Voodoo mit Simileprinzip aus der Homöopathie

„Was ist Voodoo?

Wenn Götter Menschen reiten, wenn Medizin und Magie zusammenwirken, wenn die Geister der Ahnen zu den Lebenden sprechen, dann ist Voodoo im Spiel. Etwa 60 Millionen Menschen auf der Welt sind Voodoosi. Die Religion hat sich mit den Sklavenschiffen der Kolonialherren über die Welt verbreitet. Der Ethnologe, Fotograf und Filmemacher Henning Christoph ist der Magie des schwarzen Kontinents seit fast 40 Jahren auf der Spur.“

Planet Wissen berichtet in der Sendung folgenden Fall (Min. 20):

Ein 19 jähriges Mädchen in Afrika wollte sterben, weil ihr Freund sie verlassen hatte. Sie entwickelte hohes Fieber, war in der Uniklinik, hatte kein Aids und die Ärzte hatte ihr vorhergesagt, sie werde sterben. Der Voodoopriester aus ihrem Dorf legte ein Orakel und sagte das Mädchen hätte einen Sterbewunsch. Darauf wurde ein Meter tiefes Grab ausgehoben. Das Mädchen bei einer Zeremonie in ein Lacken mit Kräutern eingenäht, ins Grab gelegt und mit Erde verschüttet.

Nachdem der Priester zwei Stunden geschlafen hatte wurde auf seine Anweisung das Grab geöffnet. Das Mädchen lebte. Es sagte mit leiser Stimme: „Ich habe den Tod gesehen, aber ich will nicht sterben.“

Sendung Planet Wissen

Das ist ein Beispiel für das Hahnemannsche Simileprinzip auch ohne Homöopathie.

Das Mädchen will sterben. Dann erfüllt der Priester ihren Wunsch scheinbar. Als es tatsächlich ans Sterben ging, sie bereits in der Grube eingeschüttet war, überlegt sie es sich anders und will leben.

Der Todeswunsch wurde nicht nach dem Contrariusprinzip unterdrückt, wie das schulmedizinisch üblich ist, sondern nach dem Simileprinzip nach Hahnemann weitgehend erfüllt.

Das ist das Geheimnis der Gesundheit.

In den westeuropäischen Gesellschaften wäre der Priester wegen Tötungsversuch eingesperrt worden. Ob die Methode für unsere Verhältnisse zu gefährlich ist, lässt sich aus der Schilderung nicht entnehmen.

Dem Psychiater, der diesem Mädchen Psychopharmaka verordnet hätte, wäre nichts passiert, selbst wenn die Psychopharmaka den Todeswunsch des Mädchens nicht aufgelöst hätten und Psychotherapie nicht angeschlagen hätte.

Hier liegt ein sehr schönes Beispiel für alternativmedizinische Heilung vor.

Warnhinweis: Das Beispiel ist aus Afrika ist nicht auf unsere Verhältnisse übertragbar. Nachahmung ist bei uns unter Strafe verboten.

 

