Wenn da nicht der Tod dazwischen gekommen wäre,

wäre er der berühmteste Heiler aller Zeiten geworden.

Ich zitiere hier zu Erich Körbler:

„Völlig überraschend erlag Erich Körbler am 2. März 1994, mitten in seiner fruchtbarsten Periode der Weiterentwicklung seiner Lehre und der Erforschung verschiedener Geräte zur Verbesserung der energetischen Situation der Umwelt, einem Herzinfarkt. Der frühe Tod des genialen Lebens-Energie-Forschers und Entwicklers Erich Körbler verhinderte auch, dass er die Früchte seiner Arbeit und die Bestätigung seiner Lehre miterleben durfte, wie sie dann 10 (!) Jahre später in den Jahren 1998 und 1999 durch die wissenschaftlichen Veröffentlichungen rund um die Gletschermumie „Ötzi“, mit dem allgemeinen Tenor, dass die Tätowierungen des Eismanns zu therapeutischen Zwecken erfolgt sein müssen, dargelegt wurden.“

http://www.natur-wissen.com/neue-homoeopathie-nach-erich-koerbler_universalrute/erich-koerbler/

Das erste Kriterium einer wissenschaftlichen Medizin besteht nach meiner Definition nicht darin irgendein Symptome zum Verschwinden zu bringen, wie das in der Schulmedizin zum Dogma erhoben wurde, sondern die Lebensspanne eines erfüllten und sinnreichen Lebens zuerst zu ermöglichen und dann zu verlängern. Da bedeutet letztlich die richtigen Symptome zur richtigen Zeit entwickeln zu dürfen und nicht unterdrücken zu lassen, im Sinne einer dynamisch fluktuierenden Lebenskraft.

Ob das bei Herrn Körbler der Fall war, kann ich den Ausführungen nicht entnehmen.

Auffällig ist, dass er an einem Herzinfarkt gestorben ist im geradezu jungendlichen Alter von 55 Jahren (1938 bis 1994).

Ich habe die in dem Tagungsband zur 6. Körbler-Tagung 2003 zitierten Methoden nach Penzel ebenfalls zu Beginn meiner medizinischen Ausbildung 1985 gelernt und damit gute Erfolge erzielt. Das bezog sich überwiegend auf Schmerzerkrankungen und Bewegungseinschränkungen und ist stark an die chinesische Akupunktur angelehnt.

Die Wünschelrutenausbildung habe ich ebenfalls gemacht, konnte jedoch eine erfolgreiche Anwendung auf die Homöopathie nie feststellen, auch nicht bei den Lehrern dieser Methoden.

Soweit die Akupunktur und andere Körblermethoden auf die Homöopathie angewendet werden, sind sie nicht wirksam und können sogar schädlich sein. Andere Geistheiler sind Scholten und Sankaran, was bereits ausführlich dargestellt wurde.

Eine gute wissenschaftliche Medizin zeichnet sich gerade durch ein langes und gesundes Leben für den Patienten aus.

Wer die Körblermethode lernen will, muss sich darüber im Klaren sein, dass sie bei ihm selbst kein längeres gesundes Leben ermöglicht hat und darüber hinaus auch was die Einbeziehung der Homöopathie betrifft gefährlich für die Patienten werden kann. Wer seine Methode als reine Geistheilung betreibt, was keine Einbeziehung von homöopathischen Mitteln umfassen darf, liegt auf der relativ sicheren Seite. Seine Methode kann als Geistheilung oder Psychotherapie gewertet werden.

Die dazu aufgestellten Theorien, wie E-Smog-Belastung, energetisch-therapeutische Radioästesie halten alle einer naturwissenschaftlichen Überprüfung nicht stand, sind jedoch bestens geeignet um Placebotherapien mit einem gut klingenden Namen zu versehen und dem Patienten zu verkaufen.

Nur gesund alt wird man mit diesen Methoden leider nicht. Sie bewirken wie alle Placebotherapien im besten Fall eine Verringerung von Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen. Bei chronischen Krankheiten versagen solche Methoden, soweit die Ursache damit behandelt werden soll.

