemein anerkannten Methoden zur Behandlung gefunden.

Gerade aber bei unheilbaren Krankheiten, bei denen sich die Qualität einer Methode nicht am Heilerfolg messen lassen kann, fehlt den in der Praxis angewandten Behandlungsmethoden zur Linderung oder auch zur wissenschaftlichen Erprobung eines Heilerfolges die allgemeine Anerkennung durch die Schulmedizin. Für einen solchen – noch nicht dem AGB-Gesetz unterliegenden – Fall (es handelte sich um Multiple Sklerose) hat der Bundesgerichtshof ausgeführt, auch die von der überwiegenden Zahl der Ärzte und Krankenanstalten geübte Behandlung könne nach den Feststellungen des Berufungsgerichts nicht als wissenschaftlich allgemein anerkannt bezeichnet werden, weil die Ursache dieser Krankheit noch immer nicht erforscht sei und jede Art der Behandlung deshalb zwangsläufig experimentellen Charakter habe, ohne dass der Nachweis medizinischer Richtigkeit geführt werden könne (Urteil vom 2. Dezember 1981 – IVa ZR 206/80 – VersR 1982, 285 unter III 4).

Die Fallgruppe der unheilbaren Krankheiten, bei denen es keine wissenschaftlich allgemein anerkannte Behandlungsmethode gibt, ist auch nicht so gering, dass sie bei der gebotenen generalisierenden und typisierenden Betrachtungsweise (BGHZ 110, 241, 244) vernachlässigt werden könnte. Das machen Krankheiten wie die erwähnte Multiple Sklerose, Aids (vgl. OLG München, VersR 1992, 1124), weite Bereiche von Krebs (vgl. OLG Braunschweig, NJW 1991, 2971), aber auch weniger bekannte Krankheiten wie z.B. colon irritable (vgl. LG Braunschweig, NJW-RR 1993, 162) deutlich.

Heute werden in der Praxis von Ärzten, die eine schulmedizinische Ausbildung erhalten haben, auch Behandlungsmethoden der alternativen Medizin als erprobt und aufgrund der Erfahrung erfolgversprechend angewandt, auch wenn diese Methoden an den medizinischen Hochschulen (noch) nicht allgemein anerkannt sind. Entscheidet sich der Versicherte für eine solche Behandlungsmethode, ist kein berechtigtes Interesse des Versicherers erkennbar, daraus erwachsende Kosten nicht zu erstatten und damit dem Vertragszweck nicht zu entsprechen, wenn die nicht wissenschaftlich allgemein anerkannte Methode in ihrer Wirksamkeit den von der Schulmedizin gebilligten Methoden gleichzustellen ist und keine höheren Kosten verursacht.“

https://www.iww.de/quellenmaterial/id/49082

Kommentar:

Der Bundesgerichtshof hat klar festgestellt, dass ein Rückzug der Versicherer auf die Wissenschaftlichkeitsklausel in ihren AGBs bei Krankheiten, deren Ursachen nicht bekannt sind und für die keine allgemein anerkannte wirksame Behandlungsmethode existiert, unzulässig ist.

Das eröffnet zwar keinen Freibrief für Geistheilung und alternative Scharlatanerie wie Pendeln, Kinesiologie usw.

Homöopathie ist jedoch in den letzten Jahren in Deutschland von vielen Ärzten auf das Gebiet der alternativen Scharlatanerie herabgedrückt worden, indem sie zu einer Art Geistheilung ohne Bezug zu Hahnemanns Heilgesetzen degradiert worden ist. Das geht so weit, dass von den Vertretern dieser Richtung teilweise sogar behauptet wird Hahnemann interessiere sie heute so gut wie gar nicht mehr. Das wurde früher bereits berichtet.

Diese praktizieren vorgetäuschte Homöopathie unter Berufung auf die Herrn Scholten, Sankaran und Körbler. Sie kann nicht als Alternativmedizin im Sinne Hahnemanns angesehen werden. Das wurde auch ausreichend ausgeführt.

Die derartig praktizierte Geistheilung sollte aus dem Leistungskatalog aller Krankenversicherer gestrichen werden.

Das ist nicht zu verwechseln mit der Homöopathie nach Hahnemann, die auch in Deutschland von einer Minderheit homöopathischer Ärzte immer noch betrieben wird, aber im Zentralverband homöopathischer Ärzte keine Mehrheit mehr hat.

Zwar hat auch die Hahnemannsche Richtung keine Belege der wissenschaftlichen Anerkennung durch die Schulmedizin. Sie kann jedoch für sich beanspruchen keine Geistheilung im Sinne Scholten, Sankaran und Körbler zu sein.

Ob Geistheiler auch ein Anspruch hätten anerkannt zu werden, ist bisher nicht ausreichend geklärt.

