Theorie der Alterung

Hormonwirkung im Organismus bildlich dargestellt:

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Quelle: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=895222

1 Follicle-Stimulating Hormone – FSH

2 Luteinizing Hormone – LH

3 Progesteron

4 Estrogen

5 Hypothalamus

6 Pituitary gland

7 Ovary

8 Pregnancy – hCG (Human chorionic gonadotropin)

9 Testosteron

10 Testicle

11 Incentives

12 Prolactin – PRL

Theorie der Alterung:

Die Alterung scheint nach den von mir gemachten Beobachtungen einen Regelkreis zwischen dem Gehirn und den Gonaden zu bilden.

Die Alterung ist dabei wesentlich im abgesteckten Rahmen genetisch vorgegeben.

Sie lässt sich allerdings beeinflussen. Für die Mechanismen ist der Grundsatzaufsatz von erheblicher Bedeutung. Herr Geukens hat in seinem Krebsfall vorgestellt, wie der beschriebene Patient Herzbeschwerden (APS) und Schnupfen durch die homöopathische Behandlung mit Rhus tox. verschwanden. Im Gegenzuge bekam er nach längerer Behandlung Blasenkrebs.

Dieser Zusammenhang scheint von allgemeiner Bedeutung zu sein.

Es gibt bei den Alterungsvorgängen offenbar einen Zusammenhang von Entzündungsreaktionen und Krebsvermeidung. Das ist oft assoziiert mit Angriffen gegen das Nervensystem und führ zu Erkrankungen wie M. Alzheimer und M. Parkinson. Ein Gleichgewicht, welches sich beim Altern in Folge der Altersvorgänge verschiebt. Die Regeneration der Stammzellen dürfte von diesem Regelkreis gesteuert sein.

Auf der Gegenseite führt eine veränderte Entzündungsreaktion oft zum Verlust der Krebsüberwachung und zum Verlust der Integrität des Organismus.

Von der Evolution ist der Zusammenhang mit den Gonaden verständlich. Lebenswichtige Informationen aus dem Gehirn werden über die Keimbahnen an die nachfolgenden Generationen weiter gegeben. Deshalb ist anzunehmen, dass auch die Alterungsvorgänge aktiv über diesen Regelkreis geregelt werden.

Anmerkung: Die Ausführungen sind wie alle Gesundheitsthemen nicht zur Selbstbehandlung von Patienten gedacht oder geeignet.

Die (schöne heile) Welt der Frau Grams

Die Welt berichtet:

„Nur, für psychosomatische Leiden, sagt Grams, braucht man keine Zuckerkugeln. Eine Heilmethode, die eine geistartige Energie postuliert, kann nicht Teil der Medizin sein. Sie sieht es so: Die Homöopathie ist selbst ein Patient. Es fehlt ihr an Daten und Fakten, sie halluziniert und will ihre Krankheit nicht wahrhaben. Aber Krankheitseinsicht kann ein erster Schritt zur Genesung sein.“

https://www.welt.de/vermischtes/article147000535/Als-waere-ich-aus-einer-Sekte-ausgestiegen.html

Kommentar:

Wer bei Geistheilern für viel Geld Kurse besucht und Geistheilung statt Homöopathie lernt, kann hinterher nicht behaupten, dass er/sie Hahnemann verstanden hätte.

Das ist jedoch bei Frau Grams der Fall. Sie hat Kurse in übersinnlicher Wahrnehmung nach Scholten und Sankaran absolviert und sich einreden lassen, sie lerne Homöopathie.

Ihre Entscheidung in einer Klinik zu arbeiten war für ihre materielle Sicherheit die bessere Wahl.

Als Arzt für Homöopathie verdient man durch die mageren Sätze der Gebührenordnung so wenig Geld, dass es nicht zur Bestreitung der Existenz ausreicht.

Das hat jedoch wenig mit der Wirksamkeit der Homöopathie nach Hahnemann zu tun.

Wer übersinnliche Wahrnehmung nach Scholten und Sankaran lernen will, benötigt keine Homöopathie nach Hahnemann. Diese Vertreter nutzen für ihre Zwecke die homöopathischen Mittel, ohne zu wissen was und wie diese wirken. Das ist gefährliche Scharlatanerie, die keine Berechtigung hat und mehr Patienten schadet, als nutzt. Insofern hat Frau Grams die richtige Entscheidung getroffen und sich der Psychosomatik zugewandt.

