Hahnemanns Krankheitsvorstellung in der Kritik

Ich zitiere Hahnemann:

(Der Krätzeausschlag der Psora, Anm. v. Verf.) „Er entweichet, wie gedacht, nicht selten durch ein übles physisches oder psychisches Ereigniß, durch einen heftigen Schreck, durch stete Aergernis, tief eingreifenden Gram, durch eine große Verkältung oder Kälte (wie weiter unten, Beobachtung No. 67.), durch kalte, laue und warme Fluß- und Mineralbäder, durch ein, von irgend einer Ursache entstandenes Fieber, oder eine andersartige akute Krankheit (z.B. Menschenpocken, s. unten Beobachtung No. 39.), durch einen anhaltenden Durchfall, vielleicht auch zuweilen durch eine besondere Unthätigkeit der Haut, und dann sind die Folgen eben die schlimmen, wie wenn der Ausschlag durch unvernünftige Arztes-Kunst äußerlich vertrieben worden wäre. Die sekundären Uebel der innern Psora und irgend eine jener unzähligen chronischen Krankheiten diesen Ursprungs brechen dann bald oder spät aus.

Man glaube aber nicht, daß die jetzt in ihrem Lokal- Symptome, ihrem Hautausschlage so gemilderte Psora dadurch wesentlich vom alten Aussatze abweiche. Auch der Aussatz ließ sich in den älteren Zeiten, wenn er nicht veraltet war, nicht ganz selten durch kaltes Bad und oftmaliges Eintauchen in Flüsse und warme Mineralbäder (s. unten No. 35.) von der Haut vertreiben, aber auch damals achtete man die bösen Folgen davon eben so wenig, als die neuern Aerzte die akuten Uebel und die schleichenden Siechthume bemerken, welche auf das Selbstentweichen oder die gewaltsame Vertreibung des jetzigen Krätz-Ausschlags bald oder spät aus der inwohnenden Psora sich hervorzuthun nicht unterlassen.“

[Samuel Hahnemann: Die chronischen Krankheiten. DB Spezial: Samuel Hahnemann: Gesammelte Werke, S. 25731

(vgl. Krankheiten-Bd. 1, S. 99)]

Kommentar:

Hahnemann geht von einem chronischen Grundübel aller chronischen Erkrankungen aus, der Krätzesiechtum, der Psora. Sie macht sich durch einen Hautausschlag bemerkbar.

Diese Theorie der chronischen Krankheit lässt sich mitunter bei homöopathischen Behandlungen bestätigen, greift jedoch nach unserem heutigen Medizinverständnis zu kurz.

Wir wissen heute, dass das Abwehrsystem ein Gleichgewicht zwischen Viren, Bakterien und dem Gleichgewicht herstellen muss, um gesund zu sein.

Die weitere Aufgabe des Abwehrsystems besteht in der Krebsüberwachung des gesamten Organismus.

Ursache für alle chronischen Krankheiten war für Hahnemann die innere Psora.

Die Unterdrückung des Ausschlages war nach seiner Auffassung die Ursache für schleichendes Siechtum.

Die Rolle der akuten Krankheiten für die Gewährleistung einer gesunden Krebsüberwachung und Zurückdrängen der chronischen Krankheiten hat Hahnemann bestritten und verkannt.

Er war der Auffassung, dass es keiner akuten Krankheiten bedarf.

  „Nein! wahre Heilkunst ist jenes nachdenkliche Geschäft, was dem höhern Menschen-Geiste, der freien Ueberlegung, und dem wählenden, nach Gründen entscheidenden Verstande obliegt, um jene instinktartige und verstand- und bewußtlose, aber automatisch energische Lebenskraft, wenn sie durch Krankheit zu innormaler Thätigkeit verstimmt worden, mittels einer, dieser ähnlichen Affection, von homöopathisch ausgewählter Arznei erzeugt, dergestalt arzneikrank, und zwar in einem etwas höhern Grade umzustimmen, daß die natürliche Krankheits-Affection nicht mehr auf sie wirken könne und sie so derselben quitt werde, einzig noch beschäftigt bleibend mit der so ähnlichen, etwas stärkern Arzneikrankheits-Affection, gegen welche sie nun ihre ganze Energie richtet, die aber bald von ihr überwältigt, sie aber dadurch frei und fähig wird, wieder zur Norm der Gesundheit und zu ihrer eigentlichen Bestimmung, »der Belebung und Gesund-Erhaltung des Organisms« zurückzukehren, ohne bei dieser Umwandlung schmerzhafte oder schwächende Angriffe erlitten zu haben. Dieß zu bewirken, lehrt die homöopathische Heilkunst.“

[Samuel Hahnemann: Organon der Heilkunst (6. Auflage). DB Spezial: Samuel Hahnemann: Gesammelte Werke, S. 21570

(vgl. Organon-6, S. 38)]

Hier erklärt Hahnemann die angeblich verstand- und bewusstlose, aber automatische Lebenskraft werde durch Krankheit zu anormaler Tätigkeit verstimmt.

Es sei Aufgabe des Arztes diesen Zustand zu beheben.

Auch an dieser Stelle muss mit unseren heutigen Kenntnissen widersprochen werden.

