Lebenskraft bei Schopenhauer

Hier ist seine Auffassung zur Lebenskraft:

„ganz dieser Art ist endlich der eben jetzt, in der Mitte des 19. Jahrhunderts wieder aufgewärmte, aus Unwissenheit sich original dünkende, rohe Materialismus, welcher zunächst, unter stupider Ableugnung der Lebenskraft, die Erscheinungen des Lebens aus physikalischen und chemischen Kräften erklären, diese aber wieder aus dem mechanischen Wirken der Materie, Lage, Gestalt und Bewegung erträumter Atome entstehen lassen und so alle Kräfte der Natur auf Stoß und Gegenstoß zurückführen möchte, als welche sein »Ding an sich« sind.“

Schopenhauer, Arthur. Die Welt als Wille und Vorstellung. Band I (German Edition) (Kindle-Positionen2642-2643). Kindle-Version.

Zum Treiben der Ärzte hat er folgende Auffassung:

Nicht Ärzte und Apotheker, sondern die Lebenskraft heilt die Krankheiten, für welche jene Herren dann das Geld einstreichen
> P II 171, 185, 184 Anm.

http://www.arthur-schopenhauer-studienkreis.de/Schopenhauer-Begriffe/Lebenskraft/lebenskraft.html

Kommentar:

Bei den heutigen Ärzten und Wissenschaftlern wird man vergeblich nach dem Begriff der Lebenskraft suchen.

Umso erfreulicher ist es, dass sich zumindest Herr Schopenhauer über die Lebenskraft und ihr Wirken Gedanken gemacht hat.

Auch in der Gegenwart meinen die Forscher die Lebenskraft ignorieren zu dürfen um das Wirken des Lebens aus physikalisch chemischen Kräften heraus erklären zu wollen.

Diese Auffassung hat Herr Schopenhauer bereits verworfen.

Lediglich die Alternativmediziner Herr Hahnemann oder Herr Messmer haben ihre medizinischen Systeme auf dem Wirken der Lebenskraft aufgebaut.

Wenn wir uns heute die Aufgabe stellen chronische Krankheiten heilen zu wollen müssen wir auf das Wissen der Alternativmediziner wie Hahnemann und seine Schüler zurückgreifen.

Bei Schopenhauer ist interessant, dass er eine Lebenskraft nicht lediglich im belebten Bereich sieht, sondern der Entstehung des Universums bereits eine gewisse Lebenskraft zugesteht.

Bei Schopenhauer sind keine esoterischen Ergüsse zur Lebenskraft zu finden. Seine Auffassung ist mit einem wissenschaftlichen Weltbild der Gegenwart in Übereinstimmung zu bringen.

Das verkürzte Krebs-Leben

Die NZZ berichtet:

„Jonathan Haidt studierte Philosophie und Psychologie in Yale, an der University of Chicago und der University of Pennsylvania und spezialisierte sich auf die Psychologie des Moralempfindens.

Verengter Blick

Noch ein weiterer interessanter Zug lässt sich bei der heutigen Identitätspolitik ausmachen: Sie lehrt Studenten in einer Weise zu denken, die den Zielsetzungen einer liberalen humanistischen Bildung diametral entgegengesetzt ist. Als ich in den 1980er Jahren in Yale studierte, wurden mir die unterschiedlichsten Instrumente an die Hand gegeben, um die Welt zu verstehen. Ich konnte sie als Utilitarier oder als Kantianer betrachten, als Freudianer oder als Behaviorist, als Informatiker oder als Humanwissenschafter. Jeden Sachverhalt konnte ich durch vielerlei Linsen in den Blick nehmen.

Heute aber wird zumindest in denjenigen Fächern, die soziale Gerechtigkeit höher werten als eine unvoreingenommene Wahrheitssuche, nur eine einzige Linse – der Machtfaktor – ausgegeben, durch welche die Studierenden alles und jedes betrachten müssen. Es geht nur mehr darum, die Bösen zu identifizieren, die ihre Macht und ihre Privilegien gegen die Guten verteidigen. Das ist keine Bildung. Das ist die Einführung in einen Kult, eine fundamentalistische Religion, eine paranoide Weltsicht, die Angst und Entfremdung sät und die Menschen in die intellektuelle Impotenz treibt.“

https://www.nzz.ch/feuilleton/was-amerikas-einheit-untergraebt-ld.1407532

Kommentar:

Herr Haid beklagt die zunehmende Polarisierung innerhalb der amerikanischen Gesellschaft. Wer einmal in Los Angeles auf dem Flughafen für das Geldwechseln von einem Funfdollarschein in einzelne Dollarmünzen bereits einen Dollar bezahlen sollte, der weiß was in diesem Land völlig schief läuft: Es ist die Gier nach dem Mammon.