Hier noch der obligatorische Hinweis auf die Schulmedizinkritik:

Gotzsche, P. C. (2014). Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität. München: Riva.

Dieses Buch sollte jeder Skeptiker lesen, bevor er meint Homöpathie kritisieren zu dürfen.

Vier Jahre kritischer Homöpathieblog

Vor vier Jahren erschien der erste Beitrag zur Homöopathie unter dem Titel:

Rezension: Dieter Zeh „Physik ohne Realität“ Lieber viele Welten als ein würfelnder Gott:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/rezension-dieter-zeh-physik-ohne-realitaet-lieber-viele-welten-als-ein-wuerfelnder-gott-11728920.html

In dem Beitrag wurden Parallelen von Homöopathie und Quantenphysik dargestellt. Es gab inzwischen tausende Leser dieses Blogs.  Die Zahl der Leser ist ständig gestiegen. Es sind im Durchschnitt 2.500 bis 5.000 Leser im Monat. Das Interesse ist also vorhanden. Die Leser sind in der ganzen Welt zu finden.

Ich hoffe mit meinen Seiten einen kritischen Beitrag zur Homöopathie zu leisten. Sie ist in den richtigen Händen ein gutes Werkzeug um die Gesundheit zu verbessern, in den falschen Händen kann sie jedoch auch erheblichen Schaden anrichten.

Wir alle haben hoffentlich viel beim Durcharbeiten des teilweise völlig neuen Stoffes einiges dazu gelernt, was für die eigene Arbeit von Bedeutung ist. Der Diskussionsstoff dürfte auch zukünftig nicht ausgehen. Fühlen Sie sich ermuntert selbst Beiträge zu den streitigen Themen zu schreiben. Setzen Sie sich mit den oft grundfalschen Annahmen der etablierten Schul- und Alternativ-Medizin auseinander, auch gerne in englischer Sprache.  Die interessanten Beiträge werde ich hier soweit wie möglich einstellen.

Kontakt: brunke@freenet.de

 

Lebenskraft reloaded

Hahnemann führt aus:

„Wahre Heilkunst ist jenes nachdenkliche Geschäft, was dem höhern Menschen-Geiste, der freien Ueberlegung, und dem wählenden, nach Gründen entscheidenden Verstande obliegt, um jene instinktartige und verstand- und bewußtlose, aber automatisch energische Lebenskraft, wenn sie durch Krankheit zu innormaler Thätigkeit verstimmt worden, mittels einer, dieser ähnlichen Affection, von homöopathisch ausgewählter Arznei erzeugt, dergestalt arzneikrank, und zwar in einem etwas höhern Grade umzustimmen, daß die natürliche Krankheits-Affection nicht mehr auf sie wirken könne und sie so derselben quitt werde, einzig noch beschäftigt bleibend mit der so ähnlichen, etwas stärkern Arzneikrankheits-Affection, gegen welche sie nun ihre ganze Energie richtet, die aber bald von ihr überwältigt, sie aber dadurch frei und fähig wird, wieder zur Norm der Gesundheit und zu ihrer eigentlichen Bestimmung, »der Belebung und Gesund-Erhaltung des Organisms« zurückzukehren, ohne bei dieser Umwandlung schmerzhafte oder schwächende Angriffe erlitten zu haben. Dieß zu bewirken, lehrt die homöopathische Heilkunst.“

[Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst (6. Auflage). DB Spezial: Samuel Hahnemann: Gesammelte Werke, S. 21570

(vgl. Organon-6, S. 38)]

Für die Anhänger einer psycho-geistartigen Homöopathietheorie wiederholte ich die Kernaussage:

„instinktartige und verstand- und bewusstlose, aber automatisch energische Lebenskraft,“

Das sind nach Hahnemann die Attribute der Lebenskraft, die wir mit der Homöopathie beeinflussen:

Instinktartig – auch bei einfachsten Lebewesen vorhanden, läuft nach einem einfachen Reiz-Reflexschema ab

Bewusstlos: lässt sich nicht durch Psychotricks, Joga, Gottesglauben, Esoterik usw. beeinflussen

Automatische Lebenskraft: funktioniert wie ein heute noch nicht existierender Quantencomputer automatisch nach einem einfachen Reiz-Reflexschema.

