MMS oder die satanischen Tropfen der Dummheit

Hier ist ein Videobeitrag diesmal als Freundin der Sonne, des Mondes und der Sterne, der Universen und der Paralleluniversen:

https://www.youtube.com/watch?v=ILuZOR7E8Ws

Wegen der Schäden durch dieses Mittel und der Neigung einiger Ärzte es auch zu verwenden, rate ich davon ab. Es hat auch verdünnt nichts mit Homöopathie oder Naturheilverfahren zu tun.

Ernsthafte Krankheiten lassen sich mit ungefährlichen Methoden oft heilen oder bessern, dafür bedarf es keiner gefährlichen Substanzen, wie MMS.

Hahnemann hätte damit niemand behandelt, wenn überhaupt, dann soweit verdünnt und potenziert, bis eine Medikamentenprüfung möglich ist. Das wurde bisher nicht durchgeführt. Somit sollte so etwas genausowenig verwendet werden, wie die ungeprüften Mittel der neuen Geistheiler nach Scholten und Sankaran.

MaiLab und die Glaubenskongregation der Skeptiker

MaiLab als Freudnin der Finsternis, nicht etwa der Sonne, schafft sich wieder mal homöopathisch (Min. 16.10):

„Bei homöopathischen Mitteln fehlt bisher bei allen Mitteln, die homöopathisch daher kommen, ein Wirksamkeitsnachweis.“

https://www.youtube.com/watch?v=7tEoehixGvk

Kommentar:

Der angeblich fehlende Wirksamkeitsnachweis homöopathischer Mittel wurde bereits zu Hahnemanns Zeiten vor etwa 200 Jahren durch den Arzt Herrn Nash geführt. Er hat den Skeptikern unter den Patienten Glonoinum als C1 verabreicht. Sie machten darauf hin normalerweise die Erfahrung, dass diese winzige Menge des homöopathischen Mittels in der Lage war Schwindelzustände zu erzeugen, obwohl so gut wie nichts drin ist.

Auch heißt Homöopathie nicht, dass immer nichts drin sein muss.

Herr  Glaeske liegt mit seiner Behauptung des fehlenden Wirksamkeitsnachweises homöopathischer Mittel also vollständig falsch.

Auch das weitere Argument Homöopathie sei nicht evidenzbasiert und könne deshalb keine Wirkung nachweisen ist genauso falsch.

Die Homöopathen haben sich in den letzten Jahren bemüht zahlreiche klinische Versuchsanordnungen aufzubauen bei den eine Wirksamkeit in klinischen Doppelblindstudien nachgewiesen wurde. Der Schweizer Kinderarzt Heiner Frey hat für seine Arbeiten immerhin die Anerkennung einer pharmakologischen Firma erhalten.

http://www.heinerfrei.ch/ads-adhs

Daraus lässt sich schlussfolgern, dass auch dieser Beitrag von völlig falschen Voraussetzungen über Homöopathie berichtet und letzten Endes nicht geeignet ist die Patienten die mit Homöopathie gute Erfahrung gemacht haben von der weiteren Anwendung der Homöopathie abzuhalten.

Die Autoren solcher Beiträge sollten sich besser bei den Ärzten für Homöopathie über ihre fehlerhaften Beiträge vorher erkundigen und nicht so viel Unfug äußern.

Negativbeispiel:

„Christine erkrankte mit 18 an einem Knochenkrebs (Osteosarkom), wurde nicht wirksam behandelt und starb drei Jahre später.“

https://bit.ly/2G8TbYW

Medizinische Belege für den Fall hat das INH nach eigener Aussage geprüft.

Wieso halten die Autoren nicht für erforderlich die angeblichen Ärzte, die das untersucht haben wollen vorzustellen und die Krankenunterlagen für interessierte Ärzte bereit zu stellen? So läßt sich alles behaupten, wenn es nicht bewiesen werden muss.

Schlimm, dass sich MaiLab in ihren Sendungen auf derartig unseriöse Berichte beruft.