Wir erinnern uns, dass Siegmund Freud, der diese Gier nach Mammon bereits als eine Geistesstörung betrachtet hat die den Amerikanern zu eigen sei.

In der DDR sozialisierte Bürger kannten diese grenzenlose Gier nach dem Mammon nur vom Hörensagen. Dort wurde von der kommunistischen Partei, der angeblichen SED, vorgeschrieben welcher Artikel des täglichen Lebens welchen Preis hat und wie viel der einzelne Untertan der kommunistischen Partei als Arbeitslohn zu erhalten hat.

Davon ist die amerikanische Gesellschaft weit entfernt. Dort gibt es zwar einen Mindestverdienst. Dem steht jedoch weder eine bezahlbare Miete für die Wohnung noch eine garantierter Maximal preis für Lebensmittel und andere notwendige Dinge gegenüber, die mit dem geringen Mindestlohn bezahlt werden könnten.

Dann schauen wir uns an was Herr Haid an den amerikanischen Universitäten beklagt.

„Was würden unsere Vorfahren sagen, wenn sie unsere renommiertesten Universitäten besuchten und dort von Mikroaggressionen, «trigger warnings» und «safe spaces» hörten, wenn sie die von Konflikten, Einschüchterung und Ängsten geschwängerte Luft atmen müssten? – Fragen wir lieber erst nach, wie es so weit kommen konnte.“

Wie wir aus diesen Ausführungen entnehmen können, geht es den Studenten an den amerikanischen Universitäten nicht mehr um die Sicherung ihres grundlegenden Lebensrechtes. Es geht ihnen darum, ihre angeblich berechtigten Gefühle gegen andere Meinung zu verteidigen und das teilweise sogar mit militanten Maßnahmen.

Es handelt sich also offensichtlich um ein Wohlstandsphänomen.

Jungen Studenten finden anscheinend keine Möglichkeit mehr ihrer eingeborene Aggressivität einem vernünftigen Lebensziel zu widmen.

In einer weit ausgelegten Freudschen Todestriebtheorie richtet sich dieser Aggressivität zuerst gegen die Mitmenschen und dann irgendwann letztlich gegen sich selbst.

Aus der Sicht der Lebenskraft kooperiert das Individuum mit dieser Einstellung nicht mehr mit den anderen zur Erreichung eines höheren Lebenszieles, sondern degeneriert in Richtung Selbstzerstörung.

Krebs ist gekennzeichnet, dass die einzelnen Zellen die Quanteninformationen nicht mehr austauschen. Jede lebt nur für sich allein.

Krebs der Gesellschaft ist gekennzeichnet, dass das einzelne Individuum nur noch seine eigenen Interessen verfolgt, also nur noch darauf ausgerichtet ist seinen eigenen materiellen Wohlstand sinnlos zu vermehren.

Nach diesem Kriterium befinden sich die westlichen Staaten bereits im Endstadium des Krebses.

 

Krieg und Lebenskraft

Ich zitiere:

La Fontaine: „Es ist das System, dass auf Krieg ausgerichtet ist… (min. 7)

Wer Frieden mit der Natur will, muss eine Wirtschaftsordnung überwinden, die auf Zerstörung angelegt ist…  wir müssen das Leben bewahren (min 20,50).“

https://www.youtube.com/watch?v=DmxUrVUbMQU

Die Zeit hat sich mit dem Thema Krieg auseinander gesetzt:

„Betrachten wir den Spruch des Römers, „Si vis pacem, para bellum“, in diesem Lichte. Er bedeutet: „Wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor.“

Weniger paradox zugespitzt, wäre der lateinische Spruch leichter zu beherzigen. Er sollte heißen: Wenn du den Frieden willst, musst du Angriffe auf dich und die Deinen abwehren können.“

https://www.zeit.de/1981/28/stell-dir-vor-es-gaebe-krieg-und-keiner-ginge-hin/seite-3

Ich möchte das Thema Krieg aus der Perspektive der Lebenskraft betrachten:

Dazu definiere ich zuerst den Krieg aus der Perspektive der Lebenskraft:

Krieg ist der Vernichtungskampf gegen andere Lebewesen für die eigene Lebenskraft benötigter Ressourcen.

