Stammzellentherapie zur Lebensverlängerung

„Chicago und Melbourne – Eine nicht myeloablative Stammzelltherapie hat in einer offenen randomisierten Vergleichsstudie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2019; 321: 165-174) Patienten mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RRMS) deutlich häufiger vor einer Krankheitsprogression bewahrt als eine Therapie mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten, die laut einer Kohortenstudie (JAMA 2019; 321: 175-187) heute relativ günstige Ergebnisse erzielt.“

https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=1&nid=100390&s=multiple&s=sklerose

Kommentar:

Wir wissen aus den Beobachtungen, dass der Organismus seine Stammzellen ab der zweiten Lebenshälfte aktiv vernichtet.

Um das Leben zu verlängern liegt es also nahe zuerst die chronischen Erkrankungen zu heilen und dann die Stammzellen ab dem 100. Lebensjahr zu erneuern. Das könnte einen möglichen Weg zur Lebensverlängerung bieten.

Die alleinige Anwendung bei MS dürfte nicht ausreichen, da die chronischen Krankheiten nicht mit der Therapie geheilt werden.

Nichthomöopathen beurteilen Homöopathie

Dpd führt aus:

„Es bedarf keiner Forschung zur Homöopathie mehr in öffentlichen Institutionen. Zugang zu universitärer Reputation, gleich in welcher Form und auf welcher Ebene, steht der Homöopathie als unwissenschaftlicher Methode nicht zu. So führt die „Marburger Erklärung“ von 1992 aus:

„Wir betrachten die Homöopathie nicht etwa als unkonventionelle Methode, die weiterer wissenschaftlicher Prüfung bedarf. Wir haben sie geprüft. Homöopathie hat nichts mit Naturheilkunde zu tun. Oft wird behauptet, der Homöopathie liege ein ‚anderes Denken‘ zugrunde. Dies mag so sein. Das geistige Fundament der Homöopathie besteht jedoch aus Irrtümern (Ähnlichkeitsregel, Arzneimittelbild, Potenzieren durch Verdünnen). Ihr Konzept ist es, diese Irrtümer als Wahrheit auszugeben. Ihr Wirkprinzip ist die Täuschung des Patienten, verstärkt durch Selbsttäuschung des Behandlers“.“

https://hpd.de/artikel/schon-wieder-homoeopathie-eben-nicht-16247

und beruft sich auf andere medizinische Laien wie GWUP:

http://www.homöopedia.eu/index.php/Artikel:Systematische_Reviews_zur_Hom%C3%B6opathie_-_%C3%9Cbersicht

Im Impressum finden wir die vielen Ärzte für Homöopathie, die sich hinter den Seiten verstecken oder nicht?

„Der Humanistische Pressedienst (hpd.de) ist das Internetangebot eines Trägers, der die Rechtsform eines eingetragenen Vereins (hpd e.V.) hat. Die Mitglieder des Trägervereins sind Privatpersonen und Organisationen.

Sitz der Redaktion:

Pufendorfstraße 6B
10249 Berlin

Tel.: 030 555 233 90
Mail: redaktion@hpd.de

Verantwortlich im Sinne des Telemediengesetzes: Frank Nicolai, Goebenstraße 8, 10783 Berlin.“

https://hpd.de/impressum

Kommentar:

Es gibt sicher viel in der Medizin zu kritisieren, besonders wenn sie wenig in der Lage ist chronische Krankheiten zu heilen, insobesondere weil bis heute nicht einmal eine Theorie der chronischen Krankheiten in der Schulmedizin existiert.

Hier liegt jedoch der Fall vor, dass sich eine anonyme Gemeinschaft anmaßt über Sachverhalte zu entscheiden, deren nicht benannte Mitglieder Homöopathie vermutlich nie gelernt haben.

Es ist auf meinen Seiten ausreichend ausgeführt worden, dass die heute praktizierte Homöopathie mehr als kritikwürdig ist und teilweise sogar gefährlich.

Diesen Sachverhalt können medizinische Laien, die nie Homöopathie gelernt haben, jedoch nicht einmal ansatzweise beurteilen.

Umso mehr muss die Anmaßung zurückgewiesen werden, wenn sich hier anonyme Kritiker hinter einem Verein verstecken und meinen aus dem Versteck heraus unqualifizierte Kritik in einer Form zu äußern die bei medizinischen Laien den falschen Eindruck der Sachkunde erweckt.