Gegen eine Anerkennung der Geistheiler in Deutschland spricht, dass diese Vertreter nicht einmal die Gesetzmäßigkeiten der Geistheilung erlernt und verstanden haben, um sie gefahrlos für den Patienten ausüben zu dürfen.  Das wurde in diesem Blog auch ausreichend dargestellt. Wir wissen also nicht, ob dem Patienten durch Geistheilung mehr geschadet, als genutzt wird.

Als Kritikpunkt an dem Urteil ist lediglich festzustellen, dass es sich bei der Beschäftigung mit der Wissenschaftlichkeitsklausel  nicht mit der Frage auseinandergesetzt hat, ob diese in der Schulmedizin  überhaupt eine gewisse Berechtigung hat. Auch in der Schulmedizin wird die Wissenschaftlichkeitsklausel von angesehenen Vertretern als nicht erfüllt angesehen. Prominentester Vertreter  der Schulmedizinkritik  und ihrer angeblichen Wissenschaft ist Professor Goetzsche. Auch zu diesem Punkt wurden bereits ausreichend Ausführung gemacht.

 

 

Die Wissenschaft der Scharlatane

Die NZZ berichtet:

„Immer wieder kommt es vor, dass sich ein mathematischer Beweis als falsch herausstellt. Meist bekommt die Öffentlichkeit davon nichts mit.

Die meisten Mathematiker wollten sich wohl aus Mitgefühl mit dem berühmten Professor nicht auf eine Beurteilung der Präsentation einlassen. Diejenigen, die es dennoch taten, erklärten, dass Atiyahs Präsentation nicht einmal als Beweisidee betrachtet werden könne, und sparten nicht mit Vorwürfen an die Veranstalter. Das Heidelberger Laureaten-Forum habe zugelassen, dass sich ein wohlverdienter Mathematiker auf seine alten Tage hin blamiert habe.“

https://www.nzz.ch/wissenschaft/zwei-beruehmte-mathematische-vermutungen-sorgen-fuer-zuendstoff-ld.1425932

Kommentar:

Wir wollen uns hier nicht auf eine mathematische Diskussion einlassen, die mit der Medizin nichts gemeinsam hat.

Die einzige Gemeinsamkeit der Fehlerhaftigkeit mathematischer Beweise mit der Medizin zeigt sich in den klassischen Naturwissenschaften durch die dort präsentierten angeblichen Beweise für grundlegende Gesetzmäßigkeiten.

Dazu hatten wir in den letzten Beiträgen ausreichend herausgearbeitet, dass die Physik auf einem Chaos unbewiesener Vermutung aufbaut, die uns von den öffentlichen Medien stolz als das Ergebnis exakter Naturwissenschaften präsentiert wird, die von niemandem zu hinterfragen seien. Das verbiete die angebliche wissenschaftliche Autorität, ähnlich dem Dogma der katholischen Sekte.

Das gleiche gilt für die Wissenschaft in der Medizin und die Biochemie. Auch sie arbeitet mit völlig unbewiesenen Theorien und Vermutungen die nicht einmal einer Plausibilitätsprüfung standhalten.

Die öffentliche Berichterstattung über diesen wissenschaftlichen Unfug beeinflusst jedoch die Finanzierungsmöglichkeiten weiterer unsinniger Forschung. Das ist die Geburt des Perpetuu mobile oder des modernen Goldesels der Brüder Grimm: Mit Unfug viel Geld verdienen.

Einer positive Presse führt zu weiterem wissenschaftlichen Unfug auch in der Medizin.

Unsinnige mathematische Beweise erscheinen dem naturwissenschaftlichen Laien als geradezu Unmöglichkeit in sich selbst. Wir sehen jedoch, dass selbst in der angeblich so exakt arbeiten Mathematik unsinnige Beweise möglich sind.

Nun kann man diese unsinnigen Beweise zwar auf Senilität einiger Forscher zurückführen. Dann muss diese Senilität bei den Forschern vieler Wissenschaften jedoch bereits in ihrem Studium eingesetzt haben als sie übersehen haben die wissenschaftlichen Grundlagen ihres Forschungsgebietes etwas kritischer und gründlicher zu überprüfen.

Unsinnige Forschung ist also offenbar eine systemimmanente Eigenschaft der modernen Wissenschaft.

Wer an dieser Stelle immer noch wissenschaftsgläubig ist und meint der liebe Gott sei ein alter Mann mit grauen Bart und verkniffenem Gesicht, meinetwegen auch eine alte Frau mit herunter hängenden Körperteilen, der sollte sich die vorangehenden Beiträgen noch einmal gründlicher durchlesen.

