Die Phantomjagd oder Phantomas der Enterbte

ZDF hat einen Filmbeitrag von umfassender philosophischer Aussage ausgestrahlt:

„Der Wilde Westen steckt voller Geheimnisse – die nur darauf warten, gelüftet zu werden. So denkt auch der Glücksritter Dave Arnold zu Anfang des 20. Jahrhunderts.

Damals sucht er in Texas nach einem verschollenen spanischen Goldschatz. Eine uralte Karte und drei mysteriöse, mit netzartigen Linien überzogene Steine sollen ihm den Weg weisen. Sieben Jahre lang folgt er den Zeichen der Spinnensteine, den „Spider Rocks“.“

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/das-raetsel-der-spider-rocks-102.html

Kommentar:

Wir haben im Blog regelmäßig auf die Unzulänglichkeiten der schulmedizinischen Forschung hingewiesen.

Die Goldsuche des Dave Arnold kann als hervorragendes Bildgleichnis (Metapher) für die Sinnlosigkeit dieses Treibens angesehen werden.

Dave Arnold war besessen von der Idee er könnte das spanische Gold finden. Die Spinnensteine sollten ihm den Weg dazu weisen.

Obwohl er eine Niederlage nach der anderen hinnehmen musste, seine Spinnensteine zwar neue Spinnensteine aufzeigten, sein Finanzier durch die hohen Kosten verarmte und abbrannte, war er nicht davon zu überzeugen, dass er sich auf den falschen Weg mit untauglichen Mitteln gemacht hatte.

Die Spinnensteine zeigten nicht den Weg zum Reichtum und Gold.

Dann sehen wir uns den Weg der Schulmedizin in den letzten 200 Jahren an. Er wird uns zwar von dessen Vertretern gerne als einziger Erfolgsstory verkauft. Man kann ihn jedoch mit den Spinnensteinen des Dave Arnold vergleichen.

Auch die Suche nach der heilenden Chemie hat in 200 Jahren nicht die Substanz hervorgebracht, mit der unser Leben unbegrenzt und gesund verlängert werden könnte.

Für eine Lebensverkürzung hingegen benötige ich keine Chemie, wie uns Paracelsus vorgelebt hat. Da reicht bereits eine falsche Theorie und sein Selbstversuch mit Quecksilber.

So wie Dave Arnold glaubte mit jedem neu gefundenen Spinnenstein hätte er endlich das spanische Gold gefunden, so glauben die Schulmediziner seit Jahrhunderten bis heute mit jeder chemischen Substanz die sie neu entwickeln hätten sie den Stein der Weisen gefunden und die Krankheit des Todes geheilt. Hahnemann wies jedoch schon darauf hin, dass Krankheit keine fehlerhafte Substanz im Körper darstellt und nicht durch Chemie heilbar ist.

Wir wissen von Steve Arnold, dass er ein Leben lang einer untauglichen Fiktion hinterher gejagt ist. Die Spinnensteine zeigen nicht den Weg zum spanischen Schatz. Und wenn sie es würden, hätten die einheimischen Bewohner, wie der Hirte, diesen bereits lange geborgen und beiseite geschafft.

Genau das dürfen wir getrost auch von der heutigen schulmedizinischen Forschung annehmen.

Wenn es eine chemische Substanz geben würde, welche uns gesund alt werden ließe, hätten wie sie schon längst gefunden und für uns selbst verwendet, um nicht an bösartigen Krankheiten wie Krebs u. a. sterben zu müssen.

Ich wünsche allen Lesern einen gesunden ersten Advent und wenn die Gesundheit nicht vorhanden sein sollte gute Besserung auch ohne Chemie.

Die Welterklärer

Max Rauner erklärt uns die Welt, insbesondere die der Quantenwelt.

