Religionswahn der Gegenwart

Freeman Dyson erklärt den Klimawahn:

„Ja, so führt er gewohnt eloquent aus, am menschlichen Einfluß auf das Klima bestünde kein Zweifel. Aber den Glauben, hier handele es sich um eine Katastrophe, nennt er religiös motiviert. Denn weder könne man das Ausmaß der Veränderungen überblicken, noch dürfe man die positiven Folgen einer höheren Kohlendioxid-Konzentration in der Erdatmosphäre ausblenden.“

http://www.science-skeptical.de/blog/freeman-dyson-ein-aktuelles-interview/0013727/

Kommentar:

Freeman Dyson versucht zu erklären, warum ganze Generationen von Wissenschaftlern und Politikern immun gegen rationale Argumente und wissenschaftliche Fakten sind.

Die Wissenschaftler glauben wie die Uhrzeitmenschen eher an heiße Storys am Lagerfeuer, als an die Fakten, die kritisch zu hinterfragen sind.

Als Beispiel führt er den Aderlass an, der jahrhundertelang von den Ärzten als Heilmethode gepflegt wurde obwohl viele Menschen daran starben. Diese Diskussion kennen wir bereits von Herrn Hahnemann vor 250 Jahren.

Es ist erfrischend, dass die Welt von indoktrinierten  Politikern und Wissenschaftlern von Herrn Dyson mit 91 Jahren an die Realität des irdischen Daseins erinnert werden müssen.

Auf diesem Blog wurden regelmäßig Dummheiten von Wissenschaftlern vorgestellt die im stolzen Brustton der Überzeugung ihre angebliche neue und bessere Wissenschaft vorstellten.

Wissenschaftler wie Herr  Hahnemann werden von diesen Leuten bis heute ignoriert und nicht einmal ansatzweise verstanden.

Insofern ist Herrn Dyson zu gratulieren, dass er sich in seinem fortgeschrittenen Lebensalter ermutigt gesehen hat die Mechanismen des Aberglaubens in der Wissenschaft und Politik nicht lediglich in Bezug auf einen angeblichen Klimaschwindel, sondern auch auf andere Bereiche anzusprechen.

Er sollte für junge Wissenschaftler Vorbild sein um alles angeblich gesicherte Wissen an der Universität zuerst einmal zu hinterfragen bevor es in das eigene Weltbild übernommen wird.

Themen die hier behandelt wurden waren: Angeblicher Urknall, angebliche wissenschaftliche Pharmakologie, angebliche Heilung chronischer Krankheiten ohne theoretisches Modell usw. usf. Es läßt sich in jedem Wissenschaftsgebiet herausarbeiten wie viel Aberglauben dort Einzug gehalten hat. Besonders extrem ist das in den angeblichen Geisteswissenschaften und der Medizin.

Essen und Ersatzreligion

Die FAZ schreibt:

„Immer häufiger liest man, dass Essen als Ersatzreligion bezeichnet wird.

Es ist ja erst einmal so, dass der christliche Glaube relativ verblasst ist. Noch vor 400 Jahren war es in Europa undenkbar, nicht an Gott zu glauben. Man konnte ketzerisch sein, aber es war undenkbar, seine Existenz nicht anzuerkennen. Heute ist das anders. Damit ist aber das religiöse Bedürfnis nicht ausgestorben. Dementsprechend suchen sich Menschen andere Felder, die ein Religionsersatz sein können. Und dazu gehört das Essen.“

http://www.faz.net/aktuell/stil/essen-trinken/ernaehrung-als-kriegsschauplatz-der-ernaehrungspsychologe-erklaert-15872819-p2.html

Kommentar:

Wir haben in diesem Blog bereits des Öfteren über Ersatzreligionen gesprochen. Hier wird in der FAZ die Ersatzreligion des gerechten Essens diskutiert.

Zur Definition:

Als Ersatzreligion muss jede Glaubensrichtung bezeichnet werden die geeignet ist um die sinnstiftende Orientierung im Leben zu bieten.

Darunter fällt also jede bewusste und unbewusste Ausrichtung des Lebens auf einen letzten Lebenssinn.

Es dürfte Einigkeit bestehen, dass alle alten Religionen Gott in der einen oder anderen Form als den Sinn des Lebens betrachtet haben. Gott wurde dabei nicht etwa als satanischer Geist der Hölle der Zerstörung wie bei Faust, sondern als der Schöpfer des Himmels und der Erde angesehen.

Die Ersatzreligion des Vegetarismus ist erst seit wenigen Jahren zu Ersatzreligion aufgestiegen, etwa parallel zum Kommunismus in der bürgerlichen Gesellschaft der Gegenwart.

