Neues vom Hümmler

Kommentar:

Herr Edgar Wallace  schreibt in seinem Kriminalroman der Homöopathiekritik mit dem Titel neues vom Hümmler über die Wirkungslosigkeit und den Unfug der Homöopathie.

Dazu dürfen bekannte Namen wie Tina Turner natürlich nicht fehlen, die zwar nicht durch einen Arzt für Homöopathie aber mit ähnlich wirkungsloser Methode behandelt worden sei und das fast nicht überlebt hätte.

Doch damit ist die Homöopathiekritik natürlich nicht erledigt.

Es geht weiter mit dem Titel: Die Quantendynamik der homöopathischen (Kopf-) Verschüttelung.

Bei diesen Ausführungen gibt es immer etwas zu lachen.

Was daran zu lachen ist stellt Herr Hümmler als physikalischen Unfug da. In dem Beitrag gibt es tatsächlich etwas lachen. Das Lachhafte ist, dass Herr Hümmler offensichtlich nicht einmal bemerkt hat, dass die Diplomierte Homöopathin einer Heilpraktikerin ist, die nicht Medizin studiert hat, sich dann jedoch  wagemutig auf das Gebiet der Quantenphysik begeben hat.

Ich kann aus dem Beitrag natürlich nicht die Kenntnisse des Herrn Hümmler auf dem Gebiet der Quantenphysik erkennen. Dazu äußert er sich vorsichtshalber schon mal nicht.

Ich kann jedoch von einer Heilpraktikerin nicht erwarten, dass sie Homöopathie und auch noch Quantenphysik wirklich gelernt hat. Damit wäre eine Heilpraktikerschule vollständig überfordert.

Es mag sein, dass sie durch ihre Ausbildung in die Lage versetzt ist einfacher akute Krankheiten homöopathisch zu behandeln und zu heilen.

Auf dem Gebiet der Quantenphysik scheitern jedoch regelmäßig auch studierte Physiker am Verständnis der dortigen Vorgänge.

Wir haben also allen Grund zum Lachen: Nicht unbedingt über eine Heilpraktikerin die sich zu physikalisch schwierigsten Fragen äußert, die sie nie gelernt hat, sondern über Herrn Hümmler, der solche Beiträge als Widerlegung der Homöopathie versucht genüsslich auszuschlachten.

Der Grundsatz der Waffengleichheit würde verlangen, dass er sich als promovierter Physiker ebenbürtige Homöopathievertreter für seine Analysen heraus sucht. Das wären beispielsweise Prof. Walach als Psychologe oder Dr. Baumgartner als Physiker.

Eine Frage bleibt jedoch zu diskutieren: Welche Informationen und wie viel Informationen ein angeregtes Elektron überhaupt speichern könne. Um dieser Frage zu beantworten ist Frau Munns offensichtlich nicht die geeignete Ansprechpartnerin.

Ich empfehle geeignete Fachleute speziell für die Frage zu konsultieren. IBM entwickelt seit Jahren einen vorläufigen und einfachen Quantencomputer. Auch bei diesem stellt sich die Frage, wie die Quanteninformation gespeichert werden kann ohne, dass sie durch Dekohärenz wieder verschwindet. Die dortigen Fachleute werden dazu bestimmt wesentlich sachkundigere Ausführung machen können als Frau Munns.

Von ihnen habe ich bisher jedenfalls noch nicht die Auffassung vernommen, dass keine Informationen gespeichert oder verarbeitet werden könnte, weil ein Elektron der Dekohärenz unterliegt.

Wenn wir diese Fragen in der Mikrobiologie bisher nicht beantworten können, ist Homöopathie nicht deshalb schon unplausibel.  Sie arbeitet mit genau diesen Phänomenen.

Und sie funktioniert, besser als sich Herr Hümmler vorstellen kann. Das sehen wir daran, dass sie sogar richtig schädlich sein kann, wenn sie von angeblichen Heilern verwendet wird, die solche Zusammenhänge nicht verstanden haben.

Kohörenz des Unterbewusstseins

Herr Gassner beantwortet die Frage nach dem Bewusstsein.

Kann die Quantenphysik Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften miteinander verbinden?

Ist Bewusstsein etwas was sich im Laufe des Lebens nach und nach entwickelt hat? (ab Min. 9).

Herr Gassner führt dazu aus, dass Bewusstsein etwas mit Leben und Gehirn zu tun habe.

Ab Minute 5 erklärt er die Wechselwirkung Kohärenz zur Dekohärenz.

Betrachten wir die entwickelten Gedankengänge aus der Sicht der Alternativmedizin ergeben sich andere Schlussfolgerungen.

Ich habe in vorangehenden Beiträgen ausgeführt, dass das  Unterbewusstsein ein Schwebezustand aus der Sicht der Quantenphysik darstellen muss.

Das ergibt sich aus der Art der Informationsverarbeitung im Gehirn. Wir sind in der Lage mit dem Gedächtnis gleichzeitig eine fast unbegrenzte Zahl von Informationen abzurufen, ein digitaler Computer müsste aller Speicher nacheinander abarbeiten, um die gewünschte Information zu finden.

Das erfolgt über das Unterbewusstsein. Die Arbeitsweise des Unterbewusstseins lässt sich nur dann verstehen, wenn wir von einem Schwebezustand der Quanteninformation ausgehen der physikalisch als Superposition angesehen werden muss. Informationen bestehen parallel in einem Zustand der Ungewissheit und sind gleichzeitig vorhanden ohne als Information erkennbar zu sein. Erst wenn sie abgerufen wird ist das Ergebnis, die Information bekannt.

Beim herkömmlichen digitalen Computer erfolgt die Informationsverarbeitung mit Hilfe einer binären Information zwischen Null und Eins. Beim Gehirn besteht die Information unausgelesen  in der Superposition oder im Schwebezustand. Es existieren gleichzeitig eine relativ unendliche Anzahl von Informationsmöglichkeiten die erst beim Abrufen der Information als Information erkennbar und von Bedeutung wird.