Bei den ÄRZTLICHEN Homöopathen sollte Konsens sein, dass gefährliche Krankheiten mit der sichersten medizinischen Maßnahme behandelt werden muss. Beim Osteosarkom ist das nicht Homöopathie, sondern Chirurgie und die Standarttherapie. Die Eltern von Christine setzten jedoch auf Homöopathie und Geistheilung. Damit wird bereits zum Ausdruck gebracht, dass sie offenbar keinen qualifizierten Arzt für Homöopathie konsultiert haben, wenn sie es taten, haben sie sich über dessen Empfehlung zur Schulmedizin hinweg gesetzt.

Das kommt leider oft vor und kann nicht als Versagen der Homöopathie von den Skeptikern verkauft werden. Die Anmaßung besteht also in der Behauptung der Skeptiker mit unwissenschaftlichem Anstrich und ihrer Überschrift:

Negative Fälle – wie Homöopathie zu Schaden führt.

Es hat nicht die Homöopathie zu Schaden geführt, sondern die Angst vor der Schulmedizin, wie aus dem Beitrag zu entnehmen. Dann hätten die Ärzte die Aufgabe gehabt die beteiligten Personen sachgerecht aufzuklären und ggf. einem Psychiater vorzustellen, sofern sie durch unbegründete Ängste keine vernünftige Entscheidung mehr fällen konnten.

Im Übrigen frage ich mich, wie eine unwissenschaftliche Skeptikerbewegung ihre Glaubensaussagen zur angeblich evidenzbasierten Medizin zum Maßstab für Homöopathie erheben will, wenn sie bis heute nicht die Zusammenhänge der Wissenschaft in der Medizin verstanden haben und mit untauglichen mathemathischen Modellen letztlich Unfug nachweisen wollen.

Die Glaubensaussagen der Skeptiker sind jedenfalls keine Wissenschaft.

Evidenzbasierte Medizin weist grundsätzlich das nach, was die Versuchsanordnung nachweisen will, nicht jedoch, ob die Gesundheit der Probanden mit einer Versuchsanordnung besser oder schlechter wird und letztendlich ein langes und gesundes Leben ermöglicht. Oft steht nur der wirtschaftliche Gewinn einer Firma hinter einer Versuchsanordnung und unpassende Ergebnisse werden entsorgt.

Wer dazu mehr erfahren möchte darf sich die wunderbaren Werke von Prof. Goetzsche ansehen. Er kritisiert die untragbaren, mitunter auch kriminellen Zustände in der Pharmaforschung.

Von diesem Meister der Pharmakologie erfahren wir bei MaiLab jedoch leider nicht ein einziges Wort. Das wäre jedoch im Zusammenhang mit Ängsten von Eltern vor der Pharmakologie durchaus zu thematisieren gewesen.

Wir sehen an diesem Beitrag, dass die Skeptiker bereits seit Hahnemanns Zeiten versuchen sein einmalig geniales Lebenswerk mit unsachgemäßen Argumenten zu zerstören. Nur gelungen ist es bis heute nicht. Sie haben bis heute nicht evidenz basiert nachweisen können, dass seine Theorie der Krankheit und Gesundheit falsch sein könnte. Das Nichtverstehen seiner Theorien durch Skeptiker ist als Beweis völlig ungeeignet.

Hier ein Auszug aus dem Kampfblatt der stürmische Psiram oder unwissenschaftliche Skeptiker:

massive homoepathic overdose leaves hundreds of scientists 10 hoch -25  % dead:

https://blog.psiram.com/2019/05/homoeopathie-grotesk/

Übersetzt: die Dummköpfe meinen, dass sie durch eine Überdosis homöopathischer Mittel gestorben seien, zu 0%.

Dummheit ist das schon deshalb, weil sie nicht zu 0% tot waren, sondern zu 100,00 % und nicht durch das homöopathische Mittel, da sie nicht einmal wissen, ob sie es überhaupt eingenommen haben. Vielleicht war auch einfach in den Globuli nichts drin. Sie starben in jedem Fall durch das Schöpfungswerk Gottes. Er hat dafür gesorgt, dass jeder, auch der letzte Dummkopf, sterben muss.

Es gibt allerdings Menschen, die schaffen es etwas schneller als die anderen kleinen Skeptiker unter Zuhilfenahme homöopathischer Mittel. Nur sind sie auch wieder nicht so dumm, dass sie diesen Versuch des Todes durch homöopathische Mittel öffentlich vorführen wollten.

Es ist schade, dass sich eine Ärztin Homöopathin nennt und letztlich lediglich die Unwissenschaftlichkeit der von ihr erlernten Geistheilung nach Scholten und Sankaran kritisiert.