Je weniger sich die christlichen Kirchen in ihren Religionsvorstellungen an Gott orientieren, als vielmehr am Mammon, haben sie an Glaubwürdigkeit verloren und sind gerade für junge Menschen ungeeignet einen Lebenssinn zu stiften.

Da sich ohne Lebenssinn schlecht leben lässt wird krampfhaft nach einer Ersatzreligion gesucht, die genauso verteidigt wird wie das Christentum durch die Inquisition.

Nicht ausgenommen von dieser schlechten Ersatzreligion ist die neue Wissenschaftsgläubigkeit. Sie hat besonders in der Medizin und der Alternativmedizin Einzug gehalten.

Dennoch taugt keine Ersatzreligion auch nur annähernd als Lebenssinn.

Warum am Vegetarismus etwas dran ist, zwar nicht als Religion, aber als Haltung gegenüber der Schöpfung kann im Video gesehen werden. Der Bauer wünscht sich den Verbleib der Seele auf dem Hof, wenn das Tier dort geschlachtet wird. Wer die traurigen Augen der geschlachteten Kuh erblickt hat, wird nicht mehr so gerne Rindfleisch essen. Ein sehenswerter Schlachtfilm, nicht jedoch für zarte Gemüter.

https://www.youtube.com/watch?v=MLwhspkLKx4

Herr Lesch und die Impfpflicht

Herr Lesch äußert sich zum Impfen:

Am 21. Juni 2017 hat der europäische Gerichtshof ein Urteil erlassen ein Urteil erlassen für Schadensersatz von Impfschäden auch ohne wissenschaftlichen Beweis. Und das ist natürlich ein Riesenschock für die Wissenschaft …

Die Lösung: Die Impfpflicht.

https://www.youtube.com/watch?v=xxrezLD0H-Q

Kommentar:

Herr Lesch will das Problem der Infektionskrankheiten mit der Impfpflicht lösen. Da nehme ich mal seinen Gedanken ernst und denke ihn zu Ende. Stellen wir uns vor, wir könnten dann eine Anzahl von Krankheiten n= 1 bis n= 100 mit Hilfe von Impfungen eliminieren.

Dann wären alle bis dahin bekannten Infektionskrankheiten ausgerottet. Die Frage ist ob dann tatsächlich alle Menschen gesund sind?

Natürlich nicht!

Aus welchem Grund nicht?

Weil das Leben aus einem Gleichgewicht des hörentwickelten Lebens wie des Menschen und den ursprünglichen Lebewesen wie Bakterien und wenn man will auch den Viren steht. Beide Lebewesen stehen in engem Kontakt und Austausch unterstützend nebeneinander.

Wenn die Krankheitserreger 1 bis 100 aus der menschlichen Population durch Impfungen ausgemerzt wurden, werden erfahrungsgemäß die körpereigenen Bakterien und Viren plötzlich zu einer Gefahr für den eigenen Organismus. Sie dürften dann früher oder später pathologische Eigenschaften bekommen die den Körper schädigen oder zu seinem Tode führen.

Die Auffassung der Impfgegner nur gegen solche Krankheitserreger zu impfen die eine tatsächliche Gefahr für die eigene Gesundheit darstellen ist durchaus begründet.

Eine von Herrn Lesch geforderte Impfpflicht gegen den Willen des Individuums verstößt gegen den Grundsatz auf körperliche Unversehrtheit. Auf dem Hintergrund von zwei menschenfeindlichen Diktaturen auf deutschem Boden verbietet sich das Thema des Staatseingriffes in die Gesundheit des Individuums von alleine, es sei denn es muss ein schwerer Nachteil für die Volksgesundheit abgewendet werden. Das ist bei der zitierten Masernimpfung gerade nicht der Fall.

Der Europäische Gerichtshof hat mit seinem zitierten Urteil anerkannt, dass der Nachweis der Kausalität des Schadens zu der Impfung oftmals nicht möglich ist. Deshalb muss eine gewisse Wahrscheinlichkeit für diesen Nachweis ausreichend sein um die so Geschädigten nicht auf dem Schaden sitzen zu lassen.

An dieser Stelle muss obligatorisch wiederholt werden, dass Ärzte für Homöopathie keinesfalls jegliche Impfung ablehnen sondern nur Impfungen die ohne besondere Not und ohne besondere Gefahr für das Leben des Einzelnen gegen dessen erklärten Willen verabreicht werden sollen.