Durch den Ausschluss von Professor Goetzsche aus der cochrane laboration wurde gerade erst kürzlich der Nachweis geliefert, dass Pharmakritik aus sachkundiger Hand in dem heutigen Medizinsystem nicht geduldet wird, nicht einmal bei den Ärzten, die behaupten dafür einzustehen.

Dasselbe trifft leider ebenfalls für Homöopathiekritik in der Alternativmedizin zu. Auch die Ärzte für Homöopathie lehnen jede selbstkritische Analyse der heutigen homöopathischen Behandlungsmethoden ab. Noch schlimmer, sie holen sich medizinische Laien für angebliche Weiterbildung in Homöopathie in ihre Zentren und meinen, dass sie von diesen Personen großartige homöopathische Erkenntnisse gewinnen könnten.

An diesen beiden Beispielen sehen wir wie weit jede Medizinkritik inzwischen zum Erliegen gekommen ist.

Das kann jedoch kein Grund sein Medizinkritik zukünftig nur noch von medizinischen Laien auszuüben.  Aufgabe der Ärzteschaft wäre es zuerst eine kritische und neutrale Institution zu schaffen die kompetent besetzt ist und sich sowohl mit Impfkritik, als auch mit Pharmakritik, als auch mit Homöopathiekritik auseinandersetzen.

Das Fehlen dieser Auseinandersetzung beweist den Rückschritt in der modernen Medizin und läßt nichts gutes für die Zukunft erwarten.

Entzündung und Altern

Das DÄ berichtet:

Jena – Bei chronischer Entzündung im Alter wird die Funktion und Selbsterneuerung von Blutstammzellen durch eine chronische Aktivierung sogenannter cohesin­vermittelter Entzündungssignale gestört. In der Folge wachsen abnormale Blutstammzellen mit geringem Cohesingehalt und gestörter Differenzierung im Alter heraus. Das berichten Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena im Journal of Experimental Medicine (2019; doi: 10.1084/jem.20181505).

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100300/Wie-das-blutbildende-System-altert

Kommentar:

Hier wird das aus der Homöopathie bereits benannte Prinzip der Entzündung bei Alterungsvorgängen besprochen.

Eine Lebensverlängerung ist nur möglich, wenn die abbauende Entzündungsvorgänge im Gleichgewicht stehen mit der Quantensynchronisation und den aufbauenden Kräften.

Von diesen Erkenntnissen ist die Schulmedizin weit entfernt. Wie das im Einzelnen funktioniert überschreitet die Möglichkeiten dieser Kurzbeiträge.

Das wird dann auch im Beitrag eingestanden:

„Wie dies aber genau funktioniert, welche Folgen es für die Blutstammzellen hat und wie sich das auf das Altern des Gesamtorganismus auswirkt, ist bisher nicht gut verstanden“, erklärte Zhiyang Chen, Postdoktorand am FLI, das Ziel der Arbeit…

Die Forscher fokussierten dabei auf die Rolle eines Proteins namens „Cohesin“.“

Alleine die Alterungsentzündungen einem Protein zuzuschreiben ist aus alternativmedizinischer Sicht abenteuerlich. Tatsächlich hat der Organismus mehrere Arbeitsprogramme, die zielgerichtet auf die Beendigung des Lebens zu einem relativ gut definierten Zeitpunkt hinarbeiten. Dafür bedarf es keines besonderen Proteins, sondern lediglich in den Genen verankerte Lebensbeendigungsprogramme, welche letztlich auch die Entzündungen bewirken, aber eben auch einen Abriß der Quantensynchronisation und den Abbau der aufbauenden Kräfte, was als Selbstzerstörung betrachtet werden muss.

Sterbehilfe für angeblich psychisch Kranke

Das DÄ berichtet:

„Die Mutter des Belgiers Tom Mortier erhielt 2012 aktive Sterbehilfe aufgrund psychischer Leiden. Die Angehörigen wurden erst nach dem Tod darüber informiert. Voraussetzung für aktive Sterbehilfe in Belgien ist, dass sich die Patienten in einer medizinisch aussichtslosen Lage befinden. Mortier zufolge sei das bei seiner Mutter nicht der Fall gewesen. Sie habe lediglich vorübergehende psychische Erkrankungen gehabt, die heilbar gewesen wären. Aus diesem Grund klagte er.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100278/Menschengerichtshof-behandelt-belgischen-Sterbehilfefall

Kommentar:

Die Grenze zwischen Sterbehilfe und Euthanasie ist nicht allzu weit. Es wurde in früheren Beiträgen regelmäßig diskutiert, dass die Menschheit im Größenwahn gerne Sterbehilfe als ein Akt der Mitmenschlichkeit verkaufen will, wie wir das aus unsäglichen Diktaturen kennen.