„Auf ZEIT ONLINE hatte er viele Jahre lang die Videokolumne: »Dr. Max erklärt die Welt«. Sein jüngstes Buch ist »Schluss mit dem Bullshit – Auf der Suche nach dem verlorenen Verstand« (mit Tobias Hürter).“

http://www.maxrauner.de/

In seinem Beitrag: „Pseudowissenschaft Quantenmedizin, Einstein für Esoteriker“ erklärt er seine steilen Thesen zur Alternativmedizin.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/quantenmedizin-einstein-fuer-esoteriker-a-1017748.html

Herr Rauner erklärt in seinem Jahrhundertwerk: „Schluss mit dem Bullshit, auf der Suche nach dem verlorenen Verstand,“ wie die Welt aus seiner Sicht wirklich funktioniert.

Wir dürfen uns einig sein, dass jede Form von Esoterik kranken Gehirnen entspringt, welche die Suche nach Gott mit ihren eigenen verschwirbelten Ideen verwechselt. Er hat auch bereits die passenden psychoanalytischer Erklärung gefunden. Nach Herrn Rauner und seinen zitierten Autoren handelt sich bei Esoterikern um neidische Menschen. Sie sind neidisch auf die Erkenntnisse der Physiker und damit das nicht so auffällt betreiben sie dagegen gemeinschaftliche Selbstimmunisierung.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/quantenmedizin-einstein-fuer-esoteriker-a-1017748.html

Kennen wir der derartige Ausführungen nicht in ähnlicher Form  bereits von Professor Lesch?

Hält er nicht im Fernsehen gelegentlich Vorträge über Alternativmedizin, die er als Astrophysiker nie erlernt hat?

Und hat Herr Rauner zwar Physik studiert aber nie Alternativmedizin?

Er bemängelt, dass die Theorien der Alternativmedizin angeblich nie bewiesen oder widerlegt werden könnten.

Dann sehen wir uns die Theorien der Schulmedizin an, insbesondere das Schlüssel Schloss Prinzip und fragen, welche chronische Krankheit mit dieser Theorie jemals geheilt werden konnte und ob damit letztlich eine gesunde Lebensverlängerung ermöglicht worden ist.

Tatsächlich ist Quantentheorie in der Mikrobiologie kein angeblicher Bullshit, sondern die normale Kommunikation des Lebens auf zellulärer Ebene.

Das ist in der modernen Forschung der Mikrobiologie bis heute offenbar nicht angekommen.

Alles Leben beruht letztendlich auf quantenphysikalischen Vorgängen und deren Programmierung in der Lebenskraft.

Davon haben jedoch weder Herr Rauner noch bei Herrn Lesch jemals etwas gehört, zu mindestens kommt der Begriff in ihren Vorträgen nicht im positiven Sinne vor.

Unbestritten wird in der Homöopathie und in der Esoterik heute leider viel Unfug verkündet.

Wenn sich die Esoteriker auf Geistesgrößen wie Planck und Einstein berufen können sie zwar mit diesen nicht mithalten.

Sie haben aber, entgegen Herrn Rauner, zumindest verstanden, dass moderne Medizin etwas ganz anderes sein sollte als pharmakologische Präparat zu schlucken und Bakterien zu bekämpfen.

Da spielt das keine große Rolle ob medizinische Laien zur Wirkung der Alternativmedizin untaugliche Theorien verkünden.

Die von medizinischen Fachleuten verkündeten Theorien der Gegenwart beruhen auf den Annahmen der Alchemie des Mittelalters und sind in vielen Teilen genauso verkehrt wie die Annahmen der Esoteriker und ihre wundersamen Theorien.

Erforschung der Gleichgewichtskreise in der Lebenskraft

Hier ein weiterer Auszug aus dem Interview mit Herrn Hall:

„Denn bereits zu dieser Zeit wusste man, dass Immunsuppressiva die Vermehrung von Immunzellen blockieren. Wie das geschieht, war jedoch eine Black Box. Hier sollte Heitmans Arbeit Licht ins Dunkel bringen. Wie erhofft, führte Rapamycin bei den Hefezellen zu einem Wachstumsstopp, worauf sie abstarben. Nur ein paar wenige überlebten. Diese Zellen mussten im Erbgut Mutationen tragen, die sie gegen das Medikament resistent machten.