Wer der Meinung ist er benötigt diese 100+ eine Impfung für seine Gesundheit soll sich diese Impfung also alle geben lassen. Als Arzt für Homöopathie wird eine individuelle Entscheidung empfohlen. Nur sollten die Befürworter der Impfungen nicht den Gegnern mit Zwangsmaßnahmen drohen, wie wir sie aus bösartigen Diktaturen kennen.

Wer unter zwei Diktaturen und ihren Zwangsmaßnahmen zu leiden hatte wird solche Vorschläge nicht akzeptieren können.

Neues vom Hexer IV

Im Stil des schauerhaften Märchenerzählers fragt Herr Lesch nunmehr:

„Wird unser Universum vielleicht immer wieder neu geboren?“

https://www.youtube.com/watch?v=kSMWRmRWKeE

Herr Lesch beschäftigt sich diesmal mit der Frage, ob es eine ewige Wiedergeburt des Universums gibt. Dazu stellt er fest, dass es zu wenig Masse im Universum gibt um das zu bewirken.

Das spannende kommt wie immer zum Schluss.

„Wenn jetzt der Anfang ohnehin ein totales Informationszerstörungsereignis ist…“(Min. 9,14)

An dieser Stelle führt Herr Lesch den Gedankengang leider nicht fort.

Aus seinen vielen anderen Sendungen wissen wir jedoch, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit schwarze Löcher im Universum gibt die genau diese Eigenschaften aufzuweisen haben sollten.

Alles was in ein schwarzen Loch aufgenommen wird soll demzufolge ein totales Informationzerstörungsereignis sein.

Die schwarzen Löcher haben dadurch bereits Eigenschaften, die Herr Lesch für den Ursprung des Universums annehmen möchte.

Sie würden also auch gut zu der Annahme passen, dass das Universum nebeneinander, gleichzeitig und untrennbar miteinander verbunden, sowohl entsteht als auch vergeht.

Genau das ist der Entstehungsmechanismus des Lebens auf der Erde. Von einfachsten organischen Molekülen bis zum menschlichen Leben ist ein ständiges Entstehen und Vergehen zu verzeichnen. welches nebeneinander, gleichzeitig und untrennbar erfolgt.

Das Leben kosmologisch betrachtet entsteht vermutlich in einer Ursuppe und endet vermutlich in einem schwarzen Loch.

Wie beides funktioniert können wir bisher lediglich erahnen ohne es jedoch wirklich zu wissen oder sonstwie erfassen zu können.

Neues vom Hexer IIIa

Herr Lesch betrachtet sich mit knappen 60 Lebensjahren bereits als alt.

Nunmehr kommen also die Erkenntnisse des Lebens als Physiker:

Das sind u. a.

Wichtige Themen können nicht erfasst werden:

Klima,

Energie

resourcenproblematik

alles was uns ausmacht,

das Verhältnis Mensch und Natur, das Verhältnis Mensch und Technik,

das Verhältnismensch und Maschinen,

alle systemfragen können überhaupt nicht angesprochen werden,

Selbstorganisation, Instabilität

(Vgl. Video Ab Min 54).

https://www.youtube.com/watch?v=T0-8tzdHEo0&t=3269s

Kommentar:

Nachdem Frau Käsmann und Herr Bedford-Strohm mit ihren Ansprachen zum Sonntag glanzvoll gescheitert sind, wenden wir uns den ernsthaften Problemen des Lebens kurz vor dem Sonntag zu. Das ist die Verbindung von Physik und Philosophie, zumindest wenn wir Herrn Lesch glauben dürfen.

Seine Worte klingen fast wie esoterische Physikkritik, was er ab ab Minute 54 erklärt.

Auf einmal können Systemfragen überhaupt nicht angesprochen werden?

Was ist denn das?

Dabei klang es doch in vielen Sendungen so einfach: Homöopathie ist einfach nur Unfug, bestenfalls irgendwas, woran man glaubt und Placebo sein soll.

Und  nicht lediglich deshalb, weil sie von unfähigen Unfugverkündern verkündet wird, sondern weil sie  a priori mit dem Weltbild einiger Physiker nicht zu vereinbaren zu sein scheint.

Jetzt da Herr Lesch inzwischen angeblich alt ist (mit nicht 60 Jahren),  die 140 Jahre sind also noch weit entfernt, jetzt in diesem angeblich fortgeschrittenen Alter kommt die Erkenntnis, dass Systemfragen überhaupt in der Physik nicht angesprochen werden können.

Diese Worte muss sich ein Alternativmediziner genüsslich fünfmal anhören weil es ist einfach nicht zu glauben was da aus dem Video von Herrn Lesch kommt.

Selbstorganisation und Instabilität sind einfach nicht erforscht.