Sie hat mit ihrer Kritik an dieser Form der Nichthomöopathie gegen Hahnemann zwar recht, nur noch nicht erkannt, dass es eine WAHRE Homöopathie nach Hahnemann und außerhalb des gegenwärtigen Verbandes ärztlicher Homöopathen in Deutschland gibt, die sie nie gelernt hat.

Grams in der TAZ

Die TAZ berichtet:

„Es war mein Lebenstraum“

Natalie Grams hat ihre homöopathische Praxis geschlossen. Jetzt leitet sie das kritische „Informationsnetzwerk Homöopathie“.

Haben Sie selber „potenziert“?

Nein, die Herstellung ist längst industrialisiert, das wird nicht mehr alles liebevoll von Hand geschüttelt. Allerdings hat der Homöopath, bei dem ich gelernt habe, seine Medikamente noch teilweise selbst mit einem in Leder gebundenen Buch potenziert.

https://taz.de/Ex-Homoeopathin-ueber-Globuli/!5289991/

Kommentar:

Hahnemann hat noch darauf bestanden, dass jeder Homöopath seine Medikamente selbst herzustellen hat. Diese Auffassung wird auch von mir vertreten und hat ihre Berechtigung. Die Medikamente sollten nicht lediglich selbst hergestellt, sondern auch in ihrere Wirkung an sich überprüft werden. Und diese Anforderungen habe ich nicht lediglich an Homöopathen, sondern an jeden Mediziner, der Patienten Medikamente verabreicht. Bei pharmakologischen Präparaten wird der ärztliche Selbstversuch nicht immer ungefährlich möglich sein. Wenn jeder Arzt die Medikamente, die er seinem Patienten zumutet selbst einnehmen würde, wäre er vielleicht bereit nur das unbedingt Erforderliche zu verordnen.

Frau Grams hat sich bemüht mit dem Zentralverband homöopathischer Ärzte ins Gespräch zu kommen. Das ist misslungen. Sie hat auch den Eindruck, dass es unerwünscht sei.

Diese Aussage von Frau Grams kann ich absolut bestätigen. Auch wenn ich bezweifle dass Frau Grams bei Herrn Scholten und Herrn Sankaran überhaupt Homöopathie gelernt hat, statt Geistheilung, ist ihr Wunsch sich über die Grundlagen der Homöopathie auseinanderzusetzen mehr als nachvollziehbar. Diese Auseinandersetzung findet bis heute nicht statt. Die angebliche Homöopathieforschung ist zwar keine Placeboforschung, läßt jedoch die wesentlichen Fragen der Homöopathie unbeantwortet.

Die wichtigste Frage wäre, ob homöopathische Mittel gefährlich durch ihre Anwendung sein können. Ein von mir dazu vorgeschlagener Versuch wurde ohne nachvollziehbare Begründung abgelehnt.

Die einzige Erklärung die ich dazu habe ist, dass im Zentralverband homöopathischer Ärzte inzwischen unkritische Ärzte das Sagen haben, die an einer kritischen Auseinandersetzung mit der Homöopathie nicht interessiert sind.

Dabei wird nicht lediglich die Kritik ignoriert sondern auch eine mögliche Patientengefährdung durch Homöopathie.

Das wurde von mir bereits in den letzten Jahren bemängelt.

Die sieben unabänderlichen Eigenschaften des todsündigen Menschen

Sünden entstehen nach der klassischen Theologie aus sieben schlechten Charaktereigenschaften:

  • Superbia
    Hochmut (Stolz, Eitelkeit, Übermut)
  • Avaritia
    Geiz (Habgier, Habsucht)
  • Luxuria
    Wollust (Ausschweifung, Genusssucht, Begehren, Unkeuschheit)
  • Ira
    Zorn (Jähzorn, Wut, Rachsucht)
  • Gula
    Völlerei (Gefräßigkeit, Maßlosigkeit, Unmäßigkeit, Selbstsucht)
  • Invidia
    Neid (Eifersucht, Missgunst)
  • Acedia
    Faulheit (Feigheit, Ignoranz, Überdruss, Trägheit des Herzens)

https://de.wikipedia.org/wiki/Tods%C3%BCnde

Kommentar:

Was in der Theologie die schlechten Charaktereigenschaften sein sollen ist offenbar der Charakter des Durchschnittsbürgers.