Tatsächlich fanden die Forscher solche Mutationen in zwei bis dahin unbekannten Genen. Diese Gene nannte Hall «target of rapamycin» (TOR), weil sie in nicht mutierter Form die Wirkung von Rapamycin vermitteln. Das war die Geburtsstunde von TOR1 und TOR2. Der Durchbruch wurde 1991 in der Fachzeitschrift «Science» verkündet.

Einige Kollegen hätten die Idee, mit Hefezellen zu arbeiten, als «silly» bezeichnet, erinnert sich Hall. Denn es ging ja um den Einsatz des Medikaments beim Menschen. Diese Kollegen hätten nicht verstanden, dass Rapamycin von Bakterien gebildet wird – als Waffe gegen andere Mikroorganismen wie Hefepilze. Nur mit diesem Modellorganismus sei die Entdeckung von TOR so schnell möglich gewesen.“

https://www.nzz.ch/wissenschaft/medizin/molekulare-signalwege-der-zellenversteher-ld.1314947

Kommentar:

Wir können aus dieser Schilderung entnehmen, wie der Forschungsfortschritt auf dem Gebiet der Biochemie stattfindet.

Zuerst wurde beobachtet, dass Rapamycin bei Hefezellen zu einem Wachstumsstopp führte. Danach starben Sie ab. Die wenigen überlebenden Zellen wurden auf Mutationen hin untersucht und als TOR definiert, weil sie in nicht mutierter Form die Wirkung von Rapamycin vermitteln.

Diese schulmedizinische mikrobiologische Auffassung geht davon aus, dass sie die Wirkung eines Medikamentes ein bestimmtes Eiweiß zuständig sein soll in Verbindung oder Wechselwirkung mit der DNA.

Als Alternativmediziner gehe ich von der Fehlerhaftigkeit dieser Annahme aus.

Die Beobachtung der Lebenskraft lässt darauf schließen, dass es sich nicht um einen statischen Vorgang im Sinne einer Bindung an einen Rezeptor handelt.

Die Existenz der Lebenskraft setzt voraus, dass deren Programme eingerichtete Gleichgewichtskreise beeinflussen.

Die Gleichgewichtkreise werden von der DNA im stabilen Gleichgewicht gehalten bis der Organimus auf irgend etwas zu reagieren hat.

Wenn Rapamycin bei Hefezellen zu Wachstumsstopp führt ist die Annahme durchaus berechtigt, dass es an einen Rezeptor in der Zelle bindet.

Es führt demzufolge zu einer Unterbrechung der intrazellulären Signalwege oder Ausschaltung des zuständigen Gleichgewichtskreises.

Wenn ich diesem Gleichgewichtskreis eine Quanteninformation durch ein homöopathisches Mittel zuführe, verändert es lediglich seine Aktivität und sein Gleichgewicht zu weiteren verbundenen Schwingungskreisen.

An diesem Beispiel läßt sich der unterschiedliche Krankheitsbegriff in der Schulmedizin gegenüber der Alternativmedizin verdeutlichen.

Während Schulmedizin mit pharmakologischen Präparaten intrazelluläre Signalwege blockieren will, möchte der Alternativmedizin lediglich die Gleichgewichtszustände der Lebenskraft verändern.

Um die entsprechenden Gleichgewichte der Lebenskraft zu identifizieren wäre eine ähnliche Vorgehensweise wie durch Herrn Hall auch mithilfe von homöopathischen Mitteln möglich.

Dazu können die schulmedizinisch bekannten oralen Antidiabetesmittel soweit homöopathisch verarbeitet werden, dass der Wirkstoff keine physiologischen Auswirkungen auf den Stoffwechsel hat.

Dann könnte der Antidiabeteseffekt durch häufiges Wiederholen so weit gesteigert werden bis die Hefezellen absterben. Im nächsten Schritt wäre es möglich die überlebenden Hefezellen auf die daran beteiligten Gene zu untersuchen und diese zu identifizieren.