Wir erinnern uns an Paracelsus, der mit 47 Jahren an einer Quecksilbervergiftung starb, als er die Elemente der Unsterblichkeit ausprobieren wollte. Paracelsus wollte sich offenbar durch die Zuführung der drei Elemente Quecksilber, Schwefel und Salz selbst heilen und zu einem längeren Leben verhelfen. Er führte sich dabei nachgewiesener Maßen selbst so viel Quecksilber zu, bis er im noch fast jugendlichen Alter von 47 Jahren an seiner Selbstmedikation starb. Seine Vorstellung die starke Verdünnung mache aus einem Gift ein Heilmittel hat gerade beim Quecksilber nicht funktioniert.

Wer selbst die Unsterblichkeit als sein Lebensziel in Angriff genommen hat, sollte zuerst einmal die Ergebnisse der Altersforschung zur Kenntnis nehmen. Die besagen, dass unser Tod bereits im Erbmaterial genetisch fest einprogrammiert ist und sich nicht so einfach umgehen lässt. Dass es im Tierversuch bereits gelungen ist, die Lebensspanne von Fadenwürmern auf das Doppelte zu verlängern, lässt allerdings die Hoffnung nicht aufgeben, wir könnten es auch eines Tages schaffen unsere Lebensspanne zu verdoppeln. Mit der Körbler- und Paracelsusmethode sind wir dabei jedoch auf dem Holzweg. Basische Bäder, Darmwaschungen, Entstörung angeblicher Störfelder und was sich das Heilpraktiker alles einfallen lassen um Geld zu verdienen, ist alles ungeeignet um die genetische Programmierung unseres Lebensendes umzustimmen. Sie sind nur gut für den Geldbeutel des Geistheilers.

Die Wimps sind wichtiger, als die Endewa

Mit Milliarden Euro werden WIMPS Teilchen gesucht: Vergeblich.

http://www.nzz.ch/wissenschaft/astronomie/dunkle-materie-extrem-scheue-gesellen-ld.107072

Muss deshalb die gesamte Physik umgeschrieben werden?

Mein Vorschlag besteht darin nicht die Wimps als angebliche Träger der Schwarzen Materie zu suchen, sondern die Endewa. Das ist die Abkürzung für Energie der Wasserstoffbrückenbindung. Sie lässt sich bisher nicht messen und bildet vermutlich die Grundlage für die Informationsverarbeitung in jedem Lebewesen. Die Endewa müsste den Forschern also wichtiger sein, als die hypothetisch vorhandenen Wimps, die sich selbst mit teuerster Technik nicht nachweisen lassen.

Hier haben wir einen Fall, wie die Forschungsgelder nach Belieben fragwürdig investiert werden. Es geht dagegen bei der Endewa um die Grundlagen unserer Gesundheit und unseres Lebens, nicht um ein fernes Schöpfungswerk. Das Verständnis unseres eigenen Lebens wäre wohl zuerst wichtiger, als über den Bart Gottes in Form von Wimps nachzudenken und Experimente zu machen.

Freiheit, die ich meine…

Eine Familie in der Schweiz gibt ihren Kindern selbst Schulunterricht:

http://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/homeschooling-die-boese-welt-bleibt-draussen-ld.107182

Sie richten ihren Protest gegen Frühsexualisierung und wollen nicht, dass ihre Kinder seelisch vergewaltigt werden.

In Deutschland wurden bereits Eltern ins Gefängnis gesperrt, wenn sie gegen die staatliche Indoktrination und Vergewaltigung ihrer Kinder mit abartigen Unterrichtsinhalten und Lebensauffassungen auf Selbstunterricht ausweichen wollten.

Die Freiheit des Glaubens hört in Deutschland bei der Erziehung der Kinder auf.

Die Kinder müssen das glauben lernen, was einige Bürokraten in den Schulämtern für richtig halten. Ein Ausweichen auf Privatschulen ist nur wenigen möglich.

Das gleiche Phänomen der Staatsindoktrination finden wir im Gesundheitsbereich. Durch die staatlich vorgeschriebene Pharmabhängigkeit der universitären Arztausbildung haben die Bürger keine Wahl, ob sie diese Art von Gesundheitswesen überhaupt wählen wollen. 90% der Bürger sind gezwungen zum pharmakologischen Staatsarzt mit Kassenzulassung zu gehen.