Kritisch wird es, wenn eine dieser Eigenschaften vollständigem Besitz über einen Menschen ergreift. Sie haben von der Evolution her betrachten jede ihre evolutionäre Berechtigung und dienen letztendlich der Lebenskraft zum Fortbestand.

Wenn wir sie als abzustellende Todsünden der Kirchen betrachten wollen, würden wir nicht lediglich die Evolution einfältig beenden sondern auch unser individuelles Leben Satanas preisgeben.

Wer die Absicht hat 140 Jahre alt zu werden sollte sich nicht in Selbstzerwürfnis vor den Spiegel stellen und als armen Sünder vor dem Herrn betrachten, sondern als selbstbewussten Vertreter der sieben Todsünden vor Gott, was natürlich nicht heißen sollte wir leben für die sieben Todsünden allein. Die verkrüppelten Vertreter der Verleugnung der sieben Todsünden lassen sich in den Kirchen besichtigen. Sie verhöhnen ihr eigenes Leben in einem Schuldkult der Sünden, wie wir es heute gerade aktuell besonders beobachten müssen.

Wer sich nur lange genug als unwerten reuigen Sünder betrachtet, wird es irgendwann auch tatsächlich sein.

Und wir dürfen uns heute auch fragen, ob dieser Schuldkult nicht letztendlich zu einem Überschießen der Ira und Superbia geführt haben und immer wieder führen wird mit dem Ergebnis der satanischen Auswüchse des letzten Jahrhunders.

Anders formuliert:

Der angebliche Gutmensch schürt den satanischen Hass. Das ist das Simileprinzip von Hahnemann auf die Charaktereigenschaften angewendet.

Der Glaube des Homöopathen bei Kent

Herr Kent ging davon aus, dass nur ein gläubiger Mensch Homöopath werden könne. Ich habe vorangehenden Beitrag bereits darauf aufmerksam gemacht, dass die Heilung chronischer Krankheiten ein Eingriff in das Geschehen der Evolution ist und damit dem alten Mann mit dem weißen Bart in das Handwerk pfuscht.

Man kann deshalb die Auffassung vertreten es stehe dem Menschen nicht zu Gottes Werk zu boykottieren.

In der Tat kommt aus katholischen Kreisen regelmäßig Kritik an der Homöopathie, die darin eine Art Hexerei sehen wollen.

Damit sind wir bereits mitten in den Grundfragen jeder Religion angelangt.

Wer Medizin und noch mehr die Menschwerdung als das Ergebnis chemischer Reaktionen ansieht wird weder das Wesen der Lebenskraft noch das der Lebensbeendigungsprogramme verstehen können.

Wenn ich Medizin und die Menschwerdung jedoch als eine Fortsetzung des Werkes Gottes ansehe wird die Auffassung von Herrn Kent verständlich.

Richtige Homöopathie ist die Fortsetzung des Werkes Gottes ohne Hexerei und übersinnlichen Unfug oder sonstiger Heilslehren.

Wer dabei die Heilslehren der Religion beiseite schiebt, Medizin nicht als Nächstenliebe begreift, sondern als Gelderwerbsquelle und dabei möglicherweise sogar noch mit betrügerischen Mitteln arbeitet, der ist als Fortsetzer der Werke Gottes nicht geeignet, sondern eher Vertreter des Faustischen Alltagsmenschen in Mitteleuropa, wie er uns bereits in der Schule nahe gelegt wird.

Wer wissen möchte was Nächstenliebe ist, der sollte zum Sikhtempel nach Delhi fahren und sich die Speisung der Zehntausenden ansehen.