Krankheitsbegriff Hahnemann – Alternativmedizin

geistartige Wirkung:
heißt bei Hahnemann dynamische Wirkung, durch Berühren der
Nervenenden
bei den Geistheilern: Wirkung durch geistige Einflussnahme
Krankheit:
ist bei Hahnemann nicht ausreichend definiert als kranke
Menschen gesund zu machen.
bei den Geistheilern: Erfassen des Gefühlszustanden und der
emotionalen Ebene, sowie die Behandlung derselben
durch das angeblich passende homöopathische Mittel
Krankheit als Leiden der Lebenskraft (§ 7 Org. 6):
Die Gesamtheit der Symptome, als das Einzige, was wir von
der Krankheit erkennen können.
Dem steht die Auffassung der Geistheiler entgegen, dass die
Krankheit am Charakter des Menschen erkannt werden könnte.
Hebung oder Beseitigung aller Krankheitssymptome als Beseitigung der
Krankheit (§ 8 Org. 6)
Hier hat Hahnemann Widerspruch durch Hufeland: „Die Homöopathik kann die
Krankheitssymptome heben, aber die Krankheit bleibt.“ (Anm. 2 zu § 8)
Kommentar: Hier liegt ausnahmsweise Hufeland richtig:
Gerade die Behandlung mit Hochpotenzen erzeugt bei älteren Patienten einen
Zustand von Symptomfreiheit, die Krankheit des Krebses oder
sonstige Mängel an dynamischer Regulation wurden dabei jedoch
nicht beachtet, sodass der Patient u. U. sogar durch die hom. Behandlung
kränker gemacht wurde, als ohne.
Die Lebenskraft ist nach Auffassung von Hahnemann für die Selbsterhaltung
unabkömmlich ( §10 Org. 6).
Nach Auffassung der Geistheiler (Grams u. a.) ist die Lebenskraft heute überflüssig.
Das moderne Medizin nicht ohne Lebenskraft gedacht werden kann, ist
oft genug ausgeführt worden, worauf hier nur verwiesen wird.
Nur die krankhaft verstimmte Lebenskraft bringt die Krankheit hervor (§ 12 Org. 6)
Das Verschwinden aller Krankheitsäußerungen bringt angeblich die Integrität des Lebensprinzips
zurück.
Auch hier irrt Hahnemann. Das Auftreten von Krebserkrankungen kann nur als
ein Mangel an Integrität des Lebensprinzips angesehen werden,
oder als ein Mangel an dynamischer Lebensäußerungen.
Sollte Krebs heilbar sein, müsste zuerst dieser Mangel an Reaktionsfähigkeit
oder Mangel an dynamischer Lebensäußerungen behoben werden.
Der Heiler hätte die innere Veränderungen, die krankhafte Verstimmung des
Lebensprinzips aufzuheben und zu vernichten.
Gott habe so offenbart, was bei der Krankheit hinweg zunehmen sei.
Dem stehen die Erfahrungen aus der Krebsbehandlung entgegen, wo
dem Patienten keine Symptome wegzunehmen sind, da sie durch
Reaktionsstarre meist bereits nicht vorhanden sind, sondern
Symptome hinzuzufügen hätte, die Symptome, welche eine gesunde
Heilungsreaktion ermöglichen, um die bösartige Krankheit zu eliminieren.

Ideologie geht bei Ebola in Liberia vor Heilung

Die Sendung vom 22.04.2015 Exakt des MDR verzerrt die Bemühungen homöopathischer Ärzte an Ebola erkrankten Patienten zu helfen. Die konsultierte Ärztin führt ab Minute 29 aus:

(Homöopathische) „Medikamente sind bekannt dafür, dass sie gerade bei Seuchen sehr vorteilhaft wirken, sie sind billig, sie haben keine Nebenwirkungen … der Patient gewinnt eine Chance.“

Dann kommen in der Sendung Schulmediziner zur Wort, die nicht die geringste Vorstellung davon haben, was die Ärzte für Homöopathie mit dieser Methode für Heilerfolge verzeichnen haben und erklären, sie glauben nicht daran, dass mit Homöopathie eine Erkrankung wie Ebola geheilt werden könnte.

Wir Ärzte für Homöopathie wissen natürlich auch nicht, ob wir Ebola homöopathisch heilen können. Auf Grund der vorliegenden Erfahrungen bei Epidemien besteht jedoch die begründete Vermutung, dass diese Heilung durch Homöopathie auch bei Ebola möglich sein könnte. Nicht umsonst hat der Weltverband homöopathischer Ärzte aufgerufen nach Liberia zu fliegen, um diesen Heilungsversuch zu unternehmen. Das Ergebnis ihrer Bemühungen wurde in der Sendung auch mitgeteilt: Die angereisten Ärzte für Homöopathie wurden von den verantwortlichen Behördenvertretern auf Veranlassung der WHO nicht zu den Patienten vorgelassen. Damit wurde in unverantwortlicher Weise den schwer kranken Patienten eine Chance auf Heilung und Überleben vorenthalten. Nicht vorenthalten, weil Homöopathie nicht wirkt, sondern weil sie nicht in das Weltbild der Entscheidungsträger passt.