Wer dazu nicht bereit ist, wird dennoch gesetzlich gezwungen die Beiträge zur dieser pharmaorientierten Krankheitskasse zu entrichten und muss seine Selbstbehandlung bei anderen Ärzten zusätzlich aus dem niedrigen Einkommen bestreiten.

Ausnahme sind nur die Staatsbediensteten selbst. Sie dürfen sofern sie als Beamte beihilfeberechtigt sind unter allen Ärzten wählen, also auch unter den Privatärzten. Unter diesen gibt es dann zumindest gelegentlich Ärzte, welche auch nicht pharmakologische Gesundheitsmaßnahmen ergreifen, um dem Patienten zu einer besseren Gesundheit zu verhelfen. Das ist also wirkliche freie Arztwahl.

Religionsfreiheit, wie sie die Verfassung garantieren müsste, umfasst nicht nur das Recht seine eigenen Kinder zu erziehen, sofern die Eltern dazu in der Lage sind, sondern auch das Recht über seine eigene Gesundheit auch durch die Wahl nicht pharmaorientierter Heilmethoden zu bestimmen. Der Glaube an Lebensinhalte, wie Sexualität als Lebenssinn und Glaube an medizinische Behandlungen haben religiösen Charakter und müssen durch die Religionsfreiheit geschützt werden, so wie andere Religionen auch. Es ist vom religiösen Gehalt nicht zu unterscheiden, ob ich drei mal am Tag eine Pharmapille schlucke, drei mal am Tag zum Allmächtigen bete oder drei mal am Tag Pornofilme konsumiere. Das sind rituelle religiöse Handlungen, die mein Denken im ganzheitlich lebensbestimmenden Sinne beeinflussen und ich selbst bestimmen können muss. Man könnte auch darüber diskutieren, ob die staatlich einheitliche Berieselung mit Glaubensinhalten statt mit neutralen Nachrichten durch die öffentlichen Medien nicht auch unter die Verletzung der Religionsfreiheit fällt.

Das alles vereinbart sich nicht mit Zwangsunterricht an staatlichen Schulen und einem staatliche verordneten Krankheitswesen auf pharmakologischer Grundlage. Freiheit ist etwas anderes, als hier verordnet wird. Freiheit, die ich meine, bildet die Grundlage für ein selbstbestimmtes eigenständiges Leben unabhängig von staatlicher Einflussnahme. Der Staat hat nichts in meinem Schlafzimmer und in meiner Krankenakte zu suchen. Diese Freiheit gibt es in Deutschland nicht.

Etwas allgemeiner gesellschaftskritisch der folgende Beitrag zur Freiheit: link

Metformin gegen das Altern?

„Große Metformin-Studie in den USA geplant

In den USA ist nun zum ersten Mal eine große Studie geplant, in der geprüft werden soll, ob der Wirkstoff Metformin auch bei Nichtdiabetikern das Leben verlängern und altersbedingte Krankheiten wie Krebs, Herzerkrankungen und Störungen der Gedächtnisleistung positiv beeinflussen kann. Darüber berichtet die Zeitschrift „Nature“ in der Juniausgabe 2015*. Die TAME-Studie (Targeting Aging with Metformin)  muss noch von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA genehmigt werden. Teilnehmen sollen bis zu 3000 Menschen zwischen 70 und 80 Jahren an 15 Zentren in den USA, die 5-7 Jahre verfolgt werden sollen. Voraussetzung ist, dass sie an mindestens einer von drei altersassoziierten Erkrankungen leiden: Koronarer Herzerkrankung (KHK), Krebs oder kognitiven Störungen (Gedächtnis-, Denk, und Wahrnehmungsstörungen bis hin zur Demenz). Die Teilnehmer dürfen nicht an Diabetes erkrankt sein.“

http://www.diabetes-news.de/nachrichten/kann-metformin-das-altern-aufhalten

Kommentar:

Der Wunsch die Lebensspanne zu verlängern wird schulmedizinisch mit Metformin, einem Diabetesmedikament gegen Altersdiabetes unternommen.