Das Unterbewusstsein aus der Superposition bzw. Kohärenz steht dem Bewusstsein gegenüber.

Daraus können wir schlussfolgern, dass das Bewusstsein nicht etwa eine spezielle menschliche Eigenschaft ist, sondern generell mit dem Leben verbunden ist. Das Bewußtsein ist dann nichts anderes als das Dekohärenzinterface des Unterbewußtseins. Es liest das Unterbewußtsein aus und ist im ungekehrten Vorgang in der Lage Informationen in das Unterbewußtsein zu transportieren, wenn wir von den elementaren Dienstprogrammen der einfachen Lebensvorgänge absehen.

Die Art der Informationsverarbeitung finden die bereits bei den elementaren stofflichen Vorstufen des Lebens, kommunizierenden Eiweißen, Viren, den Bakterien und den Tieren. Sie ermöglichen die Realisierung von einfachen Dienstprogrammen des Lebens und die Lebenskraft.

Wenn wir diese Betrachtungsweise auf die philosophischen Theorien anwenden, kommen jetzt schnell zu dem Ergebnis, dass dem Bewusstsein des Menschen durch die Philosophie eine Überhöhung zugesprochen wurde, die sich aus der Evolution und aus der Art der Informationsverarbeitung nicht begründen lässt (vgl. cogito ergo sum).

Herrn Gassner ist also beizupflichten, wenn er davon ausgeht, dass es dem Mond schon immer egal war ob er von einem Menschen gesehen wird oder nicht.

Das Unterbewusstsein hat also keinen Einfluss auf das Universum. Die gegenteilige Auffassung kommt nur bei Esoteriker vor die sich von der Realität weit entfernt haben und bei einigen Philosophen.

Die Wissenschaft der Scharlatane

Die NZZ berichtet:

„Immer wieder kommt es vor, dass sich ein mathematischer Beweis als falsch herausstellt. Meist bekommt die Öffentlichkeit davon nichts mit.

Die meisten Mathematiker wollten sich wohl aus Mitgefühl mit dem berühmten Professor nicht auf eine Beurteilung der Präsentation einlassen. Diejenigen, die es dennoch taten, erklärten, dass Atiyahs Präsentation nicht einmal als Beweisidee betrachtet werden könne, und sparten nicht mit Vorwürfen an die Veranstalter. Das Heidelberger Laureaten-Forum habe zugelassen, dass sich ein wohlverdienter Mathematiker auf seine alten Tage hin blamiert habe.“

https://www.nzz.ch/wissenschaft/zwei-beruehmte-mathematische-vermutungen-sorgen-fuer-zuendstoff-ld.1425932

Kommentar:

Wir wollen uns hier nicht auf eine mathematische Diskussion einlassen, die mit der Medizin nichts gemeinsam hat.

Die einzige Gemeinsamkeit der Fehlerhaftigkeit mathematischer Beweise mit der Medizin zeigt sich in den klassischen Naturwissenschaften durch die dort präsentierten angeblichen Beweise für grundlegende Gesetzmäßigkeiten.

Dazu hatten wir in den letzten Beiträgen ausreichend herausgearbeitet, dass die Physik auf einem Chaos unbewiesener Vermutung aufbaut, die uns von den öffentlichen Medien stolz als das Ergebnis exakter Naturwissenschaften präsentiert wird, die von niemandem zu hinterfragen seien. Das verbiete die angebliche wissenschaftliche Autorität, ähnlich dem Dogma der katholischen Sekte.

Das gleiche gilt für die Wissenschaft in der Medizin und die Biochemie. Auch sie arbeitet mit völlig unbewiesenen Theorien und Vermutungen die nicht einmal einer Plausibilitätsprüfung standhalten.

Die öffentliche Berichterstattung über diesen wissenschaftlichen Unfug beeinflusst jedoch die Finanzierungsmöglichkeiten weiterer unsinniger Forschung. Das ist die Geburt des Perpetuu mobile oder des modernen Goldesels der Brüder Grimm: Mit Unfug viel Geld verdienen.

Einer positive Presse führt zu weiterem wissenschaftlichen Unfug auch in der Medizin.

Unsinnige mathematische Beweise erscheinen dem naturwissenschaftlichen Laien als geradezu Unmöglichkeit in sich selbst. Wir sehen jedoch, dass selbst in der angeblich so exakt arbeiten Mathematik unsinnige Beweise möglich sind.

Nun kann man diese unsinnigen Beweise zwar auf Senilität einiger Forscher zurückführen. Dann muss diese Senilität bei den Forschern vieler Wissenschaften jedoch bereits in ihrem Studium eingesetzt haben als sie übersehen haben die wissenschaftlichen Grundlagen ihres Forschungsgebietes etwas kritischer und gründlicher zu überprüfen.

Unsinnige Forschung ist also offenbar eine systemimmanente Eigenschaft der modernen Wissenschaft.

Wer an dieser Stelle immer noch wissenschaftsgläubig ist und meint der liebe Gott sei ein alter Mann mit grauen Bart und verkniffenem Gesicht, meinetwegen auch eine alte Frau mit herunter hängenden Körperteilen, der sollte sich die vorangehenden Beiträgen noch einmal gründlicher durchlesen.

Wissenschaft ist nur solange Wissenschaft, wie sie von Wissenschaftlern betrieben wird und nicht von geldgierigen Scharlatanen. Das wird gerne vergessen und führt nicht zu Fortschritt, sondern zum Untergang der Menschheit.

