Epstein-Barr-Virus und Krebs

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet zum Epstein-Barr-Virus:

„Für die EBV-assoziierten Hals-Nasen-Rachen-Tumore sowie Magentumore sei die Pathogenese aber weitgehend unverstanden. Des Weiteren sei die Rolle des Virus als Beitrag zur Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose „gänzlich unbekannt“. © hil/aerzteblatt.de“

Kommentar:

Die Bundesregierung räumt ein, dass die Rolle das Epstein-Barr-Virus bei der Entstehung von Autoimmunerkrankungen wie der Multiplen Sklerose völlig unbekannt ist.

Gleichzeitig denkt die Bundesregierung darüber nach Zwangsimpfung für unbedeutende Kinderkrankheiten einzuführen, riskiert damit das Abwehrsystem gegen aggressive Viren zu schwächen und chronische Krankheiten zu begünstigen.

Das ist ein Eingeständnis zur Unkenntnis der heutigen Schulmedizin über die Entstehung der chronischer Krankheiten.

Solange wie kein wissenschaftlicher Nachweis für die Bedeutung von akuten Viruserkrankungen bei der Entstehung von chronischen Krankheiten wie Krebs bzw. von ernsthaften Autoimmunerkrankungen besteht, sollte sich der Gesetzgeber aus jeglicher Einmischung in die persönliche Gesundheit des Individuums heraushalten.

Nieren und Lebenskraft

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

Nach Berücksichtigung anderer Faktoren, die wichtig sein könnten, fanden die Forscher heraus, dass eine Frühgeburt mit einem fast 2-fach erhöhten Risiko für eine Nieren­er­krankung in der Erwachsenenmitte verbunden war (9,24 pro 100.000 Personenjahre). Eine extrem frühe Geburt (weniger als 28 Wochen) war mit einem 3-fach erhöhten Risiko in der Mitte des Erwachsenenalters verbunden (13,33 pro 100.000 Personenjahre).

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/103017/Fruehgeburt-steigert-das-Risiko-fuer-chronische-Nierenerkrankungen-im-spaeteren-Leben

Kommentar:

Im Beitrag wird der Zusammenhang zwischen Frühgeburt und Nierenerkrankung thematisiert.

Dieser Zusammenhang muss aus alternativmedizinischer Sicht anders bewertet werden.

Aus der chinesischen Medizin ist der Zusammenhang zwischen Lebenskraft, dem Nierenmeridian und den Nieren selbst bekannt.

Wenn Frühgeborene zu Nierenerkrankung neigen, ist das aus alternativmedizinischer Sicht als eine Schwächung der Lebenskraft anzusehen die offensichtlich bereits durch die Eigenschaft „Frühgeburt“ in Individuum angelegt ist.

Die richtige Therapie für diese Form von Lebenskraftschwäche sollte also nicht in der Überwachung der Nierenfunktion bestehen, sondern in der Stärkung der Lebenskraft.

Das ist jedoch das Thema der Lebensverlängerung und der Lebensbeendigungsprogramme über die ich in diesen Blog bereits regelmäßig berichtet habe.

pathologische Homöopathie

Hier ist die Liste der Nebenwirkungen von Atorvastatin:

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Häufig: Nasopharyngitis

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Selten: Thrombopenie

Erkrankungen des Immunsystems

Häufig: allergische Reaktionen

Sehr selten: anaphylaktische Reaktionen

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig: Hyperglykämie

Gelegentlich: Hypoglykämie, Gewichtszunahme, Anorexie

 

Psychiatrische Erkrankungen

Gelegentlich: Alpträume, Schlaflosigkeit

 

Erkrankungen des Nervensystems

Häufig: Kopfschmerzen

Gelegentlich: Benommenheit, Parästhesien, Hypästhesien, Störung des Geschmacksempfindens, Amnesie

Selten: periphere Neuropathie

 

Augenerkrankungen

Gelegentlich: verschwommenes Sehen

Selten: Sehstörungen

 

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Gelegentlich: Tinnitus

Sehr selten: Hörverlust

 

Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums

Häufig: pharyngolaryngeale Schmerzen, Nasenbluten

 