Es soll im Zusammenhang mit Alterskrankheiten auf eine lebensverlängernde Wirkung hin untersucht werden.

Die genannten Erkrankungen sind koronare Herzerkrankung Krebs oder kognitive Störungen.

Das sind allerdings Krankheiten die sich ohne Metformin oft gut homöopathisch bessern oder sogar heilen lassen.

Wenn hier wirkliche Altersforschung betrieben würde, müßten die Studienleiter eine Gruppe bilden die Metformin erhält, eine Gruppe mit Placebo und eine dritte Gruppe mit dem angemessenen homöopathischen Mittel.

In der jetzigen Aufstellung ist zwar zu erwarten, dass die Studie eine gewisse Besserung der aufgeführten Alterskrankheiten bewirken könnte. Eine wesentliche Lebensverlängerung erwarte ich jedoch nicht, weil die chronsichen Krankheiten, die das Leben verkürzen nicht mit Metformin heilbar sind. Dafür jedoch mit den passenden homöopathischen Mitteln.

Arzneimittelprüfungen bis 2016

Herr Walach gibt den Forschungstand zur Arzneimittelprüfung (AMP) wie folgt wieder:

„Alle diese neueren Studien haben gezeigt, dass homöopathische Substanzen mehr spezifische und für sie typische Symptome erzeugen als Placebo. Wir haben insgesamt vier solcher Studien gemacht, zwei Pilotstudien und zwei finale Studien. Die Pilotstudien zeigen eindeutige Tendenzen, die finalen Studien bestätigen diese Beobachtungen [18]. Jetzt müssten andere die Daten replizieren. Allerdings muss man fairerweise sagen: nicht immer ist das Bild so eindeutig. Manchmal tauchen auch mehr arzneimitteltypische Symptome in der Placebogruppe auf, wie mein Kollege Teut in seinen Untersuchungen gesehen hat und wie wir in unserer neueren Zusammenstellung zeigen [19].“

http://harald-walach.de/2016/02/29/die-wiederentdeckung-des-rades-macht-es-selten-runder-homoeopathiekritik-geht-in-eine-neue-runde/#more-1196

Kommentar:

Dr. Teut hat seine AMP mit Symptomen in der Placebogruppe in einer für Homöopathie zugelassenen Apotheke anfertigen lassen, ohne sich persönlich davon zu überzeugen, dass hier keine Vermischung des Placebo und des Verums erfolgt sein kann.

Da nach der Herstellung des Placebo und des Verums nicht mehr unterscheidbar ist, ob hier eine Berührung mit den Handschuhen sowohl des Verums als auch des Placebos erfolgt ist, kann auf dieser Grundlage keine Aussage mehr zu den Prüfungssymptomen gemacht werden.

Das bedeutet für eine weitere AMP, sofern sie überhaupt eine Aussage haben soll, muss gewährleistet sein, dass die Prüfmittel des Verum und des Placebo örtlich getrennt in verschiedenen Apotheken hergestellt werden muss. Außerdem ist erforderlich, dass ein Arzt für Homöopathie kontrolliert, ob eine Vermischung des Verum oder des Placebo allein durch Berühren mit den Handschuhen bei der Vorbereitung der Versuche erfolgt sein kann. Das ist ein erheblicher Unterschied zur pharmakologischen AMP. Bei homöopathischen Mitteln wird die Quanteninformation bereits durch das Berühren mit Handschuhen von einem homöopathischen Mittel auf das Verum übertragen. Auf diesen Umstand haben die mir bekannten AMP bisher keine Rücksicht genommen, sich jedoch verwundert, wieso in der Placebogruppe unerwartet und angeblich völlig unerklärlich Verumsymptome aufgetreten sind. Das hat nichts mit „geistiger“ Übertragung von Verumsymptomen zu tun, sondern einfach mit unsauberer homöopathischer Arbeit.

Bei der homöopathischen AMP sind andere Anforderungen zu stellen, als bei einer pharmakologischen AMP.

Robert Spitzer – Homosexualitätsforscher gestorben

Herr Spitzer hat sich als Psychiater um eine Neudefinition der Homosexualität einen Namen gemacht.