Ideologie steht offenbar vor dem Recht der schwer erkrankten Patienten auf Heilung.

Einen Trost hatten die nicht Ebolaerkrankten immerhin: Die angereisten Ärzte gingen in andere Krankenhäuser und haben weitere Krankheiten vor Ort homöopathische behandelt. Diese Patienten haben sich gefreut. Die Ebolapatienten wissen nicht, was ihnen vorenthalten wurde.

Vortrag Skepkon 2014: Biophotonen – (Dr. Holm Hümmler)

Dr. Holm Hümmler hat auf YouTube einen Skeptikervortrag gehalten, den es sich lohnt anzuhören

https://www.youtube.com/watch?v=ULRCQuYGqBk&feature=player_embedded#t=0

Minute 27.17 kommt er auf das eigentliche Problem. Die außerhalb der Zelle gemessenen Biophotonen sind nicht geeignet die Zellkommunikation zu erklären.

Vorher hat er noch erklärt, dass sie möglicherweise Abfallprodukt des Stoffwechsels sind. Wenige Sätze später hat er bereits vergessen, was er kurz vorher gesagt hat.

Wenn die wenigen gemessenen Photonen außerhalb der Zelle lediglich ein Abfallprodukt darstellen, können sie nicht gleichzeitig stellvertretend für die intrazelluläre Kommunikation stehen. Das ist ein logischer Widerspruch in sich.

Ansonsten bietet der Vortrag einen guten Überblick über den historischen Ablauf der Entdeckung der Biophotonen.

Das sich zahlreiche Biophotonenproduktverkäufer auf diese Entdeckung eingeschossen haben und mit esoterischen Theorien versuchen ihre Produkte auf den Markt zu drücken ist ein ernsthaftes Problem, welches jedoch nicht der Biophotonenforschung angelastet werden darf.

Letztlich ist anzumerken, dass der Autor sich nicht einmal die Mühe gemacht hat die chinesische Biophotonenforschung vorzustellen, die ich bereits 2011 im Grundsatzbeitrag zur dieser Thematik herangezogen habe. Immerhin konnten die chinesischen Forscher den Nachweis erbringen, dass die intrazelluläre Kommunikation zumindest von Biophotonen begleitet ist, auch wenn deren Rolle bei der Informationsverarbeitung bisher nicht nachgewiesen werden konnte.

So viel Wissenschaftlichkeit sollte auch ein Skeptkervortrag aufweisen.

Vgl. http://www.quantenhomöopathie.de/79-2/

Zum Tod des Religionskritikers Deschner: Richter Gnadenlos

Zitat: FAZ:

„10.04.2014  ·  Er war einer der schärfsten Kritiker des Christentums und seiner Institutionen. Seine Arbeiten sind preisgekrönt und doch heftig umstritten. Nun ist Karlheinz Deschner im Alter von 89 Jahren verstorben.“

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/zum-tod-des-religionskritikers-deschner-richter-gnadenlos-12889729.html

Für Deschner gab es nur einen Feind, das war die katholische Kirche. Seine Reihe „Und abermals krähte der Hahn“ machte ihn 1962 bekannt.

Der Kirchenkritiker Hans Küng hat seine Kritik als nicht akzeptabel zurück gewiesen.

Jetzt kommt die interessante Frage: Was hat das mit Homöopathie zu tun?

Herr Deschner hat Philosophie und Geschichte in Würzburg studiert, kritisiert als Lebenswerk jedoch die katholische Religion oder besser ihre Institutionen.

Da drängen sich die Parallelen zur Homöopathie und ihrer Kritiker regelrecht auf.

Wer sind die Kritiker der Homöopathie, die ihr Lebenswerk darin sehen Ärzte für Homöopathie zu kritisieren?

Richtig, es sind keine Ärzte für Homöopathie, sondern Biologen, Mathematiker, Physiker. Kurz gesagt, alles Personen, die noch nie im Leben die Verantwortung hatten anderen Menschen zu Gesundheit zu verhelfen.