Die Vorgehensweise wäre vergleichbar mit der Schulmedizin. Das zu Grunde liegende theoretische Modell basiert jedoch auf quantenphysikalischen Überlegung die bis heute in der Schulmedizin keinen Einzug gefunden haben, wenn wir von den wenigen Ausnahmen absehen.

Der Wolf im Schafspelz: Informationsnetzwerk Homöopathie

Die Skeptiker tarnen sich neuerdings als Lehrer für Homöopathie.

https://www.netzwerk-homoeopathie.eu/aerztliche-fortbildung

Sie bieten folgende angebliche Weiterbildung an:

Die homöopathische Lehre
Chinarindenversuch und Ähnlichkeitsprinzip
Potenzierung und kleinstmögliche Dosierung
Homöopathische Arzneimittelprüfung als Behandlungsgrundlage
Lebenskraft und Miasmen als Grundlage der Krankheitslehre Hahnemanns
Vortrag: Dr. Natalie Grams

Die homöopathische Lehre (Forts.)
Unterarten und Stilrichtungen der Homöopathie
Derivate: Schüßler, Bach, Anthroposophie, Spagyrik
und Degenerierungen: Körbler, Quantenhomöopathie …
Homöopathie vs. Naturheilkunde
Widersprüche innerhalb der Lehre
Vortrag: Dr. Natalie Grams

14:45 -15:30
Homöopathie und Wissenschaft
Physik und Potenzierung
Erklärungsmodelle und Fehlinterpretationen
Vortrag: Dr. Norbert Aust

Zertifizierte ärztliche Fortbildung                                                 
 18 CME Punkte sind von der Landesärztekammer Baden-Württemberg genehmigt

Homöopathie:
Von der medizinischen Avantgarde zum wissenschaftlichen
Anachronismus – Was Ärzte über Homöopathie wissen sollten

Kommentar:

Hier treten Personen als Lehrer für Homöopathie auf, die keine ausreichende Homöopathie nach Hahnemann gelernt haben.

Zu meinen großen Verwunderung sind für diese fragwürdigen angeblichen Weiterbildungen auch noch Weiterbildungspunkte der Landesärztekammer Baden Württemberg genehmigt worden.

Das erzeugt bei den weiterbildungsinteressierten Ärzte den fehlerhaften Eindruck, hier würden Homöopathen von ihrem Erfahrungs- und Wissenschaftsschatz abgeben.

Ich habe die beiden Vortragenden Grams und Aust beispielhaft heraus genommen.

Frau Grams hat nach ihren eigenen Angaben Homöopathie nach Scholten und Sankaran gelernt, musste jedoch einsehen, dass ihre Homöopathie gegen Hahnemann nichts als Placebo darstellt.

Herr Aust hat nie Medizin studiert und auch keine ärztliche Homöopathieausbildung. Für ihn ist Homöopathie offenbar auch etwas anderes, als Hahnemann gelehrt hat.

Zumindest Herr Aust ist nicht qualifiziert um über Homöopathie Weiterbildung für Ärzte zu betreiben. In Berlin wird dafür eine Weiterbildungsgenehmigung benötigt. Sie setzt voraus, dass zumindest die eigene Homöopatieausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde und anschließend jahrelange Erfahrungen gesammelt wurden, sowie eine gut gehende homöopathische Praxis.

