der Tod durch Pharmazeutika

Das Deutsche Ärzteblatt führt aus:

„Im März 2017 hatte das Bundesverwaltungsgericht überraschend entschieden, in einem „extremen Einzelfall“ dürfe der Staat den Zugang zu einem Betäubungsmittel nicht verwehren, das dem Patienten eine würdige und schmerzlose Selbsttötung ermögliche. Voraussetzung für eine solche Notlage sei, dass eine andere zumutbare Möglichkeit zur Verwirklichung des Sterbewunsches nicht zur Verfügung stehe.

Die Bundesregierung verweigere die Umsetzung des Urteils „aus Respekt vor dem Bundesverfassungsgericht“, sagte Spahn der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Karlsruhe prüft den Angaben zufolge, ob das im November 2015 beschlossene Verbot der geschäftsmäßigen Suizidbeihilfe mit dem Grundgesetz vereinbar sei. Der Minister sagte, die Position der Bundesregierung „im Lichte dieser Entscheidung“ zu überprüfen. Nach seiner Rechtsauffassung könne ein Suizid keinen medizinischen Nutzen haben.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97743/Staatliche-Sterbehilfe-Spahn-verteidigt-Nichtumsetzung-hoechstrichterlichen-Urteils

Kommentar:

Das Bundesverwaltungsgericht hat eingeschränkt Sterbehilfe über den Zugang durch pharmakologische Präparate zugelassen.

Vermutlich wird diese Auffassung vom Bundesverfassungsgericht bestätigt werden.

Aus alternativ medizinischer Sicht besteht keine Notwendigkeit pharmakologische Präparate zur Selbsttötung zuzulassen.

Wir haben in den Beiträgen zu den Lebensbeendigungsprogrammen herausgearbeitet, dass der lebendiger Organismus von der Evolution bereits zwei zuverlässig arbeitende Lebensbeendigungsprogramme einprogrammiert hat die mit einer statistisch Wahrscheinlichkeit das Leben zu einem bestimmten Zeitpunkt absolut sicher beenden.

Durch diese Programme wird von Natur aus niemand 980 Jahre.

Wer die Mühe des Lebens scheut neigt vielleicht dazu es von sich aus zu beenden und damit in den Schöpferplan Gottes einzugreifen.

Genauso wie es eine Anmaßung ist Leben an Gottes Stelle erschaffen zu wollen, genauso ist es eine Anmaßung  Leben an Gottes Stelle beenden zu wollen. Vor dieser Anmaßung scheuen die Gerichte offenbar nicht zurück.

Es ist zwar auch eine Anmaßung das Leben an Gottes Stelle verlängern zu wollen. Diese Möglickeit ist von der Evolution jedoch beim Menschen bereits vorgesehen und kann nicht als gotteswidrig angesehen werden.

Der Mensch verfügt über umfangreiche Mechanismen, die ihm ein langes Leben ermöglichen könnten, wenn er es nicht in seiner eigenen Dummheit immer wieder neu zerstören oder zumindest verkürzen würde. Die Selbstzerstörung durch Dummheit ist vom Evolutionsplan Gottes jedoch vorgesehen und kann unterschiedlich bewertet werden, auch wenn wir meinen die Dummen vor ihrer eigenen Dummheit schützen zu wollen. Mit dieser Aussage soll kein lebender Zeitzeuge angesprochen sein.

Die Frage, ob ein Suizid medizinischen Nutzen habe, stellt sich in Anbetracht dieser Ausführungen hoffentlich nicht mehr.

Suizidbeihilfe mit Giften gehört verboten. Wer sich das Leben nehmen möchte sollte das machen, was früher selbstverständlich war: Nichts mehr essen und Trinken. Das ist vielleicht anstrengend, überlässt dem Kandidaten jedoch so viel Zeit zum Nachdenken über sein gotteswidriges Treiben, dass er es sich auch gerne anders überlegen kann und statt sich umzubringen vielleicht in eine gemeinnützige Einrichtung geht um für andere Menschen nützlich zu sein, natürlich nur soweit das möglich ist.

Hier können wir von Indien und den Sikh viel lernen.

Das ewige Leben oder der ewige Tod

Die NZZ diskutiert die Grundfragen des Lebens:

„Noch grausamer findet Strasser aber die finale Option des immerwährenden Lebens: «Jenes wäre abgrundtief sinnlos, weil bloss noch gelebt würde, um nicht zu altern, nicht krank zu werden.» Das sich daraus nährende paradoxe Credo fasste er im Schlusssatz zusammen: «Ich lebe, um nicht zu sterben.» Martin Meyer, Moderator und ehemaliger NZZ-Feuilletonchef, gab den Ball den weiteren Podiums-Gästen Tanja Krones, Ärztin Klinische Ethik am Universitätsspital Zürich, sowie Josef Reichholf, Zoologe und Evolutionsbiologe, weiter.“

https://www.nzz.ch/zuerich/wer-tut-sich-ewiges-leben-an-ld.1420069

Kommentar:

Das immer währende Leben soll Abgrund tief sinnlos sein, sinnlos weil  gelebt würde um nicht zu sterben und nicht krank zu werden.