Nicht materiell: Keine Steuerung über die mechanistische Rezeptor-Bindungstheorie der Pharmakologen mit angeblich chemischen Gleichgewichten, also quantenartige Steuerung über computerartige Programme.

Kommentar:

Die Lebenskraft wird von Hahnemann als dumm angesehen. Wir könnten mit unserem Verstand die Lebensvorgänge viel besser steuern. Dafür gibt es nach seinen Aussagen die Homöopathie.

Es ist aus den Zeilen deutlich zu entnehmen, wie weit sich die heutigen Homöopathen von Hahnemann entfernt haben, wenn sie von einem horoskopartigen Periodensystem der Elemente ausgehen, indem jedes Element einer bestimmten Entwicklungsstufe des Menschen entsprechen soll.

Die Lebenskraft macht zwar gewisse Entwicklungen in der Ontogenese durch. Diese werden jedoch nicht durch irgendwelche Elemente repräsentiert.

Eine Zuordnung des Periodensystems zu menschlichen Entwicklungsstufen ist durch keine Erfahrung zu belegen. Hahnemann hat solche Spekulationen verworfen.

Und er beschreibt auch sehr genau, weshalb die Lebenskraft keine psychischen Qualitäten aufzuweisen hat. Sie läuft nach einem einfachen Reiz-Reflexschema ab und ist nach seiner Auffassung deshalb als einfach und sogar als dumm anzusehen.

Wer sich selbst als dumm ansehen möchte, kann seine Lebenskraft mit der Psyche in Verbindung bringen, wie das heute bei zahlreichen Homöopathen geschieht.

Die Datenverarbeitung im Gehirn ist jedoch weit mehr als die Lebenskraft zu bieten hat. Da muss Hahnemann unumschränkt zugestimmt werden.

Die Lebenskraft sorgt für unsere materielle Existenz. Wenn wir sie von unserem Verstand her regeln wollten, wäre die Menschheit bereits ausgestorben, wie das bei der Abtreibungsdebate zu erkennen ist.

Zusammen gefasst lässt sich sagen, dass die von der Homöopathie zu beeinflussende Lebenskraft keinen Charakter oder psychische Symptome aufzuweisen hat.

Sie macht sich lediglich durch das Funktionieren der Lebensvorgänge bemerkbar.

Wenn wir Arzneimittelprüfungen durchführen, können wir deshalb nicht vorrangig auf die angeblich psychischen Symptome achten, sondern auf die von der Lebenskraft gesteuerten pathologischen Symptome. Anders können wir nicht den Wirkungskreis eines homöopathischen Arzneimittels erkennen.

Die heutige angebliche Psychohomöopathie hat mit Homöopathie nichts zu tun, aber sehr viel mit esoterischem Aberglauben.

Theoriebildung in der Homöopathie fehlerhaft

In Weiterbildung Homöopathie Bd. F S. 46 schreibt Herr Bleul: „Wer sich allerdings an die Grundregel hält, die gegenwärtige im Vordergrund stehende Krankheit in der Gesamtheit ihrer Symptome zu behandeln und die Arzneiwahl nicht mit Symptomen zu verquicken, die aktuelle nicht relevant sind, kann die oft verwirrenden Miasmen-Theorien vernachlässigen.“

Zuvor wird Herr Klunker als Kritiker der Miasmentheorie aufgeführt.

Im Lernziel wird dann jedoch ausgeführt:

„Die Hypothesen von Hahnemann und J. H. Allen zur Mischung der Miasmen kennen und ihre Bedeutung für die therapeutische Praxis einschätzen können.“

Diese Miasmentheorie muss heute als unwissenschaftlich zurück gewiesen werden.

Das erklärte Lernziel führt den jungen Arzt vom Problem der homöopathischen Behandlung weg.

Es geht nicht darum eine miasmatische Belastung zu erkennen oder die Gesamtheit der Symptome. Beides führt nicht zur Heilung einer chronischen Krankheit.