Im Beitrag vorgestellte Frau litt an einer psychischen Störung und wurde angeblich auf Ihren Wunsch aus dem Leben befördert.

Was eine psychische Störung sein soll befindet offenbar der tötende Arzt.

Es bestehen hier erhebliche Bedenken gegen die Anmaßung eines Arztes über Leben und Tod zu befinden.

Genauso wenig wie es einem Richter zusteht über Leben und Tod zu entscheiden, genauso wenig darf diese absurde Entscheidung einem Arzt überlassen bleiben.

Wer die Absicht hat aus dem Leben zu scheiden muss diese Absicht alleine und ohne Hilfe eines Dritten umsetzen. Als andere ist vorsätzliche Tötung.

Psychische Leiden dürfen als chronische Erkrankung angesehen werden, die mit Hilfe der Theorie von den Chronischen Krankheiten nach Hahnemann durchaus als besserungsfähig oder heilbar angesehen werden dürfen.

Statine bei MS

Doccheck schreibt:

„Kostengünstige Statine als Behandlungsoption bei Multipler Sklerose? Vor Jahren erzeugten Therapieerfolge bei Mäusen mit MS-artiger Hirnentzündung berechtigte Erwartungen – nicht zuletzt bei den Patienten, die große Hoffnungen in solche Behandlungsoptionen legen. Seitdem flackert die Diskussion über den möglichen Nutzen von Statinen bei Autoimmunerkrankungen immer wieder auf – jüngst befeuert durch eine britische Studie, die unter Atorvastatin eine verringerte Hirnatrophie festgestellt hatte.“

http://news.doccheck.com/de/60933/vorsicht-vor-statinen-bei-ms/?utm_source=DocCheck&utm_medium=DC%20Weiterfuehrende%20Inhalte&utm_campaign=DC%20Weiterfuehrende%20Inhalte%20flexikon.doccheck.com

Kommentar:

Die Lebensbeendigungsprogramme sind in der Schulmedizin bis heute nicht ansatzweise verstanden.

Die Experimente mit Statinen scheinen jedoch einen Schlüssel zu diesen Programmen darzustellen.

Wenn die Autoren des obigen Artikels davon ausgehen, dass Statine keine Behandlungsoptionen bei multipler Sklerose darstellen beweist das lediglich, dass der Charakter der Multiple Sklerose als chronische Erkrankung im Sinne einer Störung des Gleichgewichts der Lebensbeendigungsprogramme bisher nicht verstanden wurde.

Es gibt sicher kein Wundermittel gegen Multiple Sklerose. Die Behandlung dieser chronischen Krankheit bedarf vielmehr eines ganzheitlichen Ansatzes, der bei der Stärkung der Lebenskraft ansetzt. Die Lebenskraft als solche ist ein Regulationsprogramm mit dynamischen Charakter welches nicht durch ein Wundermittel zu heilen sein kann.

Atorvastatin ist dabei sicher auch nicht als solches anzusehen.

Die Progredienz der Hirnatrophie verlangsamte sich in der untersuchten MS Vergleichsgruppe unter der Gabe von Atorvastatin.

Damit ist zwar die Krankheit nicht geheilt, aber für eine dynamische Behandlung der Lebenskraft mithilfe von Alternativmedizin Zeit gewonnen, die für eine möglichst frühzeitige Besserung oder Heilung dieser Erkrankung im Anfangsstadium verwendet werden könnte.

Warnhinweis:

Diese Ausführungen sind für Ärzte geschrieben und dienen nicht der Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung der Patienten.