Die Diskussion geht an der Frage des persönlichen Lebenssinns vollständig vorbei. Wir haben in den letzten Beiträgen herausgearbeitet, dass das Leben, also konkret unser eigenes individuelles, von vornherein nicht mit einem Lebenssinn versehen ist. Wir müssen uns diesen selbst schaffen, wenn wir nicht orientierungslos durchs Leben gehen wollen und zum Schluss fragen: Was ist Leben?

Wenn sich nun  gerade viele junge Menschen in ihrer Orientierungslosigkeit vornehmen sie wollen (zuerst oder lediglich) Leben um nicht zu sterben ist das aus deren Sicht durchaus verständlich. Solange dieser nachvollziehbare Lebenssinn des nicht sterben Wollens nicht durch einen besseren Lebenssinn ersetzt wird hat er durchaus eine Berechtigung und ist besser als eine Orientierung an einer sonstigen kommunistischen oder kapitalistischen Ideologie.

Die Religionen der Welt gehen jedoch nicht ohne Grund auf Gott als den Schöpfer des Himmels und der Erde ein und begründen ihren Glauben damit. Sobald der Glaube an Gott als den Schöpfer des Himmels und der Erde abgelehnt wird und durch Ideologien,  Aberglauben oder Selbsterhebung zu Gott ersetzt wird, gibt es im Leben der so Abergläubigen keinen wirklichen Lebenssinn. Eine Ideologie glauben heißt immer Unsinn glauben, was wir vom Glauben an den Schöpfer des Himmels und der Erde nicht behaupten können. Der Schöpfer selbst ist kein Unsinn, Unsinn ist der Glaube an menschliche Eigenschaften des Schöpfers.

Leben um nicht sterben zu müssen ist für sich genommen nicht geeignet einen tragfähige  Lebenssinn zu bieten. Wenn die Zielstellung  des nicht sterben Müssens kombiniert wird mit  dem Wissen von Gott (nicht dem Glauben an Gott) als den Schöpfer des Himmels und der Erde  ergibt sich daraus eher ein tragfähiger Glauben.

Von Gott als den Schöpfer zu wissen heißt letztlich sein eigenen Leben aus dessen Sicht zu leben oder die Gegenposition einzunehmen als den Zerstörer der Werke Gottes.

Wenn wir das Leben verlängern wollen, müssen wir die Lebensbeendigungsprogramme umprogrammieren und nicht darauf hoffen, dass Gott irgendwann unser Leben verlängert. Er hat es so eingerichtet, dass nur wenige älter als 90 Jahre werden und sieht sich für derartige Wünsche nicht zuständig.

Der Schlaganfall als Lebensbeendigungsprogramm

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

Exeter/England – Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, erkranken in der Folge deutlich häufiger als andere Menschen an einer Demenz. Dies geht aus einer aktualisierte Metaanalyse in Alzheimer’s & Dementia (2018; doi: 10.1016/j.jalz.2018.06.3061) hervor.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/97603/Schlaganfall-verdoppelt-Demenzrisiko

Kommentar:

Hier im Blog wurde bereits regelmäßig drauf aufmerksam macht, dass die Schulmedizin gerne Ursache und Wirkung verwechselt.

Die Aussage ein Mensch, der einen Schlaganfall erlitten hat, erkranke deutlich häufiger an Demenz verwechselt Ursache und Wirkung.

Nach der Theorie der Lebensbeendigungsprogramme greift das Immunsystem im Sinne der chronischen Krankheiten von Hahnemann ab einem vorprogrammierten und nicht feststehenden Alter den eigenen Organismus an um Ihn dem Tode zuzuführen, wie das von der Evolution her vorgesehen ist. Früher sagte man dazu Gott.

Dieser Angriff kann sich bei einem Teil der Menschen gegen die Arterien richten und zu Gefäßerkrankungen führen, unter anderem auch zu Schlaganfall im Sinne einer Hirnblutung.

Zuerst stellt sich also eine Erweichung der Arterien ein, die durch das eigene Abwehrsystem verursacht wird.

Da dieser Angriff nicht lediglich gegen die Arterien gerichtet ist, sondern auch gegen das Gehirn, geht dieser Angriff gleichzeitig mit einer Neigung zu Demenz einher. Die Hirnleistungen werden verringert, der Organismus stirbt langsam ab.

Die Ursache für Demenz ist also nicht der Schlaganfall, sondern die Lebensbeendigungsprogramme, die sowohl den Schlaganfall, als auch die Demenz verursachen. Eine Erkrankung als die Ursache der anderen anzusehen ist also nicht möglich.