Das „wissenschaftliche“ Weltbild der Skeptiker

Im vorangehenden Beitrag habe ich gerade die angeblichen wissenschaftlichen Analysen des Herrn Hümmler untersucht. Er hat sich große Mühe gegeben, wie bereits eine ganze Reihe von anderen „Wissenschaftlern“ vor ihm nachzuweisen, dass es Homöopathie gar nicht geben kann.
Die unsinnige Diskussion ist nun über Jahre geführt worden und wird hier nicht erneut aufgewärmt.
Interessant ist jedoch das angeblich „wissenschaftliche“ Weltbild eines promovierten Physikers. Wenn Herr Planck die Quantenphysik noch nicht entdeckt hatte konnte Hahnemann unmöglich mit den Gesetzen der Quantenphysik arbeiten, so seine ernsthaft vertretende „wissenschaftliche“ Auffassung.
Klingt für physikalischen Laien vielleicht überzeugend, nicht jedoch für einen Wissenschaftler.
Arbeiten wir nicht besonders in der Physik mit Beobachtungen für welche wir bis heute nicht die geringste Vorstellung haben was sich dahinter verbirgt?
Dazu fällt mir auf Anhieb die dunkle Energie und dunkle Materie ein.
Beides sind Produkte aus der Hexenküche der Physik. Da wir sie bis heute nicht nachweisen können, bestenfalls aus Wirkungen auf sie meinen rückschließen zu dürfen, existieren diese beiden Hypothesen also gar nicht, sofern wir dem Wissenschaftsbild der Skeptiker folgen wollen.
Das ist jedoch genau das Argumentationsmuster der Inquisition des Mittelalters.
Nur der Papst war inzwischen schlauer als die Skeptiker. Er hat immerhin Galileo Galilei rehabilitiert.

http://www.focus.de/wissen/mensch/naturwissenschaften/spaete-anerkennung-warum-die-kirche-galileo-doch-rehabilitieren-konnte_aid_850242.html

Jahrhunderte lang galt die Lehre der Kirche als unfehlbar.
Heute wissen zwar die Physiker, dass ihre eignen Lehren löchrig sind wie ein Schweizer Käse. Nur auf die Homöopathie angewendet wollen sie auf einmal den perfekten Nachweis der Wirkung der Homöopathie geliefert haben, bevor sie die Wirkung der Homöopathie akzeptieren.
Dass etwas dran sein kann, an der Homöopathie, zeigt sich bereits bei der hartnäckigen Weigerung der Skeptiker einen homöopathischen Selbstversuch unter Leitung eines Arztes für Homöopathie durchzuführen.
Dabei könnte sich heraus stellen, dass Homöopathie nicht lediglich Krankheiten heilen kann, sondern auch Schaden anrichtet, wenn sie in die falschen Hände gelangt. Wir müssen nicht erst bei Heisenberg nachlesen, welche Geheimnisse mit der Quantenphysik verbunden sind.
Die mathematischen Theorien der Quantenphysik sind allesamt ungeeignet um die Lebensvorgänge zu beschreiben.
Sie beruhen zuerst einmal auf Beobachtungen der Experimentalphysik an Quantenvorgängen physikalischen Teilchen oder Wellen.
Die Quantenvorgänge im lebenden Wesen lassen sich nur indirekt nachweisen.
Diese Nachweise sind auch bereits mehrfach gelungen.
Insofern ist die Diskussion über den Informationscharakter homöopathischer Mittel bereits plausibel geworden.

Wünschen wir Herrn Hümmler bessere und vor allem wissenschaftliche Erkentnisse.

Esoterik, Bullshit und Spekulatives

unter dem Mäntelchen der modernen Physik verbreitet durch Herrn Hümmler. Er führt in seinem Grundsatzwerk zur Kritik der Alternativmedizin, dem sogenannten Quantenquark, die These:

„Brunke verbreitet also auch nichts weiter als Quantenquark, was darin gipfelt, dass er Samuel Hahnemann im Klappentext zu seinem Buch als ersten Entdecker der Quantenphysik bezeichnet. Als Max Planck 1900 mit dem Strahlungsgesetz die erste Idee der Quantenphysik aufbrachte, war Hahnemann schon mehr als 50 Jahre tot.“

http://quantenquark.com/blog/tag/quantenhomoeopathie/

Kommentar:

Da musste ich erst einmal eine ganze Weile nachdenken, um den Sinn der Kritik zu verstehen.

Also das Gravitationsgesetz wurde bekanntlich von Newton 1687 formuliert.

Vorher hat es nach Hümmler offenbar nicht existiert. Nach seiner Auffassung fiel vor Newton ein Stein nicht ins Wasser, sondern vom Meeresgrund direkt in den Himmel.

Oder habe ich ihn etwa falsch verstanden?