Die erste oder ewige Lebenskraft

Herr Lesch zitiert:

„Bleiben wir bei der Theorie, dass das Universum einen Ursprung gehabt hat, dessen Ursprünge wir nicht kennen (Min. 6,35).

https://www.youtube.com/watch?v=ffLW-FS8rxk

Kommentar:

Herr Lesch führt sehr schön aus, dass der größte Denker aller Zeiten, Herr Einstein, durchaus eine andere Auffassung vertreten hat. Er war der Auffassung das Universum sei schon immer da gewesen und nicht durch einen Urknall entstanden.

Nun gibt es aus Sicht von Herrn Lesch zahlreiche angeblichen Beweise, die dafür sprechen, dass das Universum in einem Urknall entstanden sein muss.

Diese Theorien sollen hier keinesfalls diskutiert werden.

Interessant ist jedoch, dass ein so genialer Denker, wie Herr Einstein, durchaus in der Lage war die Argumente der Befürworter der Urknalltheorie zu verstehen und zu bewerten.

Offensichtlich betrachtete er die dafür sprechenden Argumente nicht als ausreichend schlüssig.

Herr Lesch führt in seinem Vortrag aus, die Quantentheorie sei eine sehr gut nachweisbare Theorie, die Vorhersagen über den Aufbau der Atome usw. auch mathematisch ausreichend sicher machen würde.

Diese Aussage ist jedoch unter Physikern nicht überall geteilt.

Wir wissen die Feldtheorien der Quantenphysik können in vielen Teilen gute Vorhersagen machen, an anderen Stellen versagen sie.

Aus der Vorhersagbarkeit von physikalischen Phänomen mit mathematischen Theorien, die in weiten Teilen zu treffend sind, lassen sich, entgegen Herrn Lesch, jedoch keine weitergehenden Folgerungen in physikalisch nicht mehr nachprüfbaren Bereichen machen.

Es erfolgt eine Überbewertung der Mathematik hin zu einer Philosophie der Physik. Zur Kritik der Urknalltheorie vgl. hier.

Dann komme ich zur Medizin zurück.

Auch in der Medizin gibt es sehr schöne Theorien der Chemie, die teilweise auch auf der Quantenphysik beruhen und uns vorgaukeln wollen sie könnten Aussagen über den Beginn des Lebens und die Lebenskraft machen.

Diese Aussagen sind jedoch genauso fragwürdig wie die physikalischen Aussagen zum angeblichen Urknall des Universums.

Damit will ich keinerlei Aussagen zur Richtigkeit oder Fehlerhaftigkeit derartiger Theorien abgeben. Richtig ist eine Theorie dann wenn sie in der Lage ist durch Versuch und Irrtum einen Sachverhalt ausreichend sicher zu belegen oder sich zumindest durch Beobachtung bestätigen lässt.

Es gibt es heute weder zum angeblichen Urknall noch zur Entstehung des Lebens und der Lebenskraft versuche die deren Richtigkeit bestätigen oder widerlegen könnten, Beobachtungen allerdings ausreichend.

Hahnemann hat sich nicht umsonst dagegen gewehrt irgendwelche philosophischen Strömungen in sein Heilsystem aufzunehmen.

Kriterium für die Richtigkeit einer medizinischen Theorie sei alleine die Gesundheit des Patienten.

Aus den Forschungen die Herr Hahnemann als Erster betrieben hat wissen wir heute, dass das Freisein von Symptomen keinesfalls Gesundheit ist, wie Hahnemann noch vorgeschwebt hat.

Aus den Beiträgen in diesem Block konnte jeder Leser entnehmen, dass Gesundheit im heutigen alternativ medizinischen Sinne nur die freie Fluktuation der Lebenskraft sein kann.

Dieser Erkenntnis geht zuerst auf die alten Ärzte um Hippokrates zurück und wurde später durch den Arzt Franz Anton Messner konkretisiert.

Hahnemann hat durch die Entdeckung der Homöopathie die geistartige Wirksamkeit homöopathischer Mittel als Erster und Einziger erkannt.

Die geistartige Wirksamkeit homöopathischer Mittel wird von den heutigen Geistheilern, die sich fälschlicherweise als Homöopathen bezeichnen, missbraucht und mißverstanden.

Wer Gesundheit verstehen will muss zuerst den Ursprung des Universums als Quantenfluktuation verstanden haben, wie das mit anderen Worten Herr Schopenhauer formuliert hat.

Die Quantenfluktuation des Universums ist als die ursprüngliche Lebenskraft anzusehen aus der erste einfache Lebensformen entstanden sind und die weiter im Menschen ihren vorläufigen Abschluss gefunden hat.

Die Frage was vor dem Urknall war, können wir also nicht beantworten. Wir wissen jedoch, dass die erste Quantenfluktuation des Universums bereits die erste Lebenskraft darstellte.

Falls es eine erste Quantenfluktuation gegeben hat, war sie die erste Lebenskraft und der Ursprung des Menschen. Falls es keine erste Lebenskraft gegeben hat, sondern einen ewigen Kosmos, gibt es auch eine ewige Lebenskraft, egal welcher Physiker langfristig recht behalten soll.

Die Lebenskraft ist in jedem Fall mit dem Kosmos verbunden.

Wenn dann die erste Fluktuation der Lebenskraft verstanden wurde, muss in der nächsten Stufe das Schlüssel-Schloss-Prinzip der Pharmakologie und Mikrobiologie in das Märchenreich verbannt werden.

Diese Theorie behauptet zwar heute irgendwelche Lebensvorgänge erklären zu können. Doch auch an dieser Theorie kann auf dem Hintergrund der quantenartigen Wirkung der Lebensprogramme nicht wirklich festgehalten werden. Das bedeutet die Mikrostrukturen des Lebens haben Eigenschaften eines Quantencomputers, welche nicht durch das Schlüssel-Schloss-Prinzip erklärt werden können, sondern lediglich auf der Basis einer intelligenten Informationsverarbeitung vom Beginn des Lebens an, auch im mikrobiologischen Bereich. Erste Zweifel an der heutigen Schlüssel-Schloss-Theorie werden hier angedeutet. Der Autor spricht von allmählich auftretenden neuen Vorstellungen von den Zusammenhängen zwischen Protein-Primär-, Sekundär- und Tertiärstruktur und Proteinfunktion. Das ist nur eine vorsichtige Umschreibung des heutigen wissenschaftlichen Dilemmas.

