Erforschung der Gleichgewichtskreise in der Lebenskraft

Hier ein weiterer Auszug aus dem Interview mit Herrn Hall:

„Denn bereits zu dieser Zeit wusste man, dass Immunsuppressiva die Vermehrung von Immunzellen blockieren. Wie das geschieht, war jedoch eine Black Box. Hier sollte Heitmans Arbeit Licht ins Dunkel bringen. Wie erhofft, führte Rapamycin bei den Hefezellen zu einem Wachstumsstopp, worauf sie abstarben. Nur ein paar wenige überlebten. Diese Zellen mussten im Erbgut Mutationen tragen, die sie gegen das Medikament resistent machten.

Tatsächlich fanden die Forscher solche Mutationen in zwei bis dahin unbekannten Genen. Diese Gene nannte Hall «target of rapamycin» (TOR), weil sie in nicht mutierter Form die Wirkung von Rapamycin vermitteln. Das war die Geburtsstunde von TOR1 und TOR2. Der Durchbruch wurde 1991 in der Fachzeitschrift «Science» verkündet.

Einige Kollegen hätten die Idee, mit Hefezellen zu arbeiten, als «silly» bezeichnet, erinnert sich Hall. Denn es ging ja um den Einsatz des Medikaments beim Menschen. Diese Kollegen hätten nicht verstanden, dass Rapamycin von Bakterien gebildet wird – als Waffe gegen andere Mikroorganismen wie Hefepilze. Nur mit diesem Modellorganismus sei die Entdeckung von TOR so schnell möglich gewesen.“

https://www.nzz.ch/wissenschaft/medizin/molekulare-signalwege-der-zellenversteher-ld.1314947

Kommentar:

Wir können aus dieser Schilderung entnehmen, wie der Forschungsfortschritt auf dem Gebiet der Biochemie stattfindet.

Zuerst wurde beobachtet, dass Rapamycin bei Hefezellen zu einem Wachstumsstopp führte. Danach starben Sie ab. Die wenigen überlebenden Zellen wurden auf Mutationen hin untersucht und als TOR definiert, weil sie in nicht mutierter Form die Wirkung von Rapamycin vermitteln.

Diese schulmedizinische mikrobiologische Auffassung geht davon aus, dass sie die Wirkung eines Medikamentes ein bestimmtes Eiweiß zuständig sein soll in Verbindung oder Wechselwirkung mit der DNA.

Als Alternativmediziner gehe ich von der Fehlerhaftigkeit dieser Annahme aus.

Die Beobachtung der Lebenskraft lässt darauf schließen, dass es sich nicht um einen statischen Vorgang im Sinne einer Bindung an einen Rezeptor handelt.

Die Existenz der Lebenskraft setzt voraus, dass deren Programme eingerichtete Gleichgewichtskreise beeinflussen.

Die Gleichgewichtkreise werden von der DNA im stabilen Gleichgewicht gehalten bis der Organimus auf irgend etwas zu reagieren hat.

Wenn Rapamycin bei Hefezellen zu Wachstumsstopp führt ist die Annahme durchaus berechtigt, dass es an einen Rezeptor in der Zelle bindet.

Es führt demzufolge zu einer Unterbrechung der intrazellulären Signalwege oder Ausschaltung des zuständigen Gleichgewichtskreises.

Wenn ich diesem Gleichgewichtskreis eine Quanteninformation durch ein homöopathisches Mittel zuführe, verändert es lediglich seine Aktivität und sein Gleichgewicht zu weiteren verbundenen Schwingungskreisen.

An diesem Beispiel läßt sich der unterschiedliche Krankheitsbegriff in der Schulmedizin gegenüber der Alternativmedizin verdeutlichen.

Während Schulmedizin mit pharmakologischen Präparaten intrazelluläre Signalwege blockieren will, möchte der Alternativmedizin lediglich die Gleichgewichtszustände der Lebenskraft verändern.

Um die entsprechenden Gleichgewichte der Lebenskraft zu identifizieren wäre eine ähnliche Vorgehensweise wie durch Herrn Hall auch mithilfe von homöopathischen Mitteln möglich.

Dazu können die schulmedizinisch bekannten oralen Antidiabetesmittel soweit homöopathisch verarbeitet werden, dass der Wirkstoff keine physiologischen Auswirkungen auf den Stoffwechsel hat.

Dann könnte der Antidiabeteseffekt durch häufiges Wiederholen so weit gesteigert werden bis die Hefezellen absterben. Im nächsten Schritt wäre es möglich die überlebenden Hefezellen auf die daran beteiligten Gene zu untersuchen und diese zu identifizieren.