Fakewissenschaften

Prof. Lesch verbreitet wieder Glaubenslehre der Kosmologie:

https://www.youtube.com/watch?v=IcMkerb1Cnc

Hier eine kritische Meinung:

„Die Urknalltheorie basiert auf einer großen Anzahl hypothetischer Wesenheiten, auf Dingen, die wir
niemals beobachtet haben – Aufblähung, geheimnisvolle Materie und dunkle Energie sind die auffallendsten
Beispiele. Ohne diese gäbe es einen fatalen Widerspruch zwischen den Beobachtungen durch die Astronomen und den Vorhersagen der Urknalltheorie. In keinem anderen Bereich der Physik würde diese stetige Zuflucht in neue hypothetische Objekte als ein Weg akzeptiert werden, um die Lücken zwischen Theorie und Beobachtung zu schließen. Irgendwann
müssten ERNSTHAFTE FRAGEN ÜBER DIE RICHTIGKEIT DER ZUGRUNDELIEGENDEN URKNALLTHEORIE AUFGEWORFEN WERDEN!“

https://www.astronews.com/forum/showthread.php?9591-Urknalltheorie-falsch-Alternativen

Kommentar:

Aus meinem Teil Physikstudium weiss ich, dass der Professor bei der Berechnung physikalischer Vorgänge regelmäßig Näherungsrechnungen verwendet hat. Die physikalische Realität ließ sich durch die zur Verfügung stehende Mathematik nicht exakt berechnen.

Umso gravierender darf die Fehlerhaftigkeit mathematischer Modelle betrachtet werden wenn sie einen angeblichen Urknall errechnen wollen.

Aus diesen mathematischen Modellen physikalische Theorien herleiten zu wollen dürfte erst dann gerechtfertigt sein wenn sie sich an der Realität gemessen als richtig erweisen.

Das ist gerade bei der Urknalltheorie nicht gegeben.

Sehen wir uns die heutigen medizinischen Theorien an zu Krankheit, Impfung und Tod dann werden wir schnell feststellen, dass es nicht einmal eine umfassende Theorie der Krankheit, Gesundheit und des Todes in der Schulmedizin gibt. Der Einzige der eine erste Theorie zur chronischen Krankheit aufgestellt hat war Herr Hahnemann. Seine zwischen etwa 200 Jahre alten Erkenntnisse sind bis heute nicht in die Schulmedizin aufgenommen worden.

Wir können demzufolge davon ausgehen, dass die Schulmedizin weitere 200 Jahre bei der Behandlung chronischer Erkrankungen völlig im Dunkeln herum irren wird. Solange wird uns auch die Urknalltheorie als die letzte Wahrheit verkündet werden.

radikal ewig leben

Die Koalition für radikale Lebensverlängerung trifft sich und schlägt zu:

https://www.nzz.ch/video/nzz-format/lebenslaenglich-jung-der-kampf-gegen-das-altern-ld.1443113

Sie wollen für imer leben.

Welches Geheimnis sie dafür geknackt haben wird nicht verrraten.

Wir wissen aus der Forschung der Biologen und den Beobachtungen der Alternativmedizin, dass der Alte Mann mit Grauem Bart da einen ganz großen Riegel vorgeschoben hat.

Die Erkenntnisse dazu liefern nicht etwa die Schulmedizin, sondern die Eperimente der Biologen, wenn wir sie auf die Erkenntnisse von Hahnemann anwenden.

Davon war auf dem Treffen jedoch nicht die Rede. Dann wird der Traum vom ewigen Leben wohl vorläufig ein Traum bleiben müssen.

Wir erinnern uns an die e-Funktion aus der Schule?

Genau nach dieser Kurve verläuft die Alterung des Menschen. Der 45 Grad Winkel ist etwa um das 50. Lebensjahr angesiedelt. Danach verdoppelt sich die Geschwindigkeit der Alterung exponentiell.

Folgende Voraussetzungen wären zu erfüllen:

  •  die Quantensynchronisation muss bis ins hohe Alter gewährleistet sein
  •  die Stammzellenvernichtung muss bereits in jungen Jahren aufgehalten werden
  •  die Geweberegeneration mit den körpereigenen Stammzellen muss aufrecht erhalten werden
  • der radikal alt Werdende muss einen Lebenssinn für ein unendliches Leben vorweisen können und sein Leben nicht in unsinnigem Treiben vernichten.
  • Letztlich muss auch diskutiert werden, ob die Evolution mit dem unendlichen Leben nicht überfordert sein könnte.