Quantenfluktuation als Lebenskraft

Herr Lesch erläutert die Welt:

https://www.youtube.com/watch?v=FwNV_e-Xz68

Für uns ist interessant Min. 35,46:

Im  stolzen Brustton der Überzeugung erläutert er, dass das Gehirn kein Quantencomputer sei.

Was spricht gegen diese Behauptung?

Das Gehirn arbeitet nach dem Prinzip der Mustererkennung. Dabei wird ein Muster erfasst und weiteren Informationen zugeordnet, wie zum Beispiel der Eigenschaft „gefährlich“ oder „nützlich“.

Aus der Erfahrung kann ich bestätigen, dass beim Schachspiel die Mustererkennung die wichtigste Aufgabe übernimmt. Erkenne ich ein Muster, bin ich in der Lage die damit verbundene Spielstrategie zu erfassen und umzusetzen. Dabei spielen Gefühle wie gefährlich oder nützlich eine Rolle. Selbst die Vernetzung von Spielergehirnen, wie Gedankenlesen, läßt sich beim Schachspielen aufzeigen.

Der digitale Computer arbeiten hingegen nach dem Grundsatz der Identifizierung ähnlicher Muster oder logischer Algorithmen. Dabei werden die Muster Stück für Stück verglichen.  Der digitale Computer erkennt auch Muster, kann sie jedoch keinem weiteren unbewussten Signal wie „gefährlich“ oder „nützlich“ zuordnen.

Vergleichen wir die beiden Verarbeitungsstrategien, sehen wir, dass das Unbewusste typisch ist für die Unbestimmtheit des Quantencomputers. Sie entspricht der Superposition des Quantencomputers. Bevor die Information nicht abgerufen ist, kann sie nicht erfasst und konkretisiert werden. Sie ist aber bereits vorher latent vorhanden.

Das ist typisch für unbewusste Vorgänge unseres Gehirns.

Ähnliche Eigenschaften hat kein digitaler Computer zu bieten.

Dann komme ich zur zweiten wichtigen Stelle bei Herrn Lesch: (H1,01,27):

Hier erklärt er, dass am Anfang des Universums eine große Quantenfluktuation (Superquantenfluktuation oder Urknall) stattgefunden haben muss.

Wenn wir die Aussage von Herrn Lesch ernst nehmen, dass am Anfang des Universums eine große Quantenfluktuation stattgefunden haben muss sind wir bereits beim bis heute miss- und unverstandenen Philosophen Schopenhauer gelandet.

Er erklärte, dass der Wille überall im Universum zu finden sei und nicht lediglich im Menschen und letztlich darüber bestimmt was im Universum geschieht. Wille meint letzlich eine Art unsprünglicher Wille zum Leben, also eine Art Lebenskraft.

Wir haben in zahlreichen früheren Beitragen ausgeführt, dass eine gesunde Lebenskraft fluktuieren muss. Die alten Ärzte sagten dazu dass die Krise in der Gesundheit dazu dient diese wieder herzustellen.

Die Theorie der Heilkrise wurde von Franz Anton Messner für seinen Messmerismus beobachtet, eingeführt und begründet. Heute wird seine Theorie als eine Art von Psychotherapie grundsätzlich missverstanden. Er verspottete die damalige Ärzteschaft mit der Bemerkung, sie könnten nicht einmal eine Krankheit von einer Krise unterscheiden. Das meinte, die Schulmedizin unterdrückt die Heilkrise und wundert sich warum die Patienten anschließend sterben. Die wirkliche Krankheit wird hingegen nicht einmal als Krankheit erkannt.

An dieser Einschätzung hat sich bis heute nichts geändert.

Zur Gesundheit und zu einem langen Leben gehört das regelmäßige Auftreten von Heilkrisen.

Eine Heilkrise hat ihre erste Entsprechung in der Kosmologie, konkret in der Quantenfluktuation, die vermutlich zum angeblichen Urknall geführt haben könnte, soweit wir diesen unbewiesenen steilen Thesen folgen wollen oder auch nicht.

Ob Urknall oder nicht ist unerheblich für die Quantenfluktuation. Sie ist im Kosmos ständig nachweisbar und fällt nicht unter Esoterik oder unter Annahmen zur Entstehung des Kosmos.

Sie ist jedoch die Grundlage jeder Lebenskraft und Heilkrise.

Wir sehen an diesen Ausführungen, dass die Lebenskraft bereits im Urknall in Form der angeblichen (Super-) Quantenfluktuation anzunehmen ist.

Die gesamte Schulmedizin darf langsam aber sicher umgeschrieben werden, wenn wir unser Leben verlängern, statt verkürzen wollen.

Fast alle Theorien der Schulmedizin beruhen auf falschen Annahmen, wie wir im am vergeblichen Kampf gegen die Alterskrankheiten (bzw. Lebensbeendigungsprogrammen) deutlicher nicht sehen könnten.

die Ursuppe ohne Lebenskraft

Herr Lesch fragt:

„Was unterscheidet einen Klumpen Materie, der Matsch ist oder Mensch ist? (Min 1,50)“

https://www.youtube.com/watch?v=r1FGMLQSxcc

Zu dieser Frage könnten wir viele weitere Beiträge schreiben. Herr Lesch beantwortet die Frage jedoch leider vollständig nicht.

Es handelt sich um die bis heute in der Schulmedizin nicht existierende Lebenskraft.