Aufgabe der Lebenskraft ist es das Leben zu erhalten. Sie ist deshalb keinesfalls als verstandlos oder dumm zu betrachten. Richtig ist, dass sie nach einfachem Reiz-Reaktionsschema funktioniert. Diese Mechanismen werden durch die höhere Nerventätigkeit überlagert, was jedoch nicht grenzenlos erfolgt.

Um etwas Ordnung in das System zu bringen stelle ich die Thesen gegenüber:

Hahnemann:

Für ihn ist die Lebenskraft dumm und muss durch den Arzt korrigiert werden.

Naturheilkundliche Auffassung:

Die Lebenskraft bewirkt alleine die Heilung. Sie kann bestenfalls unterstützt werden.

Schlussfolgerung:

Hahnemann hat die akuten Krankheiten als Ausdruck einer gestörten Lebenskraft angesehen, die vom Arzt korrigiert werden müssen.

Dem steht die naturheilkundliche Auffassung gegenüber, dass akute Krankheiten eine wichtige Funktion in der Evolution des Lebens haben. Sie dienen zuerst zur Auswahl des evolutionär stabilsten Individuums für die Fortpflanzung und Weiterentwicklung.

Da dieser Vorgang heute versucht wird aus gesellschaftlichen Erwägungen zu unterbinden, werden die akuten Krankheiten generell bekämpft und als Krankheiten angesehen.

Sie haben eine zweite Bedeutung für die Stärkung der Lebenskraft und der Immunabwehr.

Durch die heutige Unterdrückung akuter Krankheiten wird gesamtgesellschaftlich die Abwehrkraft jedes einzelnen Individuums unterdrückt und damit das Überleben der Gesellschaft gefährdet.

Im Ergebnis verschafft sich die Evolution neue Wege zur Selektion der überlebensfähigsten Individuen. Wenn alle akuten Infektionskrankheiten ausgemerzt wären, würden andere chronische Erkrankungen die Rolle der akuten Krankheiten übernehmen und die Menschen vorzeitig an chronischen Krankheiten statt an den akuten sterben.

Die Evolution lässt sich nicht überlisten. Diese Gedanken spielen bei Hahnemann keine Rolle.

Wenn wir für uns und unsere Nachkommen ein gesundes und langes Leben wünschen, dürfen wir nicht alle Infektionskrankheiten ausrotten. Ziel muss es sein eine gesunde Lebenskraft zu entwickeln. Das setzt voraus, dass diese durch ungefährliche Infekte gestärkt wird, statt sie durch Unterdrückung akuter Infekte zu beschädigen und lebensuntauglich zu machen.

Hier irrte Hahnemann ausnahmsweise, lag jedoch mit seinen Betrachtungen dennoch viel näher an der Wirklichkeit als jede Schulmedizin.

Ockhams Rasiermesser vs. Esoterik

Sehen wir uns die Theorie von Ockham in der Esoterik an, dann müsste auch dort die einfachste Theorie die richtige sein.
– Theorie der unsterblichen Seele:

Klingt einfach, ist jedoch mit Naturgesetzen nicht vereinbar, wie der anzunehmenden Tatsache, dass zuerst das Universum entstand und dann der Mensch.
– Theorie des unsterblichen Periodensystems der Elemente in der Homöopathie:

Klingt einfach, ist jedoch mit den Erkenntnissen von Hahnemann nicht in Übereinstimmung zu bringen. Er war der Auffassung, dass sich die Lebenskraft an den Symptomen erkennen lässt.

Wir wissen heute, dass das nur teilweise der Fall ist. Ein einfaches System zur Erkennung der Lebenskraft lässt sich nicht außerhalb der Lebenskraft erkennen, wie es das Periodensystem darstellt.
– Theorie des „Wie innen so außen“

klingt für den medizinischen Laien überzeugend einfach. Verstößt jedoch gegen die Gesetze der Lebenskraft.

Die Lebenskraft kann sich nur im lebenden Organismus im Laufe der Evolution heraus bilden, nicht jedoch durch Seelenwanderung irgend welcher Psychoesoteriker.
– Theorie der Verwandtschaft von homöopathischen Mittel durch Zugehörigkeit zu einem Königreich oder einer Familie:

Klingt für den Laien einfach ist dennoch falsch.

Auch diese Theorie hält den Test an der Lebenskraft nicht stand. Sie wurde aus Bequemlichkeit von einigen Homöopathen in die Welt gesetzt. Damit soll elegant umgangen werden, dass die Lebenskraft nicht ohne weitere erkennbar ist und diese fehlende Erkenntnis durch Spekulation ersetzt werden.

Eine ähnliche Wirkung von Königreichen der homöopathischen Mitteln ist nicht Gegenstand der Forschung von Herrn Hahnemann gewesen. Heute wissen wir noch besser, dass derartige Betrachtungen keinen Bestand haben.
– Theorie, dass ein homöopathisches Mittel richtig sein muss, wenn es Beschwerdefreiheit erzeugt:

Klingt auch für den medizinischen Laien richtig und ist dennoch falsch.