Lebensbeendigungsprogramme

Der Beitrag Neurologie beschäftigt sich mit Atorvastatin bei Multipler Sklerose:

München, 17. September 2014 – Kostengünstige Statine als Behandlungsoption bei Multipler Sklerose? Vor Jahren erzeugten spektakuläre Therapieerfolge bei Mäusen mit MS-artiger Hirnentzündung hochfliegende Erwartungen – nicht zuletzt bei den Patienten, die große Hoffnungen in solche, auf den ersten Blick einfache, Behandlungsoptionen legen. Seitdem flackert die Diskussion über den möglichen Nutzen von Statinen bei Autoimmunerkrankungen immer wieder auf – jüngst befeuert durch eine britische Studie, die unter Atorvastatin eine verringerte Hirnatrophie festgestellt hatte. Doch die Ergebnisse lassen eher mehr Fragen offen als sie beantworten.

http://www.schattenblick.de/infopool/medizin/fachmed/m1nl0824.html

Kommentar:

Statine wurden schon vor längerer Zeit bei der Behandlung von Multiple Sklerose in Studien einbezogen. Nach diesen Beiträgen ist bei Menschen keine besondere Wirksamkeit erkennbar.

Wenn Statine auf dem Hintergrund der Lebensbeendigungsprogramme und der chronischen Krankheiten von Hahnemann betrachtet werden, können Sie zusammen mit einer homöopathischen Behandlung durchaus hilfreich sein.

Eine Studie die sowohl homöopathisch behandelt als auch Statine verwendet wird nicht beschrieben.

Wir wissen von den Lebensbeendigungsprogrammen, dass sie die Eigenschaft haben den Organismus zu zerstören. Das bezieht sich auch auf das Gehirn. Wenn bei Mäusen mit MS-artigen Hirnentzündungen Therapieerfolge erzielt wurden müssen wir davon ausgehen, dass sie auch auf die Lebensbeendigungsprogramme zumindest eine dämpfende Wirkung ausüben und somit das Leben verlängern.

Es wäre also durchaus sinnvoll Studien zu Erkrankungen, die das Gehirn betreffen, wie Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson und andere mit dieser Substanz in Verbindung mit einer homöopathischen Behandlung durchzuführen.

MS ist zuerst eine chronische Erkrankung, die nach den Grundsätzen der chronischen Krankheiten von Hahnemann behandelt werden sollte und keinesfalls nach neumodischen Richtungen der Geistheilungen. Wunder sollten nicht erwartet werden.

Hinweis: Der Beitrag ist für Ärzte geschrieben und dient nicht der Selbstdiagnose oder Selbsttherapie.

Der Glaube des Homöopathen bei Kent

Herr Kent ging davon aus, dass nur ein gläubiger Mensch Homöopath werden könne. Ich habe vorangehenden Beitrag bereits darauf aufmerksam gemacht, dass die Heilung chronischer Krankheiten ein Eingriff in das Geschehen der Evolution ist und damit dem alten Mann mit dem weißen Bart in das Handwerk pfuscht.

Man kann deshalb die Auffassung vertreten es stehe dem Menschen nicht zu Gottes Werk zu boykottieren.

In der Tat kommt aus katholischen Kreisen regelmäßig Kritik an der Homöopathie, die darin eine Art Hexerei sehen wollen.

Damit sind wir bereits mitten in den Grundfragen jeder Religion angelangt.

Wer Medizin und noch mehr die Menschwerdung als das Ergebnis chemischer Reaktionen ansieht wird weder das Wesen der Lebenskraft noch das der Lebensbeendigungsprogramme verstehen können.

Wenn ich Medizin und die Menschwerdung jedoch als eine Fortsetzung des Werkes Gottes ansehe wird die Auffassung von Herrn Kent verständlich.

Richtige Homöopathie ist die Fortsetzung des Werkes Gottes ohne Hexerei und übersinnlichen Unfug oder sonstiger Heilslehren.

Wer dabei die Heilslehren der Religion beiseite schiebt, Medizin nicht als Nächstenliebe begreift, sondern als Gelderwerbsquelle und dabei möglicherweise sogar noch mit betrügerischen Mitteln arbeitet, der ist als Fortsetzer der Werke Gottes nicht geeignet, sondern eher Vertreter des Faustischen Alltagsmenschen in Mitteleuropa, wie er uns bereits in der Schule nahe gelegt wird.

Wer wissen möchte was Nächstenliebe ist, der sollte zum Sikhtempel nach Delhi fahren und sich die Speisung der Zehntausenden ansehen.