Gibt es denn dann überhaupt eine Möglichkeit chronische Krankheiten zu heilen?

Wie chronische Krankheiten durch die Natur geheilt werden, haben die alten Ärzte Hippokrates, Asklepios und Mesmer vorgeführt und zwar ohne jemals Homöopathie gelernt zu haben.

Mit Homöopathie sollten wir deshalb nicht hochtrabenden Spinnereien nachjagen, sondern uns an die naturgemäßen Heilungsregeln der alten Ärzte halten.

Das ist in der heutigen Theoriebildung ausgeklammert, wenn hinter Miasmen und Symptomen hinterher gejagt wird und jeder versucht den anderen mit Spinnereien zu übertreffen (Scholten, Sankaran).

So bleibt die Gesundheit der Patienten auf der Strecke.

Dazu muss ausgeführt werden, dass die Gesamtheit der Symptome, die angeblich erhoben werden sollen, bereits zu Hahnemann Zeiten überwiegend auf Placebosymptomen beruht. Die Erhebung von Placebosymptomen wie bei Herrn Scholten und Sankaran erhellt nicht das Wesen der chronischen Krankheit. Das führt bei Herrn Scholten allenfalls zu einer einfältigen psychologisierenden Erbauung über die eigene angenommene Genialität. Das ist im vorangehenden (Video) Beitrag gut erkennbar.

Das erste Ziel eines Arztes für Homöopathie muss darin bestehen die pathologischen Symptome eines homöopathischen Mittels am Gesunden zu prüfen in Form einer Arzneimittelprüfung.

Danach kann ich mich an die Aufgabe wagen die pathologischen Symptome des Patienten einschließlich der angeborenen pathologischen Symptome zu erfassen und mit Hilfe des zugegebener Maßen schwierig zu findenden heilkräftigen Mittels vorsichtig in die Richtung zu beeinflussen, wo dem Patienten etwas mehr Beschwerdefreiheit und ein längeres Leben möglich wird.

Die Annahme eines Miasmas geht davon aus, dass es eine Art von Ansteckung gibt, welche die Gesundheit beeinflussen würde und zu chronischen Krankheiten führt.

Mit unseren heutigen Erkenntnissen wissen wir, dass die Mehrheit der chronischen Krankheiten nicht durch Ansteckung, sondern durch Vererbung übertragen werden und nicht zu übersehen auch durch Impfungen und sonstige Unterdrückung von akuten Krankheiten begünstigt werden.

Die Miasmentheorie ist demzufolge nicht mehr zeitgemäß.

Die Gesamtheit der Symptome ist unbrauchbar, weil sie überwiegend auf Placeboprüfungssymptomen beruht. Der von Vithoulkas gepriesene angebliche Charakter homöopathischer Mittel existiert in der Realität nicht und ist weder beim Patienten noch beim Mittel erkennbar. Wenn er existieren würde, wäre er nicht verwertbar, da er nicht feststehend, sondern flexibel ist und von dem Erkrankungsstand ständig beeinflusst wird. Er lässt sich nicht zur Grundlage einer homöopathischen Behandlung machen.

Die in der Homöpatieausbildung gelehrten Ansätze sind nicht geeignet die Gesundheit des Patienten herzustellen.

Von den Gefahren für die Gesundheit durch diese Methoden habe ich bereits früher Ausführungen gemacht. Davon ist in der Homöopathieausbildung bis heute nicht die Rede.

Die Kopfschmerz-Tabelle(Tablette) nach Scholten

Herr Scholten hat eine Eingebung gehabt, als er seine Theorie des Periodensystems aufgestellt hat: Eureka, er hat es gefunden!

Dass wofür alle anderen Jahrelang brauchen, um wenigstens einigermaßen zurecht zu kommen, ist per Blitzeingabe gefunden worden (3,47 min). Plötzlich gab es da die Idee, es muss ein Entwicklung sein, von Wachstum und wieder runter gehen. Hier erläutert Herr Scholten seine „klaren nachvollziehbaren und einsichtigen“ Gründe, mit welchen er die Mittelwahl meint zu betreiben.