Wenn die Lebenskraft fluktuiert, dann erzeugt sie Symptome, an denen ich deren Arbeit erkennen kann. Wenn sie dagegen keine Symptome mehr erzeugt, weil ich sie durch homöopathische Mittel zum verstummen gebracht habe, dann ist das Lebewesen vermutlich bald verstorben oder auf dem Wege dorthin.
Zusammenfassung:

In der Esoterik wird Ockhams Rasiermesser gerne unsachgemäß angewendet und führt zu vermeintlich einfachen Lösungen schwieriger Probleme.

Sie halten jedoch dem ersten Logiktest nicht stand und basieren weder auf Erfahrungen noch auf gewissenhafter Beobachtung der Lebensvorgänge.

Sie widersprechen dazu meist auch den Erkenntnissen der wissenschaftlichen Forschung und der inneren Logik.

Hier sollte Ockhams Rasiermesser erst zur Anwendung kommen, wenn eine Theorie zumindest die Voraussetzungen erfüllt mit unseren sonstigen Erkenntnissen nicht in Widerspruch zu stehen.

Das Unverständnis der quantenphysikalischen Vorgänge der Quantendatenverarbeitung im lebenden Organismus darf dabei jedoch nicht als Unvereinbar mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen angesehen werden, wie das die Skeptiker fälschlicher weise behaupten.

Wo sind meine Rescue Tropfen?

„So, und nach so viel Quark verabschiede ich mich – ich brauche jetzt dringend meine Rescue-Tropfen…“ schreibt Herr Dr. Holm Gero Hümmler, nachdem er über alle Homöopathievertreter hergezogen ist.

http://quantenquark.com/blog/tag/lothar-brunke/

Lohnt es sich mit den Argumenten der Skeptiker auseinander zu setzen?

Sicher, man kann von ihrem „QuantenQuark“ mitunter etwas lernen.

Was lernen wir also von Herrn Hümmler?

Ich fürchte, dass seine Auseinandersetzung mit der Homöopathie und deren Quantengrundlage nicht den eigenen Anforderungen entspricht, die er an die Homöopathen stellt.

Dass man als Naturwissenschaftler über „Erdschwestern“ gerne herziehen kann, versteht sich von selbst. Die entscheidende Frage, was haben diese Schwestern mit der Erde und der Homöopathie zu tun, bleibt offen.

Richtig ist jedoch folgendes:

„Tatsächlich scheint die schwache Quantentheorie aber in der Esoterikszene so richtig nur die Parapsychologen und die Familienaufsteller zu begeistern.“

Dem ist aus homöopathischer Sicht nichts hinzuzufügen. Der Autor verschweigt jedoch in diesem Zusammenhang, dass es, wie Peter Sloterdijk schön heraus gearbeitet hat, in den letzten Jahrzehnten eine Entwicklung weg von der Medizin hin zur Psychologisierung gegeben hat. Dieser Bewegung haben sich zahlreiche Homöopathen angeschlossen, die meinen die Lebenskraft, die bei Herrn Hümmler nicht einmal vorkommt, psychologisch erklären zu wollen.

Dass dabei nur Quantenquark heraus kommt, habe ich in meinem Blog bereits ausführlichst erläutert.

Auch davon finde ich bei Herrn Hümmler nicht ein Wort.

Doch dann geht es richtig zur Sache:

„Sein Buch eröffnet Brunke mit einem aus dem Zusammenhang gerissenen Zitat des Mitbegründers der quantenphysikalischen Konzepts der Dekohärenz, Dieter Zeh. Etwas über Dekohärenz zu lernen, würde vielen Quantenquark-Autoren sicher gut anstehen. Zehs hochgradig abstrakte Arbeit, aus der das Zitat stammt, ist dafür aber denkbar ungeeignet.“

Ja, dann wäre doch alles klar, wieder einmal die Homöopathie wiederlegt?

Die hochgradig abstracte Arbeit ist natürlich nicht für Ärzte für Homöopathie verständlich, dafür benötigt man eine Weihung als Skeptiker, oder besser der inquisitorischen Kirche der Skeptiker.

Da hätte Herr Hümmler vielleicht mal Herrn Zeh persönlich fragen sollen, ob er sich missverstanden fühlt und ihm die Gelegenheit zur Klarstellung gegeben. Davon lese ich in seinen Ausführen jedoch erstaunlicher weise nichts. Also doch wieder mal inquisitorische Gelüste?

Ja und Herr Hartmann Römer? Der anerkannte theoretische Physiker?

Jetzt werden wir über die Wissenschaftstheorie von Herrn Hümmler aufgeklärt:

„Es wird an keiner Stelle klar, was das ganze eigentlich mit der Realität zu tun hat. Die Physik verwendet Mathematik, um experimentell messbare Sachverhalte zu beschreiben – selbst Theorien, zu denen man aktuell noch nichts messen kann, sind zumindest klar auf dieses Ziel ausgerichtet.“

Da bleibt einem bei so viel „Wissenschaftskritik“ glatt die Spucke im Halse stecken.

Was war das? Wir verwenden Mathematik, um experimentell messbare Sachverhalte zu beschreiben, selbst Theorien, zu denen man aktuelle noch nichts messen kann, seien nach seiner Auffassung klar auf dieses Ziel ausgerichtet?

Ja dann schauen wir uns mal die Glaubenskongregation der Stringtheorie an.

Alles klare Erkenntnisse der Physik?