Die Ursünde bei Kent

Die Skeptiker erklären Kent wie folgt:

„Kent war ein gläubiger Mensch. Nach dem Tod seiner zweiten Frau befasste er sich mit dem schwedischen Naturwissenschaftler und Mystiker Swedenborg.[7] Swedenborg hatte nach einem Erweckungserlebnis geäußert, „Gott“ habe ihm mitgeteilt, er solle eine neue Kirche gründen, wie es in der Apokalypse des Johannes verheißen sei. In der homöopathischen Literatur beschäftigen sich viele Schriften mit dem Einfluss Swedenborgs auf Kent und damit auf die Homöopathie.[7][8][9][10] Kent war der Ansicht, Homöopathie und Glaube seien nicht zu trennen[B 6] und ging davon aus, nur ein gläubiger Mensch könne Homöopath werden.[B 7][6] Gesundheit und Krankheit waren für Kent eine Frage der Moral.[B 8][B 9][B 10] Den Ursprung aller Erkrankungen, die durch „Psora“ ausgelöst wurden[B 11] (lt. Kent ca. 85%), gehe auf den Sündenfall im Paradies zurück:

Hier sei nur gesagt, dass sie [Anm: die Psora] zusammenhängt mit dem ersten großen Fehltritt des Menschen, der Ursünde, welche die erste Krankheit des Menschen gewesen ist, ich verstehe darunter die geistige Aberration, diesen Primärzustand, der der gesamten menschlichen Rasse die Anfälligkeit für die Psora einbrachte und welche ihrerseits die Grundlage für alle weiteren Krankheiten gab.[11]

Nach Kents Ansicht ist jeder Mensch von Geburt an krank und die Homöopathie dient dazu, ihn gesund zu machen.[B 12][B 13][B 14][B 15]

http://www.homöopedia.eu/index.php/Artikel:James_Tyler_Kent

Kommentar:

An den Äußerungen des Herrn Kent zur angeblichen Ursünde, wie sie von den Kirchen auch in der Gegenwart zum Teil noch gepredigt werden, sieht man deutlich, dass er sich nicht von den religiös philosophischen Vorstellung seiner Zeit befreien konnte.

Richtig ist die Auffassung von Herrn Kent, dass jeder Mensch von Geburt an krank ist und die Homöopathie dazu dient ihn gesund zu machen. Das bedarf jedoch einer Erläuterung. Hahnemann sprach von einer schlummernden Psora. Das meint, eine chronische Krankheit tritt in Abhängigkeit vom Lebensalter plötzlich hervor, die vorher nicht ansatzweise zu erkennen war.

Das ist jedoch ganz typisch für alle chronischen Krankheiten.

Nichts zu tun hat das hingegen mit einer angeblichen Ursünde. Die chronischen Krankheiten haben nur einen Sinn wenn sie evolutionsbiologisch als Lebensbeendigungsprogramme angesehen werden. Dann dienen sie zur Begrenzung der Lebensspanne und zum Räumen von Ressourcen für die Nachfahren.

Wer sich gegen die chronischen Krankheiten stellt und versucht sie zu heilen stellt sich gegen die evolutionären Lebensbeendigungsprogramme und damit letztlich auch gegen Gott, egal was darunter verstanden werden soll.

So weit ging Herr Kent jedoch nicht. Er war der Auffassung man könne diese Lebensbeendigungsprogramme homöopathisch heilen. Die relativ kurze Lebensspanne, die er selbst hatte, wurde durch seine eigene Homöopathie offenbar nicht unbedingt verlängert. Er wurde nach den obigen Ausführungen 67 Jahre alt (geb. 31. März 1849, verst. am 06. Juni 1916). Wenn Homöopathie in der Lage wäre Lebensbeendigungsprogramme erfolgreich abzuschalten, würde ich ein Leben mit einer Länge von mehr als 140 Jahren erwarten.

Das ist bis heute nirgendwo glaubwürdig überliefert. Bis wir dieses Ziel erreicht haben müssen wir zuerst davon ausgehen, dass die genetische Programmierung sehr stabil ist und nicht durch Homöopathie oder sonstige Behandlung wesentlich verlängert werden kann.

Da die Lebensspanne keine feststehende Größe ist sondern von verschiedensten Faktoren abhängig ist, die wir zum Teil auch selbst beeinflussen können, sollte mit Homöopathie jedoch zumindestens der obere Durchschnitt des Lebensalter von bis zu 90 Jahren erreicht werden.

Davon sind die Anhänger der Kant’schen Homöopathie jedoch auch weit entfernt.