Mit dieser Definition lässt sich die von Lafontaine postulierte Systemfrage als irrelevant darstellen.

Entgegen seiner Auffassung ist Krieg nicht an ein bestimmtes System gebunden, sondern an die Entstehung des Lebens und an die Lebenskraft.

Ein Vernunft begabtes Wesen, wie der Mensch, hätte gegenüber den weniger intelligenten Lebewesen seiner evolutionären Vorgeschichte durchaus die Möglichkeit Vereinbarung mit anderen intelligenten Lebewesen zu treffen mit dem Ziel kriegerischer Auseinandersetzungen und Zerstörung eigenen und anderen Lebens zu vermeiden.

Das Führen von Kriegen ist aus der Sicht der Lebenskraft ein Akt geistesschwacher Selbstverstümmelung.

Die Entstehung des Lebens ist von Anfang an mit einem Kampf um Ressourcen verbunden gewesen. Dieser Kampf endet erst mit der Beendigung der Lebenskraft.

Wir wissen aus der Psychologie und dem Altmeister Siegmund Freud, dass man einen Trieb, den Trieb zur Nahrungsaufnahme, zwar möglicherweise zeitweilig unterdrücken kann. Damit behindert der Betroffene jedoch die eigene Lebenskraft an der freien Entfaltung.

Es gibt  nur zwei Möglichkeiten: Entweder die Lebenskraft kapituliert und das Individuum hört auf zu Leben oder die Lebenskraft setzt sich durch und die Nahrungsaufnahme erfolgt in dem Maße wie die Lebenskraft es erfordert.

Wir sollten uns in Anbetracht dieser Betrachtung nicht von Menschen verführen lassen und in eine kommunistische Systemfrage drängen lassen. Kommunismus schützt nicht vor Krieg. Die Militarisierung der DDR war der beste Beweis dafür. Es gab bereits in der DDR den Ausspruch: Im Kapitalismus erfolgt die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und im Sozialismus ist es genau umgekehrt. Mehr kann man zu Lafontaines Theoriengebäude des falschen Systems nicht sagen. Wer Kriege verhindern will, sollte also nicht den Kommunismus einführen wollen, sondern ein intelligentes Gleichgewicht des Interessenausgleichs herstellen.

Dieses intelligente Gleichgewicht den Lebenskraft ist in der Evolution von Anfang an allen Lebensbemühungen mitgegeben worden.

Wenn die Intelligenz der Menschheit im gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausreicht um ein derartig ausgewogenes Gleichgewichtssystem unterschiedlicher Interessen herzustellen, ist die Lebenskraft dieser Systeme selbst gefährdet und die Menscheit vernichtet sich möglicher weise selbst.

Da die Problematik der Lebenskraft bis heute nirgendwo in der Schulmedizin angekommen ist, besteht die Gefahr im Sinne der Wiederkehr des Verdrängten in besonderem Masse. Die Wiederkehr des Verdrängten ist jedoch der Krieg.

GWUP zu Steiner

Unter der Überschrift: „Waldorfpädagogik: Versteinerte Erziehung“ führen die Skeptiker aus:

„2011 jährte sich der Geburtstag Rudolf Steiners, des Begründers der Anthroposophie, zum 150. Mal. Von seinen Anhängern als nahezu unfehlbarer großer Geist verehrt, finden und fanden in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen zu seinen Ehren statt. Sein sichtbarstes Erbe sind heute die 225 Freien Waldorfschulen in Deutschland, die nach der von ihm entwickelten Waldorfpädagogik unterrichten. Sie versprechen freieres und ganzheitliches Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“ als Alternative zur Staatsschule. Doch ist die Waldorfschule wirklich frei?