Herr Zehn hat sich in seinem Werk ausführlich zu diesen Theorien geäußert und sie als Physik ohne Realität bezeichnet. (Physik ohne Realität: Tiefsinn oder Wahnsinn? Autoren: Zeh, H. Dieter )
Ich kann mich noch an Zeiten meines Physikstudiums erinnern, wie der Professor mit allen möglichen mathematischen Näherungsrechnungen versucht hat physikalische Sachverhalte näherungsweise zu berechnen. Von einer exakten Wiedergabe physikalischer Sachverhalte durch die Mathematik war in unseren Vorlesungen leider nirgendwo die Rede. Bei Herrn Hümmler gelten dann wohl andere physikalische Gesetze?

Und wenn wir Herrn Zeh zitieren wollen, dann vielleicht die richtigen Stellen?

Als nächstes betrachten wir die Äußerungen von Herr Hartmann Römer, den anerkannten theoretischen Physiker.

Hat er sich zum Quantenquark geäußert?

Er hat mit Herrn Walach eine etwas unglückliche Theorie der schwachen Quantentheorie aufgestellt. Offenbar wollte Herr Walach damit Gesetzmäßigkeiten der Psyche und der Parapsychologie erklären. In der Homöopathie nach Hahnemann kommt Parapsychologie nicht vor, dafür aber bei den Geistheilern nach Scholten und Sankaran. Deshalb sehe ich keine Notwendigkeit mich damit auseinander zu setzen.

Soweit er sich zur angeblich Wirkungslosigkeit der Homöopathie bekannt haben soll, habe ich Herrn Römer persönlich nachgefragt. Er zog es vor diese Anfrage nicht zu beantworten, da er  Weiser bleiben wollte, im Gegensatz zu Herrn Lesch, der sich über Homöopathie im ZDF in einer Weise äußerte, die beweist, dass er sie nicht verstanden hat.

Zur weiteren Erkenntnis für Herrn Hümmler, will ich mal den Unterschied von Geistheilung und Homöopathie umreißen:

Der Unterschied zwischen Hahnemann und den Geistheilern ist gerade in der Verwechselung von Parapsychologie mit Homöopathie zu sehen.

Homöopathie ist also angewandte quantenphysikalische Erkenntnis aus der Lebenskraft mit Hilfe von homöopathisch hergestellten Mitteln, wie sie Hahnemann entdeckt hat.

Geistheilung ist die psychische Einflussnahme auf andere Personen mit der Absicht sie zu heilen oder auch zu schädigen und hängt mit Parapsychologie zusammen, wie sie von Alters her durch Naturvölker betrieben wird. Ob sie mit Quantenphysik erklärte werden kann ist bisher offen.

Homöopathie funktioniert über homöopathische Mittel. Geistheilung durch geistige Einflussnahme, wie Märchenerzählung nach Sankaran, oder eine Periodensystemhoroskop nach Scholten und alle anderen geistigen Richtungen.

Welche Heilerfolge mit beiden Methoden erzielt werden, wurde im Blog regelmäßig berichtet.

Ich glaube ich brauche jetzt auch die Rescue-Tropfen oder eine Geistheilung der Herren Scholten und Sankaran, vielleicht auch mal eine politisch korrekte schwule Erdschwester für die Aufrichtung meiner gekränkten Aura mit Entgiftung und Borrelioseentzug, sowie geistiger Pendelfernheilung aller Universen und Paralleluniversen unter Einbeziehung aller schwarzen Kräfte der schwarzen Magie und schwarzen Materie alle schwarzen Hexen, sofern sie um MItternacht von den Erdschwestern bei Vollmond geheiligt wurden und von Herrn Lesch für Wissenschaft erklärt wurden. Das ganze unterfüttert mit etwas Miracle Mineral Supplement. Dann geht es mir schon viel besser, die Wunderheilung kann dann nicht mehr ausbleiben. Den Sensenmann habe ich zwar bestellt, schicke ihn aber weiter an die Wissenschaftsgläubigen  einer merkwürdigen Sekte mit der Tendenz zur Selbstüberhöhung.

Warnhinweis:

Vorsicht, die Aussagen in dem Beitrag sind für Ärzte bestimmt, die bereits wissen, dass hier viel Unfug geredet wird. Medizinische Laien sollten sich an den Arzt oder Apotheker ihres Vertrauens wenden und als erstes fragen, ob er wisse, was die Lebenskraft heute zu sagen hat und sie von den Auffassungen der Pharmakologen unterscheidet. Das ist das Kriterium zur Unterscheidung von Wissenschaft zu Unfug.

Der Quanteneffekt in der Homöopathie – Das Ende der Diskussion

Hier ist ein Auszug aus dem Aufsatz „Quantum coherence in biological systems.“ Er läßt grundlegende Schlüsse über die Arbeitsweise homöpathischer Mittel zu und kann deshalb als Grundsatzaufsatz homöopathischer Mittelwirkung verstanden werden:

(2) Sense of smell. The conventional mechanism postulated for smell is a lock and key model,

in which different types of odorant molecule bind to different types of olfactory sensors. The

different types of olfactory sensors in the human nose have been identified. In this model, the

particular smell of an odorant molecule depends only on its affinity to different sensors. There are several issues with this model. First of all, the smell of a molecule depends at most weakly on shape, the primary determinant of the sensors to which the molecule binds in a lock and key model.