„Es könne sich nicht um eine psychische Störung handeln, weil die medizinische Definition von Krankheit entweder die Empfindung subjektiven Schmerzes und Leidens oder eine allgemeine Beeinträchtigung der sozialen Funktion des Individuums verlange, erklärte er in der 1973 von ihm angestoßenen Debatte in der ‚Washington Post‘.“

http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Homosexualitaetsforscher-Robert-Spitzer-gestorben/story/31944367

Wikipedia hat die Diskussion zur Studie wieder gegeben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_L._Spitzer

Von Interesse ist die Definition von Krankheit und Gesundheit, welche dem homosexuellen Menschenbild von Spitzer zu Grunde gelegt wurde.

Krank im psychischen Sinne ist nach seinen Ausführungen lediglich, wer eine allgemeine Beeinträchtigung der sozialen Funktionen oder subjektiv Schmerzen oder ein Leiden hat.

Die Ausgrenzung von Minderheiten ist keine Frage von Krankheit oder Gesundheit. Insofern sollte das Thema eher von dieser Seite betrachtet werden. Auch sollte in diesem Zusammenhang der Missbrauch der Psychiatrie in totalitären Staaten nicht vergessen werden. Ein bis heute kontrovers diskutiertes Thema.

Zur Ergänzung wäre anzumerken, dass der Fall Mollath gezeigt hat, dass sich die Psychiater in seinem Fall nicht an die Definition von Krankheit des Herrn Spitzer gehalten haben.

Er war weder sozial beeinträchtigt, da er als Automechaniker mitten im Leben sein Geld gut verdient hat.

Er hatte subjektiv keine Schmerzen oder ein sonstiges Leiden. Er war lediglich nicht mit den fragwürdigen Geschäften einverstanden, welche seine Frau begangen hat und drohte damit einen ganzen Geschäftszweig im Finanzwesen auffliegen zu lassen. Im Gegensatz zu den Homosexuellen hatte er jedoch keine Lobby hinter sich, sondern gegen sich.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gust-mollath-scheitert-mit-revision-am-bundesgerichtshof-a-1066920.html

An diesem Beispiel lässt sich erahnen, das die Definition von Krankheit und Gesundheit lediglich eine gesellschaftliche Übereinkunft darstellt, die keinen objektiven oder wissenschaftlichen Charakter hat. Unsere Vorfahren haben Homosexualität noch als Straftatbestand angesehen und waren der Auffassung, dass dadurch die gesamtgesellschaftlichen sozialen Beziehungen aller Mitbürger so stark gestört werden, dass deren Ausübung unter Strafandrohung verboten wurde. Wir sollten nicht davon ausgehen, dass unsere Vorfahren dümmer waren als wir selbst heute sind. Ich vermute, dass Herr Spitzer diesen gesamtgesellschaftlichen Konsens nicht ausreichend beachtet haben könnte. Das gleiche könnte für die heutige Genderforschung der Fall sein.

Beide Erscheinungen bedrohen den Fortbestand der herkömmlichen bürgerlichen Familie.

Voodoo mit Simileprinzip aus der Homöopathie

„Was ist Voodoo?

Wenn Götter Menschen reiten, wenn Medizin und Magie zusammenwirken, wenn die Geister der Ahnen zu den Lebenden sprechen, dann ist Voodoo im Spiel. Etwa 60 Millionen Menschen auf der Welt sind Voodoosi. Die Religion hat sich mit den Sklavenschiffen der Kolonialherren über die Welt verbreitet. Der Ethnologe, Fotograf und Filmemacher Henning Christoph ist der Magie des schwarzen Kontinents seit fast 40 Jahren auf der Spur.“

Planet Wissen berichtet in der Sendung folgenden Fall (Min. 20):

Ein 19 jähriges Mädchen in Afrika wollte sterben, weil ihr Freund sie verlassen hatte. Sie entwickelte hohes Fieber, war in der Uniklinik, hatte kein Aids und die Ärzte hatte ihr vorhergesagt, sie werde sterben. Der Voodoopriester aus ihrem Dorf legte ein Orakel und sagte das Mädchen hätte einen Sterbewunsch. Darauf wurde ein Meter tiefes Grab ausgehoben. Das Mädchen bei einer Zeremonie in ein Lacken mit Kräutern eingenäht, ins Grab gelegt und mit Erde verschüttet.