Wissenschaft“ für Eingeweihte
Steiner verknüpft mystische Vorstellungen und im Wortsinn okkulte (= geheime, verborgene) Wahrheiten mit einer Lehre, die er bemerkenswerterweise in den Rang einer Wissenschaft erhebt. Der „Eingeweihte“ gelangt durch die „Schauung“ geistiger kosmischer Welten, die normalen Menschen verborgen bleiben, zu absoluten Wahrheiten. Diese Wahrheiten sollen darüber hinaus durch den anthroposophischen Weg der Erkenntnis wissenschaftlich überprüfbar sein. Der „Eingeweihte“ ist dadurch zugleich Seher, Priester und Wissenschaftler. (vgl. Giese 2008, S.40 ff.)
Der Anspruch der Wissenschaftlichkeit hält einem kritischen Blick jedoch nicht stand. Die durch Schauung der geistigen Welten gewonnenen Erkenntnisse sind für Außenstehende nicht überprüfbar, weil die entsprechenden geistigen Organe zur Erkenntnis nicht ausgebildet sind. Dadurch macht sich die Anthroposophie immun gegen äußere Angriffe. Doch Steiner geht noch einen Schritt weiter; er schreibt:

So wird auch das Erkennen zu einem Vorgang in der Wirklichkeit. Fragen offenbaren sich in der Welt, Antworten offenbaren sich als Wirklichkeiten; Erkenntnis im Menschen ist dessen Teilnahme an dem, was sich die Wesen und Vorgänge in der geistigen und physischen Welt zu sagen haben. (Steiner 1975, S. 225, zitiert nach Prange 2000, S. 65)“

https://www.gwup.org/141-wurzel/neuigkeiten/1156-versteinerte-erziehung

Kommentar:

Rudolf Steiner ist synonym für esoterischen Unfug. Der zitierte Beitrag gibt einen schönen Überblick über die verschwurbelten Theorien der Anthroposophie. Das ist ein gefundenes Fressen für alle Skeptiker. Omen est nomen. Rudolf Steiner gleich versteinerte Erziehung?

Wie in jeder Religion überwiegt auch bei der Steinerreligion das Sendungsbewusstsein und das Überlegenheitsgefühl, ohne deshalb Kirchensteuern zahlen zu müssen.

Diese Region wird deshalb gerne von Hausfrauen aufgegriffen und zur Aufwertung ihrer eigenen Persönlichkeit genutzt. Jeder der nicht ihrer (Steiner- oder Esoterik-) Religion angehört wird gerne als bemitleidenswert belächelt.

Auf diesen letzten Satz lässt sich die gesamte Steiner Religion beschränken. Alles andere dient lediglich zur Vernebelung der Herabsetzungseigenschaft ihrer neuen Religion gegenüber allen anderen Religionen.

Zur Klärung der Frage ob die Steiner Religion ein angemessener Ersatz zur Atheismusreligion der Schule darstellt muss noch ein wenig mehr ausgeführt werden.

In den Staatsschulen wird keinesfalls religionsfrei unterrichtet wie das gerne behauptet wird. Die erklärte Staatsreligion ist der Atheismus. Atheismus selbst ist nicht von vornherein religionsfrei. Er beruht auf der irrtümlichen Annahme, es gebe keinen Gott den es sich lohnen würde anzubeten und der die Eigenschaft des Schöpfers des Himmels und der Erde hat.

Schauen wir uns den Atheismus an, dann beten dessen Anhänger sehr wohl einen Gott ein. Es ist wie bei der Steiner Religion der Gott der Selbstüberhebung über Andere und des Sendungsbewusstseins. Dieser Gott führt regelmäßig und gesetzmäßig zur Unterwerfung aller anderen Religionen oder zumindestens zu  dem Versuch. Ihr wahrer Gott sind diese Vertreter also sich selbst.

Insofern muss die Aussage der Skeptiker etwas erweitert werden: Die Waldorfpädagogik nach Rudolf Steiner ist möglicherweise versteinerte Erziehung, die in  nichts der versteinerten Erziehung der Staatsschule nachhängt.

Ich könnte an dieser Stelle reihenweise Dogmen der Staatsschule aufzählen die mit dem gesunden Menschenverstand nicht mehr in Übereinstimmung zu bringen sind und diese als Ausgeburt der Atheismusreligion ausweisen. Das schlimmste Beispiel dabei ist die Goethe-Religion auf die sich sowohl Herr Steiner als auch die Staatsschule zumindest teilweise berufen.

Religion im traditionellen Sinne hat sich wenigstens noch auf die Bibel berufen und deren Autoren. Das ist bei Rudolf Steiner und der atheistischen Staatsschule nicht mehr der Fall.