Doch diese Frage taucht bei Herrn Hümmler gar nicht erst auf. Also gibt es bei ihm nichts falsch Verstandenes.

Das neue Weltbild des Herrn Hümmler besagt offenbar, wenn ein Gesetz nicht von einem Physiker formuliert wurde, gibt es dieses nicht.

Zwar hat schon Archimedes Steine geworfen und damit Kriege beeinflusst. Da er das Gravitationsgesetz von Newton nicht kannte, kann es also damit keinen Krieg entscheidend beeinflusst haben, soweit wir Herrn Hümmler glauben schenken wollen.

Das ist doch eigentlich ganz logisch.

Da mutet es ja geradezu dumm an, wenn Hahnemann zwar mit den Gesetzen der Verschränkung aus der Physik homöopathische Mittel hergestellt hat, aber da Herr Planck die Quanten noch nicht entdeckt hatte, konnte Hahnemann also gar keine Ahnung von Quantenphysik haben und folgerichtig auch keine homöopathischen Mittel durch Verschränkung des Arzneimittels mit dem Milchzucker erzeugen.

Ja, da habe ich richtig etwas dazu gelernt, bei Herrn Hümmler. Wer von etwas keine Ahnung hat, kann also auch nichts finden, wovon er keine Ahnung hat.

Oder müsste es vielmehr besser heißen, wenn Herr Hümmler nicht verstehen will, was eine Verschränkung eines Arzneistoffes mit Milchzucker ist, dann gibt es diese auch nicht?

Neues vom Hümmler und den Scharlatanen

Herr Hümmler hat sich in seinem wissenschaftlich einmaligen Aufsatz endgültig den letzten Fragen der Alternativmedizin zugewendet und auch die letzten Fragen geklärt:

http://quantenquark.com/blog/tag/quantenhomoeopathie/

http://www.quantenhomöopathie.de/blog/2014/12/31/vortrag-skepkon-2014-biophotonen-dr-holm-huemmler/

http://www.quantenhomöopathie.de/blog/2014/12/31/vortrag-skepkon-2014-biophotonen-dr-holm-huemmler/

Die Hümmlerthemen sind in den Beiträgen regelmäßig und ausführlich besprochen worden. Es würde meine Leser sicher langweilen mich auf die Beiträge noch einmal eingehen würde.

Ein Stichwort möchte ich dennoch aufgreifen. Es lautet: Scharlatanerie.

Dazu sollten wir erst einmal definieren was wir unter Scharlatanerie verstehen wollen.

Ist es das pharmakologische Präparat des Facharztes der, der nach 15 jähriger Ausbildung im stolzen Brustton der Überlegenheit irgend welche Symptome verschwinden lässt, aber im Nachhinein die Angehörigen feststellen müssen, dass die Krankheit mit welcher der Patient vertrauensvoll den Arzt aufgesucht hat gerade durch das Medikament im Laufe der Zeit eher schlechter geworden ist als besser?

Oder ist es der Geistheiler und Familienaufsteller der vorgibt übersinnliche Kräfte zu haben und mit der Kraft Gottes irgendwelche Krankheiten günstig zu beeinflussen?

Oder ist es Herr Hahnemann, der in seinem Organon beschrieben hat, wie homöopathische Arzneimittel, die nach seiner Vorschrift und Prüfung hergestellt wurden die Befindlichkeit der Lebenskraft beeinflussen?

Doch es gibt noch eine weitere Form der Scharlatanerie über welche bei den Skeptikern nicht einmal ansatzweise nachgedacht wird.

Das ist die Arroganz des Physikers, der sich hinstellt und meint irgendetwas wie Wissenschaft zu vertreten. Der Physiker Dieter Zeh hat sich in seinem Buch „Physik ohne Realität: Tiefsinn oder Wahnsinn?“ mit dem Unfug beschäftigt über mathematische Theorien Erkenntnisse der Physik zu generieren.