Die Ursünde bei Kent

Die Skeptiker erklären Kent wie folgt:

„Kent war ein gläubiger Mensch. Nach dem Tod seiner zweiten Frau befasste er sich mit dem schwedischen Naturwissenschaftler und Mystiker Swedenborg.[7] Swedenborg hatte nach einem Erweckungserlebnis geäußert, „Gott“ habe ihm mitgeteilt, er solle eine neue Kirche gründen, wie es in der Apokalypse des Johannes verheißen sei. In der homöopathischen Literatur beschäftigen sich viele Schriften mit dem Einfluss Swedenborgs auf Kent und damit auf die Homöopathie.[7][8][9][10] Kent war der Ansicht, Homöopathie und Glaube seien nicht zu trennen[B 6] und ging davon aus, nur ein gläubiger Mensch könne Homöopath werden.[B 7][6] Gesundheit und Krankheit waren für Kent eine Frage der Moral.[B 8][B 9][B 10] Den Ursprung aller Erkrankungen, die durch „Psora“ ausgelöst wurden[B 11] (lt. Kent ca. 85%), gehe auf den Sündenfall im Paradies zurück:

Hier sei nur gesagt, dass sie [Anm: die Psora] zusammenhängt mit dem ersten großen Fehltritt des Menschen, der Ursünde, welche die erste Krankheit des Menschen gewesen ist, ich verstehe darunter die geistige Aberration, diesen Primärzustand, der der gesamten menschlichen Rasse die Anfälligkeit für die Psora einbrachte und welche ihrerseits die Grundlage für alle weiteren Krankheiten gab.[11]

Nach Kents Ansicht ist jeder Mensch von Geburt an krank und die Homöopathie dient dazu, ihn gesund zu machen.[B 12][B 13][B 14][B 15]

http://www.homöopedia.eu/index.php/Artikel:James_Tyler_Kent

Kommentar:

An den Äußerungen des Herrn Kent zur angeblichen Ursünde, wie sie von den Kirchen auch in der Gegenwart zum Teil noch gepredigt werden, sieht man deutlich, dass er sich nicht von den religiös philosophischen Vorstellung seiner Zeit befreien konnte.

Richtig ist die Auffassung von Herrn Kent, dass jeder Mensch von Geburt an krank ist und die Homöopathie dazu dient ihn gesund zu machen. Das bedarf jedoch einer Erläuterung. Hahnemann sprach von einer schlummernden Psora. Das meint, eine chronische Krankheit tritt in Abhängigkeit vom Lebensalter plötzlich hervor, die vorher nicht ansatzweise zu erkennen war.

Das ist jedoch ganz typisch für alle chronischen Krankheiten.

Nichts zu tun hat das hingegen mit einer angeblichen Ursünde. Die chronischen Krankheiten haben nur einen Sinn wenn sie evolutionsbiologisch als Lebensbeendigungsprogramme angesehen werden. Dann dienen sie zur Begrenzung der Lebensspanne und zum Räumen von Ressourcen für die Nachfahren.

Wer sich gegen die chronischen Krankheiten stellt und versucht sie zu heilen stellt sich gegen die evolutionären Lebensbeendigungsprogramme und damit letztlich auch gegen Gott, egal was darunter verstanden werden soll.

So weit ging Herr Kent jedoch nicht. Er war der Auffassung man könne diese Lebensbeendigungsprogramme homöopathisch heilen. Die relativ kurze Lebensspanne, die er selbst hatte, wurde durch seine eigene Homöopathie offenbar nicht unbedingt verlängert. Er wurde nach den obigen Ausführungen 67 Jahre alt (geb. 31. März 1849, verst. am 06. Juni 1916). Wenn Homöopathie in der Lage wäre Lebensbeendigungsprogramme erfolgreich abzuschalten, würde ich ein Leben mit einer Länge von mehr als 140 Jahren erwarten.

Das ist bis heute nirgendwo glaubwürdig überliefert. Bis wir dieses Ziel erreicht haben müssen wir zuerst davon ausgehen, dass die genetische Programmierung sehr stabil ist und nicht durch Homöopathie oder sonstige Behandlung wesentlich verlängert werden kann.

Da die Lebensspanne keine feststehende Größe ist sondern von verschiedensten Faktoren abhängig ist, die wir zum Teil auch selbst beeinflussen können, sollte mit Homöopathie jedoch zumindestens der obere Durchschnitt des Lebensalter von bis zu 90 Jahren erreicht werden.

Davon sind die Anhänger der Kant’schen Homöopathie jedoch auch weit entfernt.

Zusammenfassung Erkenntnisse der Homöopathieforschung

Ich möchte die Erkenntnisse der letzten Jahre in kurzen Thesen zusammenfassen:

I.

Homöopathie beruht auf quantenartigen Informationen, die in Gleichgewichtskreise der DNA eingreift und diese zeitweilig verschiebt.