Waren bis heute noch mechanistische Weltbilder der Steinzeit in der Physik Gang und gäbe, so scheint hier durch Herrn Lesch eine Zeitenwende eingeläutet zu werden.

Ob das nun zu einer Anerkennung von Alternativmedizin durch Herrn Lesch führt ist sicher zu bezweifeln.

Die Probleme die er in seinem Vortrag angesprochen hat sind jedoch die Probleme mit denen sich ein ernsthafter studierter Mediziner seit Jahren auseinandersetzt und versucht dort ein bisschen Licht in die Dunkelheit zu bringen, allen voran Herr Hahnemann.

Etwas mehr Respekt und Achtung vor dieser schwierigen und für Herrn Lesch offensichtlich nicht durchschaubaren Arbeit vor der Alternativmedizin wäre also durchaus wünschenswert.

Die einfachen Hausfrauenregeln der einfachen Physik sind dort nicht mehr anwendbar. Je mehr ich Newton und seine Gravitation studiere, desto weniger verstehe ich die Medizin der Krankheit und Gesundheit.

Damit sei nichts gegen Hausfrauen gesagt  aber gegen Physiker die meinen auf Hausfrauenart schwierigste komplexe Probleme der Medizin mit einer weniger klugen Bemerkung beiseite schieben zu dürfen.

Somit beenden wir das Wort zum Sonntag diesmal mit freundlichen Grüßen an unseren noch nicht so alten Herrn Lesch, sofern er sich vorgenommen hat 140 Jahre alt werden zu wollen.

Das hoffentlich bei guter Gesundheit, was ich ihm jedenfalls schon wünschen möchte.

 

Neues vom Hexer II

Herr Lesch führt in Min. 8 ff- aus:

„Wenn eine Theorie überragendes Erklärungspotenzial darstellt, durch sehr sehr viele Experimente und Beobachtungen bestätigt ist dann macht es keinen Sinn so zu tun von außen das ist alles falsch, ich habe eine ganz andere Theorie. Solche Revolutionäre wie Einstein, so intelligent so schlau wie er auch immer war, ohne die entsprechenden Konflikte die Krisen die seine Zeit bereitgestellt hatte hätte er vielleicht etwas ganz anderes gemacht.

Wenn ich jetzt an die Rebellen vom Anfang denke das sind Rebellen in Fächern, wo es gar keine Krisen gibt. Weder ist die freie Energie ein Thema in der Physik noch ist sie eine  ultimative Energiequelle, sie ist gar keine Energiequelle noch…

Und beim Impfen ist man sich in der Medizin nicht nur einig, völlig einig, natürlich muss geimpft werden.

Also hier sind Rebellen in Feldern, wo es gar keiner Rebellion bedürfte.

https://www.youtube.com/watch?v=jWRaDXjO1nI

Kommentar:

Heute spricht hier erneut Edgar Walles,  nicht etwa mit Neues vom Hexer, sondern mit Neues von seinem Nachfolger.

Gewiss mag er ein großer Könner auf seinem Gebiet der Astrophysik sein. Seine medizinischen Beiträge erzeugen bei Alternativmedizinern jedoch regelmäßig Kopfschütteln.

Ob geimpft werden soll oder nicht, sollte besser einem langjährig ausgebildeten Arzt mit einem kritischen und erfahrenen Blick für die Notwendigkeit des Impfens überlassen werden. Sprüche wie „natürlich muss geimpft werden“ gehen an der Realität des Impfens vollständig vorbei.

Impfen ist nicht etwa nur eine Erfolgsgeschichte der Menschheit wie einige Ärzte im stolzen Brustton der Überzeugung behaupten.

Es gibt auch genügend Menschen die durch Impfungen Schäden erlitten haben und diese  nicht einmal mit ausreichender Sicherheit der Impfung zuordnen können.

Das bedeutet jedoch keinesfalls, dass die Impfung damit als Ursache von Schäden ausfällt.

Der DZVHÄ empfiehlt eine individuelle Impfentscheidung bei der die Vorteile und die Nachteile des Impfens gegeneinander abgewogen werden müssen und die persönlichen Risikofaktoren des zu Impfenden beachtet werden.

Eine Aussage wie „natürlich muss geimpft werden“ versteht sich unter diesen Voraussetzungen als fragwürdig.

Um Missverständnissen vorzubeugen möchte ich gleichzeitig klarstellen, dass nicht etwa jede Impfung kritisch hinterfragt werden muss, sondern nur die Impfung, die für den zu Impfenden keinen Vorteil aber möglicherweise Risiken mit sich bringt.