Das ist genauso absurd wie die Familienaufsteller, die Geistheiler die meinen Homöopathie mittels der geistigen Wirkung des Familienaufstellers erklären zu wollen oder die Vorträge von Skeptikern die nicht einmal ansatzweise Hahnemannsche Homöopathie verstanden haben, sich aber in stundenlangen Vorträgen zu diesem Thema äußern.

Etwas mehr Bescheidenheit wäre angemessen.

Für die Anfänger unter den Skeptikern empfehle ich dringend das Organon von Hahnemann in der 6. Auflage zu studieren.

An dieser Stelle möchte ich jedoch auch nicht verschweigen, dass die Ärzte für Homöopathie es als erste nötig hätten sich ihre Kritiker nachhause zu holen.

Das was sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten auf dem Gebiet der ärztlichen Homöopathie abgespielt hat kann ich, in Übereinstimmung mit den Kritikern, nur noch als Scharlatanerie im schlimmsten Sinne des Wortes betrachten.

Eine Besserung ist nicht in Sicht, wenn ich sehe, dass die Herrn Scholten und Sankaran, sowie deren Schüler, regelmäßig vom DZVHÄ für Weiterbildungsmaßnahmen in der Homöopathie für viel Geld ihren Unfug an junge Ärzte weitergeben. Die homöopathisch gescheiterte Ärztin Frau Grams sollte für den DZVHÄ ein ausreichender Weckruf darstellen.

Und was noch schlimmer ist: Die Materia Medica und Repertorien werden durch die Aufnahme von diesem Unfug soweit für Behandlungszwecke untauglich gemacht, dass die jungen Ärzte keine reale Chance mehr haben mit Hilfe von Homöopathie irgend eine chronische Krankheit zu heilen. Die Geistheiler unter den Ärzten vernichten gerade die Homöopathie nach Hahnemann.

Gottesquark auch in der Physik

Die NZZ berichtet: Gravitationswellen-Entdeckung sorgt für einen Sturm im Wasserglas

„Tatsächlich gab es in der Folge kaum Kritik an der Auswertung der Daten – bis letzte Woche. Am 13. Juni veröffentlichten Forscher vom Niels-Bohr-Institut in Kopenhagen eine Arbeit auf dem Preprintserver Arxiv, in der sie eine zentrale Annahme der Ligo-Arbeitsgruppe infrage stellten. Die Gruppe um Andrew Jackson hatte die öffentlich zugänglichen Ligo-Daten selbst analysiert. Dabei fand sie Hinweise, dass auch das Rauschen der beiden Detektoren zeitlich korreliert ist und eine ähnliche Zeitverzögerung aufweist wie die vermeintlich «echten» Signale. Damit stellten die Forscher indirekt die statistische Signifikanz der Beobachtung infrage.“

https://www.nzz.ch/wissenschaft/astronomie-gravitationswellen-entdeckung-sorgt-fuer-einen-sturm-im-wasserglas-ld.1301912

Kommentar:

Die angeblich nobelpreiswürdige Entdeckung wurde nun in Frage gestellt.

Kennen wir die Diskussion nicht aus der Medizin?

Wird hier nicht von „forschenden“ Pharmafirmen regelmäßig das neue „Wunder?“ Medikament vorgestellt, mit dem angeblich die Todeskrankheit geheilt werden kann?

Einzelheiten waren den regelmäßigen Blogbeiträgen zu entnehmen.

Die Kritiker haben offenbar ein überschwängliches Wissenschaftsbild, wenn sie meinen Schulmedizin sei gut, Alternativmedizin schlecht.

So einfach, wie sie sich das machen, ist Wissenschaft nicht, wie der obige Beitrag der NZZ deutlich zeigt. Da nützt auch kein Quantenquark durch Physiker, die nie Homöopathie gelernt haben. Lassen wir uns durch die neusten Quarkerlebnisse auf dem Gebiet der Wissenschaft überraschen, wenn die Wissenschaft im Kühlschrank rührt, statt in Gottes Suppenküche, wenn der Mensch über seine eigene Dummheit herrscht, statt sich ehrfurchtsvoll Gottes Willen zu unterwerfen.