Vom Endzweck des Menschseins bei Kant

Kant schreibt:

Von dem Menschen nun (und so jedem vernünftigen Wesen in der Welt), als einem moralischen Wesen, kann nicht weiter gefragt werden: wozu (quem in finem) er existiere. Sein Dasein hat den höchsten Zweck selbst in sich, dem, so viel er vermag, er die ganze Natur unterwerfen kann, wenigstens welchem zuwider er sich keinem Einflusse der Natur unterworfen halten darf. – Wenn nun Dinge der Welt, als ihrer Existenz nach abhängige Wesen, einer nach Zwecken handelnden obersten Ursache bedürfen, so ist der Mensch der Schöpfung Endzweck; denn ohne diesen wäre die Kette der einander untergeordneten Zwecke nicht vollständig gegründet; und nur im Menschen, aber auch in diesem nur als Subjekte der Moralität, ist die unbedingte Gesetzgebung in Ansehung der Zwecke anzutreffen, welche ihn also allein fähig macht, ein Endzweck zu sein, dem die ganze Natur teleologisch untergeordnet ist.32

[Kant: Kritik der Urteilskraft. DB Sonderband: Die digitale Bibliothek der Philosophie, S. 29118

(vgl. Kant-W Bd. 10, S. 394-395)]

 

Kommentar:

Hahnemann hat bewusst abgelehnt über medizinische Sachverhalte zu spekulieren und ein philosophisches Gebäude dafür zu errichten.

Wie wir in den chronischen Krankheiten bei Hahnemann sehen, kam auch er nicht umhin eine Theorie der chronischen Krankheiten aufzustellen. Das wurde von nachfolgenden Homöopathen als Einladung aufgefasst wildeste philosophische Spekulationen zur Homöopathie aufzustellen, die jeglicher nachprüfbarer Grundlage entbehren.

Ich möchte deshalb in dieser Betrachtung auf die Elementarebene zurückkommen. Ganz ohne elementare Betrachtung zum Menschsein und den Krankheiten wird eine Medizin nicht in der Lage sein Krankheiten zu erkennen zu behandeln und zu heilen.

Die Philosophen haben sich seit Menschheitgedenken bemüht eine Theorie vom Sinn des Lebens aufzustellen.

Kant macht dazu eine klare Ansage: Beim Menschen könne nicht hinterfragt werden wozu er überhaupt existiere. Anders formuliert heißt es das menschliche Dasein hat von vornherein keine Sinn und keinen Zweck an sich.

Um den Glauben an einen Sinn im menschlichen Dasein doch noch zu retten greift Herr Kant zu einer Form der Intellektuellen Selbstüberlistung mit Rückfrageverbot. Er postuliert frisch und fröhlich, wenn schon der Mensch einer nach Zwecken handelnden obersten Ursache bedürfe, so sei der Mensch bereits der Endzweck der Schöpfung.

Damit sind wir jedoch bereits wieder bei den biblischen Glaubensaussagen gelandet, ohne dass Herr Kant diese Glaubensaussage auch als solche kennzeichnen würde.

Wohin diese Art der Frömmigkeit führt, sehen wir im Goethespruch:

Engel
Gerettet ist das edle Glied
Der Geisterwelt vom Bösen,
Wer immer strebend sich bemüht,
Den können wir erlösen.
Und hat an ihm die Liebe gar
Von oben teilgenommen,
Begegnet ihm die selige Schar
Mit herzlichem Willkommen.

Vielleicht gibt es auch Erlösung ohne sinnloses Treiben ohne Unterlass?

Wir können uns sparen Jahrtausende alte philosophische Werke zu studieren. Der letzte Sinn des Menschseins wird von keinem Philosophen ernsthaft behauptet. Herr Hahnemann tat gut daran sich nicht an diesen wilden Spekulationen ohne Sinn und Verstand zu beteiligen.

Auch modernen Homöopathen täten besser  daran sich von esoterischen Spinnereien der Neuzeit fernzuhalten.

Lebenskraft bei Schopenhauer

Hier ist seine Auffassung zur Lebenskraft:

„ganz dieser Art ist endlich der eben jetzt, in der Mitte des 19. Jahrhunderts wieder aufgewärmte, aus Unwissenheit sich original dünkende, rohe Materialismus, welcher zunächst, unter stupider Ableugnung der Lebenskraft, die Erscheinungen des Lebens aus physikalischen und chemischen Kräften erklären, diese aber wieder aus dem mechanischen Wirken der Materie, Lage, Gestalt und Bewegung erträumter Atome entstehen lassen und so alle Kräfte der Natur auf Stoß und Gegenstoß zurückführen möchte, als welche sein »Ding an sich« sind.“

Schopenhauer, Arthur. Die Welt als Wille und Vorstellung. Band I (German Edition) (Kindle-Positionen2642-2643). Kindle-Version.