Die Vorgehensweise wäre vergleichbar mit der Schulmedizin. Das zu Grunde liegende theoretische Modell basiert jedoch auf quantenphysikalischen Überlegung die bis heute in der Schulmedizin keinen Einzug gefunden haben, wenn wir von den wenigen Ausnahmen absehen.

Lebenskraft: Quantensynchronisation

Leben kann als die Aufrechterhaltung der Lebenskraft mit Hilfe der dauerhaften Verschränkung der genetischen Information anzusehen sein. Die Unterbrechung der Verschränkung wäre dann als Tod zu definieren, bzw. als dessen Vorstufe, dem Krebs als Entartung und Informationsabbruch des betroffenen Gewebes. Krebs wäre dann nicht als gewöhnliche Entartung des Gewebes anzusehen, sondern als Dekohärenz der Quantenverschränkung der Gewebe mit den Stammzellen und dem Gehirn, die möglicher weise bereits 10 Jahre vor dem Ausbruch der Krebserkrankung auftreten kann.

Vgl. http://www.quantenhomöopathie.de/definitionen-in-der-homoeopathie/

Der Gesichtspunkt der Quantenverschränkung als Grundlage der Lebenskraft wurde bisher in der Literatur nicht diskutiert.

Ich mache deshalb den Anfang.

„Zwar können verschränkte Systeme auch über große räumliche Entfernung miteinander wechselwirken, dabei kann aber keine Information übertragen werden, sodass die Kausalität nicht verletzt ist.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Quantenverschr%C3%A4nkung

Es ergibt sich die Frage:

Welchen Sinn soll die vermutete Quantenverschränkung im Organismus haben, wenn damit keine Information übertragen werden kann?

Nehmen wir den Mäuseversuch als Grundlage der Diskussion, dann muss die Information vom Gehirn auf nicht chemischen Wege in die Gonaden gelangt sein.

Wenn wir nun annehmen, dass die vermutete Quantenverschränkung keine Information an die Gonaden übertragen kann, dann wäre diese Annahme überflüssig.

Wir könnten dem Erbmaterial in den Gonaden vom Gehirn nicht mitteilen, dass es an die nachfolgende Generation freundlicher weise die Information weiter geben soll: Angst vor Kirschduft verursacht Schmerzen. Um diese Information ging es in dem Versuch.

Wir müssen weiter davon ausgehen, dass eine mögliche Verschränkung mit Hilfe von Energie dauerhaft aufrecht erhalten werden muss, wenn sie die Grundlage der Lebenskraft darstellen soll.

Bei der Mäusemanipulation wurde eine Information im Gehirn gespeichert, die besagt, dass Kirschblütengeruch Schmerz auslöst. Wir müssen davon ausgehen, dass diese Information mit Hilfe der Epigenetik im Erbmaterial der Hirnzellen eingeschrieben wurde, auch wenn das bisher nicht untersucht wurde.

Wenn das Gehirn zentral für die Steuerung der Lebenskraft im Organismus zuständig ist, müssen wir weiter davon ausgehen, dass diese epigenetische Information an alle anderen gentragenden Zellen im Organismus weiter gegeben wird.

Auf der Ebene der Quantenverschränkung würde das bedeuten, dass sich die verschränkten Moleküle der DNA ändern. Damit zerfällt die ursprüngliche Verschränkung und der Organismus müsste eine neue Verschränkung aufbauen.

Bisher ist Verschränkung lediglich als Phänomen bekannt, welches durch die Berührung zweier Moleküle und anschließende Trennung möglich wird.

Das ist in der Homöopathie bei der Herstellung der homöopathischen Mittel gewährleistet.

Nach der Trennung hat das homöopathische Mittel immer noch die Quanteneigenschaften des Ausgangsstoffes.

Wie könnte das im Organismus erfolgen?

Es wäre denkbar, dass weiße Blutbestandteile vom Gehirn in andere Organe wandern und damit die Quanteninformation aus dem Gehirn weiter transportieren. Im Organ angekommen, müssten diese Blutbestandteile in der Lage sein die Verschränkung der Erbinformation an die genetischen Empfänger weiter zu geben und das Erbmaterial zu synchronisieren.

Das würde eine Synchronisation der Lebenskraft im gesamten Organismus bewirken können und damit den Gleichklang der Lebenskraft im Organismus herstellen, einschließlich er Krebsvermeidung und einheitlichen Erregerabwehr. Die Quantensynchronisation wäre also für das Leben von erheblicher Bedeutung.