Fehler Hahnemann 2. Teil

Bei akuten Krankheiten geht Hahnemann davon aus, dass die Lebenskraft durch die akute Krankheit verstimmt wird und diese Verstimmung homöopathisch zu beheben sei.

Wir wissen aus unseren Erfahrungen, dass die akute Krankheit keine Verstimmung der Lebenskraft darstellt, sondern eher eine Reaktion der Lebenskraft auf einen Reiz der Lebenskraft durch Ungleichgewichte im Organismus zu Bakterien, Viren oder zu den eigenen möglicher weise entarteten Zellen.

Das ist ein wichtiger Unterschied.
Die Aufrechterhaltung der Lebenskraft ist das vorrangige Ziel derselben.

Sie erhält sich selbst durch ihre Programme am Leben.

Wenn sie dazu nicht in der Lage ist stirbt der Organismus.
Zur Aufrechterhaltung der Lebenskraft dienen Überwachungsaufgaben im Organismus.

Es muss ein Gleichgewicht zu den Darmbakterien und anderen körperfremden Eiweißen hergestellt und überwacht werden.

Es müssen die körpereigenen Zellen auf ihr richtiges Funktionieren überwacht werden und bei Fehlfunktionen ausgesondert werden.
Wie das im Einzelnen funktioniert ist bisher nur sehr unzureichend bekannt.

Bekannt ist jedoch, dass diese Funktionen gestört werden können, eben auch durch fehlerhafte homöopathische Behandlung.
Wer als Homöopath diese Gefahr der Falschbehandlung nicht verstandene hat, sollte besser schulmedizinisch behandeln. Damit wird normalerweise nicht so stark in die Lebenskraft eingegriffen, wie mit Homöopathie.
Zum Verständnis die Thesen in Übersicht:

Hahnemann meint eine akute Krankheit sei eine Verstimmung der Lebenskraft.

Dem steht die alternativmedizinische Auffassung gegenüber, dass eine akute Krankheit die Neufindung eines Gleichgewichts zwischen Erreger und Abwehrsystems darstellt, also lebensnotwendig ist.

Hahnemann meint deshalb die akuten Krankheiten behandeln zu müssen.

Nach alternativmedizinischer Auffassung werden akute Krankheiten nur behandelt wenn sie über das normale ungefährliche Maß hinaus gehen.

Nach Hahnemann wird die Lebenskraft bei der Behandlung akuter Erkrankungen durch das homöopathische Mittel so verstimmt, dass es in der Gegenreaktion zur Heilung der akuten Krankheit kommt.

Nach alternativmedizinischer Auffassung wird durch das akute Mittel die Heilungsreaktion direkt beeinflusst und gesteuert, auch ohne das Simileprinzip und dabei auch unterdrückt.

Das kann die Selbstheilung unterbinden und gefährlich werden.

Von mir vorgeschlagene Versuche an Mäusen um diese Zusammenhänge wissenschaftlich zu erforschen wurden von WissHom als nicht von Interesse zurückgewiesen.

So bleibt der bisherige Zustand bestehen, dass Homöopathen zwar behandeln und ab und zu Erfolge haben. Die theoretische Basis ist jedoch so löchrig, dass die Homöopathie nicht als wissenschaftliche Heilmethode betrachtet werden kann, solange keine Grundlagenforschung statt findet. Und noch schlimmer, die zahlreichen Schädigungen durch Homöopathie werden von den Homöopathen nicht der Homöopathie zugerechnet.

Der Einwand, es gibt gefährliche akute Krankheiten, die in jedem Fall behandelt werden müssen wird von diesen Thesen nicht berührt. Dabei darf nicht übersehen werden, dass selbst ungefährliche akute Krankheiten durch ständige Unterdrückung der Heilungsreaktion zu gefährlichen Erkrankungen werden. Das rechtzeitige Training des Immunsystems durch akute Krankheiten gewährleistet den besten Schutz gegen aggressive akute Krankheiten, aber auch gegen aggressive chronische Krankheiten wie Krebs u.a.

Auch davon ist bei Hahnemann nicht die Rede.