Nachdem der Priester zwei Stunden geschlafen hatte wurde auf seine Anweisung das Grab geöffnet. Das Mädchen lebte. Es sagte mit leiser Stimme: „Ich habe den Tod gesehen, aber ich will nicht sterben.“

Sendung Planet Wissen

Das ist ein Beispiel für das Hahnemannsche Simileprinzip auch ohne Homöopathie.

Das Mädchen will sterben. Dann erfüllt der Priester ihren Wunsch scheinbar. Als es tatsächlich ans Sterben ging, sie bereits in der Grube eingeschüttet war, überlegt sie es sich anders und will leben.

Der Todeswunsch wurde nicht nach dem Contrariusprinzip unterdrückt, wie das schulmedizinisch üblich ist, sondern nach dem Simileprinzip nach Hahnemann weitgehend erfüllt.

Das ist das Geheimnis der Gesundheit.

In den westeuropäischen Gesellschaften wäre der Priester wegen Tötungsversuch eingesperrt worden. Ob die Methode für unsere Verhältnisse zu gefährlich ist, lässt sich aus der Schilderung nicht entnehmen.

Dem Psychiater, der diesem Mädchen Psychopharmaka verordnet hätte, wäre nichts passiert, selbst wenn die Psychopharmaka den Todeswunsch des Mädchens nicht aufgelöst hätten und Psychotherapie nicht angeschlagen hätte.

Hier liegt ein sehr schönes Beispiel für alternativmedizinische Heilung vor.

Warnhinweis: Das Beispiel ist aus Afrika ist nicht auf unsere Verhältnisse übertragbar. Nachahmung ist bei uns unter Strafe verboten.

 

Krankheitsbegriff Hahnemann – Alternativmedizin

geistartige Wirkung:
heißt bei Hahnemann dynamische Wirkung, durch Berühren der
Nervenenden
bei den Geistheilern: Wirkung durch geistige Einflussnahme
Krankheit:
ist bei Hahnemann nicht ausreichend definiert als kranke
Menschen gesund zu machen.
bei den Geistheilern: Erfassen des Gefühlszustanden und der
emotionalen Ebene, sowie die Behandlung derselben
durch das angeblich passende homöopathische Mittel
Krankheit als Leiden der Lebenskraft (§ 7 Org. 6):
Die Gesamtheit der Symptome, als das Einzige, was wir von
der Krankheit erkennen können.
Dem steht die Auffassung der Geistheiler entgegen, dass die
Krankheit am Charakter des Menschen erkannt werden könnte.
Hebung oder Beseitigung aller Krankheitssymptome als Beseitigung der
Krankheit (§ 8 Org. 6)
Hier hat Hahnemann Widerspruch durch Hufeland: „Die Homöopathik kann die
Krankheitssymptome heben, aber die Krankheit bleibt.“ (Anm. 2 zu § 8)
Kommentar: Hier liegt ausnahmsweise Hufeland richtig:
Gerade die Behandlung mit Hochpotenzen erzeugt bei älteren Patienten einen
Zustand von Symptomfreiheit, die Krankheit des Krebses oder
sonstige Mängel an dynamischer Regulation wurden dabei jedoch
nicht beachtet, sodass der Patient u. U. sogar durch die hom. Behandlung
kränker gemacht wurde, als ohne.
Die Lebenskraft ist nach Auffassung von Hahnemann für die Selbsterhaltung
unabkömmlich ( §10 Org. 6).
Nach Auffassung der Geistheiler (Grams u. a.) ist die Lebenskraft heute überflüssig.
Das moderne Medizin nicht ohne Lebenskraft gedacht werden kann, ist
oft genug ausgeführt worden, worauf hier nur verwiesen wird.
Nur die krankhaft verstimmte Lebenskraft bringt die Krankheit hervor (§ 12 Org. 6)
Das Verschwinden aller Krankheitsäußerungen bringt angeblich die Integrität des Lebensprinzips
zurück.
Auch hier irrt Hahnemann. Das Auftreten von Krebserkrankungen kann nur als
ein Mangel an Integrität des Lebensprinzips angesehen werden,
oder als ein Mangel an dynamischer Lebensäußerungen.
Sollte Krebs heilbar sein, müsste zuerst dieser Mangel an Reaktionsfähigkeit
oder Mangel an dynamischer Lebensäußerungen behoben werden.
Der Heiler hätte die innere Veränderungen, die krankhafte Verstimmung des
Lebensprinzips aufzuheben und zu vernichten.
Gott habe so offenbart, was bei der Krankheit hinweg zunehmen sei.
Dem stehen die Erfahrungen aus der Krebsbehandlung entgegen, wo
dem Patienten keine Symptome wegzunehmen sind, da sie durch
Reaktionsstarre meist bereits nicht vorhanden sind, sondern
Symptome hinzuzufügen hätte, die Symptome, welche eine gesunde
Heilungsreaktion ermöglichen, um die bösartige Krankheit zu eliminieren.