Damit sind junge Menschen in beiden Religionen einer Erziehung zur Sinnlosigkeit des Lebens, der Selbsterhebung über Andere, einem faustischen Drängen unterworfen, sowie zur untauglichen Selbsterhebung zu Gott. Das alles führt zum verfehlten Leben.

Wollen wir diese versteinerte Erziehung zum Atheismus der Staatsschulen und anderer religiöser Vereinigungen?

Impfungen H. Zoster

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

„In England und Wales erkranken jährlich schätzungsweise 50.000 Menschen im Alter von über 70 Jahren an einer Gürtelrose. Die Impfungen haben laut Amirthalingam 17.000 dieser Erkrankungen verhindert.

Public Health England hatte das Impfprogramm aufgrund von Kosten-Nutzen-Überlegungen auf die Gruppe der über 70-Jährigen beschränkt. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut hat sich Kostengründen bisher gegen eine Impfempfehlung ausgesprochen. Impfkosten von 60 Millionen Euro im Jahr stünden nur Einsparungen bei den Behandlungskosten von etwa 2,5 Millionen Euro gegenüber, heißt es im Epidemiologischen Bulletin (2017; 36: 391-411). Interessierte Patienten können sich beim Arzt impfen lassen, müssen den Impfstoff jedoch selbst bezahlen. Der Preis liegt derzeit bei etwa 150 Euro. © rme/aerzteblatt.de“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87218/Grossbritannien-Impfung-senkt-Haeufigkeit-von-Herpes-zoster-bei-ueber-70-Jaehrigen

Kommentar:

Die hier empfohlene Impfung für Herpes Zoster ist als eine mehr als fragwürdige Impfung anzusehen.

Das Virus überlebt intrazellulären nach einer Windpockeninfektion im Kindesalter und bricht im höheren Alter erst aus, wenn eine Abwehrschwäche vorliegt.

Als Alternativmediziner bemüht man sich zuerst die Abwehrschwäche zu beseitigen. Dann sollte normalerweise kein Herpes Zoster mehr auftreten können.

Die favorisierte Impfung beseitigt nicht die zu Grunde liegende Abwehrschwäche. Die Impfung ist deshalb nicht kausal zur Beseitigung der zu Grunde liegenden Erkrankung.

Es besteht aus alternativ medizinischer Sicht demzufolge nicht die geringste Notwendigkeit für eine derartige Impfung.

keine Hormone nach der Menopause

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

„Rockville – Frauen sollten nach der Menopause keine Hormonpräparate einnehmen, um sich vor chronischen Krankheiten zu schützen.

Diese Vorteile werden jedoch durch eine Reihe von Risiken aufgehoben. Unter einer kombinierten Therapie kam es häufiger zum invasiven Mammakarzinom, zu venösen Thromboembolien, zu einer koronaren Herzkrankheit sowie zu Demenz, Schlaganfall, Gallenblasenerkrankung und Harninkontinenz. Bei einer Monotherapie mit Östrogenen kommt es häufiger zu Thromboembolie, Schlaganfall, Demenz, Gallenblasen­erkrankung und Harninkontinenz.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/87016/Kein-sicheres-Timing-US-Leitlinie-lehnt-Hormone-zur-Krankheitspraevention-nach-der-Menopause-weiter-ab

Kommentar:

Vieles was der Schulmedizin bisher hoch und heilig ist wird nach und nach in Studien überprüft und als unwirksam erkannt. Dazu gehört auch das Märchen von der günstigen Wirkungen der Hormone nach der Menopause. Die so behandelnden  Ärzte vermuteten die Hormone könnten chronischen Krankheiten vorbeugen. Jetzt  vorgelegte Untersuchungsergebnisse kommen nicht zu dem Ergebnis.

Stattdessen wissen wir, dass Hormone erhebliche und teilweise gefährliche Nebenwirkungen haben können.

Aus alternativmedizinischer Sicht ist einer Behandlung mit Hormonen meist völlig unnötig. Das Repertoire eines Alternativmediziners umfasst ausreichend Behandlungsmöglichkeiten um Beschwerden nach den Wechseljahren angemessen zu lindern ohne Hormone einsetzen zu müssen.

Diese sollten nur in sehr begründeten Ausnahmefällen verordnet werden.

Betrachtet man diese Behandlung aus der Sicht der Lebensbeendigungsprogramme, kommen wir schnell zu der Einsicht, dass die chronischen Krankheiten Bestandteil der genetischen Disposition und letztlich der Lebensbeendigungsprogramme sind.