Welche Auswirkungen Impfungen auf die Lebenskraft haben, die bis heute von der Schulmedizin völlig ignoriert werden, wurde in vorangehenden Beiträgen regelmäßig diskutiert und bleibt bei dieser Betrachtungsweise bisher völlig unbeachtet.

Wir hätten jedoch allen Grund die Auswirkungen von übermäßigen Impfungen auf die Lebenskraft gründlicher zu Untersuchung und eventuelle schädliche Langzeitwirkungen auf die Lebenskraft zu erforschen.

Das würde jedoch voraus setzen, dass sich die Ärzteschaft nach 200 Jahren anfängt mit den Theorien der chronischen Krankheiten nach Hahnemann zu beschäftigen.

Nur hat Herr Hahnemann leider nicht, wie Herr Einstein, einen akademischen Befürworter gehabt der ihm schon in jungen Jahren eine Hochschulkariere ermöglicht hätte, wie das Max Planck gemacht hat.

Das ist letztlich der Grund, weshalb Herr Hahnemann heute noch nicht von der etablierten Medizin beachtet wird. Da hat Herr Einstein mit seinen genialen Ideen mehr Glück gehabt. Ansosten wären seine Auffassungen möglicher weise genauso in Vergessenheit geraten, wie die Ideen von Hahnemann.

Ich bin jedenfalls überzeugt, dass seine Arbeiten bis heute als unübertroffen in der Medizin anzusehen sind.

Zur Nullpunktenergie kann bei Wikipedia nachgelesen werden.

„Als Grundlage für die Annahmen über freie Energie wird oft die in der Physik tatsächlich vorhergesagte und experimentell nachgewiesene Nullpunktsenergie angeführt. Sie ist eine Konsequenz der Quantenfeldtheorie und Folge des nichtverschwindenden Energieterms eines harmonischen Oszillators am absoluten Nullpunkt. Als indirekter Nachweis der Nullpunktsenergie gilt der von Hendrik Casimir vorhergesagte und nach ihm benannte Casimir-Effekt, der bewirkt, dass zwischen zwei leitfähigen Objekten im Vakuum eine Kraft wirkt, die beide zusammendrückt. Der Effekt ist zuerst 1956 experimentell nachgewiesen und danach mehrfach bestätigt worden. In der Astronomie gilt die Nullpunktsenergie als ein Kandidat für die sogenannte Dunkle Energie, welche eine Erklärung für die beobachtete beschleunigte Expansion des Universums bieten würde. Die tatsächliche technische Nutzbarmachung der Nullpunktsenergie gilt als unmöglich, da eine Kraftwirkung allein (wie beim Casimir-Effekt) dem System keine Energie entzieht bzw. die Herstellung des Ausgangszustands (Platten auseinanderziehen) genauso viel Energie verbraucht.“

Ob eine solche Energie nutzbar gemacht werden kann, soll hier nicht diskutiert werden. Tatsächlich gibt es eine Nullpunktenergie. Wenn Herr Lesch behauptet, sie sei keine Energiequelle, dann ergibt sich die Frage, wie das Universum aus dem angeblichen Nichts in Form eines Urknalls entstanden sein soll.

Die Gesetze der Thermodynamik sind sehr schön, sie beruhen jedoch auf Annahmen, die im Weltall nicht unbedingt gelten. Eine der Annahmen ist die Beobachtung in einem geschlossenen System, welches das Weltall nicht darstellt.

Hier sollen jedoch keine physikalischen Gegebenheiten diskutiert werden, sondern medizinische.

Auch der Mensch benötigt für seine Lebensvorgänge Energie. Diese setzt einen Energiegradienten voraus.

Wenn der Energiegradient des Lebens durch den angeblichen Urknall geschaffen worden sein sollte, wäre das auch eine Ausnutzung der Nullpunktenergie des Urknalls.

Ich fürchte also, dass viele Theorien der angeblichen Naturwissenschaften nicht einmal ansatzweise verstanden werden. Das soll selbstverständlich kein Freibrief für esoterische Spinnereien sein, wie sie leider besonders in der Homöopathie der Gegenwart zu finden sind. Und das ist letztlich unser Thema.

 

Neues vom Hümmler

Kommentar:

Herr Edgar Wallace  schreibt in seinem Kriminalroman der Homöopathiekritik mit dem Titel neues vom Hümmler über die Wirkungslosigkeit und den Unfug der Homöopathie.

Dazu dürfen bekannte Namen wie Tina Turner natürlich nicht fehlen, die zwar nicht durch einen Arzt für Homöopathie aber mit ähnlich wirkungsloser Methode behandelt worden sei und das fast nicht überlebt hätte.