Wissenschaft ist nur solange Wissenschaft, wie sie von Wissenschaftlern betrieben wird und nicht von geldgierigen Scharlatanen. Das wird gerne vergessen und führt nicht zu Fortschritt, sondern zum Untergang der Menschheit.

Die erste oder ewige Lebenskraft

Herr Lesch zitiert:

„Bleiben wir bei der Theorie, dass das Universum einen Ursprung gehabt hat, dessen Ursprünge wir nicht kennen (Min. 6,35).

https://www.youtube.com/watch?v=ffLW-FS8rxk

Kommentar:

Herr Lesch führt sehr schön aus, dass der größte Denker aller Zeiten, Herr Einstein, durchaus eine andere Auffassung vertreten hat. Er war der Auffassung das Universum sei schon immer da gewesen und nicht durch einen Urknall entstanden.

Nun gibt es aus Sicht von Herrn Lesch zahlreiche angeblichen Beweise, die dafür sprechen, dass das Universum in einem Urknall entstanden sein muss.

Diese Theorien sollen hier keinesfalls diskutiert werden.

Interessant ist jedoch, dass ein so genialer Denker, wie Herr Einstein, durchaus in der Lage war die Argumente der Befürworter der Urknalltheorie zu verstehen und zu bewerten.

Offensichtlich betrachtete er die dafür sprechenden Argumente nicht als ausreichend schlüssig.

Herr Lesch führt in seinem Vortrag aus, die Quantentheorie sei eine sehr gut nachweisbare Theorie, die Vorhersagen über den Aufbau der Atome usw. auch mathematisch ausreichend sicher machen würde.

Diese Aussage ist jedoch unter Physikern nicht überall geteilt.

Wir wissen die Feldtheorien der Quantenphysik können in vielen Teilen gute Vorhersagen machen, an anderen Stellen versagen sie.

Aus der Vorhersagbarkeit von physikalischen Phänomen mit mathematischen Theorien, die in weiten Teilen zu treffend sind, lassen sich, entgegen Herrn Lesch, jedoch keine weitergehenden Folgerungen in physikalisch nicht mehr nachprüfbaren Bereichen machen.

Es erfolgt eine Überbewertung der Mathematik hin zu einer Philosophie der Physik. Zur Kritik der Urknalltheorie vgl. hier.

Dann komme ich zur Medizin zurück.

Auch in der Medizin gibt es sehr schöne Theorien der Chemie, die teilweise auch auf der Quantenphysik beruhen und uns vorgaukeln wollen sie könnten Aussagen über den Beginn des Lebens und die Lebenskraft machen.

Diese Aussagen sind jedoch genauso fragwürdig wie die physikalischen Aussagen zum angeblichen Urknall des Universums.

Damit will ich keinerlei Aussagen zur Richtigkeit oder Fehlerhaftigkeit derartiger Theorien abgeben. Richtig ist eine Theorie dann wenn sie in der Lage ist durch Versuch und Irrtum einen Sachverhalt ausreichend sicher zu belegen oder sich zumindest durch Beobachtung bestätigen lässt.

Es gibt es heute weder zum angeblichen Urknall noch zur Entstehung des Lebens und der Lebenskraft versuche die deren Richtigkeit bestätigen oder widerlegen könnten, Beobachtungen allerdings ausreichend.

Hahnemann hat sich nicht umsonst dagegen gewehrt irgendwelche philosophischen Strömungen in sein Heilsystem aufzunehmen.

Kriterium für die Richtigkeit einer medizinischen Theorie sei alleine die Gesundheit des Patienten.

Aus den Forschungen die Herr Hahnemann als Erster betrieben hat wissen wir heute, dass das Freisein von Symptomen keinesfalls Gesundheit ist, wie Hahnemann noch vorgeschwebt hat.

Aus den Beiträgen in diesem Block konnte jeder Leser entnehmen, dass Gesundheit im heutigen alternativ medizinischen Sinne nur die freie Fluktuation der Lebenskraft sein kann.

Dieser Erkenntnis geht zuerst auf die alten Ärzte um Hippokrates zurück und wurde später durch den Arzt Franz Anton Messner konkretisiert.

Hahnemann hat durch die Entdeckung der Homöopathie die geistartige Wirksamkeit homöopathischer Mittel als Erster und Einziger erkannt.

Die geistartige Wirksamkeit homöopathischer Mittel wird von den heutigen Geistheilern, die sich fälschlicherweise als Homöopathen bezeichnen, missbraucht und mißverstanden.

Wer Gesundheit verstehen will muss zuerst den Ursprung des Universums als Quantenfluktuation verstanden haben, wie das mit anderen Worten Herr Schopenhauer formuliert hat.