Wir wissen zwar, dass Hormone die genetischen Programme umschreiben können. Dass sie in der Lage sind Lebensbeendigungsprogramme um zu programmieren ist bisher jedoch noch nicht berichtet worden. Eine einfache Substitution dürfte dafür in keinem Fall ausreichen.

Wir wissen von Hahnemann, dass die homöopathischen Mittel in der Lage sind chronische Krankheiten zu heilen. Falls überhaupt wären sie zuerst in der Lage die Lebensbeendigungsprogramme um zu programmieren und das gesunde Leben zu verlängern.

Homöopathiekosten nicht erstatten

N-tv berichtet:

„Boom des Homöopathie-Marktes wohl vorbei

Für Gesundheitspolitiker ist die Homöopathie ein heikles Thema. „Man sollte den Kassen schlicht verbieten, die Homöopathie zu bezahlen“, erklärte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach noch im Jahr 2010. „Keine Äußerung zur Homöopathie“, heißt es nun aus seinem Büro. Ein SPD-Landesparteitag hatte im Mai gleichfalls ein Ende der Kostenerstattung gefordert. Außerdem solle es ähnlich wie seit kurzem in den USA Warnhinweise über fehlende Wirknachweise auf den Mitteln geben, da „weder ein sinnvolles Erklärungsmodell noch eindeutige Nachweise einer Wirksamkeit vorliegen“, heißt es in dem Antrag. Der SPD-Bundesparteitag überwies ihn vergangene Woche an die Bundestagsfraktion.“

https://www.n-tv.de/wissen/Sollten-Kassen-fuer-Homoeopathie-bezahlen-article20184998.html

Kommentar:

Die Erstattung der Homöopathiekosten durch gesetzliche Krankenkasse wird mit der Beliebtheit und der Nachfrage begründet.

Wenn Homöopathie aus der Erstattung der gesetzlichen Krankenkassen genommen wird bleibt nur noch die Behandlung mit Schulmedizin übrig. Die ist bei chronischen Krankheiten auf lange Sicht gesehen regelmäßig erfolglos. Damit wird den Patienten eine Alternative zur Schulmedizin genommen.

Das Homöopathie unwirksam ist, lässt sich in 80 % der vom niedergelassenen Homöopathen behandelten Fälle auf lange Sicht nachweisen.

20 % der Fälle haben eine langfristige Besserung zu verzeichnen.

So lange Geistheiler nach den Methoden von Scholten und Sankaran behandeln, werden die Ergebnisse der Homöopathie nicht besser. Das Gegenteil dürfte eher eintreten.

In der Schweiz haben immerhin mehr als 50 % der Stimmbürger für die Erstattung der Alternativverfahren durch gesetzliche Krankenkassen gestimmt.

Dabei darf nicht übersehen werden, dass die Homöopathen in der Schweiz keinesfalls Geistheilungsmethoden nach Scholten und Sankaran ausüben.

Dort dürften die Behandlungsergebnisse demzufolge wesentlich besser ausfallen als in Deutschland.

Die Homöopathen Deutschlands haben sich durch die Ersetzung der Homöopathie durch Geistheilung offenbar inzwischen selbst das Wasser abgegraben. Wie aus der Überschrift zu entnehmen ist dürfte die Nachfrage nach Homöopathie wegen der zunehmend schlechteren Behandlungsergebnisse eingebrochen sein.

Ein Verbot der Erstattung der Homöopathiekosten hätte sogar noch Vorteile. Diese Vorteile bestehen nicht etwa darin, dass Homöopathie unwirksam wäre. Der Vorteil ist darin zu sehen, dass mit Geistheilungsmethoden nach Scholten und Sankaran viel Schaden angerichtet werden kann. Die durch diese Herrn und ihre Schüler verwendeten homöopathischen Mittel sind in keiner Weise entsprechend der strengen Prüfungsrichtlinien des Herrn Hahnemann überprüft worden. Sie können deshalb nicht lediglich die Gesundheit verbessern, sondern auch schweren Schaden zufügen. Dazu verweise ich auf meinem Grundsatzbeitrag in diesem Blog.