Doch damit ist die Homöopathiekritik natürlich nicht erledigt.

Es geht weiter mit dem Titel: Die Quantendynamik der homöopathischen (Kopf-) Verschüttelung.

Bei diesen Ausführungen gibt es immer etwas zu lachen.

Was daran zu lachen ist stellt Herr Hümmler als physikalischen Unfug da. In dem Beitrag gibt es tatsächlich etwas lachen. Das Lachhafte ist, dass Herr Hümmler offensichtlich nicht einmal bemerkt hat, dass die Diplomierte Homöopathin einer Heilpraktikerin ist, die nicht Medizin studiert hat, sich dann jedoch  wagemutig auf das Gebiet der Quantenphysik begeben hat.

Ich kann aus dem Beitrag natürlich nicht die Kenntnisse des Herrn Hümmler auf dem Gebiet der Quantenphysik erkennen. Dazu äußert er sich vorsichtshalber schon mal nicht.

Ich kann jedoch von einer Heilpraktikerin nicht erwarten, dass sie Homöopathie und auch noch Quantenphysik wirklich gelernt hat. Damit wäre eine Heilpraktikerschule vollständig überfordert.

Es mag sein, dass sie durch ihre Ausbildung in die Lage versetzt ist einfacher akute Krankheiten homöopathisch zu behandeln und zu heilen.

Auf dem Gebiet der Quantenphysik scheitern jedoch regelmäßig auch studierte Physiker am Verständnis der dortigen Vorgänge.

Wir haben also allen Grund zum Lachen: Nicht unbedingt über eine Heilpraktikerin die sich zu physikalisch schwierigsten Fragen äußert, die sie nie gelernt hat, sondern über Herrn Hümmler, der solche Beiträge als Widerlegung der Homöopathie versucht genüsslich auszuschlachten.

Der Grundsatz der Waffengleichheit würde verlangen, dass er sich als promovierter Physiker ebenbürtige Homöopathievertreter für seine Analysen heraus sucht. Das wären beispielsweise Prof. Walach als Psychologe oder Dr. Baumgartner als Physiker.

Eine Frage bleibt jedoch zu diskutieren: Welche Informationen und wie viel Informationen ein angeregtes Elektron überhaupt speichern könne. Um dieser Frage zu beantworten ist Frau Munns offensichtlich nicht die geeignete Ansprechpartnerin.

Ich empfehle geeignete Fachleute speziell für die Frage zu konsultieren. IBM entwickelt seit Jahren einen vorläufigen und einfachen Quantencomputer. Auch bei diesem stellt sich die Frage, wie die Quanteninformation gespeichert werden kann ohne, dass sie durch Dekohärenz wieder verschwindet. Die dortigen Fachleute werden dazu bestimmt wesentlich sachkundigere Ausführung machen können als Frau Munns.

Von ihnen habe ich bisher jedenfalls noch nicht die Auffassung vernommen, dass keine Informationen gespeichert oder verarbeitet werden könnte, weil ein Elektron der Dekohärenz unterliegt.

Wenn wir diese Fragen in der Mikrobiologie bisher nicht beantworten können, ist Homöopathie nicht deshalb schon unplausibel.  Sie arbeitet mit genau diesen Phänomenen.

Und sie funktioniert, besser als sich Herr Hümmler vorstellen kann. Das sehen wir daran, dass sie sogar richtig schädlich sein kann, wenn sie von angeblichen Heilern verwendet wird, die solche Zusammenhänge nicht verstanden haben.

Kohärenz des Unterbewusstseins

Herr Gassner beantwortet die Frage nach dem Bewusstsein.

Kann die Quantenphysik Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften miteinander verbinden?

Ist Bewusstsein etwas was sich im Laufe des Lebens nach und nach entwickelt hat? (ab Min. 9).

Herr Gassner führt dazu aus, dass Bewusstsein etwas mit Leben und Gehirn zu tun habe.

Ab Minute 5 erklärt er die Wechselwirkung Kohärenz zur Dekohärenz.

Betrachten wir die entwickelten Gedankengänge aus der Sicht der Alternativmedizin ergeben sich andere Schlussfolgerungen.

Ich habe in vorangehenden Beiträgen ausgeführt, dass das  Unterbewusstsein ein Schwebezustand aus der Sicht der Quantenphysik darstellen muss.

Das ergibt sich aus der Art der Informationsverarbeitung im Gehirn. Wir sind in der Lage mit dem Gedächtnis gleichzeitig eine fast unbegrenzte Zahl von Informationen abzurufen, ein digitaler Computer müsste aller Speicher nacheinander abarbeiten, um die gewünschte Information zu finden.