Zurück zu Herrn Deschner. Seine Arbeit findet meine größte Hochachtung. Er hat sich mit einer mächtigen Institution in Deutschland angelegt, der katholischen Kirche.

Was treibt einen Menschen dazu sich mit dieser fast übermächtigen Institution in Süddeutschland anzulegen?

Zitat:

„Karl Heinrich Leopold Deschner wurde am 23. Mai 1924 in Bamberg geboren. Sein Vater Karl, Förster und Fischzüchter, katholisch, entstammte ärmsten Verhältnissen. Seine Mutter Margareta Karoline, geb. Reischböck, protestantisch, wuchs in den Schlössern ihres Vaters in Franken und Niederbayern auf. Sie konvertierte später zum Katholizismus.“

http://www.deschner.info/

Hier wird zwar nicht die Frage beantwortet, wie Deschner dazu kam es als seine Lebensaufgabe anzusehen Kirchenkritiker zu werden.

Offensichtlich ist jedoch, dass er in eine katholische Familie hineingeboren wurde. Das muss in seinem späteren Leben genügend Energie freigesetzt haben, um gegen die katholische Kirche als scharfer Kritiker zu kämpfen.

Ohne jemals eine Psychoanalyse von ihm gelesen zu haben, die es erfahrungsgemäß auch nicht geben kann, gehe ich vom bekannten Mechanismus der Fixierung aus.

Eine traumatische Verletzung in der Kindheit ist bestens geeignet eine Fixierung hervor zu rufen. Fixierung heißt, der Mensch beschäftigt sich sein Leben lang mit einem einmal erlittenen Unrecht und ist nicht mehr in der Lage das Thema der Verletzung fallen zu lassen oder zumindest zu beenden.

Daraus entwickelt sich der Wiederholungszwang: Das Opfer der Verletzung kehrt ständig zum Ort der unerträglichen Gewalteinwirkung zurück, erlebt es erneut und versucht in der Phantasie zu einem besseren Ergebnis zu kommen, als das in der Realität der Fall war.

Ob das bei Herrn Deschner nun der Fall war, lässt sich mangels Analyse nicht feststellen.

Die Erfahrungen als homöopathischer Arzt mit den Skeptikern lässt jedoch Parallelen zu.

Wie kommen Skeptiker dazu hasserfüllte Pamphlete über Homöopathie zu verfassen,  von der sie niemals im Leben jemals etwas verstanden haben?

Sie haben diesen Beruf weder erlernt, noch anderweitig studiert, ziehen ihr Leben lang jedoch gegen Homöopathie zu Felde.

Lässt sich Ärzten für Homöopathie Machtmissbrauch nachweisen?

Hat Herr Hahnemann sein Leben lang für viel Geld wenig gearbeitet und arme Mitmenschen betrogen?

Das lebenslange Verweilen und Zurückkehren zu einem nie abgearbeiteten Thema nenne ich eine neurotische Fixierung. Im Leben der Betroffenen dürfte ein schlimmes Ereignis stattgefunden haben, welches sie unbewusst zwingt sich mit den unbekannten Mechanismen des Unbewusstseins auseinander zu setzen. Das erzeugt Furcht und Abwehr, die offenbar auf die Homöopathie und ihre Anhänge projiziert wird.

Stichwort Don Quijote:

„Von seinem Stallmeister begleitet, bricht Don Quijote zu seinem zweiten Ausritt auf. Hier ereignen sich jene Taten, für die der Roman berühmt ist. Don Quijote kämpft gegen Windmühlen, die ihm als Riesen erscheinen (der Ausdruck „gegen Windmühlen kämpfen“ geht auf diese Geschichte zurück), attackiert staubumwölkte Hammelherden, die für ihn mächtige Heere zu sein scheinen, jagt einem Barbier sein Rasierbecken ab, das für ihn den Helm des Mambrin darstellt, besteht einen „blutigen“ Kampf mit einigen Schläuchen roten Weines und dergleichen mehr. …