Konditionierung bei Angsterkrankungen

Wegen der erheblichen Bedeutung psychosomatischer Erkrankungen darauf ich noch einmal auf den folgenden Beitrag hinweisen:

„Patienten werden angehalten, irgendeine problematische Situation – ein Trauma, ein Gefühl, das ihnen Schwierigkeiten bereitet, eine körperliche Beeinträchtigung – mental zu aktivieren, im Körper zu spüren und dann 2) durch ein anderes Bild, das eine Lösung des Problems darstellt zu ersetzen. Dazu kommt meistens 3) irgend eine körperliche Verankerung durch den Therapeuten. Das bedeutet, z.B. bei der ursprünglichen Methode, dass der Therapeut irgendwelche Punkte beklopft, die als „Akupunkturpunkte“ oder „Stimulationspunkte“ intendiert sind und deren Aktivierung eine Veränderung der Energiebalance im Organismus bewirken sollen.“

http://intrag.info/aktuell/2014/09/20/quantenheilung-–-superplacebo-selbstheilung-oder-was/

Das Behandlungsmodell ist bestens für die Behandlung psychosomatischer Erkrankungen geeignet, hat jedoch mit Homöopathie nichts zu tun. Die von einigen Homöopathen angewendete „Sankaranmethode“ ist nicht etwa die „bessere“ Homöopathie, sondern abgewandelte Psychotherapie, ohne dass Herrn Sankaran eine entsprechende Ausbildung auf diesem Gebiet nachweisen könnte und ohne dass er sich auf den Rückgriff zur Methoden der Psychotherapie bewusst ist. Da in der Psychotherapie Fachleute existieren, die bessere Kenntnisse haben, sollten wir die Patienten an diese Fachleute überweisen, statt mit einem untauglichen Gemisch von Homöopathie mit Psychoanalyse im Trüben zu fischen und das ganze schlimmer weise auch noch als angebliche Weiterentwicklung der Homöopathie zu verkaufen.  Das gleiche gilt für Ärzte wie Herr Becker, die ähnliche fragwürdige psychotherapeutische Ansätze versuchen in der Homöopathie als Weiterentwicklung einzubringen.

Generalisierte Angsterkrankungen treten als Folgeerscheinung von zwei Weltkriegen in Deutschland besonders häufig auf, auch oft verbunden mit Depressionen.

Der Patient kann sich die angstauslösende Situation vorstellen, stellt sich vor, er hat die Angst bereits überwunden und fühlt sich wohl in einer anderen Situation. Das wird dann körperlich bekräftigt durch einen angenehmen Reflex, wie z. B. Streichen über einen unauffälligen Punkt des Körpers. Das ganze wird im Sinne der Konditionierung mehrfach wiederholt, bis die Sicherheit vorhanden ist und fertig ist die Behandlung.

Das dauert nur wenige Wochen, woran manche Therapeuten jahrelang scheitern. Wenn das dann noch mit der geeigneten homöopathischen Behandlung kombiniert wird, können wir Ergebnisse erzielen, die anders nicht erreichbar sind.