Homöopathie beruht nicht auf einer geistartigen Wirkung in dem Sinne, dass sie über die Psyche wirken würde, sondern geistartig im Sinne von Informationsartig und auf intrazelluläre Regelkreise bezogen.

Geistheilung und Homöopathie haben beide nichts gemeinsam. Homöopathie wirkt durch das berühren der Nervenenden mit der Quanteninformation aus dem homöopathischen Mittel. Geistheilung wirkt durch geistige Einflussnahme des Geistheilers.

Dann komme ich zu den Irrtümern der Homöopathie:

Eine Grundannahme der Homöopathie lautet:

Das homöopathische Mittel erzeuge Prüfungssymptome. Diese Auffassung ist unscharf und sollte in dieser Form nicht vertreten werden. Richtig ist vielmehr, dass Homöopathie die Lebenskraft verstimmt und nur diese Verstimmung der Lebenskraft in der Lage ist individuelle Prüfungssymptome des Probanden zu erzeugen.

Davon gibt es eine bisher kaum beachtete Ausnahme. Die Grundprogramme der Lebenskraft laufen so unterschwellig ab, dass sie vom Bewusstsein  wenig oder nicht erfasst werden können. Dazu gehören beispielsweise alle grundlegenden Dienstprogramme die dafür sorgen, dass der Organismus sich selbst mit der nötigen Energie versorgt, sich vermehrt und auch gesetzmäßig in einem bestimmten Alter selbst vernichtet (Lebensbeendigungsprogramme).

Diese Programme können zwar durch homöopathische Mittel beeinflusst werden. Auf dieser fundamentalen Ebene erzeugen homöopathische Mittel jedoch keine wahrnehmbaren Prüfungssymptome. Wir haben nur die Möglichkeit indirekt die Wirkung der homöopathischen Mittel auf diese Lebensebene zu erfassen, indem wir beobachten, ob unter ihrer Wirkung eine Lebensverlängerung bewirkt wird oder das Gegenteil.

II.

Die Lebenskraft kann nur als programmierte Rückkopplung zwischen einzelnen untergeordneten Quantencomputern verstanden werden.

Sie hat die Möglichkeit sich selbst nach vorgegebenen Programmen ein zu regeln.

Die Homöopathie sollte nur dann zur Anwendung kommen, wenn die körpereigenen Regulierungsprogramme versagen oder nicht ausreichend funktionieren.

Besonders erfolgreich arbeitet Homöopathie bei der Einregulierung des Abwehrsystems. Besonders Autoimmunerkrankungen und Abwehrschwäche sind gut geeignet um homöopathisch behandelt zu werden.

III.

Von besonderem Interesse dürften die Lebensbeendigungsprogramme sein. Die Ungleichgewichte durch Lebensbeendigungsprogramme lassen sich als chronische Krankheiten mitunter bereits in jungen Lebensjahren nachweisen.

Die Behandlung zu diesem Zeitpunkt bietet einen erheblichen Lebensgewinn.

Sofern wir eine Lebensverlängerung erzielen wollen, müssen wir die chronischen Krankheiten in jungen Jahren rechtzeitig und erfolgreich behandeln ohne dabei die Lebenskraft zu schwächen.

Gleichzeitig müssen wir mit Hilfe der Homöopathie die Stammzellen soweit inaktivieren, bis sie in höherem Lebensalter auch noch für die Zellregeneration unverbraucht zur Verfügung stehen.

Das sollte Aufgabe der Homöopathie in den nächsten Jahrzehnten darstellen.

Dafür müssten zuerst objektive Parameter der Behandlung entwickelt werden. Alleine der Bezug auf Symptome reicht da nicht aus.

Lebensbeendigungsprogramm

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet über pulmonalen Hypertonus im Zusammenhang mit Krebs:

„Wie genau der Tumor das Immunsystem zum Umbau der Blutgefäße veranlasst, wissen die Forscher nicht. Ihre Erkenntnisse könnten jedoch zu neuen therapeutischen Ansätzen führen. Eine Folge der Immunreaktion ist eine vermehrte Bildung von Phosphodiesterase 5 (PDE5). Medikamente, die PDE5 hemmen, könnten deshalb die Entwicklung der pulmonalen Hypertonie stoppen. PDE-Inhibitoren werden bereits als Medikamente eingesetzt.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/83639/Warum-Lungenkrebs-zur-Luftnot-fuehrt-und-wie-Viagra-dies-verhindern-koennte

Kommentar:

Wir wissen aus den Forschungen der Mikrobiologen, dass es Lebensbeendigungsprogramme gibt, die aktiv dafür sorgen das Leben zu einem bestimmten Zeitpunkt zu beenden.

Die hier vorgestellte Beobachtung passt in diese These. Sie lässt sich von den alternativmedizinischen Beobachtungen bestätigen.

Wir können sehen, wie der Organismus ab dem 50. Lebensjahr bei einem bestimmten Konstitutionstyp durch das eigene Immunsystem systematisch zerstört wird.