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts

Häufig: Verstopfung, Blähungen, Dyspepsie, Übelkeit, Durchfall

Gelegentlich: Erbrechen, Ober- und Unterbauchschmerzen, Aufstoßen, Pankreatitis

 

Leber- und Gallenerkrankungen

Gelegentlich: Hepatitis

Selten: Cholestase

Sehr selten: Leberversagen

 

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich: Urtikaria, Hautausschlag, Pruritus, Alopezie

Selten: angioneurotisches Ödem, bullöses Exanthem einschl. Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse

 

Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen

Häufig: Myalgie, Arthralgie, Schmerzen in den Extremitäten, Muskelspasmen, Gelenkschwellungen, Rückenschmerzen

Gelegentlich: Nackenschmerzen, Muskelschwäche

Selten: Myopathie, Myositis, Rhabdomyolyse, Tendopathie (manchmal verkompliziert durch eine Sehnenruptur)

Nicht bekannt: immunvermittelte nekrotisierende Myopathie (siehe Abschnitt 4.4)

 

Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse

Sehr selten: Gynäkomastie

 

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Gelegentlich: Unwohlsein, Asthenie, Schmerzen im Brustkorb, periphere Ödeme, Erschöpfung, Fieber

https://www.gelbe-liste.de/produkte/Sortis-20-mg-Kautabletten_538155/fachinformation

Kommentar:

Wir haben in den letzten Jahren herausgearbeitet, dass der heutigen Homöopathie überwiegend Placebosymptome der homöopathischen Mittelprüfung zugrunde liegen.

Daraus haben wir geschlussfolgert, dass eine Placebo-Homöopathie nicht geeignet ist chronische Krankheiten zu bessern oder zu heilen.

Als Alternative bietet sich der Rückgriff auf die gesicherten pathologischen Symptome bei der Arzneimittelprüfung an.

Doch auch diese Alternative ist nur sehr eingeschränkt geeignet die Lebensbeendigungsprogramme um zu programmieren.

In diesem Beitrag wird das schulmedizinische Medikament Atrovastatin aus der ärztlichen Arzneimittelinformation vorgestellt.

Wir sehen an den aufgelisteten Nebenwirkungen, dass diese viel Ähnlichkeit mit den Hahnemannschen Prüfungssymptomen haben.

Auch hier ist anzunehmen, dass ein großer Teil der Symptome Placebocharakter haben und auch ohne Wirkstoff alleine durch die Einnahme eines Placebos produziert werden können.

Der schulmedizinische Ansatz geht davon aus, es seien im Körper bestimmte Signalwege vorhanden die durch diesen Wirkstoff gehemmt werden könnten.

Dieser Ansatz ist aus alternativmedizinischer Sicht nicht nachvollziehbar.

Dennoch können wir an den pathologische Symptomen des Medikamentes erkennen für welche Krankheiten es geeignet sein könnte und ggf. Heilwirkung entfaltet.

In umfangreiche Studien hat das Medikament eine lebensverlängernde Wirkung gezeigt. In geringer Dosierung von 10 mg täglich verursacht es normalerweise keine Nebenwirkung und kann deshalb gefahrlos und unproblematisch über einen langen Zeitraum zur Dämpfung der Lebensbeendigungsprogramme verwendet werden. Alleine wird es dafür jedoch nicht ausreichend sein.

Von anderen Alternativmedizinern liegen hierzu leider keine Erfahrungsberichte vor.

Warnhinweis: Das hier diskutierte Medikament ist nicht für Selbstbehandlung oder selbst Diagnose von Patienten vorgestellt worden sondern für die Diskussion unter Ärzten. Es sollte demzufolge nicht ohne ärztlichen Rat eingenommen werden.

Riechtest – Parameter der Lebensbeendigungsprogramme

Das Deutsche Ärzteblatt führt aus:

„Bereits jetzt könnten dagegen Riechtests von Ärzten genutzt werden, um den Gesundheitszustand der Senioren zu beurteilen. Der klinische Nutzen solcher Tests bleibt jedoch fraglich, solange es weder für den Morbus Parkinson noch für den Morbus Alzheimer Behandlungen gibt, die den Krankheitsausbruch verhindern oder den Verlauf verlangsamen können.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102744/Geruchsstoerungen-erhoehen-Sterberisiko-im-Alter

Kommentar:

Die Untersuchung der Fähigkeit Gerüche wahrzunehmen und zu differenzieren ist nach diesen Untersuchungen geeignet um das Sterberisiko einzuschätzen.