Krebs nicht heilen, sondern die Entstehung verhindern

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

„Berlin – Eine effektive Krebstherapie ist häufig auf die Unterstützung durch das Immunsystem angewiesen. Der Nachweis von  tumorinfiltrierenden Lymphozyten im Tumorpräparat kann deshalb bei der neoadjuvanten Chemotherapie ein wichtiger Gradmesser für den Erfolg der Behandlung sein, wie eine Studie in Lancet Oncology (2017; doi: 10.1016/S1470-2045(17)30904-X) zeigt.

Bei genauerem Hinschauen zeigte sich, dass vor allem Makrophagen im Tumor ein Zeichen für eine schlechte Prognose bei der luminalen Brustkrebsform sind. Ein hoher Anteil Antikörper-bildender B-Zellen korrelierte dagegen mit guten Überlebenschancen.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/86950/Immunzellen-sagen-Heilungschancen-bei-Brustkrebs-voraus

Kommentar:

in der Schulmedizin setzt sich langsam bei einigen Ärzten die Auffassung durch, dass das Immunsystem für die Langzeitüberlebensrate bei Krebspatienten von erheblicher Bedeutung ist.

Dieser Ansatz wird von den Alternativmedizinern bereits seit Jahrhunderten verfolgt. Es ist insofern erfreulich, dass die Schulmedizin erneut von den Alternativmedizinern lernt.

Es besteht in diesem Punkt erstmalig Übereinstimmung zwischen Schul- und Alternativmedizin.

Die Schulmediziner haben tumorinfiltrierende Lymphozyten als positiver Gradmesser für die Überlebenszeit erkannt.

Daraus ließe sich möglicherweise ein objektiver Parameter für die Krebsabwehr des Organismus bestimmen. Die Untersuchung der Lymphozyten im Tumor kann als invasiver Eingriff nicht regelmäßig durchgeführt  werden.

Es wäre insofern erforderlich die Krebsaktivität der Lymphozyten anderweitig zu bestimmen.

Dafür liegen bisher keine Erkenntnisse vor.

Da nach alternativmedizinischer Auffassung Krebs bereits zehn Jahre vor dem Ausbruch erkannt und behandelt werden müsste, sollte sich die Forschung darauf konzentrieren einen Test zu entwickeln, mit dem die Krebsaktivität der Lymphozyten bereits zehn Jahre vor dem vermuteten Ausbruch eines möglichen Krebses bestimmt werden könnte.

Wenn das gelingen sollte, wären wir einen Schritt weiter bei der Bekämpfung chronischer Krankheiten und der Verlängerung der gesunden Lebensspanne des Menschen. Dann würden wir der Krebsentstehung nicht mehr hinterher laufen, sondern vorausschauend verhindern können. Nicht die Heilung von Krebs sollte das Behandlungsziel sein, sondern die Verhinderung.

Der Fall des Apothekers Peter S.

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

„Am 13. November begann vor dem Landgericht Essen der Prozess gegen den Bottroper Apotheker Peter S. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, von Januar 2012 bis November 2016 Arzneimittel für die Krebstherapie absichtlich zu niedrig dosiert, den Krankenkassen aber die volle Dosis berechnet zu haben. Daraus soll ein Gesamtschaden von rund 56 Millionen Euro entstanden sein. Außerdem soll Peter S. gegen Hygiene- und Dokumentationsvorschriften verstoßen haben. Der Schaden, den krebskranke Patientinnen und Patienten durch die falsch dosierten Medikamente davongetragen haben, wird sich wohl nicht nachweisen lassen. Ins Rollen brachte den Fall der kaufmännische Leiter der Apotheke. Er war beim Vergleich des Medikamenteneinkaufs und der Erstattung mit den Krankenkassen auf Ungereimtheiten gestoßen. Der Prozess gegen S. ist bis Mitte Januar angesetzt. Ihm droht eine mehrjährige Haftstrafe.“

https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=16&aid=195229&s=krebsmedikamente

Kommentar:

Der Apothekerfall kommt mir wie ein Kriminalfall vor über den lange diskutiert werden könnte.

Die Staatsanwaltschaft ist der Auffassung, es wäre ein Schaden in Höhe von 56 Millionen € entstanden sei, weil der Apotheker Medikamente zu niedrig dosiert und sich dadurch ein Vermögensvorteil verschafft hat.

Der Autor des Beitrages verweist schon mal darauf, dass sich ein Schaden für den krebskranken Patienten vermutlich nicht nachweisen lassen wird.