Ich muss gestehen, mir sind die klaren einsehbaren Gründe bei Herrn Scholten verborgen geblieben. Dafür kann ich lediglich erkennen, dass sein gesamtes System aus der Astrologie gestohlen wurde. Also doch klare und einsehbare Gründe.

Homöopathische Astrologie wäre wohl der bessere Name, als Homöopathie nach Hahnemann.

https://www.youtube.com/watch?v=trohvhRcJ3A

https://www.google.de/search?q=periodensystem+hom%C3%B6opathie+scholten&biw=1536&bih=764&site=webhp&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwiOg4iN3djPAhWCPhQKHdF8BNMQ7AkIQw&dpr=1.25

Wenn ich die astrologischen Tabellen (Tabletten) sehe denke ich damit kann man bestimmt auch heilen: Die Kopfschmerzen, welche diese Art von Astrologie erzeugt. Wenn ich vorher schon Kopfschmerzen habe, lese ich die Tabelle bekomme noch mehr Kopfschmerzen und schon wird nach dem Simileprinzip der Kopfschmerz geheilt.

Bei Frau Grams das Studium dieser Astrologie leider nicht zu Kopfschmerzen geführt, sondern zur Einstellung der Tätigkeit als ärztliche Homöopathin. Da wären die Kopfschmerzen wohl besser gewesen.

Die Verrückten springen im Nachthemd vom Eifelturm

Wissenschaft ist offenbar immer mit Opfern verbunden. Hahnemann war derjenige, der sowohl die Gefahren der Homöopathie als auch deren einmalige Chancen begriffen hatte.
Sehen wir uns die Luftfahrt an, erinnert uns das an die heutige Homöopathie:

„Frühe Filmdokumente zeigen Möchtegern-Piloten, die mit hölzernen Geräten auf dem Rücken todesmutig über Abhänge plumpsen. Einige Flugbegeisterte stürzten sich sogar in der wahnsinnigen Annahme vom Eiffelturm, sie könnten mit ihren flatterigen Stoffflügelchen in die Geschichte eingehen – Todesmeldungen statt der erhofften Schlagzeilen waren das Ergebnis.“
http://www.spiegel.de/panorama/flugpioniere-vom-ikarus-zum-ueberflieger-a-278412.html

Heute sagen wir, das war ein Verrückter, der mit einem Stofffetzen vom Eifelturm sprang und unten nur noch als Leiche einschlug, um den Boden zu verdichten.
Werden das unsere Nachfahren nicht genauso für heutigen Homöopathen und Schulmedizin sagen?
Sie springen vom Eifelturm mit einem Stofffetzen und meinen Wissenschaft zu betreiben?
Wenn jemand lebensmüde ist, kann ich nachvollziehen, wieso er sich umbringt. Aber größenwahnsinnige Homöopathen und Schulmediziner, die nicht einmal verstehen, was sie treiben, bringen sich und ihre Patienten um?
Wir sollten uns die Bilder des Wahnsinnigen, der dort sehr, sehr zögerlich, aber mit dem Größenwahnsinn gezeichneten Unvermögen in dem Videos ansehen.

Irgendwie muss er wohl seinen eigenen Wahnsinn erfasst haben, denn das Verdrängen des Wahnsinns dauerte lange, bis er sich den Todesstoß gab. Er dachte natürlich, er ist das Genie, dass nun den Durchbruch für die Menschheit geschafft hat. Alles ganz einfach, nur Stofffetzen und losfliegen. Kritik ist unerwünscht und wird bekämpft.
Er ist eine Mahnung für die heutigen Homöopathen und Schulmediziner.

Hier ist der Todessprung des Herrn Franz Reichelt zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=FBN3xfGrx_U

Hahnemann hat die Gefährlichkeit homöopathischer Mittel an sich selbst erprobt, bevor er sie Patienten zugemutet hat.
Davon sind wir in der heutigen Homöopathie weit entfernt. Herr Franz Reichelt läßt schön grüßen.

Autismus und ADHS in Verbindung mit der Darmflora

Das Ärzteblatt berichtet über den Zusammenhang zwischen Darmflora und Autismus.