Die Quantenfluktuation des Universums ist als die ursprüngliche Lebenskraft anzusehen aus der erste einfache Lebensformen entstanden sind und die weiter im Menschen ihren vorläufigen Abschluss gefunden hat.

Die Frage was vor dem Urknall war, können wir also nicht beantworten. Wir wissen jedoch, dass die erste Quantenfluktuation des Universums bereits die erste Lebenskraft darstellte.

Falls es eine erste Quantenfluktuation gegeben hat, war sie die erste Lebenskraft und der Ursprung des Menschen. Falls es keine erste Lebenskraft gegeben hat, sondern einen ewigen Kosmos, gibt es auch eine ewige Lebenskraft, egal welcher Physiker langfristig recht behalten soll.

Die Lebenskraft ist in jedem Fall mit dem Kosmos verbunden.

Wenn dann die erste Fluktuation der Lebenskraft verstanden wurde, muss in der nächsten Stufe das Schlüssel-Schloss-Prinzip der Pharmakologie und Mikrobiologie in das Märchenreich verbannt werden.

Diese Theorie behauptet zwar heute irgendwelche Lebensvorgänge erklären zu können. Doch auch an dieser Theorie kann auf dem Hintergrund der quantenartigen Wirkung der Lebensprogramme nicht wirklich festgehalten werden. Das bedeutet die Mikrostrukturen des Lebens haben Eigenschaften eines Quantencomputers, welche nicht durch das Schlüssel-Schloss-Prinzip erklärt werden können, sondern lediglich auf der Basis einer intelligenten Informationsverarbeitung vom Beginn des Lebens an, auch im mikrobiologischen Bereich. Erste Zweifel an der heutigen Schlüssel-Schloss-Theorie werden hier angedeutet. Der Autor spricht von allmählich auftretenden neuen Vorstellungen von den Zusammenhängen zwischen Protein-Primär-, Sekundär- und Tertiärstruktur und Proteinfunktion. Das ist nur eine vorsichtige Umschreibung des heutigen wissenschaftlichen Dilemmas.

Quantenfluktuation als Lebenskraft

Herr Lesch erläutert die Welt:

https://www.youtube.com/watch?v=FwNV_e-Xz68

Für uns ist interessant Min. 35,46:

Im  stolzen Brustton der Überzeugung erläutert er, dass das Gehirn kein Quantencomputer sei.

Was spricht gegen diese Behauptung?

Das Gehirn arbeitet nach dem Prinzip der Mustererkennung. Dabei wird ein Muster erfasst und weiteren Informationen zugeordnet, wie zum Beispiel der Eigenschaft „gefährlich“ oder „nützlich“.

Aus der Erfahrung kann ich bestätigen, dass beim Schachspiel die Mustererkennung die wichtigste Aufgabe übernimmt. Erkenne ich ein Muster, bin ich in der Lage die damit verbundene Spielstrategie zu erfassen und umzusetzen. Dabei spielen Gefühle wie gefährlich oder nützlich eine Rolle. Selbst die Vernetzung von Spielergehirnen, wie Gedankenlesen, läßt sich beim Schachspielen aufzeigen.

Der digitale Computer arbeiten hingegen nach dem Grundsatz der Identifizierung ähnlicher Muster oder logischer Algorithmen. Dabei werden die Muster Stück für Stück verglichen.  Der digitale Computer erkennt auch Muster, kann sie jedoch keinem weiteren unbewussten Signal wie „gefährlich“ oder „nützlich“ zuordnen.

Vergleichen wir die beiden Verarbeitungsstrategien, sehen wir, dass das Unbewusste typisch ist für die Unbestimmtheit des Quantencomputers. Sie entspricht der Superposition des Quantencomputers. Bevor die Information nicht abgerufen ist, kann sie nicht erfasst und konkretisiert werden. Sie ist aber bereits vorher latent vorhanden.

Das ist typisch für unbewusste Vorgänge unseres Gehirns.

Ähnliche Eigenschaften hat kein digitaler Computer zu bieten.

Dann komme ich zur zweiten wichtigen Stelle bei Herrn Lesch: (H1,01,27):

Hier erklärt er, dass am Anfang des Universums eine große Quantenfluktuation (Superquantenfluktuation oder Urknall) stattgefunden haben muss.

Wenn wir die Aussage von Herrn Lesch ernst nehmen, dass am Anfang des Universums eine große Quantenfluktuation stattgefunden haben muss sind wir bereits beim bis heute miss- und unverstandenen Philosophen Schopenhauer gelandet.

Er erklärte, dass der Wille überall im Universum zu finden sei und nicht lediglich im Menschen und letztlich darüber bestimmt was im Universum geschieht. Wille meint letzlich eine Art unsprünglicher Wille zum Leben, also eine Art Lebenskraft.