Wenn es gelingt das zerstörerische Immunsystem zu dämpfen, dürfte das zu einer gesunden Lebensverlängerung führen.

Die ausgeführte Beobachtung ermöglicht umgekehrt Rückschlüsse auf die Selbstzerstörungsreaktion im Organismus.

Ein Umbau der Blutgefäße durch das Immunsystem dürfte gleichzeitig mit einer Verminderung des Sauerstoffgehalts und der Vermehrung der Phosphordiesterase verbunden sein.

Den Sauerstoffgehalt können wir heute nicht invasiv mit einem Sensor messen. Das sollte ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig erfolgen. Gleichzeitig können auch alle anderen Aktivitäten der Lebensbeendigungsprogramme erfaßt werden. Dann haben wir bereits lange vor Ausbruch der ersten Symptome einen Hinweis auf die Aktivität der Lebensbeendigungsprogramme und können rechtzeitig etwas dagegen unternehmen.

Die Entdeckung von TOR durch Herrn Hall

Die NZZ beschreibt die Entdeckung von TOR durch Michael N. Hall:

„Doch er habe die Möglichkeit gesehen, mit der Hilfe von Rapamycin auf Signalwege in den Zellen zu stossen.

Denn bereits zu dieser Zeit wusste man, dass Immunsuppressiva die Vermehrung von Immunzellen blockieren. Wie das geschieht, war jedoch eine Black Box. Hier sollte Heitmans Arbeit Licht ins Dunkel bringen. Wie erhofft, führte Rapamycin bei den Hefezellen zu einem Wachstumsstopp, worauf sie abstarben. Nur ein paar wenige überlebten. Diese Zellen mussten im Erbgut Mutationen tragen, die sie gegen das Medikament resistent machten.

Tatsächlich fanden die Forscher solche Mutationen in zwei bis dahin unbekannten Genen. Diese Gene nannte Hall «target of rapamycin» (TOR), weil sie in nicht mutierter Form die Wirkung von Rapamycin vermitteln. Das war die Geburtsstunde von TOR1 und TOR2. Der Durchbruch wurde 1991 in der Fachzeitschrift «Science» verkündet.

https://www.nzz.ch/wissenschaft/medizin/molekulare-signalwege-der-zellenversteher-ld.1314947

Das DZNE sieht keine Lebensverlängernde Wirkung des Rapamycin:

Kein Jugendelixier

Ehningers Arbeitsgruppe untersuchte gemeinsam mit Wissenschaftlern des Helmholtz Zentrums München und weiteren Kollegen wie sich Rapamycin auf Mäuse auswirkte. Das Ergebnis ist ernüchternd. „Unsere Studie kommt zu dem Fazit, dass Rapamycin das Leben zwar verlängert, aber nur sehr begrenzte Effekte auf das Altern an sich hat“, fasst Ehninger die Befunde zusammen. „Wir sehen zwar sehr vereinzelt einen positiven Trend, etwa beim Lernverhalten oder bei manchen Blutwerten. Aber das betrifft gleichermaßen junge wie alte Mäuse. Rapamycin wirkt also nicht auf das Altern an sich, sondern nur auf ganz bestimmte Eigenschaften des Organismus.“

Darin sehen die Forscher auch die Ursache der lebensverlängernden Wirkung. „Wir gehen davon aus, dass die Verlängerung der Lebensspanne dadurch zustande kommt, dass Rapamycin die Tumorbildung hemmt. Das ist eine bekannte Wirkung, die wir auch bestätigen konnten. Bei den untersuchten Mausstämmen sind Krebsgeschwüre eine der Haupttodesursachen“, sagt der Molekularmediziner. „Demnach hat Rapamycin zwar einen isolierten Effekt auf lebensbegrenzende Erkrankung von Mäusen. Wir sehen aber keinen allgemeinen Einfluss auf die Alterung von Säugetieren.“

https://www.dzne.de/ueber-uns/presse/meldungen/2013/pressemitteilung-nr-23.html

Kommentar:

Wir wissen aus unseren homöopathischen Erfahrungen, dass es zwei voneinander unabhängige Lebensbeendigungsprogramme gibt.

Das erste Lebensbeendigungsprogramm funktioniert auf der Basis des Stoffwechsels. Es ist als passives Lebensbeendigungsprogramm aufzufassen und hat für den durchschnittlichen Mitteleuropäer eine untergeordnete Bedeutung.

Das zweite Lebensbeendigungsprogramm ist als aktives Autoaggressionsprogramm zu verstehen.

Der Organismus setzt ab dem 50. Lebensjahr mithilfe seiner Lebenskraft Programme in Kraft, welche die  Aufgabe haben das Leben aktiv zu beenden.