Was alleine macht den Unterschied, ob wir bei einem Leichnam mit einem leblosen Klumpen Materie zu tun haben oder bei einem daneben liegenden durchbluteten Mensch mit einer von Lebenskraft strotzenden und vollständig durchorganisierten lebendigen Materie.

Vollgerichtig endet sein Beitrag zur Ursuppe auch mit den Worten:

„Wer nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.“

An dieser Stelle könnte der Kommentar meinerseits eigentlich enden.

Die Geschichte der Lebenskraft erweist sich bis heute als der größte und verheerendste Irrtum jeder angeblichen Wissenschaft, sei es in der Medizin der Chemie oder der Physik.

Sie beweist das Unverständnis der etablierten Schulmedizin in evolutionären Zusammenhängen unter Berücksichtigung der Quantenphysik zu denken.

Herr Lesch beschreibt in seinem Video sehr schön, dass der Beginn des Lebens in einer relativ dünnen Ursuppe bestanden haben muss bei der die UV Strahlung in der Ursuppe zuerst Aminosäuren entstehen lassen haben sollte. Dann wissen wir eine ganze Weile nichts und siehe da auf einmal ist der Mensch auf der Erde erschienen.

Dabei hat er seinem Beitrag mit genau der richtigen Frage begonnen:

Was unterscheidet einen Klumpen leblose Materie, wie sie unsere Großeltern kurz vor der Beerdigung darstellten, von den kleinen Menschlein, die sie kurz nach ihrer Geburt bereits waren.

Da reicht es sicher nicht aus darauf zu verweisen, dass die Ursuppe geeignet war um die Bausteine des Lebens, die Aminosäuren zu synthetisieren.

Es musste auch in der Ursuppe noch etwas hinzu kommen. Das war das in der Homöopathie als magisch verschriebenes Schütteln, was von Kritikern der Homöopathie verteufelt wird und zusätzlich die hochenergetische UV Strahlung.

Mit diesen Aussagen sind wir bereits ganz dicht an der Homöopathie angelangt. Die Homöopathie, die Herr Lesch regelmäßig als angeblichen Placeboeffekt herabwürdigen möchte und kopfschüttelnd in die Esoterikerecke verweist.

Ja, wenn Herr Lesch von der Ursuppe redet, dann spricht er bereits über Homöopathie ohne sich dessen bewusst zu sein und das zu thematisieren.

Dann betrachten wir die Ursuppe mal aus quantenphysikalischer Sicht. Dazu ergibt sich zuerst die Frage: Wie kann es sein, dass aus einem Gemisch von unterschiedlichsten chemischen Substanzen, die im Rahmen der physikalischen Entropie alle für sich genommen die Eigenschaft mitbringen sich eher zu zersetzen, als von sich aus einen Bauplan mitzubringen wie sie später den Menschen bauen könnten, wie kann aus einer derartigen Ursuppe etwas wie die Vorstufen des Lebens und letztendlich der Mensch entstehen?

Die Antwort dazu ist nur denkbar wenn wir davon ausgehen, dass bereits in der Ursuppe ein Schöpfungsplan existiert, welcher durch Selektion und Auslese intelligente Moleküle entstehen lässt, die ihrerseits die Grundvoraussetzungen jedes Lebens mitbringen.

Wodurch kennzeichnet sich das Leben?

Es zeichnet sich aus durch Stoffwechsel, Reproduktion, und Anpassung an die Umwelt (wurde hier regelmäßig weiter ausgeführt).

Wir müssen also davon aus, gehen, dass bereits in der Ursuppe diese Anforderungen an Moleküle gestellt worden sein müssen, damit sich daraus Leben entwickeln konnte.

Als weitere Eigenschaft des Lebens hatten wir in früheren Beiträgen auch herausgearbeitet, dass die Kommunikation mit zur gleichen Art gehörenden Lebewesen zum Leben als Grundvoraussetzung dazugehört.

Daraus dufte die Schlussfolgerung zu ziehen sein, dass die ersten Leben tragenden gleichartigen Moleküle bereits miteinander kommuniziert haben müssen.

Das ist nach unserem heutigen Erkenntnisstand offenbar nur mithilfe von quantenphysikalischen Annahmen möglich

Die ersten Lebensmoleküle müssen also verschränkte und angeregte Elektronen miteinander ausgetauscht haben, was seinererseits nur durch Energiezufuhr mit einem Generator denkbar ist.

Wir können an diesen Ausführungen sehen, dass die Ursuppe als Grundlage des Lebens für die Homöopathie und die Homöopathieforschung von erheblicher Bedeutung ist.

Um eine Homöopathiewirkung in Versuchen außerhalb von Lebewesen nachweisen zu können wäre es also erforderlich, die ersten lebendigen Moleküle der Ursuppe nachzubauen und deren Kommunikation darzustellen.

Wie jeder Leser bereits vermuten wird, ist unsere heutige angebliche wissenschaftliche Forschung zu derartigen Experimenten bisher nicht vorhanden oder bereit.

Wenn wir nun die Ausgangsfrage beantworten wollen dann am ehesten so:

Die Ursuppe oder Medizin ohne Lebenskraft ist wie die Retorte des Meisters Frankenstein: Es kommen immer nur Leichen aus der Suppe.

Quantenverschränkung im Organismus

„Dekohärenz ist ein Phänomen der Quantenphysik, das zur unvollständigen oder vollständigen Unterdrückung der Kohärenzeigenschaften quantenmechanischer Zustände führt. Dekohärenzeffekte ergeben sich, wenn ein bislang abgeschlossenes System mit seiner Umgebung in Wechselwirkung tritt. Dadurch werden sowohl der Zustand der Umgebung als auch der Zustand des Systems irreversibel verändert. Das Dekohärenzkonzept wurde ca. 1970 vom deutschen Physiker Dieter Zeh eingeführt.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Dekoh%C3%A4renz

Kommentar:

Ich hatte in früheren Beiträgen bereits ausgeführt, dass im Organismus einer Quantenverschränkung vorhanden sein muss, welche durch Verschränkung Informationen zwischen den Zellen übermittelt.