Wir haben in zahlreichen früheren Beitragen ausgeführt, dass eine gesunde Lebenskraft fluktuieren muss. Die alten Ärzte sagten dazu dass die Krise in der Gesundheit dazu dient diese wieder herzustellen.

Die Theorie der Heilkrise wurde von Franz Anton Messner für seinen Messmerismus beobachtet, eingeführt und begründet. Heute wird seine Theorie als eine Art von Psychotherapie grundsätzlich missverstanden. Er verspottete die damalige Ärzteschaft mit der Bemerkung, sie könnten nicht einmal eine Krankheit von einer Krise unterscheiden. Das meinte, die Schulmedizin unterdrückt die Heilkrise und wundert sich warum die Patienten anschließend sterben. Die wirkliche Krankheit wird hingegen nicht einmal als Krankheit erkannt.

An dieser Einschätzung hat sich bis heute nichts geändert.

Zur Gesundheit und zu einem langen Leben gehört das regelmäßige Auftreten von Heilkrisen.

Eine Heilkrise hat ihre erste Entsprechung in der Kosmologie, konkret in der Quantenfluktuation, die vermutlich zum angeblichen Urknall geführt haben könnte, soweit wir diesen unbewiesenen steilen Thesen folgen wollen oder auch nicht.

Ob Urknall oder nicht ist unerheblich für die Quantenfluktuation. Sie ist im Kosmos ständig nachweisbar und fällt nicht unter Esoterik oder unter Annahmen zur Entstehung des Kosmos.

Sie ist jedoch die Grundlage jeder Lebenskraft und Heilkrise.

Wir sehen an diesen Ausführungen, dass die Lebenskraft bereits im Urknall in Form der angeblichen (Super-) Quantenfluktuation anzunehmen ist.

Die gesamte Schulmedizin darf langsam aber sicher umgeschrieben werden, wenn wir unser Leben verlängern, statt verkürzen wollen.

Fast alle Theorien der Schulmedizin beruhen auf falschen Annahmen, wie wir im am vergeblichen Kampf gegen die Alterskrankheiten (bzw. Lebensbeendigungsprogrammen) deutlicher nicht sehen könnten.

Sugar Daddy und Sugar Mumm

Die NNZ schreibt zum Ödipuskompex:

„Und wie lautet die neue Botschaft? Im Zeichen zeitgeistiger Genderdebatten fordern junge Dynamiker alte Lüstlinge heraus. Mit Ambiguitäten, besonders sexuellen, ist es vorbei. Menschliche Beziehungen sollen geschäftsmässig kühl sein und so langweilig wie graue Anzüge. Vorbei ist es mit dem bleckenden Yachtbesitzercharme von weisshaarigen Alten. Erträglich, so heisst der Imperativ, sind die Opas höchstens, wenn sie asexuell sind, von irgendwo aus dem Londoner Bankenviertel kommen, ja nicht allzu schräg und, bitte, auf keinen Fall komisch zurechtgemacht sind.

Nur, wenn wir die alten «Widerlinge» bannen, wenn wir ihnen nicht mehr zuhören, machen wir ja eigentlich nur das, was wir immer tun: Wir «töten» unsere Väter und setzen uns selber an ihre Stelle. Wir sind ödipalisierter denn je. Richtig besessen sind wir von den alten Kerlen. Freud hätte seine helle Freude an uns Spiessbürgern.“

https://www.nzz.ch/feuilleton/sugar-daddy-dankt-ab-wie-metoo-die-alten-maenner-zum-feindbild-erklaert-hat-ld.1422381

Wikipedia schreibt zum Ödipuskomplex:

„Unbewusst richten sich die sexuellen Wünsche des Kindes auf den Elternteil entgegengesetzten Geschlechts und parallel wird gegenüber dem gleichgeschlechtlichen Elternteil, den es als Rivalen betrachtet, Eifersucht und Hass empfunden. Bei homosexuell veranlagten Menschen gilt dies umgekehrt.“

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96dipuskonflikt

Kommentar:

An den beiden zitierten Ausschnitten lässt sich ablesen, dass der von Freud postulierte Ödipuskomplex heute aktueller ist als je zuvor. Aus alternativ medizinischer Sicht beschreibt er zwar eine gewisse Realität. Dennoch ist das eigentliche Problem hinter dem Ödipuskomplex zu sehen.

Die NZZ Autorin Frau Pines beschränkt sich vorsorglich auf die Sugar Daddys, vergisst dabei jedoch die Sugar Mumms.

Hinter dem Ödipuskomplex steht ein nicht benanntes evolutionäres Prinzip:

Alt wird gegen neu getauscht in der evolutionären Annahme, dass das Neue besser sei, als das Alte.