Zum Treiben der Ärzte hat er folgende Auffassung:

Nicht Ärzte und Apotheker, sondern die Lebenskraft heilt die Krankheiten, für welche jene Herren dann das Geld einstreichen
> P II 171, 185, 184 Anm.

http://www.arthur-schopenhauer-studienkreis.de/Schopenhauer-Begriffe/Lebenskraft/lebenskraft.html

Kommentar:

Bei den heutigen Ärzten und Wissenschaftlern wird man vergeblich nach dem Begriff der Lebenskraft suchen.

Umso erfreulicher ist es, dass sich zumindest Herr Schopenhauer über die Lebenskraft und ihr Wirken Gedanken gemacht hat.

Auch in der Gegenwart meinen die Forscher die Lebenskraft ignorieren zu dürfen um das Wirken des Lebens aus physikalisch chemischen Kräften heraus erklären zu wollen.

Diese Auffassung hat Herr Schopenhauer bereits verworfen.

Lediglich die Alternativmediziner Herr Hahnemann oder Herr Messmer haben ihre medizinischen Systeme auf dem Wirken der Lebenskraft aufgebaut.

Wenn wir uns heute die Aufgabe stellen chronische Krankheiten heilen zu wollen müssen wir auf das Wissen der Alternativmediziner wie Hahnemann und seine Schüler zurückgreifen.

Bei Schopenhauer ist interessant, dass er eine Lebenskraft nicht lediglich im belebten Bereich sieht, sondern der Entstehung des Universums bereits eine gewisse Lebenskraft zugesteht.

Bei Schopenhauer sind keine esoterischen Ergüsse zur Lebenskraft zu finden. Seine Auffassung ist mit einem wissenschaftlichen Weltbild der Gegenwart in Übereinstimmung zu bringen.

Zusammenfassung Erkenntnisse der Homöopathieforschung

Ich möchte die Erkenntnisse der letzten Jahre in kurzen Thesen zusammenfassen:

I.

Homöopathie beruht auf quantenartigen Informationen, die in Gleichgewichtskreise der DNA eingreift und diese zeitweilig verschiebt.

Homöopathie beruht nicht auf einer geistartigen Wirkung in dem Sinne, dass sie über die Psyche wirken würde, sondern geistartig im Sinne von Informationsartig und auf intrazelluläre Regelkreise bezogen.

Geistheilung und Homöopathie haben beide nichts gemeinsam. Homöopathie wirkt durch das berühren der Nervenenden mit der Quanteninformation aus dem homöopathischen Mittel. Geistheilung wirkt durch geistige Einflussnahme des Geistheilers.

Dann komme ich zu den Irrtümern der Homöopathie:

Eine Grundannahme der Homöopathie lautet:

Das homöopathische Mittel erzeuge Prüfungssymptome. Diese Auffassung ist unscharf und sollte in dieser Form nicht vertreten werden. Richtig ist vielmehr, dass Homöopathie die Lebenskraft verstimmt und nur diese Verstimmung der Lebenskraft in der Lage ist individuelle Prüfungssymptome des Probanden zu erzeugen.

Davon gibt es eine bisher kaum beachtete Ausnahme. Die Grundprogramme der Lebenskraft laufen so unterschwellig ab, dass sie vom Bewusstsein  wenig oder nicht erfasst werden können. Dazu gehören beispielsweise alle grundlegenden Dienstprogramme die dafür sorgen, dass der Organismus sich selbst mit der nötigen Energie versorgt, sich vermehrt und auch gesetzmäßig in einem bestimmten Alter selbst vernichtet (Lebensbeendigungsprogramme).

Diese Programme können zwar durch homöopathische Mittel beeinflusst werden. Auf dieser fundamentalen Ebene erzeugen homöopathische Mittel jedoch keine wahrnehmbaren Prüfungssymptome. Wir haben nur die Möglichkeit indirekt die Wirkung der homöopathischen Mittel auf diese Lebensebene zu erfassen, indem wir beobachten, ob unter ihrer Wirkung eine Lebensverlängerung bewirkt wird oder das Gegenteil.

II.

Die Lebenskraft kann nur als programmierte Rückkopplung zwischen einzelnen untergeordneten Quantencomputern verstanden werden.

Sie hat die Möglichkeit sich selbst nach vorgegebenen Programmen ein zu regeln.