Bei der Beurteilung der Lebensaufbau- und der -beendigungsprogramme sind wir darauf angewiesen einen relativ objektiven Parameter zu finden, der uns über den Zustand der Selbstzerstörung des Organismus Auskunft gibt.

Die Analyse der Riechfähigkeit könnte so ein Parameter sein, wenn er im Zusammenhang mit anderen Parametern betrachtet wird.

Als Hauptrisiken der Lebensbeendigung sind heute Krebs, Schlaganfall und Herzinfarkt bekannt.

Zur Beurteilung des Herzinfarkt und Schlaganfallrisiko ist die Beurteilung der Blutgefäße erforderlich.

Wenn das Krebsrisiko eingeschätzt werden soll ist erforderlich die Abwehrkräfte des Organismus einzuschätzen.

Die Fähigkeit zu Riechen zeigt aus alternativmedizinischer Sicht an inwiefern das Gehirn von den Lebensbeendigungprogrammen bereits angegriffen und zerstört wird.

Der Angriff gegen den restlichen Körper folgt normalerweise parallel dazu.

Das Sterberisiko war bei den Senioren am höchsten, die ihren Gesundheitszustand am besten eingestuft hatten.

Dieser Feststellung scheint aus alternativmedizinischer Sicht nicht zufällig. Der Gesundheitszustand wird von durchschnittlichen Patienten immer dann als gut eingeschätzt, wenn er nicht über akute oder chronische Krankheiten klagt.

Wir wissen aus den Erfahrungen der Alternativmedizin, dass akute Krankheiten für das Erreichen eines hohen Alters und einer guten Gesundheit auf lange Gesicht gesehen erforderlich sind. Sie bilden das Gegengewicht gegen chronische Krankheiten und verlängern auf diese Art und Weise das Leben. Insofern lässt sich diese Beobachtung einordnen.

Was können wir daraus schlussfolgern?

Wenn wir die Lebensbeendigungsprogramme einschätzen wollen, ist ein standartisierter Reichtest von großem Nutzen.

Wir beschäftigen uns später weiter mit dem Thema.

Das Spaghettimonster schlägt wieder zu

Heise berichtet:

„Der FSM geht es nach eigener Darstellung vor allem darum, dass religiöse und wissenschaftlich orientierte Weltanschauungen gleichgestellt werden. Kein Gericht habe sich vertieft damit beschäftigt, dass die Pastafari eine Weltanschauungsgemeinschaft seien. „Für das Landgericht kam es darauf schon nicht an, das Oberlandesgericht hat die Frage ohne Sachaufklärung unter der Annahme zu enger Voraussetzungen verneint, das Bundesverfassungsgericht die Klärung der Frage verweigert“, fasst die FSM den Instanzenweg zusammen…

Die Begründung der Beschwerde ist naturgemäß recht juristisch und da sicher nicht für euch alle wirklich so interessant. Diesen Passus, in dem ich die juristischen Hinweise ausgelassen habe, möchte ich aber doch noch erwähnen:
„Weltanschauungs- und Religionsgemeinschaften besitzen Privilegien, die das Erreichen ihrer Ziele vereinfachen. Dazu gehört das Aufstellen von Gottesdiensthinweisschildern an Ortseingangstraßen. Bei der Verteilung dieser Ressourcen verpflichtet Art. 9 EMRK die staatlichen Behörden zur Neutralität und verbietet Diskriminierungen. Eine solche Diskriminierung liegt vor, da der Beschwerdeführer eine Weltanschauungsgemeinschaft ist und ihm das Recht zur Schilderaufstellung verwehrt wird. Hier wird dem Beschwerdeführer durch alle beteiligten staatlichen Stellen abgesprochen, eine Weltanschauungsgemeinschaft zu sein. Das wirkt sich auf sein Recht auf kollektive Religionsausübung aus, wenn er für seine Nudelmesse nicht in gleichem Maß werben darf, wie Religionsgemeinschaften. Objektive Gründe sind dafür nicht ersichtlich.“

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Spaghettimonster-Kirche-beschwert-sich-beim-Gerichtshof-fuer-Menschenrechte-4398329.html?utm_source=pocket-newtab

Kommentar:

Die Anhänger der Spaghetti Religion stellen mit Recht die Vorherrschaft der etablierten Religionen infrage.