Dann wird auch verständlich, wieso homöopathische Mittel ohne chemische Substanzen eine Steuerungswirkung im Organismus entfalten können. Noch wichtiger ist der Zusammenhang mit der möglich schädlichen Wirkung der Homöopathie. Wenn das homöopathische Mittel in die vermutete Quantenverschränkung eingreifen kann, dann kann sie nicht lediglich Krankheiten oder Fehlsteuerungen der Lebenskraft korrigieren, sondern auch selbst eine Fehlsteuerung der Lebenskraft bis hin zum Erlöschen der derselben und dem Tod bewirken.

Bei chronischen Krankheiten dauert die Umschreibung der Information oft Wochen, bei akuten Krankheiten erfolgt das schneller.

Die Eingangsfrage wäre dann wie folgt zu beantworten:

Mit Hilfe der Quantensynchronisation werden keine Informationen übertragen, sondern vorhandene Informationen dauerhaft erhalten. Sie dürften aus Steuerzentralen wie Gehirn und Thymus die Information an die synchronisierenden Trägerzellen abgegeben und an die peripheren Zellsysteme weiter geleitet werden.

Diese Auffassung ist bisher rein hypothetisch und durch keine Versuche unterlegt worden.

Theorie second messenger versus Geistheilung

second messenger vs. Geistheilung
Hahnemann § 11 Anmerkung 1 durch Berühren der Nervenenden übertragen
nicht durch geistige Einflussnahme
geistartig informationsartig nicht durch eigenes Bewusstsein
Wirkung auf der Ebene des second messenger
absolute Wirkung homöopathischer Mittel:
§ 33 Org, 6
second messenger sichere Wirkung psychische Einflussnahme ungewiss
Placeboebene:
ein Placebo wirkt nur durch psychische Einflussnahme
hom. Mittel wirken durch Berühren der Nervenenden

 

In der Tabelle sind die wichtigen Argumente zusammen gefasst, die beweisen, dass Homöopathie nichts mit Geistheilung zu tun hat.

Hahnemann geht in § 11 Anmerkung 1 Org. 6 davon aus, dass die Wirkung des homöopathischen Mittels ausschließlich durch Berühren der Nervenenden übertragen wird, nicht jedoch durch geistige Einflussnahme. Nun behaupten einige Homöopathen, dass die homöopathischen Prüfungsversuche mit Placebogruppe angeblich eine geistige Wirkung homöopathische Mittel beweisen würden, weil in der Placebogruppe nach ihrer Auffassung die besseren Prüfungssymptome aufgetreten seien.

Das muss bestritten werden. Zuerst zeigen alle Versuche mit Placebogruppe, dass die Versuchsvorbereitung nicht durch einen homöopathischen Arzt selbst durchgeführt wurden, sonder auf Hersteller und Apotheke delegiert wurde. Das hat Hahnemann bereits als unzulässig angesehen. Dadurch ist nicht mehr gewährleistet, dass Placebo und Verum nicht in Berührung gekommen sind oder sogar einfach vertauscht wurden.

Dann wurden angebliche Prüfungssymtome auf psychischer Ebene in der Placebogruppe erhoben. Das ist der nächste Fehler. Psychische Symptome können bereits allein durch Einbildung hervor gerufen werden. Wenn psychische Symptome verwertet werden sollen, darf der Proband nicht wissen, ob er an einem Arzneimittelversuch teilnimmt. Das war in den bisherigen Versuchen nicht gewährleistet.

Um zuverlässige Arzneimittelprüfungen zu erhalten, müssen zuerst die objektiven Symptome (also alle anderen Symptome, als die psychischen Symptome) erhoben werden.

Das war bei den neueren Prüfungen mit Placebovergleichsgruppe nicht der Fall. Dort wurden überwiegend psychische Symptome erhoben und die Versuchsteilnehmer wussten, dass sie an einem homöopathischen Arneimittelprüfung teilgenommen haben.

Das Argument, wir wissen nicht, ob Homöopathie auf geistiger Ebene wirkt, wird durch die bisherigen  Versuche mit Placebogruppe nicht gestützt.

Es fehlt bei den Prüfungsanordnungen die wissenschaftliche Vorgehensweise.

Entweder will ich die Wirksamkeit der Homöopathie nachweisen, dann brauche ich keine psychischen Symptome, sondern körperliche Symptome, wie beim Versuch analog Nash.