Die Homöopathie sollte nur dann zur Anwendung kommen, wenn die körpereigenen Regulierungsprogramme versagen oder nicht ausreichend funktionieren.

Besonders erfolgreich arbeitet Homöopathie bei der Einregulierung des Abwehrsystems. Besonders Autoimmunerkrankungen und Abwehrschwäche sind gut geeignet um homöopathisch behandelt zu werden.

III.

Von besonderem Interesse dürften die Lebensbeendigungsprogramme sein. Die Ungleichgewichte durch Lebensbeendigungsprogramme lassen sich als chronische Krankheiten mitunter bereits in jungen Lebensjahren nachweisen.

Die Behandlung zu diesem Zeitpunkt bietet einen erheblichen Lebensgewinn.

Sofern wir eine Lebensverlängerung erzielen wollen, müssen wir die chronischen Krankheiten in jungen Jahren rechtzeitig und erfolgreich behandeln ohne dabei die Lebenskraft zu schwächen.

Gleichzeitig müssen wir mit Hilfe der Homöopathie die Stammzellen soweit inaktivieren, bis sie in höherem Lebensalter auch noch für die Zellregeneration unverbraucht zur Verfügung stehen.

Das sollte Aufgabe der Homöopathie in den nächsten Jahrzehnten darstellen.

Dafür müssten zuerst objektive Parameter der Behandlung entwickelt werden. Alleine der Bezug auf Symptome reicht da nicht aus.

Heidenspaß statt Höllenqual

Herr Philipp Möller führt aus:

„Doch wie auch die Kritiker der Atomkraft haben natürlich auch wir Alternativen im Gepäck, und zwar eine Leitkultur von Humanismus und Aufklärung, die sich auf Wissenschaft, Philosophie und Kunst stützt. Wissenschaft um Erkenntnisse zu erlangen, Philosophie um diese Erkenntnisse zu deuten und Kunst um dem Wunsch des Menschen nach Kreativität und Lebensfreude gerecht zu werden. Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der Religion Privatsache und vom Staat getrennt ist – politisch, juristisch und finanziell! So will es übrigens auch unsere Verfassung… Wir sind für eine Gesellschaft, in der Meinungsfreiheit mehr Wert ist als die leicht zu verletzenden „religiösen Gefühle“ und in der wehrlose Kinderhirne nicht religiös indoktriniert werden. Wir fordern eine Ethik, die sich an den Interessen der Menschen orientiert (und übrigens auch aller anderen Tiere!), statt einer gottgegebenen Moral! Wir sind für kritisches Denken statt religiösen Dogmen, Diesseits statt Jenseits und Heidenspaß statt Höllenqual.“

http://philippmöller.de/gottlos-glucklich/

Kommentar:

Herr Möller führt in seinem Vortrag aus, warum er der Auffassung ist dass wir keinen Gott benötigen würden.

Kritisches Denken statt religiöse Dogmen. Als Alternative bietet er unter anderem  Wissenschaft an um Erkenntnisse zu erlangen.

Welches Wissenschaftsbild Herr Möller dabei vertritt führt er nicht weiter aus.

Das wäre jedoch ausgesprochen interessant gewesen und ist wohl sein Geheimnis.

Wissenschaft, die ich meine, arbeitet auf der Grundlage der Vernunft der Evolution.

Was finden  wir stattdessen bei Herrn Möller?

Heidenspaß statt Höllenqual.

Heidenspaß und Höllenqual für jeweils wen eigentlich?

Vielleicht Heidespaß statt Höllenqual als die neue Vernunft der Evolution des neuen Atheismus?

Wenn ich eine alte Religion verdamme und durch eine neue ersetze würde ich zumindest erwarten, dass er sich zu den grundlegenden Fragen seiner angeblich „neuen“ Religion auch ausführlich äußert.

Haben wir in der Evolution gelernt, dass unsere Vorfahren durch Heidenspaß, statt durch Höllenqual zu Neuzeitmenschen geworden sind? Wohl eher das Gegenteil. Ein wenig Bibelkenntnis würde da weiter helfen, Wissenschaft auch.

Da reicht es nicht aus Schlagworte durch den Tanzsaal zu werfen wie: Heidenspaß und Höllenqual.