Diese Vorgänge wurden bisher unzureichend untersucht.

Dazu möchte ich jedoch trotzdem einige theoretische Überlegungen anstellen.

Die Superposition von Teilchen wie Elektronen ist nur vorstellbar, wenn sie ursprünglich miteinander Kontakt hatten.

Wir wissen zwar, dass das Gehirn über Nervenstränge zu allen Körperteilen ein Informationsaustausch betreibt. Dabei muss eine Superposition von Bedeutung sein.

Weiter wissen wir, dass die Nervenleitfähigkeit wesentlich geringer ist als die Stromleitung in den Nerven.

Beim Geruchssinn läßt sich nachweisen, dass durch die Nerven feinste Unterscheidungen der wargenommenen Substanzen möglich ist. Daraus lässt sich ein Mechanismus der quantenmechanischen Superposition erkennen (das wurde bereits früher ausgeführt, siehe hier).

Das Konzept der Dekohärenz von Herrn Zeh fordert einen regelmäßigen Zerfall der Superposition durch Dekohärenz. In den Nervenzellen muss demzufolge ein Generator dafür sorgen, dass ständig neue Superpositionen der Elektronen aufgebaut werden. Das wäre denkbar indem beispielsweise Elektronen aktiv mit der DNA verschränkt werden, die quantenmechanischen Eigenschaften der DNA annehmen, von dieser anschließend räumlich getrennt werden und nach einem Weitertransport zur nächsten Nervenzelle durch Dekohärenz die Informationen mit dem nächsten Elektronenempfängern teilt.

Warum interessiert uns diese Betrachtung als Homöopathen?

Wir dürfen durch die spezielle Herstellungsweise homöopathischer Mittel davon ausgehen, dass bei der Verreibung eines Wirkstoffes mit dem Milchzucker der Ausgangsstoff eine Quanteninformation an Milchzucker in Form von Superposition von Molekülen und Elektronen weitergibt.

Nach dem Beobachtung von Hahnemann wird diese Information von den Nervenenden aufgenommen und im Nervensystem weiterverarbeitet.

Diese Beobachtung habe ich durch eigene Beobachtung bestätigen können. Nicht untersucht wurden bis heute diese spezielle Form der Informationsverarbeitung durch objektive Versuche außerhalb lebender Systeme.

Herr Lesch äußert sich zur Dekohärenz wie folgt (min. 4.40):

„Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur gut in ihr zurecht finden.“

Dann hoffen wir, dass er sich demnächst auch gut in der Welt der Homöopathie zurecht findet.

Die Welterklärer

Max Rauner erklärt uns die Welt, insbesondere die der Quantenwelt.

„Auf ZEIT ONLINE hatte er viele Jahre lang die Videokolumne: »Dr. Max erklärt die Welt«. Sein jüngstes Buch ist »Schluss mit dem Bullshit – Auf der Suche nach dem verlorenen Verstand« (mit Tobias Hürter).“

http://www.maxrauner.de/

In seinem Beitrag: „Pseudowissenschaft Quantenmedizin, Einstein für Esoteriker“ erklärt er seine steilen Thesen zur Alternativmedizin.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/quantenmedizin-einstein-fuer-esoteriker-a-1017748.html

Herr Rauner erklärt in seinem Jahrhundertwerk: „Schluss mit dem Bullshit, auf der Suche nach dem verlorenen Verstand,“ wie die Welt aus seiner Sicht wirklich funktioniert.

Wir dürfen uns einig sein, dass jede Form von Esoterik kranken Gehirnen entspringt, welche die Suche nach Gott mit ihren eigenen verschwirbelten Ideen verwechselt. Er hat auch bereits die passenden psychoanalytischer Erklärung gefunden. Nach Herrn Rauner und seinen zitierten Autoren handelt sich bei Esoterikern um neidische Menschen. Sie sind neidisch auf die Erkenntnisse der Physiker und damit das nicht so auffällt betreiben sie dagegen gemeinschaftliche Selbstimmunisierung.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/quantenmedizin-einstein-fuer-esoteriker-a-1017748.html

Kennen wir der derartige Ausführungen nicht in ähnlicher Form  bereits von Professor Lesch?

Hält er nicht im Fernsehen gelegentlich Vorträge über Alternativmedizin, die er als Astrophysiker nie erlernt hat?

Und hat Herr Rauner zwar Physik studiert aber nie Alternativmedizin?

Er bemängelt, dass die Theorien der Alternativmedizin angeblich nie bewiesen oder widerlegt werden könnten.

Dann sehen wir uns die Theorien der Schulmedizin an, insbesondere das Schlüssel Schloss Prinzip und fragen, welche chronische Krankheit mit dieser Theorie jemals geheilt werden konnte und ob damit letztlich eine gesunde Lebensverlängerung ermöglicht worden ist.

Tatsächlich ist Quantentheorie in der Mikrobiologie kein angeblicher Bullshit, sondern die normale Kommunikation des Lebens auf zellulärer Ebene.

Das ist in der modernen Forschung der Mikrobiologie bis heute offenbar nicht angekommen.

Alles Leben beruht letztendlich auf quantenphysikalischen Vorgängen und deren Programmierung in der Lebenskraft.

Davon haben jedoch weder Herr Rauner noch bei Herrn Lesch jemals etwas gehört, zu mindestens kommt der Begriff in ihren Vorträgen nicht im positiven Sinne vor.

Unbestritten wird in der Homöopathie und in der Esoterik heute leider viel Unfug verkündet.

Wenn sich die Esoteriker auf Geistesgrößen wie Planck und Einstein berufen können sie zwar mit diesen nicht mithalten.