Second, smell correlates well with the vibrational spectrum of the molecule:

for example, a sulphur-less molecule whose vibrational spectrum exhibits a resonance at the same frequency as the sulphur-hydrogen stretch mode, smells of sulphur. The nose is evidently a vibrational spectrometer.

Again, the only known mechanism that can explain this vibrational sensitivity of the sense of

smell is quantum mechanical [7-8]. The mechanism relies on inelastic tunneling.

Once an odorant molecule docks into the olfactory sensor, electrons can pass through the molecule, and current can flow, only by emitting a phonon of specific frequency to one of the molecule’s dominant vibrational modes.

The strongest confirming evidence for this mechanism is the ability of fruit

flies (drosophila) to smell the difference between an organic molecule and a deuterated version of the same molecule. A molecule whose hydrogens have been replaced by deuterium should bind to the same receptors as the original molecule, with similar affinities.

So if the shapebased lock and key mechanism were true, it should smell the same.

By contrast, deuteriumcarbon bonds vibrate at a rate p2 slower than hydrogen-carbon bonds: deuteration significantly changes the vibrational spectrum of the molecule.

Ongoing work to validate further this purely quantum mechanical mechanism includes performing X-ray crystallography to identify the precise geometry of the receptor molecules, and creating detailed quantum mechanical models to test and elucidate the specific mechanisms of inelastic tunneling.

Photosynthesis. I now turn to quantum coherence in photosynthesis, the primary topic of this

article. In the cases of the avian compass and sense of smell just described, the primary evidence for quantum effects is observation of animal behavior, combined with a lack of plausible classical models. By contrast, in photosynthesis, the evidence for the effects of quantum coherence is direct and overwhelming [1-3].

http://iopscience.iop.org/article/10.1088/1742-6596/302/1/012037/pdf

Freie Übersetzung:

(2) Geruchssinn. Der herkömmliche für den Geruch verlangte Mechanismus ist das Schlüssel-Schloss-Modell,

in dem verschiedene Typen des Geruchsmoleküls an verschiedenen Typen von Geruchssensoren binden.

Die verschiedenen Typen von Geruchssensoren sind in der menschlichen Nase identifiziert worden. Bei diesem Modell hängt der besondere Geruch eines Geruchsmoleküls nur von seiner Affinität  zu verschiedenen Sensoren ab. Mit diesem theoretischen Modell treten mehrere Probleme auf. Zuallererst hängt der Geruch eines Moleküls höchstens schwach

von dessen Gestalt ab,  was dieses Modell als die primären Determinanten der Sensoren voraussetzt, zu denen das Molekül in einem Schlüssel-Schloss-Modell bindet.

Zweitens korreliert das Riechen gut mit dem Schwingspektrum des Moleküls: Beispielsweise riecht ein Molekül mit einem Schwefelatom weniger genauso wie dessen Molekül wenn sich das Schwingspektrum  auf derselben Frequenz befindet, wie das Schwefel-Wasserstoffmolekül mit veränderter Zusammensetzung.

Daraus folgt:

Die Nase ist zweifellos ein Schwing-Spektrometer und keinesfalls ein Schlüssel-Schloss-Detektor, wie die moderne Pharmakologie unterstellt (vom Übersetzer klar gestellt).

Anders formuliert: Der einzige bekannte Mechanismus, der diese Schwingempfindlichkeit des (Geruchs-)Sinns erklären kann ist die Quantenmechanik[7-8]. Der Mechanismus beruht auf unelastischem, Tunneln.

Ist erst einmal eine Geruchs-Molekülbindung in dem Geruchssensor erfolgt, können die Elektronen durch das Molekül fließen, wobei sie ein Photon der spezifischen Frequenz zu einer der Arbeitsformen  des Moleküls ausstrahlen, also zu einer Empfängerfrequenz (Möglichkeiten der Schwingresonanz) in Resonanz stehen.

Der stärkste bestätigende Beweis für diesen Mechanismus ist die Fähigkeit der Fruchtfliegen (drosophila), den Unterschied zwischen einem organischen Molekül und einer veränderten Version desselben Moleküls zu riechen. Ein Molekül, dessen Wasserstoff durch schweren Wasserstoff ersetzt worden ist, sollte an die dieselben Empfängerrezeptoren binden, wie das ursprüngliche Molekül mit ähnlicher Bindungsaffinität.

Wenn das zahnbasierte Schloss und der Schlüsselmechanismus zutreffend wären, sollte das Tier beide Male dasselbe riechen.

Zum Vergleich: Deuterium- Kohlenstoff-Bindungen vibrieren mit einer Rate p2 langsamer als Wasserstoff-Kohlenstoff-Bindungen, Deuteration bedeutet eine Änderung des Schwingspektrum des Moleküls.

Es bedeutet weitere Arbeit, um plausibel zu machen, dass ein rein quantenmechanischer Mechanismus  zu grunde liegt. Das beinhaltet Röntgenstrahl-Kristallographie, um die genaue Geometrie der Empfängermoleküle zu identifizieren, sowie das Aufstellen eines ausführlichen quantenmechanische Modells, mit welchem  die spezifischen Mechanismen von unelastischem tunneling zu überprüfen und nachzuweisen wären.