Hier setzt der Verfasser an (Cervantes). Sein Don Quijote soll nicht nur die Ritterromane parodieren, sondern auch vor Augen führen, wie deren übermäßige Lektüre den Verstand raubt.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Quijote

Cervantes hat erkannt, dass Literatursucht eine besondere Form der Krankheit darstellt, wie das im Zusammenhang mit Herrn Ranicki ausgeführt wurde.

http://www.quantenhomöopathie.de/?p=156

Herr Deschner hat eine wichtige Arbeit übernommen. Er hat die dunkle Seite der Macht der Katholischen Kirche kritisiert. Diese Arbeit ist hoch zu würdigen. Sie endet jedoch nicht bei der katholischen Kirche, sondern bei allen machtausübenden Strukturen in der Geschichte der Menschheit, bis zu heutigen Staatswesen. Auch heute wird durch den Staat die Macht missbraucht.

Die Fixierung von Herrn Deschner auf die katholische Kirche war also offenbar unberechtigt. Wer als Gesellschaftskritiker den Machtmissbrauch kritisiert, sollte ihn nicht da kritisieren, wo er persönlich offenbar die schlechtesten Erfahrungen gemacht hat, sondern da wo er überall auftritt. Für Staatskritik stehen heute jedoch andere Namen.

Alleine die Tatsache, dass er gegen eine übermächtige Organisation das Wort ergriffen hat und ihre Verfehlungen unmissverständlich kritisiert hat, macht ihn jedoch zu einen bedeutenden Menschen der Gegenwart.

weitere Ausführungen:

„Der Titel des Buchs geht auf eine Stelle aus dem Markusevangelium zurück, in der Jesus zu Petrus sagt: „Wahrlich, ich sage dir: Heute, in dieser Nacht, ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ (Mk. 14,30)

Weiter heißt es dann im griechischen Originaltext: Καὶ εὐθὺς ἐκ δευτέρου ἀλέκτωρ ἐφώνησεν. – Kai euthys ek deuterou alektōr ephonēsen. – „Und abermals krähte der Hahn.“ (Mk. 14,72)“

http://de.wikipedia.org/wiki/Abermals_kr%C3%A4hte_der_Hahn

Wikipedia führt aus, dass die einfachen Bürger zwecks Machterhalt keinen Einblick in die religiösen Bücher haben dürfen:

„Die Synode von Toulouse bestimmte im Jahr 1229: „Die Laien dürfen die Bücher des Alten und Neuen Testaments nicht besitzen.“

In einem kirchlichen Gutachten unter Papst Julius III.1555) heißt es: „Endlich ist unter allen Ratschlägen, die wir zur Zeit geben können, der wichtigste, mit allen Kräften dahin zu streben, daß niemand auch das geringste aus dem Evangelium vorzüglich in der Volkssprache zu lesen erlaubt ist und werde.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Abermals_kr%C3%A4hte_der_Hahn

Auch die Behauptung, die Päpste gingen direkt auf Petrus zurück muss angezweifelt werden. Die Zeitschrift „Der Theologe“, Herausgeber Dieter Potzel, Ausgabe Nr. 51 führt aus:

„Die Rechtfertigung, dass Jesus von Nazareth mit den Worten „Du bist Petrus, der Fels, und auf diesen Felsen will ich Meine Kirche bauen“ (Matthäus 16, 18) die katholische Kirche installiert habe, ist eine Verhöhnung des Mannes aus Nazareth, denn Jesus hat niemals eine solche Kirche gewollt. Doch selbst wenn Jesus dies gesagt haben sollte: Sein Jünger Simon Petrus hat ebenfalls nichts mit der römisch-katholischen Kirche zu tun. Er wurde später nur, wie Jesus selbst, von der Kirche auf schändliche Art und Weise vereinnahmt, nämlich als eine Art erster „Bischof“ bzw. erster „Papst“ von Rom.“

http://www.theologe.de/petrus-christus-fels-schluesselgewalt.htm

Religion der katholischen Kirche ist nach diesen Ausführungen als fragwürdige Täuschung der Gläubigen anzusehen. Herr Deschner hat sicher dazu beigetragen das öffentlich auszusprechen.