Sie haben aber, entgegen Herrn Rauner, zumindest verstanden, dass moderne Medizin etwas ganz anderes sein sollte als pharmakologische Präparat zu schlucken und Bakterien zu bekämpfen.

Da spielt das keine große Rolle ob medizinische Laien zur Wirkung der Alternativmedizin untaugliche Theorien verkünden.

Die von medizinischen Fachleuten verkündeten Theorien der Gegenwart beruhen auf den Annahmen der Alchemie des Mittelalters und sind in vielen Teilen genauso verkehrt wie die Annahmen der Esoteriker und ihre wundersamen Theorien.

Quantenphysikalische Regelkreise statt Chemiesuppe

Der Diplombiologe Jürgen Paeger hat sich auf seiner Blogseite mit der Frage der Entstehung des Lebens auseinander gesetzt. Er formuliert:

„Tatsächlich sind Erbanlagen (die berühmten „Gene“) eher mit Subroutinen eines Computerprogramms vergleichbar (ein Bild des englischen Biologen Richard Dawkins): Raupen und Schmetterlinge besitzen ja die gleichen Gene, der Unterschied zwischen ihnen kommt durch unterschiedliche Muster der Genaktivierung zustande. Wie genau diese Aktivierung gesteuert wird, ist eines der aktuellsten Forschungsgebiete der Genetik, die DNS erweist sich dabei als komplizierter und vielfältiger, als früher angenommen – die Vererbung besteht aus einem komplexen, raumzeitlichen Zusammenspiel von DNS, Proteinen und anderen Molekülen, das noch niemand richtig verstanden hat.“

http://www.oekosystem-erde.de/html/leben-01.html

Kommentar:

Die Übertragung von Informationen des Lebens sind bisher nicht verstanden. Das ist der gegenwärtige Stand der Forschung und verwundert auch nicht. Es existiert bisher kein funktionstüchtiger Quantencomputer, mit dem die Quanteninformation aus der Informationsverarbeitung der Zellen mit Hilfe eines Interfaces ausgelesen werden könnte.

Das sind die Informationen der Entstehung des Lebens, der Lebenskraft und auch der Beendigung des Lebens.

Als Homöopathen wissen wir von diesen Quantenkräften und sind in der Lage damit Krankheiten zu heilen.

Der Anfang und das Ende des Lebens ist in Form von Quanteninformationen gespeichert, die wir mit Hilfe der Homöopathie steuern können. Wir können zwar kein Programm schreiben, mit welchem wir die Lebensprogramme umschreiben könnten. Dennoch sind wir sind in der Lage die Regelkreise der Quantenprogramme der Lebenskraft zu verändern und damit indirekt auch die Programmierungen des Lebens.

Wir können daraus schlussfolgern:

Das Leben ist durch quantenphysikalische Regelkreise entstanden, nicht durch sonstige chemische Gleichgewichte. Diese Regelkreise haben erst nachfolgend die Chemie zur Energiegewinnung bei der Aufrechterhaltung der Regelkreise ausgenutzt, um so eine Lebenskraft zu entwickeln, die den heutigen Menschen hervorgebracht hat.

Dieser Ansatz wird erstaunlicher Weise von den Forschern bis heute nicht diskutiert.

Wo sind meine Rescue Tropfen?

„So, und nach so viel Quark verabschiede ich mich – ich brauche jetzt dringend meine Rescue-Tropfen…“ schreibt Herr Dr. Holm Gero Hümmler, nachdem er über alle Homöopathievertreter hergezogen ist.

http://quantenquark.com/blog/tag/lothar-brunke/

Lohnt es sich mit den Argumenten der Skeptiker auseinander zu setzen?

Sicher, man kann von ihrem „QuantenQuark“ mitunter etwas lernen.

Was lernen wir also von Herrn Hümmler?

Ich fürchte, dass seine Auseinandersetzung mit der Homöopathie und deren Quantengrundlage nicht den eigenen Anforderungen entspricht, die er an die Homöopathen stellt.

Dass man als Naturwissenschaftler über „Erdschwestern“ gerne herziehen kann, versteht sich von selbst. Die entscheidende Frage, was haben diese Schwestern mit der Erde und der Homöopathie zu tun, bleibt offen.

Richtig ist jedoch folgendes:

„Tatsächlich scheint die schwache Quantentheorie aber in der Esoterikszene so richtig nur die Parapsychologen und die Familienaufsteller zu begeistern.“

Dem ist aus homöopathischer Sicht nichts hinzuzufügen. Der Autor verschweigt jedoch in diesem Zusammenhang, dass es, wie Peter Sloterdijk schön heraus gearbeitet hat, in den letzten Jahrzehnten eine Entwicklung weg von der Medizin hin zur Psychologisierung gegeben hat. Dieser Bewegung haben sich zahlreiche Homöopathen angeschlossen, die meinen die Lebenskraft, die bei Herrn Hümmler nicht einmal vorkommt, psychologisch erklären zu wollen.

Dass dabei nur Quantenquark heraus kommt, habe ich in meinem Blog bereits ausführlichst erläutert.

Auch davon finde ich bei Herrn Hümmler nicht ein Wort.

Doch dann geht es richtig zur Sache:

„Sein Buch eröffnet Brunke mit einem aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat des Mitbegründers der quantenphysikalischen Konzepts der Dekohärenz, Dieter Zeh. Etwas über Dekohärenz zu lernen, würde vielen Quantenquark-Autoren sicher gut anstehen. Zehs hochgradig abstrakte Arbeit, aus der das Zitat stammt, ist dafür aber denkbar ungeeignet.“

Ja, dann wäre doch alles klar, wieder einmal die Homöopathie wiederlegt?

Die hochgradig abstracte Arbeit ist natürlich nicht für Ärzte für Homöopathie verständlich, dafür benötigt man eine Weihung als Skeptiker, oder besser der inquisitorischen Kirche der Skeptiker.