Kommentar:

Das Schlüssel-Schloss-Prinzip der Pharmakologie wird bis zum heutigen Tage von den Pharmakologen als Erklärungsmodell für alle Lebensvorgänge heran gezogen.

Wir wissen jedoch aus der Homöopathie, dass dieses Modell nicht in der Lage ist die Wirkungen, die mit stofflosen homöopathischen Mittel im lebenden Organismus erzielt werden, zu erklären.

Der Unterschied der Lebenskraft, die auf nichtstofflichen Programmierungen beruht, zu dem Schlüssel-Schloss-Prinzip der Pharmakologen, besteht darin, dass die Lebenskraft im lebenden Organismus alleine vorkommt und bei Erlöschen der Lebenskraft am Lebensende versagt.

Die Schlüssel-Schloss-Reaktion funktioniert jedoch auch bei toten Versuchsanordnungen, wie an Zellbestandteilen denaturierter Hefe u. a.

Wenn die Lebenskraft an Hefezellen nachgewiesen werden soll, muss die Zelle intakt sein. Die biochemischen Reaktionen funktionieren an der Hefesuspension zwar auch ohne intakte Zelle.

Die Lebenskraft umfasst jedoch alle Steuerungen, die für die Aufrechterhaltung des Lebens erforderlich sind. Sie funktionieren nicht nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip, sondern nach quantenartig wirkenden Informationen der Lebenskraft. Das dürfte mit diesem Versuch in hervorragender Weise demonstriert worden sein.

Diese Differenzierung ist nicht anhand des von den Pharmakologen bis heute vertretenen Schlüssel-Schloss-Prinzips möglich.

Sie lässt sich ausschließlich mit den Gesetzen der Quantenphysik erklären. Da die Gesetze der Quantenphysik nicht ausreichend erforscht sind, sprechen die Forscher von Frequenzen. Diese spielen in der Quantenphysik jedoch eine untergeordnete Rollem, eher die Eigenschaften wie Verschränkung und Superposition. Wir wissen aus den früheren Versuchen bereits, dass die Quantenenergie ebenfalls für Steuerungszwecke auf quantenphysikalischer Ebene in der Zelle genutzt wird.

Nun können sich die Pharmakologen zwar bisher noch heraus reden, wenn sie behaupten, dass dieses Phänomen eine Ausnahme sei. Für diese Annahme sind sie jedoch gerade bei der Informationsverarbeitung im Gehirn bisher jeden Beweis schuldig geblieben. Gerade im Gehirn ist die Quantenmechanik die vorrangige Art der Informationsverarbeitung. Das beweist eben auch der Versuch zum Geruchssinn der Drosophila.

Wie können jedoch aus dem Versuch heute bereits folgendes lernen:

–       Die Theorien der Skeptiker, es müsste ein chemisch wirksames Molekül vorhanden sein, damit irgendeine Wirkung im Organismus mit Hilfe der Homöopathie verursacht werden könnte, ist offensichtlich falsch, wenn wir vom Trägermolekül der Quanteninformation absehen, wie es Milchzucker oder Wasser darstellen. Diese übertragen die quantenartige Information, gehen selbst jedoch keine chemisch steuernde Wirkung nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip ein.

–       -die Wirkung von Quanten im Organismus lässt sich anhand des Wasserstoff-Deuterium-Versuchs demonstrieren

–       Die Drosophila ist in der Lage beide Moleküle mit dem Geruchssinn zu differenzieren, obwohl sie chemisch keinen Unterschied in der Bindung an den Rezeptor nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip ausmachen.

–       Daraus dürfen wir schlussfolgern, dass der Geruchssinn der Drosophila in der Lage ist quantenmechanische Unterschiede in den Eigenschaften von Wasserstoff und Deuterium auszuwerten.

–       Weiter können wir daraus schlussfolgern, dass homöopathische Präparate mit definierten Quantenzuständen von geeigneten Strukturen des Geruchssinns und nach den Erfahrungen der Homöopathen auch von den Nervenenden, in der Lage sind diese zu erfassen und zu differenzieren, sowie als Information auszuwerten. Wir wissen auch, dass der Geruchssinn an das Gehirn Informationen übergibt, die wir nicht mit unserem Bewusstsein erfassen, die also ohne unser bewusstes Zutun Reaktionen auslösen und uns somit unbewusst steuern.

Mit dem Versuch dürften die Diskussion der Skeptiker zur angeblichen Wirkungslosigkeit homöopathische Mittel als beendet angesehen werden.

Ebenfalls dürfte die Auffassung Hahnemanns bestätigt worden sein, dass die Mittelwirkung eine „geistartige Wirkung“ homöpathischer Mittel ist um sie von der chemischen Reaktion zu unterscheiden. Neudeutsch kann sie als quantenartige Wirkung der informationsartig arbeitenden Lebenskraft bezeichnet werden.

Wir erinnern uns an die Worte von Herrn Gaßner?

„Das größte Drama besteht in der Erschlagung einer schönen Theorie durch eine hässliche Tatsache.“

Spätestens mit diesem Versuch ist das Schlüssel-Schloss-Prinzip für die Informationsverarbeitung im Gehirn als widerlegt anzusehen und generell in der Pharmakologie zu hinterfragen. Die häßliche Tatsache, dass Deuterium vom Geruchssinn der Drosophila vom Wasserstoff unterschieden werden kann, beweist deren Fehlerhaftigkeit.