Ihre gegen die dogmatische Vorherrschaft unsinniger alter Religionen gerichtete Spaghetti Religion ist bestens geeignet den Unfug jeder Religion deutlich zu machen.

Die Richter haben sich bisher jedoch nicht getraut Unfug etablierter Religion infrage zu stellen, parodieren lassen, sowie dem Unfug der Spaghetti Religion gleich zu behandeln.

Das würde darauf hinauslaufen, dass die Richter die gesammelte Unvernunft etablierter Religionen offiziell per Gerichtsentscheid zugeben müssten.

Die Kritik der Spaghetti Religion geht jedoch nicht weit genug. Wir sehen das religiöse Einflüsse das gesamte menschliche Leben besonders und einschließlich der angeblichen Wissenschaften durchzieht.

Die Kritik der Spaghetti Religion dürfte sich deshalb nicht auf die Dogmatik althergebrachter Unfug-Religionen beziehen, sondern müsste auch den Religionswahnsinn der neuen angeblichen Wissenschaft zum Gegenstand der Kritik machen, sowie deren dogmatisch unsinnige Glaubensaussagen kritisieren.

Davon habe ich bei dieser Religion jedoch bisher nichts zu hören bekommen.

Als kleine Anregung:

  • Die Religion vom angeblichen Urknall muss als solche bezeichnet werden, da sie lediglich auf mathematischen Glaubensaussagen beruht, die keinerlei realen physikalischen Nachforschungen standhält.
  • Die Religion der angeblich wissenschaftlichen Medizin muss ebenfalls als Religion betrachtet werden da sie auf der Annahme eines angeblichen Schlüsselschlossprinzips meint Lebensvorgänge erklären zu können und mit der Realität der Krankheitsentstehung und Lebensverlängerung nicht das Geringste gemeinsam hat und auch nicht in der Lage ist überhaupt Lebensvorgänge zu erklären.
  • Die Klimareligion muss als solche gekennzeichnet werden, da bisher keine physikalischen Nachweise für die dort vertretenen Glaubensaussagen erbracht wurden.
  • Die Religion des Kommunismus und Kapitalismus müssen als solche gekennzeichnet werden, da bisher niemand die Rechtfertigung derartiger Ausbeutersysteme erbringen konnte, geschweige denn eine schlüssige Rechtfertigung für deren Annahmen erbracht wurden.
  • Zusammenfassen läßt sich der Religionswahn als die geistige Krankheit des Menschen in der Orientierungslosigkeit.
  • Diese wird mit Sicherheit nicht durch Gerichtsentscheidungen beendet.

Curcuma zur Lebensverlängerung

In der Literatur wird die antientzündliche Wirkung von Curcuma empfohlen.

https://www.pubmed.de/gateway/nlm-pubmed/

Es wird in der ayuweidischen Medizin für Arthrose und anderer entzündlich Prozesse verwendet.

Da die Lebensbeendigungsprogramme meist über entzündliche Veränderung des Körpers einhergehen ist Curcuma ein wichtiges unterstützendes Medikament bei der Behandlung der Lebensbeendigungsprogramme und der daraus resultierenden Lebensverlängerung.

In der Literatur wird auch eine günstige Wirkung bei Krebs angenommen. Diese Auffassung wird von mir nicht geteilt, weil es keinen Mechanismus erkennen läßt die Quantensynchronisation im Organismus wieder herzustellen. Curcuma fördert wohl eher verminderte Quantensynchronisation.