Da hätte Herr Hümmler vielleicht mal Herrn Zeh persönlich fragen sollen, ob er sich missverstanden fühlt und ihm die Gelegenheit zur Klarstellung gegeben. Davon lese ich in seinen Ausführen jedoch erstaunlicher weise nichts. Also doch wieder mal inquisitorische Gelüste?

Ja und Herr Hartmann Römer? Der anerkannte theoretische Physiker?

Jetzt werden wir über die Wissenschaftstheorie von Herrn Hümmler aufgeklärt:

„Es wird an keiner Stelle klar, was das ganze eigentlich mit der Realität zu tun hat. Die Physik verwendet Mathematik, um experimentell messbare Sachverhalte zu beschreiben – selbst Theorien, zu denen man aktuell noch nichts messen kann, sind zumindest klar auf dieses Ziel ausgerichtet.“

Da bleibt einem bei so viel „Wissenschaftskritik“ glatt die Spucke im Halse stecken.

Was war das? Wir verwenden Mathematik, um experimentell messbare Sachverhalte zu beschreiben, selbst Theorien, zu denen man aktuelle noch nichts messen kann, seien nach seiner Auffassung klar auf dieses Ziel ausgerichtet?

Ja dann schauen wir uns mal die Glaubenskongregation der Stringtheorie an.

Alles klare Erkenntnisse der Physik?

Herr Zehn hat sich in seinem Werk ausführlich zu diesen Theorien geäußert und sie als Physik ohne Realität bezeichnet. (Physik ohne Realität: Tiefsinn oder Wahnsinn? Autoren: Zeh, H. Dieter )
Ich kann mich noch an Zeiten meines Physikstudiums erinnern, wie der Professor mit allen möglichen mathematischen Näherungsrechnungen versucht hat physikalische Sachverhalte näherungsweise zu berechnen. Von einer exakten Wiedergabe physikalischer Sachverhalte durch die Mathematik war in unseren Vorlesungen leider nirgendwo die Rede. Bei Herrn Hümmler gelten dann wohl andere physikalische Gesetze?

Und wenn wir Herrn Zeh zitieren wollen, dann vielleicht die richtigen Stellen?

Als nächstes betrachten wir die Äußerungen von Herr Hartmann Römer, den anerkannten theoretischen Physiker.

Hat er sich zum Quantenquark geäußert?

Er hat mit Herrn Walach eine etwas unglückliche Theorie der schwachen Quantentheorie aufgestellt. Offenbar wollte Herr Walach damit Gesetzmäßigkeiten der Psyche und der Parapsychologie erklären. In der Homöopathie nach Hahnemann kommt Parapsychologie nicht vor, dafür aber bei den Geistheilern nach Scholten und Sankaran. Deshalb sehe ich keine Notwendigkeit mich damit auseinander zu setzen.

Soweit er sich zur angeblich Wirkungslosigkeit der Homöopathie bekannt haben soll, habe ich Herrn Römer persönlich nachgefragt. Er zog es vor diese Anfrage nicht zu beantworten, da er  Weiser bleiben wollte, im Gegensatz zu Herrn Lesch, der sich über Homöopathie im ZDF in einer Weise äußerte, die beweist, dass er sie nicht verstanden hat.

Zur weiteren Erkenntnis für Herrn Hümmler, will ich mal den Unterschied von Geistheilung und Homöopathie umreißen:

Der Unterschied zwischen Hahnemann und den Geistheilern ist gerade in der Verwechselung von Parapsychologie mit Homöopathie zu sehen.

Homöopathie ist also angewandte quantenphysikalische Erkenntnis aus der Lebenskraft mit Hilfe von homöopathisch hergestellten Mitteln, wie sie Hahnemann entdeckt hat.

Geistheilung ist die psychische Einflussnahme auf andere Personen mit der Absicht sie zu heilen oder auch zu schädigen und hängt mit Parapsychologie zusammen, wie sie von Alters her durch Naturvölker betrieben wird. Ob sie mit Quantenphysik erklärte werden kann ist bisher offen.

Homöopathie funktioniert über homöopathische Mittel. Geistheilung durch geistige Einflussnahme, wie Märchenerzählung nach Sankaran, oder eine Periodensystemhoroskop nach Scholten und alle anderen geistigen Richtungen.

Welche Heilerfolge mit beiden Methoden erzielt werden, wurde im Blog regelmäßig berichtet.

Ich glaube ich brauche jetzt auch die Rescue-Tropfen oder eine Geistheilung der Herren Scholten und Sankaran, vielleicht auch mal eine politisch korrekte schwule Erdschwester für die Aufrichtung meiner gekränkten Aura mit Entgiftung und Borrelioseentzug, sowie geistiger Pendelfernheilung aller Universen und Paralleluniversen unter Einbeziehung aller schwarzen Kräfte der schwarzen Magie und schwarzen Materie alle schwarzen Hexen, sofern sie um MItternacht von den Erdschwestern bei Vollmond geheiligt wurden und von Herrn Lesch für Wissenschaft erklärt wurden. Das ganze unterfüttert mit etwas Miracle Mineral Supplement. Dann geht es mir schon viel besser, die Wunderheilung kann dann nicht mehr ausbleiben. Den Sensenmann habe ich zwar bestellt, schicke ihn aber weiter an die Wissenschaftsgläubigen  einer merkwürdigen Sekte mit der Tendenz zur Selbstüberhöhung.

Warnhinweis:

Vorsicht, die Aussagen in dem Beitrag sind für Ärzte bestimmt, die bereits wissen, dass hier viel Unfug geredet wird. Medizinische Laien sollten sich an den Arzt oder Apotheker ihres Vertrauens wenden und als erstes fragen, ob er wisse, was die Lebenskraft heute zu sagen hat und sie von den Auffassungen der Pharmakologen unterscheidet. Das ist das Kriterium zur Unterscheidung von Wissenschaft zu Unfug.