Alle psychischen Symptome sind durch Selbstsuggestion erzielbar, also nicht verwertbar.

Oder ich will die psychische Übertragung homöopathische Mittel nachweisen, dann muss die Versuchsanordnung entsprechend aufgebaut sein.

Eine rein psychogene Übertragung homöopathischer Mittel kann ich durch den Versuch analog Nash nachweisen oder widerlegen, wenn ich die Verumflasche mit glonoinum nicht öffne, sondern verschlossen in die Hand nehme und solange schüttel, bis ich angeblich psychische Symptome erhalten.

Auch hier darf der Proband nicht wissen, ob er überhaupt am Versuch teilnimmt und ob er das Verum oder das Placebo erhalten hat.

In § 33 Org. 6 postuliert Hahnemann die absolute Wirkung homöopathischer Mittel, was letztlich auch ohne geistige Einflussnahme bedeutet. Andernfalls wäre die Wirkung homöopathischer Mittel nicht absolut.

Nach der von mir vertretenen Theorie wirkt das homöopathische Mittel über den second messenger direkt auf die Lebenskraft. Da Hahnemann die second messenger Theorie nicht kennen konnte, musste er seine Beobachtungen anders umschreiben.

Ob geistige Einflussnahme direkt auf den second messenger wirkt, ist bisher nicht behauptet worden. Die physikalische Übertragung wäre nicht plausibel, da die Reichweite der second messenger Signale auf das Gebiet der Zelle beschränkt sein dürfte.

Mit der angeblichen Placeboforschung ist in den letzten Jahren mehr Unheil angerichtet worden, als irgendein Erkenntnisgewinn daraus zu verzeichnen gewesen wäre.

Die wissenschaftliche Grundlage für Placeboversuche muss völlig überdacht und neu aufgestellt werden. Was die schulmedizinischen Versuche dazu angeblich erbracht haben wollen, wird von meiner Seite nicht einmal ansatzweise als Erkenntnisgewinn angesehen. Es fehlt das theoretische Modell der Placeboversuche und eine darauf aufbauende Versuchsanordnung.

Was sich mit Placeboforschung beweisen lässt ist die Suggerierbarkeit von psychischen Zuständen. Daraus wurde von einigen Forschern bereits die Suggerierbarkeit von Heilungserfolgen gemacht. Soweit es um objektivierbare Krankheiten geht, wie Diabetes mellitus Typ 2 sind solche Suggestionen generell ungeeignet, homöopathische Mittel jedoch schon geeignet, um die Krankheit zu heilen oder zu bessern.

In der Placeboforschung ist es wie mit den drei Hexen:

When shall we three meet again?

In thunder, lightning, or in rain?

When the hurly-burly´s done,

When the battle´s lost and won.

that will be ere the set of sun.

Where the place?

Upon the heath…

fair is foul and foul is fair…

Dann lassen wir die Hexen weiter den Kessel heizen. Der Jüngling zum Verzehr als Hexenspeise ist bereits erwählt. Das Krötenblut ist angerichtet.

Das Weltbild der Placeboforscher ist rein suggestiv aufgebaut. Krankheit ist etwas anderes als Suggestion und Hypnose. Der non-Opioid-Anteil der Placebowirkung ist bis heute nicht erforscht. Außer Schmerzlinderung ist davon nichts zu erwarten. Die Heilung von (chronischen) Erkrankungen erfolgt nicht auf diese Weise. Akute Krankheiten heilen in den meisten Fällen durch die körpereigenen Heilungsprozesse auch ohne jede Suggestion.

Wenn Krankheiten so einfach mit roten Placebopillen zu heilen wären, hätten wir sie längst in die Medizin eingeführt.

Homöopathische Pillen sind jedoch kein Placebo, sondern ein sehr wirksames und falsch angewendet auch gefährliches Heilmittel. Sie wirken völlig unabhängig von unserem Bewusstsein oder anderweitiger Wahrnehmung objektiv auf den Organismus, auch bei Pflanzen und Mikroben.

Möglicherweise wirken die drei Hexen auch auf unseren Gesundheits- und Geisteszustand ein. Das erfolgt dann durch geistige Einwirkung. Dieser Zustand wurde von Herrn Walach als geistige Verschränkung umschrieben.

Homöopathie heilt durch Einnahme der homöopathischen Mittel, soweit sie passend ausgewählt wurden, also wie Hahnemann schreibt, durch Berühren der Nervenenden, nicht jedoch durch geistige Einwirkung.

Nur sollten diese Heilweisen nicht als identisch angesehen werden.