In einer Zeit zunehmender Dekadenz kann diese Annahme nicht mehr selbstverständlich vorausgesetzt werden.

Die Alten haben unter Umständen mehr zu bieten, als die Jungen jemals zu bieten haben werden.

Interessierte eine Generation vorher noch vorwiegend die Erbschaft und das Geld der Alten, so ist inzwischen einen Umbruch eingetreten. Die Alten haben nicht nur die besseren materiellen Reserven, sondern oftmals auch eine Gesundheit bei der jüngere nicht mehr mithalten können.

Und die Evolution wird weiter an der Nase herum geführt. Die Alten wissen von der Begrenztheit des menschlichen Lebens und fangen an gegen den frühen Tod zu kämpfen.

Das machen zwar auch immer mehr junge Menschen. Sie haben jedoch oftmals nicht die materiellen Reserven der Alten.

Der Kampf Jung gegen Alt schreitet damit in die nächste evolutionäre Auseinandersetzung.

Was Freud noch unter dem Begriff des Ödipuskomplexes mehr verharmlosend beschrieben hat, ist das evolutionäre Prinzip des Überlebens des Fitteren.

Dann schauen wir uns die Alten an und fragen ob sie tatsächlich fitter sind.

Die von der Evolution mit gegebenen Lebensbeendigungsprogramme verhindert bisher zuverlässig, dass sie Älteren fitter sein können als Jungen.

Doch auf dieser Naturgegebenheit können sich die Jüngeren sich nicht mehr ausruhen.

Dank Hahnemann wissen wir heute wie wir die Lebensbeendigungsprogramme sachgemäß zu behandeln haben. Das wird im Laufe der nächsten Jahrzehnte zu einer weiteren Verschiebung und damit zu einer besseren Gesundheit der Älteren führen.

Interessant ist der NZZ Beitrag insofern, als wir daraus lernen können wie die gesellschaftliche Diskussion sich in unbedeutenden  Aspekten der Psychologie verirrt und aus dem Ödipuskomplex ein männliches Problem machen möchte.

Dieser Sichtweise muss jedoch ernsthaft widersprochen werden.

Wenn wir für oder gegen irgendetwas kämpfen wollen sollten wir den angeblichen Gegner kennen.

Der Gegner ist jedoch nicht der Mann oder die Frau wie das von einigen gesellschaftlich arg verirrten Propheten des Untergangs gerne behauptet wird.

Der wirkliche Gegner ist unsere eigene Unfähigkeit im Überlebenskampf einen angemessenen Platz zu erobern.

Es spielt keine Rolle, ob ich als Sugar Daddy mit weißen Haaren am Krückstock laufe und im Hafen 1 Millionen Yacht zu stehen habe.

Um den Lebenskampf zu gewinnen benötige ich sowohl das eine als auch das andere.

Der Sugar Daddy und die Sugar Mumm sind für jüngere Geschlechtspartner immer dann interessant, wenn sie sowohl die Millionen Yacht im Hafen zu stehen haben, als auch bei bester Gesundheit sind.

Dann spielt das Alter plötzlich keine Rolle mehr.

die Ursuppe ohne Lebenskraft

Herr Lesch fragt:

„Was unterscheidet einen Klumpen Materie, der Matsch ist oder Mensch ist? (Min 1,50)“

https://www.youtube.com/watch?v=r1FGMLQSxcc

Zu dieser Frage könnten wir viele weitere Beiträge schreiben. Herr Lesch beantwortet die Frage jedoch leider vollständig nicht.

Es handelt sich um die bis heute in der Schulmedizin nicht existierende Lebenskraft.

Was alleine macht den Unterschied, ob wir bei einem Leichnam mit einem leblosen Klumpen Materie zu tun haben oder bei einem daneben liegenden durchbluteten Mensch mit einer von Lebenskraft strotzenden und vollständig durchorganisierten lebendigen Materie.

Vollgerichtig endet sein Beitrag zur Ursuppe auch mit den Worten:

„Wer nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.“

An dieser Stelle könnte der Kommentar meinerseits eigentlich enden.

Die Geschichte der Lebenskraft erweist sich bis heute als der größte und verheerendste Irrtum jeder angeblichen Wissenschaft, sei es in der Medizin der Chemie oder der Physik.

Sie beweist das Unverständnis der etablierten Schulmedizin in evolutionären Zusammenhängen unter Berücksichtigung der Quantenphysik zu denken.

Herr Lesch beschreibt in seinem Video sehr schön, dass der Beginn des Lebens in einer relativ dünnen Ursuppe bestanden haben muss bei der die UV Strahlung in der Ursuppe zuerst Aminosäuren entstehen lassen haben sollte. Dann wissen wir eine ganze Weile nichts und siehe da auf einmal ist der Mensch auf der Erde erschienen.