Das erfolgt über das Unterbewusstsein. Die Arbeitsweise des Unterbewusstseins lässt sich nur dann verstehen, wenn wir von einem Schwebezustand der Quanteninformation ausgehen der physikalisch als Superposition angesehen werden muss. Informationen bestehen parallel in einem Zustand der Ungewissheit und sind gleichzeitig vorhanden ohne als Information erkennbar zu sein. Erst wenn sie abgerufen wird ist das Ergebnis, die Information bekannt.

Beim herkömmlichen digitalen Computer erfolgt die Informationsverarbeitung mit Hilfe einer binären Information zwischen Null und Eins. Beim Gehirn besteht die Information unausgelesen  in der Superposition oder im Schwebezustand. Es existieren gleichzeitig eine relativ unendliche Anzahl von Informationsmöglichkeiten die erst beim Abrufen der Information als Information erkennbar und von Bedeutung wird.

Das Unterbewusstsein aus der Superposition bzw. Kohärenz steht dem Bewusstsein gegenüber.

Daraus können wir schlussfolgern, dass das Bewusstsein nicht etwa eine spezielle menschliche Eigenschaft ist, sondern generell mit dem Leben verbunden ist. Das Bewußtsein ist dann nichts anderes als das Dekohärenzinterface des Unterbewußtseins. Es liest das Unterbewußtsein aus und ist im ungekehrten Vorgang in der Lage Informationen in das Unterbewußtsein zu transportieren, wenn wir von den elementaren Dienstprogrammen der einfachen Lebensvorgänge absehen.

Die Art der Informationsverarbeitung finden die bereits bei den elementaren stofflichen Vorstufen des Lebens, kommunizierenden Eiweißen, Viren, den Bakterien und den Tieren. Sie ermöglichen die Realisierung von einfachen Dienstprogrammen des Lebens und die Lebenskraft.

Wenn wir diese Betrachtungsweise auf die philosophischen Theorien anwenden, kommen jetzt schnell zu dem Ergebnis, dass dem Bewusstsein des Menschen durch die Philosophie eine Überhöhung zugesprochen wurde, die sich aus der Evolution und aus der Art der Informationsverarbeitung nicht begründen lässt (vgl. cogito ergo sum).

Herrn Gassner ist also beizupflichten, wenn er davon ausgeht, dass es dem Mond schon immer egal war ob er von einem Menschen gesehen wird oder nicht.

Das Unterbewusstsein hat demzufolge keinen Einfluss auf das Universum. Die gegenteilige Auffassung kommt nur bei Esoteriker vor die sich von der Realität weit entfernt haben und bei einigen Philosophen.

Der Glaube des Homöopathen bei Kent

Herr Kent ging davon aus, dass nur ein gläubiger Mensch Homöopath werden könne. Ich habe vorangehenden Beitrag bereits darauf aufmerksam gemacht, dass die Heilung chronischer Krankheiten ein Eingriff in das Geschehen der Evolution ist und damit dem alten Mann mit dem weißen Bart in das Handwerk pfuscht.

Man kann deshalb die Auffassung vertreten es stehe dem Menschen nicht zu Gottes Werk zu boykottieren.

In der Tat kommt aus katholischen Kreisen regelmäßig Kritik an der Homöopathie, die darin eine Art Hexerei sehen wollen.

Damit sind wir bereits mitten in den Grundfragen jeder Religion angelangt.

Wer Medizin und noch mehr die Menschwerdung als das Ergebnis chemischer Reaktionen ansieht wird weder das Wesen der Lebenskraft noch das der Lebensbeendigungsprogramme verstehen können.

Wenn ich Medizin und die Menschwerdung jedoch als eine Fortsetzung des Werkes Gottes ansehe wird die Auffassung von Herrn Kent verständlich.

Richtige Homöopathie ist die Fortsetzung des Werkes Gottes ohne Hexerei und übersinnlichen Unfug oder sonstiger Heilslehren.

Wer dabei die Heilslehren der Religion beiseite schiebt, Medizin nicht als Nächstenliebe begreift, sondern als Gelderwerbsquelle und dabei möglicherweise sogar noch mit betrügerischen Mitteln arbeitet, der ist als Fortsetzer der Werke Gottes nicht geeignet, sondern eher Vertreter des Faustischen Alltagsmenschen in Mitteleuropa, wie er uns bereits in der Schule nahe gelegt wird.

Wer wissen möchte was Nächstenliebe ist, der sollte zum Sikhtempel nach Delhi fahren und sich die Speisung der Zehntausenden ansehen.