„Houston – Der Nachwuchs von adipösen Mäusen zeigt autistische Verhaltensweisen, die Forscher in Cell (2016; 165: 1762-1775) auf eine Veränderung der Darmflora der Tiere zurückführen. Tatsächlich konnte das Verhalten der Tiere durch die Fütterung mit bestimmten Milchsäurebakterien teilweise normalisiert werden. Dabei kam es zu einem Anstieg der Oxytocin-Werte und einer emotionalen Lernreaktion im Gehirn.“

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/68188/Probiotikum-bessert-autistisches-Verhalten-von-Maeusen

Mit den Tierversuchen wurde aufgezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen dem Immunsystem, der Darmflora und den Gehirn existiert.

Nach der alternativmedizinischen Auffassung dürfte Autismus und ADHS unter Umständen durch einen Angriff des Immunsystems gegen das eigene Gehirn zustande kommen. Sofern sich diese Theorie in den weiteren Untersuchungen als richtig erweisen sollte, wäre der Schlüssel für eine ursächliche Autismusbehandlung gefunden.

Daraus lassen schlussfolgern:

  • Von Autismus und ADHS betroffene Kinder sollten probiotische Nahrungsmittel mit lebenden Bakterien verzehren.
  • Es gibt zur Unterstützung der Behandlung pharmakologisch hergestellte Bakterienpräparate.
  • Es sollten weitere immunstimmulierende Maßnahmen unterbleiben, wie weitere Impfungen und pharmakologische immunwirksame Präparate.

 

Wenn da nicht der Tod dazwischen gekommen wäre,

wäre er der berühmteste Heiler aller Zeiten geworden.

Ich zitiere hier zu Erich Körbler:

„Völlig überraschend erlag Erich Körbler am 2. März 1994, mitten in seiner fruchtbarsten Periode der Weiterentwicklung seiner Lehre und der Erforschung verschiedener Geräte zur Verbesserung der energetischen Situation der Umwelt, einem Herzinfarkt. Der frühe Tod des genialen Lebens-Energie-Forschers und Entwicklers Erich Körbler verhinderte auch, dass er die Früchte seiner Arbeit und die Bestätigung seiner Lehre miterleben durfte, wie sie dann 10 (!) Jahre später in den Jahren 1998 und 1999 durch die wissenschaftlichen Veröffentlichungen rund um die Gletschermumie „Ötzi“, mit dem allgemeinen Tenor, dass die Tätowierungen des Eismanns zu therapeutischen Zwecken erfolgt sein müssen, dargelegt wurden.“

http://www.natur-wissen.com/neue-homoeopathie-nach-erich-koerbler_universalrute/erich-koerbler/

Das erste Kriterium einer wissenschaftlichen Medizin besteht nach meiner Definition nicht darin irgendein Symptome zum Verschwinden zu bringen, wie das in der Schulmedizin zum Dogma erhoben wurde, sondern die Lebensspanne eines erfüllten und sinnreichen Lebens zuerst zu ermöglichen und dann zu verlängern. Da bedeutet letztlich die richtigen Symptome zur richtigen Zeit entwickeln zu dürfen und nicht unterdrücken zu lassen, im Sinne einer dynamisch fluktuierenden Lebenskraft.

Ob das bei Herrn Körbler der Fall war, kann ich den Ausführungen nicht entnehmen.

Auffällig ist, dass er an einem Herzinfarkt gestorben ist im geradezu jungendlichen Alter von 55 Jahren (1938 bis 1994).

Ich habe die in dem Tagungsband zur 6. Körbler-Tagung 2003 zitierten Methoden nach Penzel ebenfalls zu Beginn meiner medizinischen Ausbildung 1985 gelernt und damit gute Erfolge erzielt. Das bezog sich überwiegend auf Schmerzerkrankungen und Bewegungseinschränkungen und ist stark an die chinesische Akupunktur angelehnt.

Die Wünschelrutenausbildung habe ich ebenfalls gemacht, konnte jedoch eine erfolgreiche Anwendung auf die Homöopathie nie feststellen, auch nicht bei den Lehrern dieser Methoden.

Soweit die Akupunktur und andere Körblermethoden auf die Homöopathie angewendet werden, sind sie nicht wirksam und können sogar schädlich sein. Andere Geistheiler sind Scholten und Sankaran, was bereits ausführlich dargestellt wurde.