Der Tänzer muss den Tanz des Satans auf dem Höllenfeuer nicht nur verkünden sondern auch noch als das bessere Leben vortanzen.

Ich vermute hier besteht noch einiges an Erklärungsbedarf. Religion als Privatsache ist eine gute Idee. Sie verkennt jedoch vom Ansatz her dass auch der angeblicher Atheismus eine alte Religion im neuen Gewand darstellt. Im neuen Gewandt, mit dem bereits die kleinen Kinder in der Schule indoktriniert werden.

Auch der Atheismus in der Darstellung des Herrn Möller entleert mit Heidenspaß den Sinngehalt des menschlichen Daseins zur Höllenqual.

Die Phantomjagd oder Phantomas der Enterbte

ZDF hat einen Filmbeitrag von umfassender philosophischer Aussage ausgestrahlt:

„Der Wilde Westen steckt voller Geheimnisse – die nur darauf warten, gelüftet zu werden. So denkt auch der Glücksritter Dave Arnold zu Anfang des 20. Jahrhunderts.

Damals sucht er in Texas nach einem verschollenen spanischen Goldschatz. Eine uralte Karte und drei mysteriöse, mit netzartigen Linien überzogene Steine sollen ihm den Weg weisen. Sieben Jahre lang folgt er den Zeichen der Spinnensteine, den „Spider Rocks“.“

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/das-raetsel-der-spider-rocks-102.html

Kommentar:

Wir haben im Blog regelmäßig auf die Unzulänglichkeiten der schulmedizinischen Forschung hingewiesen.

Die Goldsuche des Dave Arnold kann als hervorragendes Bildgleichnis (Metapher) für die Sinnlosigkeit dieses Treibens angesehen werden.

Dave Arnold war besessen von der Idee er könnte das spanische Gold finden. Die Spinnensteine sollten ihm den Weg dazu weisen.

Obwohl er eine Niederlage nach der anderen hinnehmen musste, seine Spinnensteine zwar neue Spinnensteine aufzeigten, sein Finanzier durch die hohen Kosten verarmte und abbrannte, war er nicht davon zu überzeugen, dass er sich auf den falschen Weg mit untauglichen Mitteln gemacht hatte.

Die Spinnensteine zeigten nicht den Weg zum Reichtum und Gold.

Dann sehen wir uns den Weg der Schulmedizin in den letzten 200 Jahren an. Er wird uns zwar von dessen Vertretern gerne als einziger Erfolgsstory verkauft. Man kann ihn jedoch mit den Spinnensteinen des Dave Arnold vergleichen.

Auch die Suche nach der heilenden Chemie hat in 200 Jahren nicht die Substanz hervorgebracht, mit der unser Leben unbegrenzt und gesund verlängert werden könnte.

Für eine Lebensverkürzung hingegen benötige ich keine Chemie, wie uns Paracelsus vorgelebt hat. Da reicht bereits eine falsche Theorie und sein Selbstversuch mit Quecksilber.

So wie Dave Arnold glaubte mit jedem neu gefundenen Spinnenstein hätte er endlich das spanische Gold gefunden, so glauben die Schulmediziner seit Jahrhunderten bis heute mit jeder chemischen Substanz die sie neu entwickeln hätten sie den Stein der Weisen gefunden und die Krankheit des Todes geheilt. Hahnemann wies jedoch schon darauf hin, dass Krankheit keine fehlerhafte Substanz im Körper darstellt und nicht durch Chemie heilbar ist.

Wir wissen von Steve Arnold, dass er ein Leben lang einer untauglichen Fiktion hinterher gejagt ist. Die Spinnensteine zeigen nicht den Weg zum spanischen Schatz. Und wenn sie es würden, hätten die einheimischen Bewohner, wie der Hirte, diesen bereits lange geborgen und beiseite geschafft.

Genau das dürfen wir getrost auch von der heutigen schulmedizinischen Forschung annehmen.

Wenn es eine chemische Substanz geben würde, welche uns gesund alt werden ließe, hätten wie sie schon längst gefunden und für uns selbst verwendet, um nicht an bösartigen Krankheiten wie Krebs u. a. sterben zu müssen.

Ich wünsche allen Lesern einen gesunden ersten Advent und wenn die Gesundheit nicht vorhanden sein sollte gute Besserung auch ohne Chemie.