Dabei hat er seinem Beitrag mit genau der richtigen Frage begonnen:

Was unterscheidet einen Klumpen leblose Materie, wie sie unsere Großeltern kurz vor der Beerdigung darstellten, von den kleinen Menschlein, die sie kurz nach ihrer Geburt bereits waren.

Da reicht es sicher nicht aus darauf zu verweisen, dass die Ursuppe geeignet war um die Bausteine des Lebens, die Aminosäuren zu synthetisieren.

Es musste auch in der Ursuppe noch etwas hinzu kommen. Das war das in der Homöopathie als magisch verschriebenes Schütteln, was von Kritikern der Homöopathie verteufelt wird und zusätzlich die hochenergetische UV Strahlung.

Mit diesen Aussagen sind wir bereits ganz dicht an der Homöopathie angelangt. Die Homöopathie, die Herr Lesch regelmäßig als angeblichen Placeboeffekt herabwürdigen möchte und kopfschüttelnd in die Esoterikerecke verweist.

Ja, wenn Herr Lesch von der Ursuppe redet, dann spricht er bereits über Homöopathie ohne sich dessen bewusst zu sein und das zu thematisieren.

Dann betrachten wir die Ursuppe mal aus quantenphysikalischer Sicht. Dazu ergibt sich zuerst die Frage: Wie kann es sein, dass aus einem Gemisch von unterschiedlichsten chemischen Substanzen, die im Rahmen der physikalischen Entropie alle für sich genommen die Eigenschaft mitbringen sich eher zu zersetzen, als von sich aus einen Bauplan mitzubringen wie sie später den Menschen bauen könnten, wie kann aus einer derartigen Ursuppe etwas wie die Vorstufen des Lebens und letztendlich der Mensch entstehen?

Die Antwort dazu ist nur denkbar wenn wir davon ausgehen, dass bereits in der Ursuppe ein Schöpfungsplan existiert, welcher durch Selektion und Auslese intelligente Moleküle entstehen lässt, die ihrerseits die Grundvoraussetzungen jedes Lebens mitbringen.

Wodurch kennzeichnet sich das Leben?

Es zeichnet sich aus durch Stoffwechsel, Reproduktion, und Anpassung an die Umwelt (wurde hier regelmäßig weiter ausgeführt).

Wir müssen also davon aus, gehen, dass bereits in der Ursuppe diese Anforderungen an Moleküle gestellt worden sein müssen, damit sich daraus Leben entwickeln konnte.

Als weitere Eigenschaft des Lebens hatten wir in früheren Beiträgen auch herausgearbeitet, dass die Kommunikation mit zur gleichen Art gehörenden Lebewesen zum Leben als Grundvoraussetzung dazugehört.

Daraus dufte die Schlussfolgerung zu ziehen sein, dass die ersten Leben tragenden gleichartigen Moleküle bereits miteinander kommuniziert haben müssen.

Das ist nach unserem heutigen Erkenntnisstand offenbar nur mithilfe von quantenphysikalischen Annahmen möglich

Die ersten Lebensmoleküle müssen also verschränkte und angeregte Elektronen miteinander ausgetauscht haben, was seinererseits nur durch Energiezufuhr mit einem Generator denkbar ist.

Wir können an diesen Ausführungen sehen, dass die Ursuppe als Grundlage des Lebens für die Homöopathie und die Homöopathieforschung von erheblicher Bedeutung ist.

Um eine Homöopathiewirkung in Versuchen außerhalb von Lebewesen nachweisen zu können wäre es also erforderlich, die ersten lebendigen Moleküle der Ursuppe nachzubauen und deren Kommunikation darzustellen.

Wie jeder Leser bereits vermuten wird, ist unsere heutige angebliche wissenschaftliche Forschung zu derartigen Experimenten bisher nicht vorhanden oder bereit.

Wenn wir nun die Ausgangsfrage beantworten wollen dann am ehesten so:

Die Ursuppe oder Medizin ohne Lebenskraft ist wie die Retorte des Meisters Frankenstein: Es kommen immer nur Leichen aus der Suppe.

Quantenverschränkung im Organismus

„Dekohärenz ist ein Phänomen der Quantenphysik, das zur unvollständigen oder vollständigen Unterdrückung der Kohärenzeigenschaften quantenmechanischer Zustände führt. Dekohärenzeffekte ergeben sich, wenn ein bislang abgeschlossenes System mit seiner Umgebung in Wechselwirkung tritt. Dadurch werden sowohl der Zustand der Umgebung als auch der Zustand des Systems irreversibel verändert. Das Dekohärenzkonzept wurde ca. 1970 vom deutschen Physiker Dieter Zeh eingeführt.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Dekoh%C3%A4renz

Kommentar:

Ich hatte in früheren Beiträgen bereits ausgeführt, dass im Organismus einer Quantenverschränkung vorhanden sein muss, welche durch Verschränkung Informationen zwischen den Zellen übermittelt.