Dieser Auffassung kann ich mich als Alternativmediziner voll anschließen.

Möglicherweise hätte der Patient den geringsten Schaden gehabt wenn die Dosierung des Krebsmedikaments in homöopathischen Dosen erfolgt wäre. Dann hätte die Krankenkasse viel Geld eingespart und der Patient möglicherweise sogar eine längere Überlebenszeit gehabt. Das passt natürlich alles nicht in das Bild eines Schulmediziners. Er ist der festen Überzeugung, dass er mit handfester Chemie den Patienten einen Nutzen bringt.

Die erforderlichen Studien sind jedoch bis heute nicht angefertigt. Wir wissen also nicht ob die von den Krankenkassen teuer bezahlten Krebsmedikamente ab dem 50. Lebensjahr überhaupt eine gesunde Lebensverlängerung bewirken. Aus den Erfahrungen der Alternativmedizin ist das zu bezweifeln.

Die Patienten dürfen dem Apotheker also für seinen Betrug zum eigenen Vorteil möglicherweise sogar noch dankbar sein, falls sie durch die niedrigere Dosierung länger als vorgesehen überlebt haben sollten.

Klarstellung:

Mit diesem Beitrag soll keinesfalls Betrug im Gesundheitswesen unterstützt werden oder auch nur relativiert werden.

Der Betrug könnte jedoch andererseits bereits darin liegen, dass Krebsmedikamente ohne Lebensverlängerung für viel Geld den Krankenkassen Versicherten als obligatorische Belastung aufgebürdet werden.

Insofern darf der Beitrag als Anregung gewertet werden den behaupteten Nutzen teurer schulmedizinischer Medikamente auf eine Verlängerung der gesunden Lebensspanne des Patienten zu überprüfen und nicht auf temporärer Effekte, wie die zeitweilige Regression des Tumors, die trotzdem mit einem kürzeren, aber möglicherweise beschwerdereichen Leben verbunden sein kann. Gute Medizin sollte anders aussehen. Die Krebsvorbeugung sollte bereits bei erkennbarer Belastung 10 Jahre vor dem Ausbruch der Krankheit beginnen und auf die gesunde Krebsabwehr ausgerichtet sein.

Heilung bei Hämophilie?

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet über angebliche Heilung bei Hämophilie:

„Dies sei gleichzusetzen mit einer Heilung von spontan auftretenden Blutungen. „Eine FIX-Gabe ist für diese Patienten nur noch bei traumatisch bedingten Blutungen erforderlich, zum Beispiel bei Unfällen oder bei Operationen.“ Allerdings wurden auch Nebenwirkungen beobachtet, etwa der Anstieg von Leber­werten bei 2 Patienten, die aber behandelt werden konnten. Über die langfristigen Risiken dieser Gentherapie lassen sich derzeit noch keine Aussagen treffen.

Eine Phase-III-Studie muss zunächst bestätigen, dass auch längerfristig keine Nebenwirkungen, wie etwa erhöhte Leberwerte, auftreten. Die vorliegende Studie dürfte aber schon jetzt ein großer Schritt hinsichtlich einer Zulas­sung sein, sagt Fehse.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/86869/Haemophilie-Gentherapie-erstmals-wirksam

Kommentar:

Hier wird erneut das große Wort der Heilung vorschnell in den Mund genommen obwohl es wenige Sätze weiter bereits wieder relativiert wird.

Der Mangel an Heilungen von chronischen Krankheiten in der Schulmedizin führt schon bei vereinzelten Erfolgen zu vorschnellem Optimismus.

Aus alternativmedizinischer Sicht ist das Einbringen fremder genetischer Informationen in den Organismus als teilweise Aufgabe der systemischen Integrität anzusehen.

Diese ist wiederum wesentlicher Bestandteil der Alterungsvorgänge und führt dadurch gesetzmäßig und zielgerichtet zur Zerstörung des Organismus und damit verbunden zur Krebsentstehung.

Bevor bei Eingriffen in die Integrität des Organismus von Heilung gesprochen werden könnte wären die dadurch entstehenden Verluste der Integrität des Organismus zu untersuchen und in ihren langfristigen Auswirkungen zu bewerten.

Alleine das Ausbleiben spontan auftretenden Blutungen bei Hämophilie durch Gentherapie mit einer Heilung gleichzusetzen erscheint aus alternativ medizinischer Sicht abenteuerlich.