Rapamycin wirkt nach den Erkenntnissen der schulmedizinisch orientierten Forscher auf das zweite Lebensbeendigungsprogramm ein und vermindert bei Mäusen die Entstehung von Krebs.

Beim Menschen werden im Alter oft Nerven angegriffen, die Gelenke oder sogar das ganze Gehirn.

In der Alternativmedizin gibt es sowohl homöopathische Mittel als auch Arzneistoffe welche geeignet sind den Angriff des eigenen Abwehrsystems gegen den Organismus zur Beendigung des Lebens zu dämpfen oder hinauszuzögern. Systematische Forschung dazu existiert bisher nicht.

Neues von Morbus Parkinson als Lebensbeendigungsprogramm

Das Deutsche Ärzteblatt veröffentlicht neue Erkenntnisse zu Morbus Parkinson.

Es wird die These vertreten, dass ein für Morbus Parkinson typisches Protein Alpha-Synuclein bei einer Aktivierung des Immunsystems zu Morbus Parkinson führen würde.

Zitat:

Ergebnis: Nach einer Darminfektion, beispielsweise durch Rotaviren, kam es zu einem Anstieg von Alpha-Synuclein in den Nervenzellen. Dies spricht dafür, dass die Infektion für die Aktivierung der Proteine verantwortlich ist. Weitere Laborexperimente ergaben, dass Alpha-Synuclein in der Lage ist, Entzündungszellen anzulocken. Außerdem scheint es über die Aktivierung von dendritischen Zellen die Bildung eines immunologischen Gedächtnisses anzuregen. Diese Experimente weisen Alpha-Synuclein eine Rolle in der Immunabwehr von Darm­er­krank­ungen zu.

Zasloff vermutet, dass eine Überaktivierung des Immunsystems im Darm ein Auslöser für den Morbus Parkinson ist. Er verweist auf eine epidemiologische Untersuchung, in der eine H. pylori-Infektion mit dem Morbus Parkinson assoziiert war. Genetische Studien haben zudem ergeben, dass Menschen mit mehreren Kopien des Alpha-Synuclein-Gens fast immer an einem Morbus Parkinson erkranken.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/76674/Parkinson-Protein-hat-Schutzfunktion-im-Darm

Kommentar:

Die Beobachtungen des Forschers stimmen gut mit der Theorie der Lebensbeendigungsprogramme des Organismus überein, wie ich sie hier gelegentlich für die Alternativmedizin vorgestellt habe und aus der Grundlagenforschung bekannt sind.

Die Beobachtung eines überaktivierten Immunsystems als Ursache das Morbus Parkinson stimmt mit den alternativmedizinischen Beobachtungen bei  der Behandlung der Alterserkrankungen über ein.

Wir wissen aus dem von Herrn Geukens vorgestellten Fall, dass das Gleichgewicht zwischen der Krebserkennung und der damit verbundenen Krebsabwehr zwar einerseits vor dem Zerfall der Integrität des Organismus schützt. Andererseits führt ein überaktives Immunsystem zum Angriff gegen den eigenen Organismus und zerstört Ihn im Laufe des Älterwerdens. Morbus Parkinson dürfte aus dieser Erfahrung heraus als eine derartige Erkrankung des überaktiven Immunsystems angesehen werden.

Wie  dieses Gleichgewicht beim Älterwerden einreguliert werden kann ohne,  dass  Krebs entsteht oder eine andere Erkrankungen, die den Organismus zerstört, ist dem (Geuekens-)Beitrag zu entnehmen.

Aus dem obigen Forschungsbeitrag lässt sich darüber hinaus erkennen, dass dieses Ungleichgewicht offenbar ein Gleichgewicht des Darmes mit Bakterien darstellt, also keines Krankheitserreger außerhalb des eigenen Organismus benötigt.

Um ein hohes gesundes Alter zu erreichen sollte deshalb dieses Gleichgewicht vorrangig beachtet werden. Das ist in der Homöopathie bisher nicht der Fall.

Es ist Zeit die geeigenten Behandlungsstrategien zu entwickeln, statt sich in Horoskopen und Scharlatanerie zu ergehen.

Hier geht es zu den Todesprogrammen: Stammzellen Ruhephase

Die Ärztezeitung des Springerverlags berichtet:

HEIDELBERG. Fehlt es dem Körper an Vitamin A, gehen wichtige hämatopoetische Stammzelle verloren, wie Wissenschaftler herausgefunden haben (Cell 2017; online 4. Mai). Dabei handelt es sich um schlafende Stammzellen, die nur im Notfall – etwa bei massivem Blutverlust oder Infektionen – aktiv werden, teilt das Deutsche Krebsforschungszentrum mit. Forscher haben diese speziellen Stammzellen bereits 2008 entdeckt. Nach getaner Arbeit versetzt der Körper seine potentesten Stammzellen wieder in den Ruhezustand. Das schützt sie vor gefährlichen Mutationen, die zu Leukämien führen können, vermuten die Wissenschaftler. Bei einem Mangel an Retinsäure könnten aktivierte Stammzellen nicht mehr zurück in die Schlafphase und reifen stattdessen zu spezialisierten Blutzellen heran. Als Reservoir gehen sie dadurch verloren.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/935475/untersuchungen-maeusen-vitamin-a-mangel-beeintraechtigt-stammzellen.html

Kommentar:

Die Ruhephasen der Stammzellen haben für die Lebenserwartung eine besondere Rolle. Sie sind auch in höherem Alter dafür zuständig, die Gewebe zu regenerieren.