Diese Vorgänge wurden bisher unzureichend untersucht.

Dazu möchte ich jedoch trotzdem einige theoretische Überlegungen anstellen.

Die Superposition von Teilchen wie Elektronen ist nur vorstellbar, wenn sie ursprünglich miteinander Kontakt hatten.

Wir wissen zwar, dass das Gehirn über Nervenstränge zu allen Körperteilen ein Informationsaustausch betreibt. Dabei muss eine Superposition von Bedeutung sein.

Weiter wissen wir, dass die Nervenleitfähigkeit wesentlich geringer ist als die Stromleitung in den Nerven.

Beim Geruchssinn läßt sich nachweisen, dass durch die Nerven feinste Unterscheidungen der wargenommenen Substanzen möglich ist. Daraus lässt sich ein Mechanismus der quantenmechanischen Superposition erkennen (das wurde bereits früher ausgeführt, siehe hier).

Das Konzept der Dekohärenz von Herrn Zeh fordert einen regelmäßigen Zerfall der Superposition durch Dekohärenz. In den Nervenzellen muss demzufolge ein Generator dafür sorgen, dass ständig neue Superpositionen der Elektronen aufgebaut werden. Das wäre denkbar indem beispielsweise Elektronen aktiv mit der DNA verschränkt werden, die quantenmechanischen Eigenschaften der DNA annehmen, von dieser anschließend räumlich getrennt werden und nach einem Weitertransport zur nächsten Nervenzelle durch Dekohärenz die Informationen mit dem nächsten Elektronenempfängern teilt.

Warum interessiert uns diese Betrachtung als Homöopathen?

Wir dürfen durch die spezielle Herstellungsweise homöopathischer Mittel davon ausgehen, dass bei der Verreibung eines Wirkstoffes mit dem Milchzucker der Ausgangsstoff eine Quanteninformation an Milchzucker in Form von Superposition von Molekülen und Elektronen weitergibt.

Nach dem Beobachtung von Hahnemann wird diese Information von den Nervenenden aufgenommen und im Nervensystem weiterverarbeitet.

Diese Beobachtung habe ich durch eigene Beobachtung bestätigen können. Nicht untersucht wurden bis heute diese spezielle Form der Informationsverarbeitung durch objektive Versuche außerhalb lebender Systeme.

Herr Lesch äußert sich zur Dekohärenz wie folgt (min. 4.40):

„Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur gut in ihr zurecht finden.“

Dann hoffen wir, dass er sich demnächst auch gut in der Welt der Homöopathie zurecht findet.

Der Glaube des Homöopathen bei Kent

Herr Kent ging davon aus, dass nur ein gläubiger Mensch Homöopath werden könne. Ich habe vorangehenden Beitrag bereits darauf aufmerksam gemacht, dass die Heilung chronischer Krankheiten ein Eingriff in das Geschehen der Evolution ist und damit dem alten Mann mit dem weißen Bart in das Handwerk pfuscht.

Man kann deshalb die Auffassung vertreten es stehe dem Menschen nicht zu Gottes Werk zu boykottieren.

In der Tat kommt aus katholischen Kreisen regelmäßig Kritik an der Homöopathie, die darin eine Art Hexerei sehen wollen.

Damit sind wir bereits mitten in den Grundfragen jeder Religion angelangt.

Wer Medizin und noch mehr die Menschwerdung als das Ergebnis chemischer Reaktionen ansieht wird weder das Wesen der Lebenskraft noch das der Lebensbeendigungsprogramme verstehen können.

Wenn ich Medizin und die Menschwerdung jedoch als eine Fortsetzung des Werkes Gottes ansehe wird die Auffassung von Herrn Kent verständlich.

Richtige Homöopathie ist die Fortsetzung des Werkes Gottes ohne Hexerei und übersinnlichen Unfug oder sonstiger Heilslehren.

Wer dabei die Heilslehren der Religion beiseite schiebt, Medizin nicht als Nächstenliebe begreift, sondern als Gelderwerbsquelle und dabei möglicherweise sogar noch mit betrügerischen Mitteln arbeitet, der ist als Fortsetzer der Werke Gottes nicht geeignet, sondern eher Vertreter des Faustischen Alltagsmenschen in Mitteleuropa, wie er uns bereits in der Schule nahe gelegt wird.

Wer wissen möchte was Nächstenliebe ist, der sollte zum Sikhtempel nach Delhi fahren und sich die Speisung der Zehntausenden ansehen.