Die Ursünde bei Kent

Die Skeptiker erklären Kent wie folgt:

„Kent war ein gläubiger Mensch. Nach dem Tod seiner zweiten Frau befasste er sich mit dem schwedischen Naturwissenschaftler und Mystiker Swedenborg.[7] Swedenborg hatte nach einem Erweckungserlebnis geäußert, „Gott“ habe ihm mitgeteilt, er solle eine neue Kirche gründen, wie es in der Apokalypse des Johannes verheißen sei. In der homöopathischen Literatur beschäftigen sich viele Schriften mit dem Einfluss Swedenborgs auf Kent und damit auf die Homöopathie.[7][8][9][10] Kent war der Ansicht, Homöopathie und Glaube seien nicht zu trennen[B 6] und ging davon aus, nur ein gläubiger Mensch könne Homöopath werden.[B 7][6] Gesundheit und Krankheit waren für Kent eine Frage der Moral.[B 8][B 9][B 10] Den Ursprung aller Erkrankungen, die durch „Psora“ ausgelöst wurden[B 11] (lt. Kent ca. 85%), gehe auf den Sündenfall im Paradies zurück:

Hier sei nur gesagt, dass sie [Anm: die Psora] zusammenhängt mit dem ersten großen Fehltritt des Menschen, der Ursünde, welche die erste Krankheit des Menschen gewesen ist, ich verstehe darunter die geistige Aberration, diesen Primärzustand, der der gesamten menschlichen Rasse die Anfälligkeit für die Psora einbrachte und welche ihrerseits die Grundlage für alle weiteren Krankheiten gab.[11]

Nach Kents Ansicht ist jeder Mensch von Geburt an krank und die Homöopathie dient dazu, ihn gesund zu machen.[B 12][B 13][B 14][B 15]

http://www.homöopedia.eu/index.php/Artikel:James_Tyler_Kent

Kommentar:

An den Äußerungen des Herrn Kent zur angeblichen Ursünde, wie sie von den Kirchen auch in der Gegenwart zum Teil noch gepredigt werden, sieht man deutlich, dass er sich nicht von den religiös philosophischen Vorstellung seiner Zeit befreien konnte.

Richtig ist die Auffassung von Herrn Kent, dass jeder Mensch von Geburt an krank ist und die Homöopathie dazu dient ihn gesund zu machen. Das bedarf jedoch einer Erläuterung. Hahnemann sprach von einer schlummernden Psora. Das meint, eine chronische Krankheit tritt in Abhängigkeit vom Lebensalter plötzlich hervor, die vorher nicht ansatzweise zu erkennen war.

Das ist jedoch ganz typisch für alle chronischen Krankheiten.

Nichts zu tun hat das hingegen mit einer angeblichen Ursünde. Die chronischen Krankheiten haben nur einen Sinn wenn sie evolutionsbiologisch als Lebensbeendigungsprogramme angesehen werden. Dann dienen sie zur Begrenzung der Lebensspanne und zum Räumen von Ressourcen für die Nachfahren.

Wer sich gegen die chronischen Krankheiten stellt und versucht sie zu heilen stellt sich gegen die evolutionären Lebensbeendigungsprogramme und damit letztlich auch gegen Gott, egal was darunter verstanden werden soll.

So weit ging Herr Kent jedoch nicht. Er war der Auffassung man könne diese Lebensbeendigungsprogramme homöopathisch heilen. Die relativ kurze Lebensspanne, die er selbst hatte, wurde durch seine eigene Homöopathie offenbar nicht unbedingt verlängert. Er wurde nach den obigen Ausführungen 67 Jahre alt (geb. 31. März 1849, verst. am 06. Juni 1916). Wenn Homöopathie in der Lage wäre Lebensbeendigungsprogramme erfolgreich abzuschalten, würde ich ein Leben mit einer Länge von mehr als 140 Jahren erwarten.

Das ist bis heute nirgendwo glaubwürdig überliefert. Bis wir dieses Ziel erreicht haben müssen wir zuerst davon ausgehen, dass die genetische Programmierung sehr stabil ist und nicht durch Homöopathie oder sonstige Behandlung wesentlich verlängert werden kann.

Da die Lebensspanne keine feststehende Größe ist sondern von verschiedensten Faktoren abhängig ist, die wir zum Teil auch selbst beeinflussen können, sollte mit Homöopathie jedoch zumindestens der obere Durchschnitt des Lebensalter von bis zu 90 Jahren erreicht werden.

Davon sind die Anhänger der Kant’schen Homöopathie jedoch auch weit entfernt.