Eine wichtige Rolle spielt dabei Vitamin A.

Das ist jedoch nicht alles.

Genauso wichtig sind die körpereigenen Zerstörungsprogramme, die ab dem 50 Lebensjahr den Organismus angreifen und zerstören.

Wie das genau funktioniert, ist bisher nicht untersucht.

Bei der Behandlung der chronischen Krankheiten und Selbstzerstörungsprogramme ist für uns demzufolge wichtig zu erfahren, ob wir die Stammzellen in ihrer Ruhe stören oder sogar zerstören.

Laborparameter existieren bisher nicht.

Wir können bestenfalls versuchen über die Gleichgewichte und Reparaturfähigkeit im Organismus abzuschätzen, ob wir mit unserer Behandlung auf dem richtigen Weg sind.

Der frühe Tod von Ärzten für Homöopathie sollte Grund genug sein, darüber nachzudenken, was in der Gegenwartshomöopathie falsch gemacht wird.

Dazu verweise ich auch auf meinen Grundsatzaufsatz zu dieser Frage.

Da von alternativmedizinischer Seite hier keine ausreichenden Erkenntnisse vorliegen, würde ich mich freuen, wenn Kolleginnen/Kollegen ihre Erfahrungen und Untersuchungen dazu übermitteln.

Hahnemanns Krankheitsvorstellung in der Kritik

Ich zitiere Hahnemann:

(Der Krätzeausschlag der Psora, Anm. v. Verf.) „Er entweichet, wie gedacht, nicht selten durch ein übles physisches oder psychisches Ereigniß, durch einen heftigen Schreck, durch stete Aergernis, tief eingreifenden Gram, durch eine große Verkältung oder Kälte (wie weiter unten, Beobachtung No. 67.), durch kalte, laue und warme Fluß- und Mineralbäder, durch ein, von irgend einer Ursache entstandenes Fieber, oder eine andersartige akute Krankheit (z.B. Menschenpocken, s. unten Beobachtung No. 39.), durch einen anhaltenden Durchfall, vielleicht auch zuweilen durch eine besondere Unthätigkeit der Haut, und dann sind die Folgen eben die schlimmen, wie wenn der Ausschlag durch unvernünftige Arztes-Kunst äußerlich vertrieben worden wäre. Die sekundären Uebel der innern Psora und irgend eine jener unzähligen chronischen Krankheiten diesen Ursprungs brechen dann bald oder spät aus.

Man glaube aber nicht, daß die jetzt in ihrem Lokal- Symptome, ihrem Hautausschlage so gemilderte Psora dadurch wesentlich vom alten Aussatze abweiche. Auch der Aussatz ließ sich in den älteren Zeiten, wenn er nicht veraltet war, nicht ganz selten durch kaltes Bad und oftmaliges Eintauchen in Flüsse und warme Mineralbäder (s. unten No. 35.) von der Haut vertreiben, aber auch damals achtete man die bösen Folgen davon eben so wenig, als die neuern Aerzte die akuten Uebel und die schleichenden Siechthume bemerken, welche auf das Selbstentweichen oder die gewaltsame Vertreibung des jetzigen Krätz-Ausschlags bald oder spät aus der inwohnenden Psora sich hervorzuthun nicht unterlassen.“

[Samuel Hahnemann: Die chronischen Krankheiten. DB Spezial: Samuel Hahnemann: Gesammelte Werke, S. 25731

(vgl. Krankheiten-Bd. 1, S. 99)]

Kommentar:

Hahnemann geht von einem chronischen Grundübel aller chronischen Erkrankungen aus, der Krätzesiechtum, der Psora. Sie macht sich durch einen Hautausschlag bemerkbar.

Diese Theorie der chronischen Krankheit lässt sich mitunter bei homöopathischen Behandlungen bestätigen, greift jedoch nach unserem heutigen Medizinverständnis zu kurz.

Wir wissen heute, dass das Abwehrsystem ein Gleichgewicht zwischen Viren, Bakterien und dem Gleichgewicht herstellen muss, um gesund zu sein.

Die weitere Aufgabe des Abwehrsystems besteht in der Krebsüberwachung des gesamten Organismus.

Ursache für alle chronischen Krankheiten war für Hahnemann die innere Psora.

Die Unterdrückung des Ausschlages war nach seiner Auffassung die Ursache für schleichendes Siechtum.