Lebensbeendigungsprogramme

Der Beitrag Neurologie beschäftigt sich mit Atorvastatin bei Multipler Sklerose:

München, 17. September 2014 – Kostengünstige Statine als Behandlungsoption bei Multipler Sklerose? Vor Jahren erzeugten spektakuläre Therapieerfolge bei Mäusen mit MS-artiger Hirnentzündung hochfliegende Erwartungen – nicht zuletzt bei den Patienten, die große Hoffnungen in solche, auf den ersten Blick einfache, Behandlungsoptionen legen. Seitdem flackert die Diskussion über den möglichen Nutzen von Statinen bei Autoimmunerkrankungen immer wieder auf – jüngst befeuert durch eine britische Studie, die unter Atorvastatin eine verringerte Hirnatrophie festgestellt hatte. Doch die Ergebnisse lassen eher mehr Fragen offen als sie beantworten.

http://www.schattenblick.de/infopool/medizin/fachmed/m1nl0824.html

Kommentar:

Statine wurden schon vor längerer Zeit bei der Behandlung von Multiple Sklerose in Studien einbezogen. Nach diesen Beiträgen ist bei Menschen keine besondere Wirksamkeit erkennbar.

Wenn Statine auf dem Hintergrund der Lebensbeendigungsprogramme und der chronischen Krankheiten von Hahnemann betrachtet werden, können Sie zusammen mit einer homöopathischen Behandlung durchaus hilfreich sein.

Eine Studie die sowohl homöopathisch behandelt als auch Statine verwendet wird nicht beschrieben.

Wir wissen von den Lebensbeendigungsprogrammen, dass sie die Eigenschaft haben den Organismus zu zerstören. Das bezieht sich auch auf das Gehirn. Wenn bei Mäusen mit MS-artigen Hirnentzündungen Therapieerfolge erzielt wurden müssen wir davon ausgehen, dass sie auch auf die Lebensbeendigungsprogramme zumindest eine dämpfende Wirkung ausüben und somit das Leben verlängern.

Es wäre also durchaus sinnvoll Studien zu Erkrankungen, die das Gehirn betreffen, wie Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson und andere mit dieser Substanz in Verbindung mit einer homöopathischen Behandlung durchzuführen.

MS ist zuerst eine chronische Erkrankung, die nach den Grundsätzen der chronischen Krankheiten von Hahnemann behandelt werden sollte und keinesfalls nach neumodischen Richtungen der Geistheilungen. Wunder sollten nicht erwartet werden.

Hinweis: Der Beitrag ist für Ärzte geschrieben und dient nicht der Selbstdiagnose oder Selbsttherapie.

Der Glaube des Homöopathen bei Kent

Herr Kent ging davon aus, dass nur ein gläubiger Mensch Homöopath werden könne. Ich habe vorangehenden Beitrag bereits darauf aufmerksam gemacht, dass die Heilung chronischer Krankheiten ein Eingriff in das Geschehen der Evolution ist und damit dem alten Mann mit dem weißen Bart in das Handwerk pfuscht.

Man kann deshalb die Auffassung vertreten es stehe dem Menschen nicht zu Gottes Werk zu boykottieren.

In der Tat kommt aus katholischen Kreisen regelmäßig Kritik an der Homöopathie, die darin eine Art Hexerei sehen wollen.

Damit sind wir bereits mitten in den Grundfragen jeder Religion angelangt.

Wer Medizin und noch mehr die Menschwerdung als das Ergebnis chemischer Reaktionen ansieht wird weder das Wesen der Lebenskraft noch das der Lebensbeendigungsprogramme verstehen können.

Wenn ich Medizin und die Menschwerdung jedoch als eine Fortsetzung des Werkes Gottes ansehe wird die Auffassung von Herrn Kent verständlich.

Richtige Homöopathie ist die Fortsetzung des Werkes Gottes ohne Hexerei und übersinnlichen Unfug oder sonstiger Heilslehren.

Wer dabei die Heilslehren der Religion beiseite schiebt, Medizin nicht als Nächstenliebe begreift, sondern als Gelderwerbsquelle und dabei möglicherweise sogar noch mit betrügerischen Mitteln arbeitet, der ist als Fortsetzer der Werke Gottes nicht geeignet, sondern eher Vertreter des Faustischen Alltagsmenschen in Mitteleuropa, wie er uns bereits in der Schule nahe gelegt wird.