Höllenqual statt Heidenspass

Für Philipp Möller wäre die Welt ohne Religionen ein besserer Ort:

https://www.youtube.com/watch?v=UOXf2pIWPKA

Wir benötigen keine Religion ist seine Kernaussage. Die dafür vorgebrachten Argumente überzeugen auf den ersten Blick.

Er setzt stattdessen auf:

–          Wissenschaft um Erkenntnisse zu gewinnen

–          Philosophie um die Erkenntnis zu deuten

–          Und Kunst um dem Bedürfnis der Menschen gerecht zu werden nach Kreativität und Lebensfreude

Sein Motto: Heidenspass statt Höllenqual

Kommentar:

Wissenschaft hat sich als Handlanger der Politik und der Mächtigen erwiesen, nicht als der Diener der unbestechlichen Wahrheiten der Natur oder Gottes.

Die so gewonnenen Erkenntnisse sind gerade in der Medizin mehr als fragwürdig.

Philosophie ist keine Wissenschaft, die Erkenntnisse gewinnen würde, sondern Intelektuelle Selbstbefriedigung einsamer verirrter Denker, die meinen schlauer zu sein als Gott und dabei natürlich Gott für überflüssig erklären.

Kritiker behaupten sogar, dass Philosophie eine besondere Form der Gemütserkrankung ist, welche inhaltlich darauf ausgerichtet ist ein logisches Ordnungssystems zu erschaffen um ihre eigene Unfähigkeit der Gotteserkenntnis zu beruhigen und zu verdecken. Ein solches Ordnungssystem ist die Systematik der homöopathischen Mittel nach Jan Scholten und Sankaran. Es hat viel mit Philosophie zu tun, nichts jedoch mit Homöopathie oder Gesundheit. 

Kunst für Kreativität ist kein Ersatz für transzendentale Erkenntnisse.

Heidenspass statt Höllenqual ist das Motte der Rauschmittel konsumierenden verirrten Mitmenschen, die meinen auf Kosten anderer lebt es sich am besten.

Die Religionskritik macht es sich sehr einfach, wenn sie die Kirchen als Äquivalent des Gottesglaubens ansehen. Die modernen Kirchen der Neuzeit verkünden keinen Gott, sie betrachten sich selbst als zusätzliche Partei eines Parteienstaates, der die Macht zu Lasten der einfach arbeitenden Menschen an sich gerissen hat.

Wer die Kirchen kritisiert, kann deshalb nichts falsch machen. Alles was die Kirchen machen hat nichts mit Gott zu tun, sondern mit Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.

Auf diesem Hintergrund erscheint die Kirchenkritik des Herrn Möller zwar berechtigt, ist jedoch nicht im entferntesten mit der sachlich fundierten Kirchenkritik des Herrn Deschner vergleichbar.

Das darf jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass es einen Gottesglauben ohne Kirchen gibt.

So wie es eine Homöopathie nach Hahnemann gibt, gibt es heute auch eine angebliche Homöopathie ohne Hahnemann. Deren Vertreter haben Hahnemanns geniale Entdeckungen missbraucht um sie ins Gegenteil zu verkehren, genauso wie die heutigen Kirchen nichts mit dem historischen Jesus und seinem Glauben zu tun haben.

Heidenspass statt Höllenqual klingt da eher wie der Hilferuf des Ertrinkenden, der krampfhaft schreit: Haltet den Dieb und den nicht existierenden Gott.

Wer Heidenspass statt Höllenqual als Lebensinhalt verkündet, wird bald bemerken, dass sich der Heidenspasss früher in eine Höllenqual verwandelt, als er sich träumen lassen hat.

So haben wir im Ergebnis eine Transmutation der kiffenden 68-er in eine neue Art von Mensch. Sie verwandeln den Heidenspass in Höllenqualen, bis das Leben eine einzige Höllenqual ohne Heidenspass geworden ist. Das ist die neue Religionskritik?

Theorie der Alterung

Hormonwirkung im Organismus bildlich dargestellt:

600px-hormons_feedback_-_sprzezenie_zwrotne_hormonow-svg

Quelle: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=895222

1 Follicle-Stimulating Hormone – FSH

2 Luteinizing Hormone – LH

3 Progesteron

4 Estrogen

5 Hypothalamus

6 Pituitary gland

7 Ovary

8 Pregnancy – hCG (Human chorionic gonadotropin)

9 Testosteron

10 Testicle

11 Incentives

12 Prolactin – PRL

Theorie der Alterung:

Die Alterung scheint nach den von mir gemachten Beobachtungen einen Regelkreis zwischen dem Gehirn und den Gonaden zu bilden.

Die Alterung ist dabei wesentlich im abgesteckten Rahmen genetisch vorgegeben.

Sie lässt sich allerdings beeinflussen. Für die Mechanismen ist der Grundsatzaufsatz von erheblicher Bedeutung. Herr Geukens hat in seinem Krebsfall vorgestellt, wie der beschriebene Patient Herzbeschwerden (APS) und Schnupfen durch die homöopathische Behandlung mit Rhus tox. verschwanden. Im Gegenzuge bekam er nach längerer Behandlung Blasenkrebs.