Die Rolle der akuten Krankheiten für die Gewährleistung einer gesunden Krebsüberwachung und Zurückdrängen der chronischen Krankheiten hat Hahnemann bestritten und verkannt.

Er war der Auffassung, dass es keiner akuten Krankheiten bedarf.

  „Nein! wahre Heilkunst ist jenes nachdenkliche Geschäft, was dem höhern Menschen-Geiste, der freien Ueberlegung, und dem wählenden, nach Gründen entscheidenden Verstande obliegt, um jene instinktartige und verstand- und bewußtlose, aber automatisch energische Lebenskraft, wenn sie durch Krankheit zu innormaler Thätigkeit verstimmt worden, mittels einer, dieser ähnlichen Affection, von homöopathisch ausgewählter Arznei erzeugt, dergestalt arzneikrank, und zwar in einem etwas höhern Grade umzustimmen, daß die natürliche Krankheits-Affection nicht mehr auf sie wirken könne und sie so derselben quitt werde, einzig noch beschäftigt bleibend mit der so ähnlichen, etwas stärkern Arzneikrankheits-Affection, gegen welche sie nun ihre ganze Energie richtet, die aber bald von ihr überwältigt, sie aber dadurch frei und fähig wird, wieder zur Norm der Gesundheit und zu ihrer eigentlichen Bestimmung, »der Belebung und Gesund-Erhaltung des Organisms« zurückzukehren, ohne bei dieser Umwandlung schmerzhafte oder schwächende Angriffe erlitten zu haben. Dieß zu bewirken, lehrt die homöopathische Heilkunst.“

[Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst (6. Auflage). DB Spezial: Samuel Hahnemann: Gesammelte Werke, S. 21570

(vgl. Organon-6, S. 38)]

Hier erklärt Hahnemann die angeblich verstand- und bewusstlose, aber automatische Lebenskraft werde durch Krankheit zu anormaler Tätigkeit verstimmt.

Es sei Aufgabe des Arztes diesen Zustand zu beheben.

Auch an dieser Stelle muss mit unseren heutigen Kenntnissen widersprochen werden.

Aufgabe der Lebenskraft ist es das Leben zu erhalten. Sie ist deshalb keinesfalls als verstandlos oder dumm zu betrachten. Richtig ist, dass sie nach einfachem Reiz-Reaktionsschema funktioniert. Diese Mechanismen werden durch die höhere Nerventätigkeit überlagert, was jedoch nicht grenzenlos erfolgt.

Um etwas Ordnung in das System zu bringen stelle ich die Thesen gegenüber:

Hahnemann:

Für ihn ist die Lebenskraft dumm und muss durch den Arzt korrigiert werden.

Naturheilkundliche Auffassung:

Die Lebenskraft bewirkt alleine die Heilung. Sie kann bestenfalls unterstützt werden.

Schlussfolgerung:

Hahnemann hat die akuten Krankheiten als Ausdruck einer gestörten Lebenskraft angesehen, die vom Arzt korrigiert werden müssen.

Dem steht die naturheilkundliche Auffassung gegenüber, dass akute Krankheiten eine wichtige Funktion in der Evolution des Lebens haben. Sie dienen zuerst zur Auswahl des evolutionär stabilsten Individuums für die Fortpflanzung und Weiterentwicklung.

Da dieser Vorgang heute versucht wird aus gesellschaftlichen Erwägungen zu unterbinden, werden die akuten Krankheiten generell bekämpft und als Krankheiten angesehen.

Sie haben eine zweite Bedeutung für die Stärkung der Lebenskraft und der Immunabwehr.

Durch die heutige Unterdrückung akuter Krankheiten wird gesamtgesellschaftlich die Abwehrkraft jedes einzelnen Individuums unterdrückt und damit das Überleben der Gesellschaft gefährdet.

Im Ergebnis verschafft sich die Evolution neue Wege zur Selektion der überlebensfähigsten Individuen. Wenn alle akuten Infektionskrankheiten ausgemerzt wären, würden andere chronische Erkrankungen die Rolle der akuten Krankheiten übernehmen und die Menschen vorzeitig an chronischen Krankheiten statt an den akuten sterben.

Die Evolution lässt sich nicht überlisten. Diese Gedanken spielen bei Hahnemann keine Rolle.

Wenn wir für uns und unsere Nachkommen ein gesundes und langes Leben wünschen, dürfen wir nicht alle Infektionskrankheiten ausrotten. Ziel muss es sein eine gesunde Lebenskraft zu entwickeln. Das setzt voraus, dass diese durch ungefährliche Infekte gestärkt wird, statt sie durch Unterdrückung akuter Infekte zu beschädigen und lebensuntauglich zu machen.

Hier irrte Hahnemann ausnahmsweise, lag jedoch mit seinen Betrachtungen dennoch viel näher an der Wirklichkeit als jede Schulmedizin.