Wer wissen möchte was Nächstenliebe ist, der sollte zum Sikhtempel nach Delhi fahren und sich die Speisung der Zehntausenden ansehen.

Die Ursünde bei Kent

Die Skeptiker erklären Kent wie folgt:

„Kent war ein gläubiger Mensch. Nach dem Tod seiner zweiten Frau befasste er sich mit dem schwedischen Naturwissenschaftler und Mystiker Swedenborg.[7] Swedenborg hatte nach einem Erweckungserlebnis geäußert, „Gott“ habe ihm mitgeteilt, er solle eine neue Kirche gründen, wie es in der Apokalypse des Johannes verheißen sei. In der homöopathischen Literatur beschäftigen sich viele Schriften mit dem Einfluss Swedenborgs auf Kent und damit auf die Homöopathie.[7][8][9][10] Kent war der Ansicht, Homöopathie und Glaube seien nicht zu trennen[B 6] und ging davon aus, nur ein gläubiger Mensch könne Homöopath werden.[B 7][6] Gesundheit und Krankheit waren für Kent eine Frage der Moral.[B 8][B 9][B 10] Den Ursprung aller Erkrankungen, die durch „Psora“ ausgelöst wurden[B 11] (lt. Kent ca. 85%), gehe auf den Sündenfall im Paradies zurück:

Hier sei nur gesagt, dass sie [Anm: die Psora] zusammenhängt mit dem ersten großen Fehltritt des Menschen, der Ursünde, welche die erste Krankheit des Menschen gewesen ist, ich verstehe darunter die geistige Aberration, diesen Primärzustand, der der gesamten menschlichen Rasse die Anfälligkeit für die Psora einbrachte und welche ihrerseits die Grundlage für alle weiteren Krankheiten gab.[11]

Nach Kents Ansicht ist jeder Mensch von Geburt an krank und die Homöopathie dient dazu, ihn gesund zu machen.[B 12][B 13][B 14][B 15]

http://www.homöopedia.eu/index.php/Artikel:James_Tyler_Kent

Kommentar:

An den Äußerungen des Herrn Kent zur angeblichen Ursünde, wie sie von den Kirchen auch in der Gegenwart zum Teil noch gepredigt werden, sieht man deutlich, dass er sich nicht von den religiös philosophischen Vorstellung seiner Zeit befreien konnte.

Richtig ist die Auffassung von Herrn Kent, dass jeder Mensch von Geburt an krank ist und die Homöopathie dazu dient ihn gesund zu machen. Das bedarf jedoch einer Erläuterung. Hahnemann sprach von einer schlummernden Psora. Das meint, eine chronische Krankheit tritt in Abhängigkeit vom Lebensalter plötzlich hervor, die vorher nicht ansatzweise zu erkennen war.

Das ist jedoch ganz typisch für alle chronischen Krankheiten.

Nichts zu tun hat das hingegen mit einer angeblichen Ursünde. Die chronischen Krankheiten haben nur einen Sinn wenn sie evolutionsbiologisch als Lebensbeendigungsprogramme angesehen werden. Dann dienen sie zur Begrenzung der Lebensspanne und zum Räumen von Ressourcen für die Nachfahren.

Wer sich gegen die chronischen Krankheiten stellt und versucht sie zu heilen stellt sich gegen die evolutionären Lebensbeendigungsprogramme und damit letztlich auch gegen Gott, egal was darunter verstanden werden soll.

So weit ging Herr Kent jedoch nicht. Er war der Auffassung man könne diese Lebensbeendigungsprogramme homöopathisch heilen. Die relativ kurze Lebensspanne, die er selbst hatte, wurde durch seine eigene Homöopathie offenbar nicht unbedingt verlängert. Er wurde nach den obigen Ausführungen 67 Jahre alt (geb. 31. März 1849, verst. am 06. Juni 1916). Wenn Homöopathie in der Lage wäre Lebensbeendigungsprogramme erfolgreich abzuschalten, würde ich ein Leben mit einer Länge von mehr als 140 Jahren erwarten.