Eine gute wissenschaftliche Medizin zeichnet sich gerade durch ein langes und gesundes Leben für den Patienten aus.

Wer die Körblermethode lernen will, muss sich darüber im Klaren sein, dass sie bei ihm selbst kein längeres gesundes Leben ermöglicht hat und darüber hinaus auch was die Einbeziehung der Homöopathie betrifft gefährlich für die Patienten werden kann. Wer seine Methode als reine Geistheilung betreibt, was keine Einbeziehung von homöopathischen Mitteln umfassen darf, liegt auf der relativ sicheren Seite. Seine Methode kann als Geistheilung oder Psychotherapie gewertet werden.

Die dazu aufgestellten Theorien, wie E-Smog-Belastung, energetisch-therapeutische Radioästesie halten alle einer naturwissenschaftlichen Überprüfung nicht stand, sind jedoch bestens geeignet um Placebotherapien mit einem gut klingenden Namen zu versehen und dem Patienten zu verkaufen.

Nur gesund alt wird man mit diesen Methoden leider nicht. Sie bewirken wie alle Placebotherapien im besten Fall eine Verringerung von Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen. Bei chronischen Krankheiten versagen solche Methoden, soweit die Ursache damit behandelt werden soll.

Wir erinnern uns an Paracelsus, der mit 47 Jahren an einer Quecksilbervergiftung starb, als er die Elemente der Unsterblichkeit ausprobieren wollte. Paracelsus wollte sich offenbar durch die Zuführung der drei Elemente Quecksilber, Schwefel und Salz selbst heilen und zu einem längeren Leben verhelfen. Er führte sich dabei nachgewiesener Maßen selbst so viel Quecksilber zu, bis er im noch fast jugendlichen Alter von 47 Jahren an seiner Selbstmedikation starb. Seine Vorstellung die starke Verdünnung mache aus einem Gift ein Heilmittel hat gerade beim Quecksilber nicht funktioniert.

Wer selbst die Unsterblichkeit als sein Lebensziel in Angriff genommen hat, sollte zuerst einmal die Ergebnisse der Altersforschung zur Kenntnis nehmen. Die besagen, dass unser Tod bereits im Erbmaterial genetisch fest einprogrammiert ist und sich nicht so einfach umgehen lässt. Dass es im Tierversuch bereits gelungen ist, die Lebensspanne von Fadenwürmern auf das Doppelte zu verlängern, lässt allerdings die Hoffnung nicht aufgeben, wir könnten es auch eines Tages schaffen unsere Lebensspanne zu verdoppeln. Mit der Körbler- und Paracelsusmethode sind wir dabei jedoch auf dem Holzweg. Basische Bäder, Darmwaschungen, Entstörung angeblicher Störfelder und was sich das Heilpraktiker alles einfallen lassen um Geld zu verdienen, ist alles ungeeignet um die genetische Programmierung unseres Lebensendes umzustimmen. Sie sind nur gut für den Geldbeutel des Geistheilers.

Die Wimps sind wichtiger, als die Endewa

Mit Milliarden Euro werden WIMPS Teilchen gesucht: Vergeblich.

http://www.nzz.ch/wissenschaft/astronomie/dunkle-materie-extrem-scheue-gesellen-ld.107072

Muss deshalb die gesamte Physik umgeschrieben werden?

Mein Vorschlag besteht darin nicht die Wimps als angebliche Träger der Schwarzen Materie zu suchen, sondern die Endewa. Das ist die Abkürzung für Energie der Wasserstoffbrückenbindung. Sie lässt sich bisher nicht messen und bildet vermutlich die Grundlage für die Informationsverarbeitung in jedem Lebewesen. Die Endewa müsste den Forschern also wichtiger sein, als die hypothetisch vorhandenen Wimps, die sich selbst mit teuerster Technik nicht nachweisen lassen.

Hier haben wir einen Fall, wie die Forschungsgelder nach Belieben fragwürdig investiert werden. Es geht dagegen bei der Endewa um die Grundlagen unserer Gesundheit und unseres Lebens, nicht um ein fernes Schöpfungswerk. Das Verständnis unseres eigenen Lebens wäre wohl zuerst wichtiger, als über den Bart Gottes in Form von Wimps nachzudenken und Experimente zu machen.