Dieser Zusammenhang scheint von allgemeiner Bedeutung zu sein.

Es gibt bei den Alterungsvorgängen offenbar einen Zusammenhang von Entzündungsreaktionen und Krebsvermeidung. Das ist oft assoziiert mit Angriffen gegen das Nervensystem und führ zu Erkrankungen wie M. Alzheimer und M. Parkinson. Ein Gleichgewicht, welches sich beim Altern in Folge der Altersvorgänge verschiebt. Die Regeneration der Stammzellen dürfte von diesem Regelkreis gesteuert sein.

Auf der Gegenseite führt eine veränderte Entzündungsreaktion oft zum Verlust der Krebsüberwachung und zum Verlust der Integrität des Organismus.

Von der Evolution ist der Zusammenhang mit den Gonaden verständlich. Lebenswichtige Informationen aus dem Gehirn werden über die Keimbahnen an die nachfolgenden Generationen weiter gegeben. Deshalb ist anzunehmen, dass auch die Alterungsvorgänge aktiv über diesen Regelkreis geregelt werden.

Anmerkung: Die Ausführungen sind wie alle Gesundheitsthemen nicht zur Selbstbehandlung von Patienten gedacht oder geeignet.

Die (schöne heile) Welt der Frau Grams

Die Welt berichtet:

„Nur, für psychosomatische Leiden, sagt Grams, braucht man keine Zuckerkugeln. Eine Heilmethode, die eine geistartige Energie postuliert, kann nicht Teil der Medizin sein. Sie sieht es so: Die Homöopathie ist selbst ein Patient. Es fehlt ihr an Daten und Fakten, sie halluziniert und will ihre Krankheit nicht wahrhaben. Aber Krankheitseinsicht kann ein erster Schritt zur Genesung sein.“

https://www.welt.de/vermischtes/article147000535/Als-waere-ich-aus-einer-Sekte-ausgestiegen.html

Kommentar:

Wer bei Geistheilern für viel Geld Kurse besucht und Geistheilung statt Homöopathie lernt, kann hinterher nicht behaupten, dass er/sie Hahnemann verstanden hätte.

Das ist jedoch bei Frau Grams der Fall. Sie hat Kurse in übersinnlicher Wahrnehmung nach Scholten und Sankaran absolviert und sich einreden lassen, sie lerne Homöopathie.

Ihre Entscheidung in einer Klinik zu arbeiten war für ihre materielle Sicherheit die bessere Wahl.

Als Arzt für Homöopathie verdient man durch die mageren Sätze der Gebührenordnung so wenig Geld, dass es nicht zur Bestreitung der Existenz ausreicht.

Das hat jedoch wenig mit der Wirksamkeit der Homöopathie nach Hahnemann zu tun.

Wer übersinnliche Wahrnehmung nach Scholten und Sankaran lernen will, benötigt keine Homöopathie nach Hahnemann. Diese Vertreter nutzen für ihre Zwecke die homöopathischen Mittel, ohne zu wissen was und wie diese wirken. Das ist gefährliche Scharlatanerie, die keine Berechtigung hat und mehr Patienten schadet, als nutzt. Insofern hat Frau Grams die richtige Entscheidung getroffen und sich der Psychosomatik zugewandt.

Hier noch der obligatorische Hinweis auf die Schulmedizinkritik:

Gotzsche, P. C. (2014). Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität. München: Riva.

Dieses Buch sollte jeder Skeptiker lesen, bevor er meint Homöpathie kritisieren zu dürfen.

Vier Jahre kritischer Homöpathieblog

Vor vier Jahren erschien der erste Beitrag zur Homöopathie unter dem Titel:

Rezension: Dieter Zeh „Physik ohne Realität“ Lieber viele Welten als ein würfelnder Gott:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/rezension-dieter-zeh-physik-ohne-realitaet-lieber-viele-welten-als-ein-wuerfelnder-gott-11728920.html

In dem Beitrag wurden Parallelen von Homöopathie und Quantenphysik dargestellt. Es gab inzwischen tausende Leser dieses Blogs.  Die Zahl der Leser ist ständig gestiegen. Es sind im Durchschnitt 2.500 bis 5.000 Leser im Monat. Das Interesse ist also vorhanden. Die Leser sind in der ganzen Welt zu finden.

Ich hoffe mit meinen Seiten einen kritischen Beitrag zur Homöopathie zu leisten. Sie ist in den richtigen Händen ein gutes Werkzeug um die Gesundheit zu verbessern, in den falschen Händen kann sie jedoch auch erheblichen Schaden anrichten.

Wir alle haben hoffentlich viel beim Durcharbeiten des teilweise völlig neuen Stoffes einiges dazu gelernt, was für die eigene Arbeit von Bedeutung ist. Der Diskussionsstoff dürfte auch zukünftig nicht ausgehen. Fühlen Sie sich ermuntert selbst Beiträge zu den streitigen Themen zu schreiben. Setzen Sie sich mit den oft grundfalschen Annahmen der etablierten Schul- und Alternativ-Medizin auseinander, auch gerne in englischer Sprache.  Die interessanten Beiträge werde ich hier soweit wie möglich einstellen.

Kontakt: brunke@freenet.de