Das ist bis heute nirgendwo glaubwürdig überliefert. Bis wir dieses Ziel erreicht haben müssen wir zuerst davon ausgehen, dass die genetische Programmierung sehr stabil ist und nicht durch Homöopathie oder sonstige Behandlung wesentlich verlängert werden kann.

Da die Lebensspanne keine feststehende Größe ist sondern von verschiedensten Faktoren abhängig ist, die wir zum Teil auch selbst beeinflussen können, sollte mit Homöopathie jedoch zumindestens der obere Durchschnitt des Lebensalter von bis zu 90 Jahren erreicht werden.

Davon sind die Anhänger der Kant’schen Homöopathie jedoch auch weit entfernt.

Der Wille des Lebens

Schopenhauer schreibt:

„An allen diesen Betrachtungen also wird uns deutlich, daß der Wille zum Leben nicht eine Folge der Erkenntniß des Lebens, nicht irgendwie eine conclusio ex praemissis und überhaupt nichts Sekundäres ist: vielmehr ist er das Erste und Unbedingte, die Prämisse aller Prämissen und eben deshalb Das, wovon die Philosophie auszugehn hat; indem der Wille zum Leben sich nicht in Folge der Welt einfindet, sondern die Welt in Folge des Willens zum Leben.“

[Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung. Philosophie von Platon bis Nietzsche, S. 64873

(vgl. Schopenhauer-ZA Bd. 3, S. 421)

http://www.digitale-bibliothek.de/band2.htm ]

Kommentar:

Wir sind in den vorangehenden Beiträgen davon ausgegangen, dass die Lebenskraft die Ursache des Lebens darstellt. Bei Schopenhauer liest sich der Sachverhalt noch etwas anders. Für ihn ist der Wille zum Leben das Erste und Unbedingte, dass wovon die Philosophie auszugehen hätte.

Die Welt sei lediglich die Folge dieses Willens zum Leben.

Dieser Gedankengang greift medizinübergreifend den Gedanken der Theologie auf.

Während unsere Lehrmeister noch davon ausgingen, dass Krankheit eine Störung des organischen Lebens sei wissen wir heute, dass Krankheit zuerst eine Störung der Lebenskraft ist.

Diese Feststellung verdanken wir vorrangig Herrn Hahnemann und seinen Schülern.

Wenn wir den Gedanken noch weiter fassen wollen als Schopenhauer müssten wir von einer alles umfassenden Lebenskraft sprechen, die zuerst alles Seiende und den Kosmos geschaffen hat.

Im Sinne der Evolutionstheorie schuf diese Lebenskraft dann einfachste Lebensformen bis zur Menschheit.

Wenn wir diesen Gedanken ernst nehmen, stellen wir fest, dass die Lebenskraft eine theologische Komponente enthält die auf die Entstehung des Kosmos gerichtet ist.

Um Missverständnisse auszuschließen möchte ich in diesem Zusammenhang klarstellen, dass damit keinesfalls esoterischer Unfug gemeint ist.

Gesundheit im Sinne einer gesunden Lebenskraft heißt beim Menschen zuerst die Rückbesinnung auf die im Kosmos vorhandene Lebenskraft und ihre spezielle Ausbildung bei Menschen.

Während Hahnemann noch davon sprach, dass die Lebenskraft instinktartig und dumm sei und deshalb von dem überlegenen Homöopathen in die richtigen Bahnen gelenkt werden müsse, sollten wir diese besser auf dem Hintergrund des Kosmos und der Evolution sehen. Damit erhält das individuelle Leben mit seiner individuellen Lebenskraft eine cosmogenetische Ausrichtung.

Eine moderne Medizin, welche Lebenskraft in diesem Zusammenhang ignoriert, wird nicht in der Lage sein Krankheiten zu verbessern oder zu heilen. Sie ist nicht einmal in der Lage das Wesen der Krankheit zu erfassen und steht letztlich bei allen chronischen Krankheiten vor einem angeblichen Rätsel.

Die gesammelten physikalisch chemischer Kenntnisse nützen nichts zur Behandlung und Heilung von chronischen Krankheiten. Es müssen die Erkenntnisse über das Wesen und das Wirken der menschlichen Lebenskraft hinzu kommen um eine Medizin mit Heilwirkung für chronische Krankheiten zu ermöglichen.